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Volkskrankheit Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) - Weltseniorentag am 1. Oktober 201801.10.2018

Bonn, 01.10.2018



Volkskrankheit Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) – Weltseniorentag am 1. Oktober 2018



Die Patientenorganisation PRO RETINA macht im Zusammenhang mit dem heute stattfindenden Weltseniorentag 2018 auf die oft als „Volkskrankheit“ bezeichnete Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) aufmerksam. Der von den Vereinten Nationen (United Nations Organization, kurz UNO) im Jahre 1990 etablierte Weltseniorentag dient dazu, auf die Anliegen der älteren Generationen hinzuweisen.



Erblindungsursache Nummer Eins

Nach den Zahlen der Deutschen Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) besteht kein Zweifel daran, dass die altersabhängige Form der Makuladegeneration im Jahr 2030 die häufigste Erblindungsursache in Deutschland sein wird. Die DOG schätzt die Zahl der Betroffenen auf dann 5,5 Millionen allein in Deutschland. Die Fachgesellschaft rät zur Vorsorge: Ab dem 50. Lebensjahr sollte einmal im Jahr ein Augenarzt aufgesucht werden, denn die AMD kann in vielen Fällen behandelt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.



Was ist eine AMD?

Makuladegeneration (MD) bezeichnet eine große Gruppe von erblichen und nichterblichen degenerativen Netzhauterkrankungen, bei denen vor allem das Sehzentrum (Makula) als Stelle des schärfsten Sehens betroffen ist. Das Wahrnehmen von Details sowie das Lesen und das Erkennen von Gesichtern wird zunehmend schwieriger, denn die Mitte des Gesichtsfeldes verschwimmt. Die Ursachen der AMD sind noch nicht vollständig geklärt. Bei einer krankhaften Veränderung mit Entwicklung einer AMD spielen genetische Dispositionen und Umwelteinflüsse (Rauchen, Übergewicht) mit den sich daraus ergebenden Stoffwechselstörungen eine zentrale Rolle.



Senioren sind besonders betroffen

Eine unzureichende augenärztliche Versorgung besteht vor allem bei Seniorinnen und Senioren in Alterseinrichtungen und Pflegeunterkünften. Bereits vor zwei Jahren wurde im Rahmen einer durch „Stiftung Auge“ initiierten Studie festgestellt, dass über 60 Prozent der Bewohner von einer behandlungsbedürftigen Erkrankung betroffen sind. Zu den häufigsten Befunden zählten demnach Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom) und AMD. Besonders für Senioren bedeutet die abnehmende Sehkraft oft gravierende Einschnitte. Ältere Menschen reagieren unsicher und ängstlich, bewegen sich seltener und vermeiden soziale Kontakte. Die Folge: Das Sturzrisiko steigt, zudem drohen Isolation und Depression.



PRO RETINA - Selbsthilfe vor Ort

Als motivierend und entlastend wird von vielen Betroffenen das Zusammenkommen in einer Selbsthilfegruppe empfunden. In bundesweit über 60 Regionalgruppen treffen sich PRO RETINA-Mitglieder regelmäßig zu Stammtischen und gemeinsamen Veranstaltungen vor Ort, 
um sich gegenseitig Mut zu machen, die Krankheit gemeinsam zu bewältigen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.



Eine Übersicht zu den Regionalgruppen finden Interessierte unter: www.pro-retina.de/regionalgruppen/uebersicht



Zu allen genannten Erkrankungen bietet PRO RETINA ausführliche Beratungen und Informationsmaterial an, so zum Beispiel die Broschüre „AMD – Jetzt erst recht! Leben mit der chronischen AMD“.



AMD auf einen Blick – Wichtig zu wissen:

• degenerative Netzhauterkrankung, bei der das scharfe zentrale Sehen betroffen ist.

• zwei Formen: trockene und feuchte AMD. Während die trockene Form oft langsam voranschreitet, kann es bei der feuchten Form innerhalb weniger Monate zu irreparablen Schäden kommen.

• Diagnose mittels verschiedener Untersuchungsmethoden, z. B. OCT, erste Hinweise zur Selbstdiagnose bietet der Test mit dem Amsler-Gitter.

• Therapien: lediglich vorbeugende Maßnahmen bei der Frühform, z. B. Einnahme von Vitaminen und Antioxidantien, die das Fortschreiten u. U. verzögern können. Für die Spätform der trockenen AMD gibt es keine gesicherte Behandlung, für die Therapie der feuchten Form stehen Medikamente zur Verfügung, die in den Glaskörper injiziert werden.

• je früher die AMD erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsaussichten.



Quellen:

• Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Juni 2018

 

• Stiftung Auge, Ophthalmologische Versorgungsforschung in Seniorenheimen (OVIS), 2016

 



Kontakt:

Telefon (0228) 227 217-0

E-Mail: presse@pro-retina.de

 



Über PRO RETINA Deutschland e. V.:



PRO RETINA Deutschland e. V., eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. PRO RETINA ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern.
Wir bieten Informationen und Beratung und verstehen uns als Interessenvertretung der Patient/innen in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Die PRO RETINA möchte allen Menschen, die von einer Sehverschlechterung oder Erblindung aufgrund einer Netzhautschädigung bedroht sind, helfen, durch Prävention, Therapie und gemeinsame Bewältigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Geschäftsführung von 1stQ komplettiert sich30.09.2018

Thomas Diehm übernimmt die Geschäftsleitung Marketing & Vertrieb des Mannheimer Medizinprodukteherstellers

Mannheim, 01.10.2018. Der Medizinproduktehersteller 1stQ beruft erfahrenen Manager aus dem Internationalen Geschäft für Deutschland.

Thomas Diehm verantwortet bereits seit über 10 Jahren erfolgreich die Führung des internationalen Geschäftes von 1stQ. In seiner neuen Position zeichnet Diehm nun für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktmanagement verantwortlich und wird sich zukünftig auf die Geschäftsgänge in Deutschland konzentrieren. Seine ausgeprägten Fachkenntnisse sowie sein exzellentes Netzwerk mit Experten aus der Branche wird er bei der Führung dieser Ressorts zielorientiert einsetzen können. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit unserem motivierten und engagierten Team in
Deutschland. Wir werden die Impulse aus dem dynamischen Internationalen Bereich für den deutschen Markt nutzen“, so Diehm.

Personelle Weichen sind gestellt
„Mit dieser Personalie haben wir die Weichenstellung für die Zukunft von 1stQ weiter vorangetrieben“, so Rüdiger Dworschak, der als geschäftsführender Gesellschafter weiterhin an der Spitze des Unternehmens steht. „Die nun vorliegende, klare Ressortaufteilung in der Geschäftsleitung und vor allem die personelle Kontinuität durch die Person Thomas Diehm erlauben es uns, übergangslos und fokussiert die zukünftigen Herausforderungen anzugehen. Zusammen mit Simone Senk, die seit 1. Juli die Geschäftsleitung für Kommunikation & Administration innehat, wird die Arbeitsteilung in der Führungsebene nun noch effizienter.“

Gendiagnosen wichtig für Therapieentwicklung24.09.2018

Bonn, 24.09.2018


Gendiagnosen wichtig für Therapieentwicklung


Forderungen der Patientenvereinigung PRO RETINA Deutschland e. V. zum Internationalen Tag der Netzhaut – „World Retina Day“ – am 29. September 2018


Der letzte Samstag im September wird seit 1994 traditionell von Organisationen und Verbänden genutzt, um auf die Belange von Menschen aufmerksam zu machen, die von einer Netzhauterkrankung betroffen sind. Erkrankungen der Netzhaut wie die Makuladegeneration (MD) oder Retinitis pigmentosa (RP) sind weltweit eine Hauptursache für Sehverlust und Blindheit. Auch wenn die Grundlagenforschung in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat und die Entwicklungen auf dem Gebiet der Molekulargenetik stetig voranschreiten, gibt es für viele Betroffene oft noch keine gesicherten Therapien, welche die Erkrankungen heilen.

Forderungen von Retina International (RI) zum Tag der Netzhaut

Der Dachverband, dem auch die PRO RETINA Deutschland e. V. angehört, fordert aus Anlass des Aktionstages die Akteure in den nationalen Gesundheitssystemen dazu auf, den Betroffenen von Netzhautdegenerationen weltweit einen gerechten Zugang zu genetischen Testverfahren zu ermöglichen. Das ist deshalb wichtig, weil das Wissen um die beteiligten Gene es erlaubt, die Erkrankung besser zu verstehen und gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um das Fortschreiten zu beeinflussen. Manche Erbkrankheiten treten in jeder Generation auf, andere dagegen überspringen Generationen und werden sozusagen verdeckt weitergegeben. Dieselbe Krankheit wirkt sich meistens bei jedem Patienten anders aus.

Professor Dr. med. Hanno J. Bolz, Direktor des Senckenberg Zentrums für Humangenetik in Frankfurt, erklärt: „Bei Patienten mit einer erblich bedingten Netzhauterkrankung ist der jeweilige Gendefekt heute in den meisten Fällen feststellbar. Die genetische Diagnose erlaubt eine genaue Einordnung der Erkrankung – unter anderem, ob eventuell ein über die Netzhautdegeneration hinausgehendes Syndrom vorliegt und somit andere Fachärzte, zum Beispiel zur Beurteilung der Nieren, der Blutfette etc. für eine adäquate Betreuung des Patienten hinzugezogen werden müssen. Daneben besteht die Hoffnung, dass die Kenntnis des individuellen Gendefekts in naher Zukunft zunehmend auch therapeutische Optionen eröffnen wird. Nicht zuletzt kann das Erkrankungsrisiko von Verwandten beziehungsweise das Wiederholungsrisiko bei zukünftigen Kindern von Betroffenen präzise angegeben werden.“



PRO RETINA-Patientensymposien auf der DOG


In diesem Jahr findet zeitgleich zum World Retina Day der 116. DOG-Kongress, dem größten Kongress der Augenärzte in Deutschland (Leitthema: „Ophthalmologie 4.0“), in Bonn statt. Der Kongress beginnt am Donnerstag, den 27. September, und endet mit dem „Digital Sunday“ am 30. September. PRO RETINA ist dabei mit zwei hochinteressanten Patientensymposien vertreten:


• Die Veranstaltung am Freitag (28. September) beginnt um 12 Uhr und trägt den Titel: Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke – Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft? Räume: Nairobi 3&4, Einlass ab 11.45 Uhr, Eingang Süd II (Programm)


• Am Sonntag (30. September) geht es ab 12.30 Uhr um „Digital Vision“ – das Sehen der Zukunft. Im Zentrum steht die Frage, wie durch Digitalisierung künstliches Sehen erzeugt werden kann. Experten aus der Industrie stellen die bereits vorhandenen Möglichkeiten des digitalen Sehens vor (zum Beispiel Prothesen, die im Auge platziert werden, elektronische Hilfsmittel mit Gesichtserkennung, Brillen mit Lesefunktion etc.) und wagen einen Blick in die digitale Zukunft. Räume: Bangkok 1 & 2, Einlass ab 12.15 Uhr, Eingang Rheinebene (Programm)



Interessierte sind herzlich eingeladen, die kostenlosen Veranstaltungen im World Conference Center Bonn (WCCB), Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn zu besuchen. Das Gebäude ist in vielerlei Hinsicht barrierefrei gestaltet und verfügt unter anderem über ein taktiles Leitsystem.


Die Broschüre „Genetik und Vererbung. Informationen zu erblichen Erkrankungen der Retina“ der PRO RETINA kann in der Geschäftsstelle der PRO RETINA angefordert werden.


Nähere Informationen zu PRO RETINA Deutschland e. V. und ihren vielfältigen Selbsthilfeaktivitäten finden Sie unter: www.pro-retina.de.

 

 

 



Über PRO RETINA Deutschland e. V.

PRO RETINA Deutschland e. V., eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. PRO RETINA ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern.

Wir bieten Informationen und Beratung und verstehen uns als Interessenvertretung der Patient/innen in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Die PRO RETINA möchte allen Menschen, die von einer Sehverschlechterung oder Erblindung aufgrund einer Netzhautschädigung bedroht sind, helfen, durch Prävention, Therapie und gemeinsame Bewältigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Gonioskopie wird attraktiver – Deutschlandpremiere auf der DOG24.09.2018

Für die Glaukomdiagnostik ist die Gonioskopie essentiell und wird durch die minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) immer wichtiger. Mit dem automatischen Gonioskop GS-1 von NIDEK kann der Arzt die Gonioskopie an das Assistenzpersonal delegieren. Zur Unterstützung der Diagnose entstehen Bilder in verschiedenen Fokusebenen – und das ohne Druck auf die Hornhaut. Beeindruckende 360°-Bilder des Kammerwinkels stehen sekundenschnell auf Ihrem Rechner im Sprechzimmer zur Verfügung. Prä- und postoperativ dokumentiert das GS-1 Gonioskop die individuelle Kammerwinkel-Anatomie und erleichtert dem Arzt die Beurteilung durch eine Rundumbetrachtung des Kammerwinkels. Das NIDEK GS-1 Gonioskop wird erstmals auf der DOG in Bonn auf dem OCULUS Stand NY.23 vorgestellt. www.oculus.de

Heidelberg Engineering präsentiert ANTERION23.09.2018

Erleben Sie Swept-Source-OCT in seiner besten Form. Alle relevanten Vorderabschnitts-Untersuchungen in einer modularen, erweiterbaren Plattform.

Als eine umfassende Lösung vereint ANTERION Hornhauttopografie und -tomografie, Vorderabschnitts- und Achsenlängenmessungen sowie IOL-Kalkulation. Arbeitsabläufe in Praxen und Kliniken können dadurch effizienter gestaltet werden.

Jetzt reservieren auf der DOG (Stand NY.29).

Sehen in der Zukunft - mit Hilfe der PRO RETINA23.09.2018

Bonn, 20.09.2018

Sehen in der Zukunft – mit Hilfe der PRO RETINA


Rund um den Internationalen Tag der Netzhaut am 29.09.18 veranstaltet die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA Deutschland e.V. zwei kostenlose Patientensymposien, bei denen sehbehinderte und blinde Menschen von Experten Informationen aus erster Hand erhalten.


Schätzungen zufolge sind in Deutschland mehr als 5 Millionen Menschen von einer Netzhautdegeneration betroffen: Etwa 4,5 Millionen Menschen erkranken an einer Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), der häufigsten Ursache für Erblindung in Deutschland. Ca. 60.- 80.000 Patienten sind von einer selteneren Netzhauterkrankung wie der erblichen Retinitis pigmentosa betroffen. Diagnostik und Therapieansätze in Bezug auf diese Erkrankungen werden ständig weiterentwickelt, weshalb PRO RETINA die Fragen „Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?“ in den Fokus ihres Patentensymposiums am 28.09.18 stellt. Von 12.00 – 13.30 Uhr nehmen Ärzte aus führenden Augenkliniken in Deutschland im WCCB Bonn, Saal Nairobi 3/4, eine Bestandsaufnahme vor und informieren über Neuentwicklungen im Bereich von Diagnose, z.B. durch molekulargenetische Untersuchungen, und Therapien wie die Gentherapie (vollständiges Programm).

Eins ist gewiss: In enormem Tempo kommen immer neue, innovative Hilfsmittel und Sehprothesen auf den Markt, die mittels Gesichtserkennung, Lesefunktion etc. künstliches Sehen ermöglichen. Beim Patientensymposium „Digital Vision – Sehen in der Zukunft“ am 30.09.18 von 12.30 – 14.00 Uhr im WCCB Bonn, Saal Bangkok 1/2, stellen Experten aus der Industrie die bereits vorhandenen Möglichkeiten des digitalen Sehens, die Patienten jetzt schon zur Verfügung stehen, vor, und geben einen Ausblick auf die Zukunft. Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Bei beiden Symposien besteht die Möglichkeit für Teilnehmer, mit den Experten in einen Dialog zu treten. PRO RETINA versteht sich als Brücke zwischen Experten, Ärzten und Patienten sowie Interessierten, um gemeinsam die Ziele Forschung fördern – Krankheit bewältigen – selbstbestimmt leben – zu erreichen.

Die Symposien finden im Rahmen der DOG statt, dem Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, der erstmals in Bonn stattfindet.
Nähere Informationen zu PRO RETINA Deutschland e.V. und ihren vielfältigen Selbsthilfeaktivitäten finden Sie unter: www.pro-retina.de.
 

 

 

Kontakt

Telefon (0228) 227 217-0
E-Mail: presse@pro-retina.de

 

 

Über PRO RETINA Deutschland e.V.

PRO RETINA Deutschland e.V., eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. PRO RETINA ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern.


Wir bieten Informationen und Beratung und verstehen uns als Interessenvertretung der Patient/innen in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Die PRO RETINA möchte allen Menschen, die von einer Sehverschlechterung oder Erblindung aufgrund einer Netzhautschädigung bedroht sind, helfen, durch Prävention, Therapie und gemeinsame Bewältigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Neu im Portfolio: Praktische Tränenfilmanalyse und Meibographie23.09.2018

Die O.S.A. Diagnoseplattform (Ocular Surface Analyser) bietet ein umfangreiches Screening der Augenoberfläche und unterstützt Sie dabei zuverlässig, die Ursachen des trockenen Auges und in welchem Umfang das Auge davon betroffen ist zu erkennen. Die Beurteilung des Tränenfilms erfolgt durch mehrere non-invasive Tests, dabei werden die Ergebnisse über Qualität und Quantität anschaulich dargestellt. Mit der Meibographie werden morphologische Veränderungen des Drüsengewebes als digitale Infrarotaufnahme visualisiert und ausgewertet. Für eine gezielte Behandlung der Meibom-Drüsen-Dysfunktion unter Einsatz der E-Eye Technologie zur Stabilisierung des Tränenfilms und Linderung der Beschwerden des trockenen Auges unterstützt das O.S.A. den Verlauf und den Erfolg der angesetzten Therapie. Gerne informieren wir Sie an unserem DOG Stand (K.37) in Bonn ausführlich.

Weitere Informationen unter http://afidera.com/home/aerzte/produkte/diagnose-trockenes-auge/

At EURETINA 2018, Navigated Retina Laser is Moving into the Next Decade19.09.2018

10 years of Navilas® – Renowned customer community brings the benefits of retina navigation to applications beyond DME. All-digital platform supports subthreshold treatments, digital collaboration, standardization, and learning in retina care.

19 Sep 2018

OD-OS, the inventor of the Navilas® laser systems, celebrates 10 years of retina navigation with expert sessions at the upcoming EURETINA 2018 conference (Vienna, Sep 21-25, booth C207).

Navilas® has brought digital pre-planning and precise and fast computer-assisted delivery of laser spots to focal and peripheral laser treatment - with the option to plan and treat on external diagnostic images such as OCT-A or FA. Today, Navilas® is being used in more than 25 countries worldwide including the ten countries with the highest gross income. Private practices and renowned hospitals like the New York Eye and Ear Infirmary (USA), the Nagoya City University Hospital (Japan), the University Clinics of Tübingen and Freiburg, and the Ludwig-Maximilians-University (LMU) Munich (Germany) are working with Navilas® to provide enduring results and reduce treatment burden for their patients (1).

Thanks to contributions from this global customer community and the success of the compact Navilas® 577s system, effective and comfortable treatment with navigated retina laser is now expanding into applications beyond DME (1). At the same time, the all-digital platform is incorporating trends such as subthreshold microsecond pulsing therapy and telemedicine, thus supporting digital collaboration, standardization and learning in retina care.

Prof. Eric Souied of CHI de Créteil, France, elected for the 2018 Power List of the top ophthalmologists worldwide, says: “Navilas® provides the digital functionality and safety to explore optimal treatment strategies in a range of retinal indications. Our patients especially value the possibility of contact-free focal treatments.”

His colleague Dr. Alexandre Pedinielli adds: ”Therefore, we are excited that at EURETINA OD-OS presents the result of a close collaboration with our team – the demonstrator of a new widefield objective which can make non-contact panretinal photocoagulation with access to the extreme periphery a treatment option for experienced Navilas® 577s users. We are looking forward to seeing more clinical data from this solution in practice. We really believe that this could be an important step towards the future of PRP as an almost completely harmless procedure for the patient.“

“In the last decade, we have brought the latest computer vision technology to our retina navigation platform,” says Dr. Winfried Teiwes, Managing Director at OD-OS GmbH. “Feedback from users and patients is now helping us extend the Navilas® treatment approach to new retina applications like CSCR, which require a precise, effective and tissue-friendly retina laser.”

“The next decade is also seeing new concepts and functionalities to be added thanks to advances in computer vision technology. One important step is to make the treatment planning functionality of our retina laser accessible in the cloud. Thus, we are moving step by step towards more efficient workflows, and a pool of online knowledge which brings expertise resources to underserved areas and benefits efforts to standardize treatment approaches.”

At the EURETINA 2018 conference in Vienna, retina specialists will present their clinical experiences with the all-digital Navilas® laser. Cases cover a range of applications from Proliferative Diabetic Retinopathy to Central Serous Chorioretinopathy – with a special focus on navigated microsecond pulsing treatment results.

Meet the expert presentations will be held Friday through Sunday at 10:00 am at the OD-OS Navilas® booth C207. Official program sessions on Navilas® include a talk by Dr. F. Amoroso, CHI de Créteil (Friday, Sep 21, 11:00 am-12:30 pm, Room C2) which covers experiences with the demonstrator of the widefield objective for non-contact PRP treatment with Navilas®.

A list of all Navilas® related Euretina sessions is available at: https://www.od-os.com/events/detail/sep-20-26-2018-euretinaescrs-vienna-austria/

(1) www.od-os.com/publications

About Navilas®: Navilas® laser systems enable physicians to digitally pre-plan the entire laser therapy on fundus images as well as on third-party diagnostic images, and to precisely execute this therapy plan with the help of computerized image guidance.

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At EURETINA 2018, OD-OS presents the demonstrator of a new widefield objective for non-contact PRP treatment to be performed by experienced Navilas® users. The tool results from a successful customer collaboration with Dr. A. Pedinielli and Dr. F. Amoroso (pictured) of the team around Prof. Eric Souied at CHI de Créteil in France.

Augenklinik Dardenne gewinnt Health Media Award16.09.2018

Die Augenklinik Dardenne aus Bonn ist im Bereich „Patientenkommunikation“ mit dem Health Media Award ausgezeichnet worden. Prämiert wurde die Kampagne „Das Auge im Fokus – Augenerkrankungen einfach erklärt“. Auf dem Aufklärungsportal werden mittels Videos komplexe Augenerkrankungen für jedermann verständlich erklärt.

Bonn, 18.09.2018 – „Der Health Angel in der Kategorie Patientenkommunikation geht an die Augenklinik Dardenne.“ So lautete die Moderation bei der Preisverleihung des Health Media Awards vergangenen Freitag im Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Die Augenklinik Dardenne aus Bonn wurde gemeinsam mit ihrer Agentur Carekom – Marketing auf Rezept aus Köln mit dem begehrten Preis im Gesundheitswesen ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde das Engagement der Augenklinik Dardenne, die sich für Patientenaufklärung einsetzt und dieses Filmmaterial kostenfrei im Internet zur Verfügung stellen. Dr. Thomas Haupt, Kaufmännischer Leiter der Augenklinik Dardenne: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die Anerkennung unserer Arbeit. Mit unserem Videoportal bieten wir allen Patienten, Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit, sich in Ruhe und ausführlich zu informieren.“ Prof. Dr. Alireza Mirshahi, Direktor der Klinik, ergänzt: „Das Portal kann und wird ein Arztgespräch nicht ersetzen. Es sorgt jedoch dafür, dass der Patient bereits gut vorinformiert in die Praxis kommt.“

Kontinuierlicher Ausbau des Videoportals

Die ersten Beiträge des Portals sind bereits produziert, weitere Videos folgen. „Von der Grundidee bis zum ersten Drehtag sind viele Ideen entstanden und auch wieder verworfen worden. Auf das Ergebnis können wir stolz sein, denn es zeigt, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.“, berichtet Tobias Kesting, geschäftsführender Gesellschafter der Carekom GmbH. „Besonderer Dank gilt Mediziner und Schauspieler Joe Bausch, der uns bei der Produktion unterstützt hat und hilft, komplexe Themen aus der Welt der Augenheilkunde mit Charme und Wortwitz auf ein leichtverständliches Maß herunter zu brechen. Im Oktober produzieren wir die nächsten Filme zum Thema Glaukom (Grüner Star), und die Planung für neue Beiträge steht bereits.“

Alle Filmbeiträge sind auf dem Portal www.augenerkrankungen.info zu sehen.

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v.l.n.r. Dr. Thomas Haupt (Geschäftsführer der Augenklinik Dardenne), Katy Kleffmann (Referentin Kommunikation), Tobias Kesting (Geschäftsführer der Carekom GmbH)

Und was mache ich jetzt? - Experten diskutieren über Entscheidungen und Entscheidungshilfen im Zusammenhang mit gesundheitlichen Fragen10.09.2018

„Und was mache ich jetzt?“ – Experten diskutieren über Entscheidungen und Entscheidungshilfen im Zusammenhang mit gesundheitlichen Fragen

 

 

PRO RETINA Deutschland e.V. lädt Akteure aus Politik, Forschung, Augenheilkunde sowie Patienten am 14.09.2018 von 14-18 Uhr zu den „Kölner Begegnungen“ im Horion-Haus des LVR in Köln-Deutz, um die gesundheitspolitische Debatte über Entscheidungen und Entscheidungshilfen im Zusammenhang mit gesundheitlichen Fragen zu befördern.

 

 

Wir treffen täglich Entscheidungen – und nicht immer fallen uns die Entscheidungen leicht. Besonders schwierig sind Entscheidungen, die die eigene Gesundheit betreffen. Im Rahmen der „Kölner Begegnungen 2018“ beleuchten Fachleute aus Politik, Forschung, Augenheilkunde und Patientenselbsthilfe deshalb am Beispiel von Patienten mit einer Netzhauterkrankung, wie Entscheidungsprozesse ablaufen und auf welcher Grundlage sich schwierige Entscheidungen rund um die Erkrankung, Diagnostik, Therapie und Hilfsmittel treffen lassen. Zur Diskussion steht nicht zuletzt die Frage, ob theoretische Entscheidungshilfen mit der alltäglichen Praxis der Patienten zusammenpassen und welche Konsequenzen sowie konkrete Handlungsanweisungen sich daraus für die Akteure im Gesundheitssystem ergeben.

Seit über 40 Jahren setzt die Patientenorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. Meilensteine auf dem Gebiet der Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen, in der Beratung Betroffener und der Interessenvertretung von Menschen mit einer Sehbehinderung.

Wir laden Sie herzlich ein, mit Experten und Patienten ins Gespräch zu kommen und die PRO RETINA Deutschland e.V. als älteste und größte Patientenorganisation im Bereich der Netzhautdegenerationen persönlich kennenzulernen.

 

Kontakt für Anmeldung und weiterführende Informationen:

Telefon (0228) 227 217 15

E-Mail: info@pro-retina.de

www.pro-retina.de

 

 

Über PRO RETINA Deutschland e.V.

PRO RETINA Deutschland e.V., die größte und älteste Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. PRO RETINA ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern.
Wir bieten Informationen und Beratung und verstehen uns als Interessenvertretung der Patient/innen in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Die PRO RETINA möchte allen Menschen, die von einer Sehverschlechterung oder Erblindung aufgrund einer Netzhautschädigung bedroht sind, helfen, durch Prävention, Therapie und gemeinsame Bewältigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

„AddOn® Technologie im Fokus“10.09.2018

1stQ informierte beim ESCRS 2018 über innovative Zusatzlinsen für eine refraktive Punktlandung

Mannheim, 27.09.2018. Beim 36. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) in Wien präsentierte Medizinproduktehersteller 1stQ sein Katarakt-Programm und legte dabei einen Schwerpunkt auf AddOn Sulkuslinsen.

„Um Menschen nach der Operation am Grauen Star wieder zum Optimalen, Natürlichen Sehen (ONS) zu verhelfen, fertigen wir neben Basis auch AddOn Linsen“, erklärt Rüdiger Dworschak, CEO und Gründer des Mannheimer Unternehmens. „So erreichen wir für die Patienten die individuell sinnvollste Kombination aus Sehfunktionen, die für eine refraktive Punktlandung notwendig ist.“

AddOn IOLs: Meilenstein in der Patientenversorgung

Die AddOn Linse gilt als Meilenstein in der funktionalen Patientenversorgung und verhilft immer mehr Menschen beispielsweise zu einem brillenfreien Leben oder zur Korrektur eines Astigmatismus nach der Katarakt-OP. Zudem lassen sich mithilfe der Zusatzlinse Restsehfehler zuverlässig korrigieren und eine refraktive Punktlandung kann in den allermeisten Fällen sicher erreicht werden. Die AddOn wird zusätzlich zur kapselsackfixierten Basislinse in den Sulkus implantiert.

Sie ist kompatibel mit allen gängigen Kapselsack IOLs, unabhängig von deren Design oder Material. Die Implantation verläuft ähnlich wie die Operation am Grauen Star. „Aufgrund unseres patentierten Sulkusdesigns und eines standardisierten Verfahrens handelt es sich um einen sehr sicheren Eingriff“, fährt Dworschak fort.

AddOn – das Original und ein umfassendes Katarakt-Programm

Über die Eigenschaften und die Handhabung der innovativen IOLs konnten sich die Teilnehmer des ESCRS-Kongresses vom 22. bis zum 26. September 2018 auf dem 70 Quadratmeter großen 1stQ-Stand ausführlich informieren. „Bei uns erwartete den Besucher das AddOn-Original“, ist dem Firmenchef wichtig zu betonen, der in Wien mit seinem Team vor Ort war. „Nur das von 1stQ entwickelte und patentierte Sulkusdesign garantiert die Sicherheit und volle Funktionalität der Linse im Sulkus. Die AddOn wird mittlerweile häufig kopiert. Alle uns bekannten Kopien weisen jedoch die erforderlichen Eigenschaften nicht auf.”

Darüber hinaus präsentierte das Mannheimer Unternehmen weitere innovative ophthalmologische Produkte. Dazu zählen neben Intraokularlinsen auch mikrochirurgische Einmalinstrumente.

Im Lounge-Bereich konnten Besucher ausgewählte Gemälde des Kölner Künstlers Sina Mostafawy bewundern.

AddOn Symposium im Palais Wertheim

Ein Programmhighlight war auch in diesem Jahr das wissenschaftliche Symposium, das im Palais Wertheim am Sonntag, den 23.09.2018, stattfand. Vier international namhafte Speaker versorgten die rund 100 geladenen Gäste mit praxisnahen oder auch provokativen Informationen über die Zusatzlinse.

Prof. Dr. Sauder (Stuttgart) referierte über seine Langzeiterfahrung mit der AddOn, Prof. Dr. Dr. Scharioth (Recklinghausen) stellte eine neue Anwendungsform der AddOn für hochmyope Patienten vor (binokulare Trifokalität); Dr. Knecht (Oldenburg) und Dr. Bautista (Madrid) berichteten jeweils über ihre unterschiedlichen Vorgehensweisen mit der Presbyopie-korrigierenden AddOn progressiv.

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Pro RETINA-Patientensymposium in Bonn03.09.2018

Liebe PRO RETINA Interessenten,


DOG-Kongress in Bonn: 2 Patientensymposien der PRO RETINA

Im Rahmen des 116. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft
(DOG), dieses Jahr in Bonn, veranstaltet die PRO RETINA diesmal zwei
Patientensymposien.

     * Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke – Wo stehen wir
       heute? Was bringt die Zukunft?

und

     * „Digital Vision“ – Sehen in der Zukunft?


Netzhautdegenerationen - Einblicke und Ausblicke

am Freitag, 28. September von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr im World Congress
Center Bonn, Platz der Vereinten Nationen 2 in Bonn, Eingang Süd II, Saal
Nairobi 3&4.

Programm:

     * „Leuchtturm-PRO RETINA“, Franz Badura, PRO RETINA Deutschland e.V.,
       Amberg
     * Konsequenzen der Pathologischen Myopie“, Prof. Dr. Focke Ziemssen,
       Universitätsaugenklinik Tübingen
     * Gentherapie erklärt - Chancen und Wirksamkeit eines
Therapieansatzes“,
       Dr. Philipp Herrmann, Universitätsaugenklinik Bonn
     * „Netzhautdystrophien in der medizinischen Genetik - Warum
       molekulargenetische Untersuchungen wichtig sind“, Prof. Dr. Ulrich
       Zechner, Senckenberg Zentrum für Humangenetik, Frankfurt
     * „Ursachen, Prävention und therapeutische Möglichkeiten bei der
       trockenen und feuchten AMD - aktuelle und zukünftige Strategien“, PD
       Dr. Monika Fleckenstein, Universitätsaugenklinik Bonn.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 18. September 2018 per Fax: 0228-227217-29 oder
unter E-Mail: info@pro-retina.de in der Geschäftsstelle der PRO RETINA
Deutschland e.V. an.

Weitere Infos zur Veranstaltung inklusive Anfahrtsbeschreibung etc. finden
Sie auf diesem Veranstaltungsflyer [1] bzw. auf dieser Webseite der PRO
RETINA [2]

.

„Digital Vision“ – Sehen in der Zukunft?

am Sonntag, 30. September 2018 von 12:30 – 14:00 Uhr im World Congress
Center Bonn, Platz der Vereinten Nationen 2 in Bonn, Haupteingang, Saal
Bangkok 1/2.

Programm

     * "Eröffnung", Prof. Dr. Nicole Eter, Klinik für Augenheilkunde, UKM
       Münster und Franz Badura, PRO RETINA Deutschland e.V., Amberg
     * „Rolle der Patientenorganisation und der Stiftung“, Franz Badura,
PRO
       RETINA Deutschland e.V., Amberg
     * „Netzhautimplantate, Einführung in die Thematik“, Prof. Dr. Peter
       Walter, Augenklinik Universitätsklinikum Aachen

Vorstellung der derzeit verfügbaren Sehprothesen:

     * „Das subretinale Implantat: Statusbericht zu Ergebnissen und
       Erfahrungen“, Jürgen Klein, Retina Implant, Reutlingen
     * "Orion™ – die erste Sehrindenprothese als Weiterentwicklung der
       Argus-II-Technologie", Frank Vandeputte, Second Sight, Lausanne
     * "PRIMA – das kabellose fotovoltaische subretinale Implantat für
       Patienten mit Netzhautdegeneration", Dr. Ralf Hornig, Pixium Vision,
       Paris
     * "Gesichtserkennung mit Hilfsmitteln am Beispiel der OrCam", Dario
Madani,
       VISTAC GmbH, Teltow
     * "Virtual Reality Brille und eSight – digitale Hilfsmittel der
Zukunft?"
       Torsten Möhrchen, Reinecker Vision GmbH, Köln.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 18. September 2018 per Fax: 0228-227217-29 oder
unter E-Mail: info@pro-retina.de an.

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Webseite der PRO RETINA [3].

Quelle: PRO RETINA Deutschland e. V.



Links aus diesem Beitrag:
[1]
https://www.pro-retina.de/system/files/seminar/flyer_patientensymposium_im_rahmen_der_dog_am_28.09.18.pdf
[2]
https://www.pro-retina.de/seminare/2018/netzhautdegenerationen-einblicke-und-ausblicke-patientensymposium-im-rahmen-der-dog
[3]
https://www.pro-retina.de/seminare/2018/digital-vision-sehen-in-der-zukunft-patientensymposium-im-rahmen-der-dog-2018

Sehen will gelernt sein27.08.2018

Sehen will gelernt sein

Schon früh mit dem Kind zum Augenarzt, um Sehschwächen zu vermeiden

Düsseldorf 28.08.2017 Ein gutes Sehvermögen ist wichtig für die geistige und motorische Entwicklung von Kindern. Über Sehstörungen klagen Kinder aber nicht – denn es fehlt ihnen an Erfahrung, sie kennen es nicht anders. Eine augenärztlich-orthoptische Untersuchung schafft schon bei Babys und Kleinkindern Klarheit, ob mit den Augen alles in Ordnung ist, erläutert Prof. Dr. Klaus Rüther, Leiter des Ressorts Strabologie im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Mit einfachen Untersuchungen können Augenärzte auch bei Kindern, die noch nicht sprechen können, feststellen, ob sich ihr Sehvermögen normal entwickelt. Das ist wichtig, denn bei vielen Kindern liegt eine Störung vor, die dazu führen kann, dass nie ein gutes Sehvermögen erreicht wird. Bei dieser wichtigen Aufgabe werden Augenärzte oftmals von speziell ausgebildeten Fachkräften – Orthoptistinnen und Orthoptisten – unterstützt.

Sehen ist ein komplexer Vorgang, der in der Kindheit erst erlernt wird. Erst nach und nach lernt das Gehirn, die Lichtsignale und Kontraste, die von den beiden Augen wahrgenommen werden, zu dem dreidimensionalen Bild zusammenzufügen, das die meisten Menschen als ganz normalen Seheindruck empfinden. Für diesen Lernprozess benötigt das Kind zwei gesunde Augen, die Bilder in guter Qualität liefern und die gut zusammenarbeiten.

Wenn die Qualität der beiden Bilder aber zu unterschiedlich ist, so dass sie nicht zu einem gemeinsamen Seheindruck verarbeitet werden können, werden die Signale eines Auges unterdrückt. Wird nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen, dann erreicht dieses Auge nie seine volle Sehschärfe. Augenärzte sprechen dann von einer Amblyopie (Sehschwäche). Knapp sechs Prozent der Menschen in Deutschland sind davon betroffen.

Die häufigste Ursache für eine Amblyopie ist eine unterschiedliche Brechkraft beider Augen (ein Auge ist dann beispielsweise kurzsichtig, das andere dagegen weitsichtig). Auch Schielen spielt oft eine Rolle – selbst eine ganz kleine Abweichung der Augenstellung, die zunächst nicht auffällt, kann zu einer bleibenden Sehschwäche führen. Ein hängendes Lid, das die Pupille verdeckt, eine Linsentrübung (Katarakt) oder Hornhauttrübungen sind weitere, wenn auch seltene Ursachen.

Fällt eine solche Störung auf, dann wird der Augenarzt wenn möglich die Ursache behandeln, in erster Linie mit einer Brille, die die Fehlsichtigkeit ausgleicht. Insbesondere bei schielenden Kindern ist es nach wie vor notwendig, das schwächere Auge gezielt zu fördern, indem das bessere Auge vorübergehend – für eine oder mehrere Stunden täglich oder auch tageweise – mit einem Pflaster abgedeckt wird. Je jünger das Kind ist, desto besser sind die Erfolgsaussichten dieser Therapie.

Damit jedes Kind so gut wie möglich sehen lernt, rät der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands allen Eltern:

  • Sofort zum Augenarzt bei sichtbaren Auffälligkeiten wie etwa Augenzittern, Hornhauttrübungen, grau-weißlichen Pupillen, großen lichtscheuen Augen oder bei Lidveränderungen.
  • Mit sechs bis zwölf Monaten sollten Kinder augenärztlich untersucht werden, wenn ein erhöhtes Risiko für Schielen, Fehlsichtigkeit oder für erbliche Augenerkrankungen vorliegt.
  • Bis zu ihrem dritten Geburtstag sollten alle Kinder einmal augenärztlich untersucht werden, um auch ein kleinwinkliges Schielen oder eine Fehlsichtigkeit frühzeitig festzustellen.

Die Amblyopievorsorge ist nicht Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Einige Versicherungen übernehmen aber inzwischen die Kosten für diese sinnvolle Untersuchung.

Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober

Für gutes Sehen von der Kindheit bis ins hohe Alter setzen sich auch die Akteure der „Woche des Sehens“ ein. Dies ist eine Aufklärungskampagne, die bundesweit vom 8. bis 15. Oktober stattfindet. In diesem Jahr lautet ihr Motto „Mit anderen Augen“. Unter der Schirmherrschaft der bekannten Fernsehjournalistin Gundula Gause machen Initiatoren und Unterstützer der Aktionswoche auf die Bedeutung eines guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam.

Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, ZEISS und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH. www.woche-des-sehens.de

 

 

 

Herausgeber: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf

Pressekontakt:

Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA),

Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf, Tel. +49 (0) 2 11 / 4303700, Fax +49 (0) 2 11 / 4303720,

presse@augeninfo.de, www.augeninfo.de

 

Gentherapie bei Retinitis pigmentosa: erste Erfolge an Hunden26.08.2018

Liebe PRO RETINA Interessenten,


Gentherapie könnte autosomal dominante Formen der Retinitis pigmentosa
lindern

US-Forscher von der University of Pennsylvania erzielen mit einer Gentherapie
zur Behandlung bestimmter Formen von Retinitis pigmentosa erste Erfolge an
Hunden.


Zielgruppe: autosomal dominante Retinitis pigmentosa mit Mutation im
Rhodopsin-Gen

Heutzutage sind über 250 Gene bekannt, die bei einer Mutation zu
Netzhautdegenerationen führen. Vor rund 30 Jahren wurde zum allerersten Mal
ein solches Gen identifiziert: das Gen für das Sehpigment Rhodopsin.
Mutationen in diesem Gen werden autosomal-dominant weitvererbt. Das bedeutet,
dass bereits ein mutiertes Gen zur Erkrankung führt, obwohl ein zweites
nicht-mutiertes Gen vorliegt. Darum kommen solche autosomal-dominante Formen
der Retinitis pigmentosa (ADRP) familiär gehäuft vor. Mittlerweile sind bis
zu 150 verschiedene Mutationen des Rhodopsin-Gens bekannt, was die
Entwicklung einer Gentherapie erschwert. Dennoch richtet sich die Therapie
der US-Forscher an alle Patienten mit einer ADRP und betroffenem
Rhodopsin-Gen, unabhängig von der Mutation.


Neuartiger Ansatz: Ausschalten und Ersetzen

Viele Mutationen führen zu einem Funktionsverlust. Das Besondere am
mutierten Rhodopsin-Gen ist, dass es zur Produktion eines Proteins führt,
welches nicht nur funktionsunfähig ist, sondern zusätzlich die
Stäbchen-Zellen der Netzhaut schädigt. Das sind die Photorezeptoren, die
für das Hell-Dunkel-Sehen von Bedeutung sind. Im Gegensatz zu anderen
Gentherapien reicht es also nicht aus, ein intaktes Gen einzuschleusen,
sondern es muss zunächst das mutierte Gen ausgeschaltet werden um die
Produktion des schädlichen Proteins zu verhindern.

Dazu wird sogenannte shRNA (small hairpin-RNA) eingesetzt. Dieses Molekül
deaktiviert das Gen unabhängig von der Art der Mutation, was den identischen
Einsatz bei allen ca. 150 bekannten Mutationen im Rhodopsin-Gen ermöglicht.
Allerdings wird auch die gesunde Genkopie von der shRNA erkannt und
ausgeschalten. Da Rhodopsin für die Stäbchen unverzichtbar ist, muss
zusätzlich ein neues und intaktes Rhodopsin-Gen in die Zelle eingeschleust
werden, das so verändert wurde, dass es gegenüber der shRNA resistent, also
geschützt, ist.


Ablauf und Erfolge der Gentherapie bei Hunden

Wie bei vielen anderen Gentherapien kommt auch hier ein verändertes Virus
zum Einsatz, das nicht mehr krankmachend wirkt und als Transportmittel die
shRNA und das neue Rhodopsin-Gen gleichzeitig in die Zellen schleust.

In der aktuellen Studie wurde das Virus unter die Netzhaut von Hunden
gespritzt, die an einer ADRP mit Mutation im Rhodospin-Gen litten. Wie
geplant, gelang es, die Produktion des schädlichen Rhodopsin-Proteins
mittels der shRNA zu verhindern und das resistente Rhodospin-Gen erreichte
fast 30% des normalen Leves.

Bei den behandelten Tieren konnte auf diese Weise das Fortschreiten der
Erkrankung aufgehalten werden: sie blieben gesund und behielten funktionelle
Stäbchen bei. Mittels eines Elektroretinogramms das die Funktion der
Stäbchen misst, konnte nachgewiesen werden, dass diese Lichtimpulse in
Nervensignale umsetzten. Auch bei Nachuntersuchungen 8 Monate später, war
die normale Struktur der Stäbchen erhalten geblieben.


Mögliche Anwendung beim Menschen

Da die Therapie auf eine Stelle im Rhodopsin-Gen abzielt, die bei Mensch und
Hund identisch ist und es sich bei dem eingeschleusten resistenten Rhodopsin
um ein humanes (also menschliches) Protein handelt, wäre eine Anwendung beim
Menschen prinzipiell möglich. Jedoch ist damit so bald noch nicht zu
rechnen: die Forscher möchten im Laufe der nächsten zwei Jahre weitere
präklinische Untersuchungen zur Sicherheit und Effektivität der Therapie
durchführen, bevor klinische Studien am Menschen gewagt werden können.
Trotzdem wecken die positiven Studienergebnisse Hoffnung, dass diese
Gentherapie eines Tages den Krankheitsverlauf bei bestimmten Patienten mit
Retinitis pigmentosa verlangsamen oder vielleicht sogar aufhalten könnte.


   > Quellen:

Abstract der Studie in den Proceedings of the National Academy of Sciences
[1]

Pressemitteilung des National Eye Institute [2]

Pressemitteilung der University of Pennsylvania [3]

aerzteblatt.de vom 21.08.2018 [4]



Links aus diesem Beitrag:
[1] http://www.pnas.org/content/early/2018/08/14/1805055115
[2]
https://nei.nih.gov/content/researchers-find-potential-new-gene-therapy-blinding-disease
[3]
https://penntoday.upenn.edu/news/knockdown-and-replace-gene-therapy-twofer-treat-blindness
[4]
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97277/Gentherapie-koennte-autosomal-dominante-Retinitis-pigmentosa-lindern

Neue Website informiert Diabetiker über die navigierte Laserbehandlung von Netzhauterkrankungen12.08.2018

28 Feb 2018 - Das Augenlicht erhalten: Neue Website informiert Diabetiker über die navigierte Laserbehandlung von Netzhauterkrankungen


Die neue Internetplattform www.navilas.de informiert Diabetiker und deren Angehörige verständlich über das Augenlicht bedrohende Netzhauterkrankungen, die Notwendigkeit von Vorsorgeuntersuchungen und verbesserte Behandlungsmöglichkeiten mit moderner, navigierter Lasertherapie.

Navilas® ist der einzige digitale Netzhautlaser, welcher sich der modernen Eye-tracking-Technologie bedient. Die Vorteile für Patienten: Eine effektive Behandlung zum Erhalt der Sehfähigkeit mit weniger Schmerzen1 und weniger Nachbehandlungen

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