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Aktuelles

Tumor im Auge: Unimedizin nimmt 500. Bestrahlung vor21.11.2017

Rostock/Kröpeliner-Tor-Vorstadt – Krebs ist eine lebenseinschneidende Diagnose. Und umso gravierender, wenn dadurch auch das Sehvermögen in Gefahr ist. Das Aderhautmelanom ist ein bösartiger Tumor im Auge, der zu starken Seheinschänkungen führen kann und oft im Körper streut. Als eine von wenigen Kliniken in Deutschland bietet die Unimedizin Rostock seit mehr als 20 Jahren eine augenerhaltende Behandlung von Aderhautmelanomen mit dem Rutheniumapplikator an. Jetzt gab es den 500. Eingriff dieser Art in der Rostocker Augenklinik.

 

Die Unimedizin ist das Behandlungszentrum für diese Erkrankungen im Nordosten. Die Bestrahlung der bösartigen Krebsgeschwüre nehmen die Augenärzte in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen aus der Strahlentherapie in der Südstadt vor. Seit 1993 wird diese Therapieform angeboten. Die Aderhaut, eine Schicht unter der Netzhaut des Auges, ist für die Blutversorgung des Augeninneren verantwortlich. Eine Entartung dieses Gewebes führt zum gefürchteten Aderhautmelanom, dem häufigsten Tumor im Auge. Betroffene sorgen sich nicht nur um ihr Sehvermögen – schlimmer noch sind der drohende Verlust des Auges und die lebensgefährliche Streuung des Tumors. „Gerade die Ansiedlung von Tumorzellen in der Leber, aber auch in anderen Organen ist leider kaum mit onkologischen Therapien beherrschbar“, sagt Dr. Vinodh Kakkassery, Oberarzt an der Augenklinik und Spezialist für Tumore am Auge. Daher sei die wirksame Therapie am Auge höchst bedeutsam für die Patienten.

 

Die Entfernung des Auges war lange Zeit bei vielen Patienten die einzige Option. Heute kann das Aderhautmelanom vergleichsweise schonend durch eine Strahlentherapie behandelt werden. Die Therapie an der Augenklinik vereint Chirurgie und Strahlenmedizin. Ein kleines mit dem Element Ruthenium106 beladenes Metallscheibchen wird über chirurgische Nähte auf die äußere Hülle des Auges aufgenäht, sodass ausgehende Betastrahlen die meist nur wenige Millimeter großen Tumore zerstören können. So verringert sich die Gefahr, dass bösartige Zellen in die Leber streuen. Die Chance, das Auge zu erhalten, ohne den Körper sonst mit Strahlen zu belasten, erhöht sich. Die sogenannte Brachytherapie dauert etwa zwei bis sieben Tage, danach kann der kleine Applikator wieder vom Auge entfernt werden. Auf die Behandlung folgt meist eine Wärmebestrahlung von außen.

 

Krebspatienten würden im Rahmen des Onkologischen Zentrums der Unimedizin stets interdisziplinär behandelt, sagt Kakkassery. Die Augenspezialisten arbeiteten eng mit den Kollegen aus der Strahlentherapie, der Hämatoonkologie sowie den niedergelassenen Kollegen zusammen. „Kommunikationsabbrüche in der Tumorversorgung können wir uns nicht leisten. Darunter würde der Patient leiden“, sagt Kakkassery. Das Onkologische Zentrum biete für Patienten mit einem Augentumor neben den erweiterten Möglichkeiten für Diagnose und Behandlung auch eine Betreuung durch Psychoonkologen sowie Unterstützung bei der späteren Reha.

 

Brachytherapie.JPG (654 KB)

Mit der sogenannten Brachytherapie kann Dr. Vinodh Kakkassery (r.) das Auge des Patienten schonend behandeln.

Vollkasko für Ihre Immobilie | Aktualisieren Sie jetzt den Versicherungsschutz auf die geänderten Wetter- und Klimabedingungen!20.11.2017

Erweiterungen zur Gebäudeversicherung

 

Die drei Grundgefahren Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel hat inzwischen vernünftigerweise fast jeder Hauseigentümer abgesichert. Viele der möglichen Schäden, die zu hohen Kosten führen können, sind so bereits abgedeckt. Viele ältere Gebäude haben zwar noch mangelnde Bedingungswerke, da der Versicherungsschutz einmal abgeschlossen, schnell in Vergessenheit geraten ist. Unser Tipp: prüfen Sie spätestens alle fünf Jahre die Aktualität der Bedingungen.

 

Dennoch bietet diese Drei-Gefahren-Deckung noch viele Angriffspunkte für Schadenereignisse, deren Folgen Sie selbst tragen müssten. Wir möchten Ihnen in dieser und der folgenden Ausgabe gerne aufzeigen, wofür Sie die beiden Deckungserweiterungen „Elementarschäden“ und „unbenannte Gefahren“ benötigen und bei welchen Schadenszenarien deren Deckung greifen würde.



Mehrere Landesregierungen starteten bereits werbliche Versicherungsinitiativen, um Hauseigentümer zur entsprechenden Erweiterung des Versicherungsschutzes anzuregen, da die Schwere dieses Problems erkannt wurde. Man möchte Eigentümer mehr in die Eigenverantwortung nehmen, weshalb die Hilfsfonds für die Opfer von Elementarschäden entsprechend gestrichen wurden. Hilfszahlungen erhält so nur noch, wer sich nicht selbst hätte versichern können.

 

Überschwemmung

Überflutet Oberflächenwasser (z. B. eines stehenden oder fließenden Gewässers) durch starke Witterungsniederschläge (auch Schmelze) Grund und Boden, spricht man im Sinne der Elementar-deckung von einer Überschwemmung. Auch das niederschlagsbedingte Austreten von Grundwasser an der Erdoberfläche kann zu einer versicherten Flut führen.
Bei Überschwemmungen kommt es nicht nur zu Kosten durch direkte Schäden an der Bausubstanz und die Trockenlegung. Vielmehr sind es vor allem die Reinigungskosten, die schwer zu Buche schlagen. Wenn das Wasser abgelaufen ist, bleiben Schlamm und andere Verunreinigungen zurück.

 

Rückstau

Wird eine Ortschaft unter Hochwasser gesetzt, so läuft immer zuerst die Kanalisation voll. Kann sie die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, sieht man dies am Wasser, das aus Gullis hervorquillt. Bei genug Wasser kann der Druck in den Leitungen der Kanalisation hoch genug sein, dass es Wasser durch die Ableitungsrohre zurück ins Gebäude drückt. Dieser Rückstau verursacht Verunreinigungen. Rückstau macht Hochwasser auch für Gebäude in höheren Lagen zu einem Thema, die von einer Überschwemmung selbst geschützt wären.

 

Schneelast

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu dem Phänomen, dass die Winter von kurzen, dafür umso heftigeren Schneefällen geprägt waren. Schnee blieb zudem lange liegen und wurde enorm schwer, wenn es zu Tauphasen kam. Vor allem in 2006 versanken viele Gebiete der Republik geradezu im Schnee. Für die Dächer von Häusern waren die Schneemassen eine enorme Belastung, der vor allem Flachdachbauten wie z. B. Garagen und Firmengebäude oft nicht gewachsen waren und nachgaben. Aber auch viele Wohngebäude trugen Schäden an Dach und Schornstein davon.

 

Lawinen

Bei einer versicherten Lawine handelt es sich um Schnee- oder Eismassen, die einen Berghang hinab rauschen.  Auch Schäden durch die von ihr verursachte Druckwelle sind versichert. Ein sich hier anbietendes Schadensbeispiel ist das Ferienhaus in den Bergen, das von einer solchen Lawine weggerissen wird.

 

Erdrutsch

Hänge sind permanent der Erosion durch Wind und Niederschläge ausgesetzt. Kommen die richtigen“Faktoren“ zusammen, verliert der Hang an Festigkeit und gerät ins Rutschen. Schäden, die ein solcher Erdrutsch verursacht, sind im Rahmen der Elementarschadenversicherung mit gedeckt.

 

Erdfall

Im November 2010 tat sich in der Kleinstadt Schmalkalden, Thüringen, mitten in der Nacht ein 40 mal 30 Meter großer Krater auf. Er verschluckte ein Auto, die Straße und eine Garage. Fünf Häuser  wurden damals vorsorglich evakuiert, da ein weiterer Erdfall nicht ausgeschlossen werden konnte. Solche natürlichen Erdabsenkungen kommen vor allem in Karstgebieten immer wieder vor. Karstgebiete sind Landschaften, die sich aufgrund von unterirdischer Entwässerung durch Höhlenbildung, Erdfälle und Wasserschwinden auszeichnen. Erdfall durch natürliche Ursachen sind über die Elementarschadendeckung abgedeckt.

 

Erdbeben

Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere hundert Erdbeben gemessen. Beben der Stärke 4 bis 5 kommen etwa alle 18 Monate vor. Eines der stärksten Beben war wohl das Beben von Roermond im Jahr 1992, das Teile der Niederlande und Deutschlands mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala erschütterte. Es sorgte für erhebliche Sachschäden z. B. auch am Kölner Dom. Insgesamt wurden die Sachschäden durch dieses Beben alleine in Deutschland auf über 75 Mio. Euro geschätzt. Bereits leichte Beben können Ziegel vom Dach lösen oder Risse in der Fassade verursachen. Auch bei solchen Schäden greift die Elementarschadendeckung.

 

Vulkanausbruch

Über die Fläche Deutschlands sind 53 Vulkane verteilt. Zumindest die Vulkane der Eifel werden nach neueren Forschungsergebnissen als nur schlafend eingestuft. Der letzte größere Ausbruch liegt hier wohl 13.000 Jahre zurück. Die Intervalle zwischen Ausbrüchen sind sehr unterschiedlich. Wichtig ist jedoch, dass man sich darüber im Klaren ist, dass ein Vulkanausbruch in Deutschland grundsätzlich nicht unmöglich ist. Kommt es zum Ausbruch, würde eine Elementarschadendeckung z. B. auch Beschädigungen und Verschmutzungen durch ausgestoßene Asche und Gase übernehmen.

 

Spiel der Elemente

Überschwemmung und Hochwasser sind natürlich die beiden Elementargefahren, die am häufigsten zu Versicherungsfällen führen. Schnell entstehen hier Kosten in mittlerer fünfstelliger Höhe. Gerade bei Überschwemmungen resultieren diese Kosten meist gar nicht so sehr aus echten Beschädigungen am Gebäude, sondern vielmehr aus dem Aufwand, der für Auspumpen, Reinigung und Trockenlegung betrieben werden muss. Die Mühen, die es macht, z. B. einen schlammgefüllten Keller wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, sollten Sie nicht unterschätzen.

 

Die Welt erfährt einen Klimawandel. Davor kann und darf man die Augen nicht verschließen. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich hier um eine normale zyklische Veränderung handelt, oder der Mensch ihn verursacht hat. Fast einstimmig ist die Expertenmeinung, dass wir uns in den nächsten Jahren auf noch mehr Wetterextreme einstellen müssen. Wir können Ihnen nur wärmstens empfehlen, sich ebenfalls auf das Wetter von morgen einzustellen und sich diese wichtige Deckungserweiterung der Elementarschäden zu sichern.

 

Die drei Grundgefahren in Verbindung mit der Deckungserweiterung um Elementarschäden stellt eine sehr solide Absicherung dar, die einen Großteil der in der Praxis wirklich eintretenden Versicherungsfälle abdeckt. Die bestmögliche Abrundung des Versicherungsschutzes für Ihr Haus erhalten Sie aber nur , wenn Sie sich auch für eine Deckung gegen unbenannte Gefahren entscheiden.


Unbenannte Gefahren – die Vollkasko für das Gebäude !

Diese - zugegeben - schwer greifbare Gefahrengruppe, kommt vom Grundsatz her für Schäden auf, die durch eine Gefahr entstanden, die nicht näher in den Bedingungen benannt wurden. Hier gehen die Versicherer den umgekehrten Weg und schließen nur bestimmte Schadensereignisse vom Versicherungsschutz aus.
Solche Ausschlüsse sind z. B. Krieg, Vorsatz und Kernenergie. In dieser Deckung, die zusammen mit den Grundgefahren und Elementarschäden auch als All-Risk-Deckung bekannt ist, ist jedes Schadensereignis versichert, das nicht ausdrücklich in den Bedingungen eines Versicherers ausgeschlossen wurde.
Durch die große und unbenannte Fülle vieler versicherter Schadensursachen ist diese Form der Deckung für viele Kunden oft nur schwer greifbar. Dazu besteht allerdings keine Veranlassung.

 

Da es unmöglich sein dürfte, auf alle denkbaren Schadensursachen einzugehen, für die Versicherungsschutz bestünde, und diese Deckungserweiterung von Versicherer zu Versicherer auch recht unterschiedlich ausfällt, möchten wir hier nur kurz beispielhaft starken Wind unter Windstärke 8 als versicherte Schadensursache nennen. Unbenannte Gefahren - Versichert gegen (fast) alles mögliche...

 

Der letzte Schliff

Die Erweiterung Ihres Versicherungsschutzes um die unbenannten Gefahren ist der letzte Schliff am Versicherungsschutz für Ihr Haus. Mit diesen Deckungseinschlüssen heben Sie Ihren Gebäudeversicherungsvertrag auf die bestmögliche Stufe. Ob Ihnen ein möglichst hochwertiger Versicherungsschutz wichtig ist, können natürlich nur Sie selbst entscheiden. Bedenken Sie dabei jedoch auch den hohen Wert Ihres Hauses. Für ein neues Auto wählen Sie automatisch auch die Vollkaskoversicherung. Ergibt das dann nicht auch Sinn für Ihr Eigenheim? Wir können nur dazu raten, da viele Schadensereignisse nur mit dieser Deckungserweiterung absicherbar sind. Es kann manchmal eine Kleinigkeit sein, die dafür verantwortlich ist, ob ein Schaden erstattet wird oder nicht. Gehen Sie hier bitte kein Risiko ein!

 

Auch noch wichtig: welche Zahlungen werden im Schadenfall geleistet?

 

Ersetzt wird der Neuwert der zerstörten Sachen wenn eine korrekte Versicherungssummen, oder bei Tarifen nach Wohnfläche, die korrekte Qm-Zahl angegeben wurde.

 

Bei beschädigten Sachen werden die notwendigen Reparaturkosten erstattet.

 

Für den Fall, dass kein Wiederaufbau erfolgt, besteht lediglich Anspruch auf einen Zeitwert.

 

Eine Vielzahl von unterschiedlichen Kosten, die im Zusammenhang mit einem versicherten Schadenfall entstehen, sind (teilweise über die Versicherungssumme hinaus) abgedeckt.

 

Zum Beispiel Aufräum- und Abbruchkosten, Bewegungs- und Schutzkosten sowie Schadenabwendungs- und -minderungskosten.
Auch ein möglicher Mietausfallschaden wird in diesem Zusammenhang ersetzt, soweit dies vereinbart wurde.


Wir hoffen, wir konnten Ihnen hier eine grundsätzliche Vorstellung vermitteln, weshalb die drei Grundgefahren Feuer, Leitungswasser und Sturm evtl. nicht ausreichen, damit Ihnen hohe Kosten durch Schäden an Haus, Garagen und Nebengebäuden erspart bleiben.
Gerne beraten wir Sie, welche Gefahren für Ihr Haus realistisch sind. Wir nehmen uns sehr gerne die Zeit, einen angemessenen Schutz für Ihr Eigenheim aufzustellen.

 

Zum Firmenindex: Falckenberg Financial Services AG

Einmalige Gelegenheit für AMD Betroffene zur kostenlosen Anmeldung im Patientenregister der PRO RETINA 15.11.2017

Zur „AMD Aktionswoche“ vom 18.11. bis 25.11.2017 öffnet die PRO RETINA ihr Patientenregister. In dieser Woche können sich Menschen, die von einer AMD betroffen sind, unabhängig von einer Mitgliedschaft in das Patientenregister aufnehmen lassen.

 

Unbestritten ist die Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) die häufigste Ursache für schlechtes Sehen und Erblinden in den Industriestaaten. Fraglich ist jedoch, ob sie weiterhin als eine Alterskrankheit, die frühestens nach dem 50. Lebensjahr auftritt, definiert werden kann. Wissenschaftler der Mainzer Augenklinik haben kürzlich festgestellt, dass immer mehr unter 50-Jährige von einer frühen Form der AMD betroffen sind.

 

Jetzt haben Betroffene die Möglichkeit effektiv an der Entwicklung von Studien mitzuwirken. PRO RETINA bietet ein Patientenregister für Netzhauterkrankungen an, welches neutral, unabhängig und gleichzeitig überregional ist. „Ich möchte durch meine Teilnahme am Patientenregister der PRO RETINA die Forschung im Bereich der AMD fördern, wovon zukünftige Generationen profitieren können!“ sagt Gretel Schmitz-Moormann, Beraterin der PRO RETINA für AMD Betroffene.

 

Beim Patientenregister handelt es sich um eine Datenbank, in der Mitglieder Daten ihrer Netzhauterkrankung selber erfassen können. Diese sensiblen Patientendaten werden pseudonymisiert und sind nicht auf die einzelnen Personen zurückzuführen. Studienausrichter wenden sich bei der Rekrutierung von Studienteilnehmern zentral an die PRO RETINA, die dann die betroffenen Patienten informiert. Die Teilnahme an der Studie obliegt allein dem Patienten.

 

Mit dem Motto „Trotz alledem! Leben mit der AMD“ veranstaltet die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA in  Aachen, Chemnitz, Duisburg und Rostock Patientensymposien. Hier erfahren Betroffene und deren Angehörige, wie wichtig eine Früherkennung dieser Krankheit sein kann. Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen erhalten unter:

http://www.pro-retina.de/aktuelles/seminare-und-symposien

 

Melden Sie sich vom 18.11. bis 25.11.2017  kostenlos unter www.pro-retina.de/patientenregister an. Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle unter 0241/87 00 18.

Über 26 Jahre Kompetenz und Kundenzufriedenheit 23.10.2017

JEN-OPHTHALMO steht seit inzwischen mehr als 26 Jahren für Kompetenz und Kundenzufriedenheit in den Bereichen Planung, Einrichtung, Handel und Service für Augenärzte!

 

Bereits im Jahr 1991 gründete Frank Sittig das Unternehmen und bezog ein Jahr später die jetzigen Firmenräume über den Dächern der Lichtstadt. Bekannt ist die Firma insbesondere durch die Untersuchungs- und Refraktionseinheit „MODULA“, die seit 1997 äußert erfolgreich produziert und vertrieben wird. Der Erfolg der Firma sprach sich auch bald außerhalb Deutschland rum, sodass kurz danach ein internationales Vertriebsnetz aufgebaut wurde und im Jahr 2008 die Expansion in neue Produktionsräume in Pößneck anstand.

Ein ganz besonderer Meilenstein markiert das 25. Jährige Jubiläum der Firma im Jahr 2016, zu dem gleichzeitig die 1000. „MODULA hergestellt und ausgeliefert wurde.

 

Seit 01. Oktober 2017 hat der branchenerfahrene Kaufmann Thomas Köhler die Unternehmensnachfolge angetreten.

 

Die Herren Sittig und Köhler arbeiten bereits seit über 20 Jahren partnerschaftlich zusammen.

 

Der Gründer und bisherige Eigentümer Frank Sittig bleit dem Unternehmen noch mindestens 3 weitere Jahre erhalten. Er begleitet die Nachfolge, ist Ansprechpartner für alle Bestandskunden und leitet die Produktion der erfolgreichen Untersuchungseinheit „MODULA“.

 

Getreu unseres Mottos „....Partnerschaft auf lange Sicht“ blicken wir mit unseren Kunden gemeinsam optimistisch und vertrauensvoll in die Zukunft.

Berufsunfähigkeit: Wenn gar nichts mehr geht, sollte die Absicherung nicht fehlen11.10.2017

Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie springt ein, wenn es die Gesundheit nicht mehr erlaubt zu arbeiten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb so sinnvoll, weil die Erwerbsminderungsrente der Rentenversicherung nur geringe Summen oder gar nicht zahlt. Auch die Versorgungswerke der Ärzte haben ihre Tücken: Eine Berufsunfähigkeitsrente aus dem Versorgungswerk gibt es nur, wenn Ärzte überhaupt nicht mehr im medizinischen Bereich arbeiten können. Selbst eine Tätigkeit in der Verwaltung oder als Gutachter muss ausgeschlossen sein. Das Versorgungswerk zahlt auch nicht, wenn die gesundheitliche Beeinträchtigung nur vorübergehend ist. Hier hilft nur eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit können vielfältig sein. Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen haben mit über 30 % als Ursache in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Sie haben die Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates mit zirka 22 % als häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit überholt und auf Platz zwei verdrängt. Krebs und sonstige Erkrankungen sind jeweils mit rund 15 % der Fälle die Ursache dafür, dass jemand nicht mehr arbeiten kann. Unfälle spielen nur in zirka 10 % der Fälle eine Rolle.

 

Wie hoch eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit sein sollte

 

Wir raten hier an, sich zunächst an den monatlichen Fixkosten des Privathaushalts zuzüglich einer ausreichenden Vorsorge für weitere Ansparungen und Anschaffungen des täglichen Lebens zu orientieren. Auch Urlaube und Hobbys sollten berücksichtigt werden. Um die Inflation auszugleichen, sollten Sie eine Dynamik vereinbaren. Dadurch steigt die versicherte Berufsunfähigkeits-Rente jedes Jahr etwas an – allerdings auch die Höhe des Beitrags.

 

Wichtige Details im Vertragstext

 

Wir empfehlen auf die Formulierungen im Vertragstext zu achten, damit der Schutz auch wirklich so greift, wie Sie es im Schadensfall auch erwarten. Man kann dabei auf viele Vergleichstests oder z. B. auf Vergleichssoftware zurückgreifen, die insgesamt über 50 einzelne Vertragsdetails in die Analyse der Bedingungen einfließen lässt. Dabei geht es z. B. um Klarstellungen wie die Infektionsklausel, die Möglichkeit der Nachversicherung, die abstrakte und konkrete Verweisung, die Umorganisation des Arbeitsplatzes, die Auswirkungen einer verspäteten Anmeldung und vieles andere.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung: Kaum zu ersetzen

 

Schließlich sollte man berücksichtigen, dass andere Versicherungen wie eine Unfallversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Dread-Disease- Versicherung keinen Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung darstellen. Sie sind in aller Regel keine Alternative. So zahlt die Unfallversicherung nur nach einem Unfall, aber nicht, wenn andere Faktoren zu einer Berufsunfähigkeit führen. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung greift nur, wenn man überhaupt keinen Beruf mehr ausüben kann. Die Dread-Disease-Police schließlich zahlt nur bei den im Leistungskatalog aufgeführten Krankheiten. Auch das ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die eine oder andere Versicherung kann aber als Ergänzung durchaus sinnvoll sein. Die Falckenberg Financial Services als Kooperationspartner des BVA erstellt gern ein persönliches Angebot.

 

Falckenberg Financial Services AG
Am Happach 27, 97218 Gerbrunn
Tel +49 (0) 931-46876-0
Fax +49 (0) 931-4687625
joerg.falckenberg@ffsag.de
www.ffsag.de

Usher Syndrom- Eine seltene Hörsehbehinderung04.10.2017

Wussten Sie schon, dass in Deutschland rund 5000 Menschen mit Usher Syndrom leben?

 

Das Usher Syndrom ist eine erblich bedingte Kombination einer Hörbehinderung und einer langsam fortschreitenden Sehbehinderung. Nach der oftmals frühen Diagnose einer Innenohrschwerhörigkeit wird ein fortschreitender Sehverlust durch Retinitis Pigmentosa diagnostiziert. Die PRO RETINA Deutschland e.V. steht diesen Usher Betroffenen als Gesprächspartner mit Rat und Tat zur Seite.

 

Zum Tag der Gehörlosen am 1. Oktober 2017 erscheint durch die PRO RETINA eine Neuauflage des Flyers, der zu diesem Thema informiert. Der Flyer gibt einen Überblick über die Usher Erkrankung, indem die diversen möglichen Symptome ausführlich erklärt und entsprechende Usher Typen sowie der Krankheitsverlauf aufgezeigt werden.

 

Der Flyer kann in der Geschäftsstelle der PRO RETINA kostenlos angefordert werden, wobei eine Spende zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit der Patientenvereinigung willkommen ist.

 

Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle unter

0241/87 00 18 oder unter info@pro-retina.de.

 

Viel Platz und Flexibilität bei der Reinigung und Desinfektion von Instrumenten15.09.2017

Kompakte Geräte jetzt mit großer Aufbereitungskapazität

 

Miele TopNews 450x337px.jpg (70 KB)Platz für acht DIN-Siebschalen und eine Anschlussleiste für sechs Hohlkörperinstrumente bietet der neue Beladungswagen A 207. Neben der erweiterten Kapazität bietet der Wagen noch mehr Beladungskomfort und Flexibilität durch eine Beladungsebene, die sich herausnehmen lässt. Den A 207 hat Miele für seine unterbaufähigen Reinigungs- und Desinfektionsgeräte der Generation PG 85 entwickelt.

 

In den nur 60 beziehungsweise 90 Zentimeter breiten Geräten sorgt der neue Beladewagen für maximale Kapazität bei der Instrumentenaufbereitung. Möglich wird dies durch eine direkte Versorgung des Wagens mit Wasser und Trocknungsluft aus der Rückwand des Gerätespülraums. Beides wird verlustarm zu den Sprüharmen geleitet, so dass die Ressourcen für ein gutes Aufbereitungsergebnis effizient genutzt werden.

 

In den neuen Beladungswagen können auf vier Etagen je zwei DIN-Siebschalen mit chirurgischen Instrumenten wie zum Beispiel Scheren und Klemmen platziert werden. Eine Anschlussleiste für Hohlkörperinstrumente – beispielsweise aus der mikroinvasiven Chirurgie – ist Bestandteil der obersten Ebene und somit leicht zugänglich. Die Anpassung an unterschiedlich hohen Instrumentenbedarf ermöglicht die herausziehbare Ebene, die Kunden einfach aus dem Wagen herausnehmen können: Dadurch entsteht mehr Platz für große Medizinprodukte wie beispielsweise Nierenschalen.

 

Das neue kompakte Aufbereitungssystem von Miele eignet sich besonders für die professionelle Instrumentenaufbereitung in größeren chirurgischen Praxen oder ambulanten OP-Zentren.

 

Zum Produkt

 

Heidelberg Engineering auf der DOG vom 28. September bis 01. Oktober in Berlin15.09.2017

Heidelberg Engineering auf der DOG vom 28. September bis 01. Oktober in Berlin

 

Top News Bild Heidelberg SONLDOG2017.jpg (55 KB)Wir laden Sie herzlich auf einen Besuch an unserem Messestand C.06 im Estrel Hotel ein.

 

Tauschen Sie sich mit den Experten von Heidelberg Engineering aus und profitieren Sie von unseren vielfältigen Weiterbildungsangeboten.

 

Informative Heidelberg Engineering Lunchsymposien

Heidelberg Engineering liefert auch in diesem Jahr wieder zwei informative Lunchsymposien mit vertiefenden Inhalten und Fallbeispielen zu den Themen OCT-Angiografie und MultiColor:

 

 

„OCT-Angiografie für Einsteiger“

Freitag, 29. September, 12:00 – 13:00 Uhr | Saal A

Referenten: Prof. Frank G. Holz | Prof. Antonia Joussen | Dr. Maximilian Pfau | Dr. Dominika Pohlmann

 

„Weitwinkel denken - MultiColor sehen für alle“

Samstag, 30. September, 12:30 – 13:30 Uhr | Saal 3

Referenten: Dr. Sebastian Bemme | Dr. Martin Gliem

 

Interessante Kurzvorträge am Stand C.06

Die klinischen Trainer der Heidelberg Engineering Academy führen Live-Demos an der multimodalen Bildgebungsplattform SPECTRALIS® durch und vermitteln Wissen zu spannenden Themen wie:

  • MultiColor sehen
  • OCT-Angiografie verstehen
  • Ultra-Weitwinkel überblicken
  • Glaukom erkennen

 

Mehr Informationen (externer Link)

DOG 2017 | Hotel Estrel, Berlin | Firmenworkshop | VISUfarma GmbH13.09.2017

DOG 2017 | Hotel Estrel, Berlin | Firmenworkshop | VISUfarma GmbH

Freitag, den 29.09.2017, 14:30 Uhr – 15:45 Uhr, Raum C8

 

Fortbildung

Möglichkeiten von Coenzym Q10 in der unterstützenden Symptombehandlung des Trockenen Auges und Glaukoms

 

Agenda:

14:30 Uhr – 14:50 Uhr
Was sind die Wirkungen von Coenzym Q10?
Hr. Prof. Carl Erb, Berlin

 

14:50 Uhr – 15:10 Uhr
Wie wirkt Coenzym Q10 auf die Hornhaut?
Fr. Prof. Elisabeth Messmer, München

 

15:10 Uhr – 15:30 Uhr
Welche Rolle kann Coenzym Q10 bei der glaukomatösen Optikusneuropathie spielen?
Hr. Prof. Carl Erb, Berlin

 

15:30 Uhr – 15:45 Uhr
Abschliessende Diskussion

 

Moderation:
Dr. Torsten Cornelius, VISUfarma GmbH, Berlin

 

Melden Sie sich und Ihre Kolleginnen und Kollegen gerne unter kundenservice@visufarma.com an.

Auftakt zur DOG mit dem Patientensymposium „Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke.“ am 27. September in Berlin13.09.2017

Sehprobleme bei Menschen in zunehmendem Alter kommen immer häu-figer vor und rücken somit immer weiter in das Interesse der Öffentlichkeit. Dabei ist oft die Netzhaut im Augenhintergrund die Ursache.

 

Bei dem Patientensymposium „Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke. Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?“ am 27. Sep-tember 2017, 14:00-16:00 Uhr, in Berlin werden hochkarätige Augen-mediziner über neue Forschungsergebnisse und Therapieansätze für Patienten mit Netzhauterkrankungen informieren. Dieses Symposium findet als Auftaktveranstaltung am Vortag der 115. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) 2017 statt.

 

Die PRO RETINA Deutschland e. V., eine bundesweit tätige Selbsthil-fevereinigung für und von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wen-det sich mit dem Patientensymposium an Patienten mit Netzhauterkran-kungen. Wie sie, hoffen auch andere Netzhaut-Patienten, zum Beispiel mit einer Retinitis Pigmentosa (RP), auf therapeutische Möglichkeiten, den fortschreitenden Sehverlust zum Stillstand zu bringen oder gar ihr Sehvermögen wiederherstellen.

 

Um über den Stand der Forschung und neue Therapieansätze zu infor-mieren, bietet das Symposium Antworten auf die Fragen: Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?

 

In seinem Begrüßungsvortrag stellt der Geschäftsführer der PRO RETI-NA Deutschland e. V., Markus Georg, „Das PRO RETINA-Patientenregister: eine Brücke zwischen Patienten, Medizin und For-schung“ vor.

 

Das Patientenregister der PRO RETINA bietet Patienten einen Zugang zu klinischen Studien und Forschern die Möglichkeit, geeignete Patien-ten zu finden. Das Register ist besonders für mögliche zukünftige Thera-pien interessant und ermöglicht es Betroffenen, die Forschungsförde-rung aktiv zu unterstützen. Das Ziel ist es, neue Therapien durch For-schungsförderung zu ermöglichen und Patienten mit Forschung und Me-dizin zu vernetzen.

 

Zudem wird im Rahmen des Symposiums das Thema „Ursachen, Prä-vention und therapeutische Möglichkeiten bei der trockenen und feuch-ten AMD – aktuelle und zukünftige Strategien?“ behandelt, wo Frau Prof. Dr. Sabine Aisenbrey vom Vivantes Klinikum in Berlin-Neukölln referie-ren wird.

 

Die altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für schlechtes Sehen und gesetzliches Erblinden in den Industrieländern. Sie tritt überwiegend ab dem 50. Lebensjahr auf, aber auch unter 50-jährige können von einer frühen Form der Makuladegeneration betroffen sein. Deutschlandweit gibt es rund 4 Millionen Menschen mit einer Form der Makula-Degeneration.

Auf Berlin übertragen leben hier über 100.000 Menschen, die betroffen wären. Sie leiden unter dem Verlust des scharfen Sehens, können häufig kaum noch oder nicht mehr lesen, keine Gesichter und Farben mehr erkennen. Oft bleibt diese Sehverschlechterung lange Zeit unbeachtet. Dabei ist es besonders wich-tig, dass Patienten frühzeitig die AMD erkennen und den Augenarzt aufzusu-chen. Nur so kann der drohende Sehverlust möglicherweise begrenzt werden.

 

Über „Gentherapie & Zelltransplantation: regenerative Strategien für Erkrankun-gen der Netzhaut“ wird Prof. Dr. Marius Ader vom CRT (Zentrum für Regenerati-ve Therapien), Dresden berichten.

 

In den letzten Jahren sind stetig neue wissenschaftliche Ansätze zu verzeichnen, die sich mit Therapie-Möglichkeiten für Netzhauterkrankungen auseinanderset-zen. Besonders in den Bereichen der Gentherapie und Zelltransplantation sind bereits große erste Erfolge zu vermerken, auf denen zukünftig aufgebaut werden kann.

 

Zu der Thematik „Therapieansätze bei erblich bedingter Netzhautdegeneration (Retinitis pigmentosa): Von der Transkornealen Elektrostimulation bis zum Netz-hautchip“, wird Prof. Dr. Florian Gekeler von der Augenklinik Katharinenhospital, Stuttgart vortragen.

 

Retinitis pigmentosa (RP) ist eine erblich bedingte Augenerkrankung, bei der die Netzhaut (Retina) zerstört wird. Es handelt sich um eine bislang unheilbare Krankheit, die eine der häufigsten Ursachen des Sehverlustes im mittleren Er-wachsenenalter darstellt. Deutschlandweit sind etwa 30.000 bis 40.000 Men-schen betroffen, weltweit sind es etwa drei Millionen Betroffene. Die Erkrankung ist dadurch gekennzeichnet, dass meistens im Jugendalter oder in den mittleren Lebensjahren Nachtblindheit eintritt, das Gesichtsfeld sich an-schließend verengt, Kontrast- und Farbsehen, später auch die Sehschärfe sich verschlechtern, so dass die Sehkraft allmählich nachlässt, nicht selten bis hin zur Erblindung.

 

In einem Schlussplenum kommen die Experten noch einmal zu Wort. Patienten haben jeweils nach den Vorträgen Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Moderati-on der Veranstaltung übernimmt Ute Palm, Vorstandsmitglied der PRO RETINA.

Informationen kompakt: Patientensymposium „Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke. Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?“

 

Zeit: Mittwoch, 27. September 2017, von 14:00 bis 16:00 Uhr

Einlass: 13:30 Uhr

Ort: Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin Die Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldungen sind bis Sonntag, 17.09.2017 möglich.

Telefon: 0241 87 00 18, Fax: 0241 87 39 61, E-Mail: info@pro-retina.de.

 

Weitere Informationen finden Sie in dem Flyer, der auf unserer Webseite (www.pro-retina.de) zu finden ist. Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen das Vor-standsmitglied Ute Palm gerne zur Verfügung (Ute Palm 0177 2553066). Wir freuen uns über eine Ankündigung sowie Ihr Kommen und Ihre Berichte.

Biomechanik trifft Tomographie - doppelt hält besser!12.09.2017

Biomechanik trifft Tomographie - doppelt hält besser!

 

Würden Sie sich nicht sicherer fühlen, wenn Sie maximale Effizienz und Sicherheit beim Refraktiv-Screening bekämen?

 

Die Pentacam®/HR/AXL mit der Ektasie-Erkennung nach Belin/Ambrósio zeigt Ihnen auf Basis von Höhenkarten und Pachymetrie die Wahrscheinlichkeit einer Ektasie wie z. B. Keratokonus.

 

Das Corvis® ST vermisst zusätzlich die Biomechanik der Hornhaut und ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Hornhautbeschaffenheit und Bestimmung des genauen IOD.

 

Somit ist die Kombination von biomechanischer und tomographischer Bewertung Ihr Weg zur doppelten Sicherheit.

 

Entscheiden Sie sich für die Kombination aus Pentacam® und Corvis® ST und besuchen Sie uns am Messestand C.09 auf der DOG.

www.corneale-biomechanik.de

Optos Programm auf der Sicht.Kontakte 2017 in Hamburg11.08.2017

Optos Programm auf der Sicht.Kontakte 2017 in Hamburg

 

Gerne möchten wir Sie auf unser Programm auf der Sicht.Kontakte Tagung am Samstag, den 07.Oktober 2017 aufmerksam machen:

 

9.05 – 10.00                                      

Wolfgang und Bastian Cagnolati: Das Retina-Quiz

 

13:45-15:15 und 15:45-17:15      

Workshop: Die periphere Netzhaut mit zentraler Bedeutung, Wolfgang Cagnolati.       

 

Im Rahmen eines Retina Quiz beleuchten Wolfgang Cagnolati, DSc MSc FCOptom FAAO und Bastian Cagnolati, BSc (Hons) PhD MCOptom die Rolle des Optometristen und dessen ständig wachsende Bedeutung bei der Sehhilfenverordnung in Deutschland. Die Teilnehmer werden eine Reihe von Befunden des hinteren Augenabschnitts beobachten und die Möglichkeit haben, ihr Wissen in Bezug auf Diagnose und Management dieser Befunde zu testen und die eigene Vorgehensweise bei der Feststellung solcher Auffälligkeiten zu hinterfragen.

 

Unter dem Titel Die periphere Netzhaut mit zentraler Bedeutung befasst sich Cagnolatis Workshop mit der Verantwortung des Optometristen als Primary Eye Care Providers. In diesem Zusammenhang wird er die Rolle der optomap Ultra-Weitwinkel Bildgebungstechnologie für den Optometristen beleuchten und inwiefern diese Diagnosemöglichkeiten und Praxiseffizienz signifikant verbessert und verändert. Verschiedene Netzhautbefunde, welche im Zuge einer optometrischen Augenuntersuchung ermittelt wurden, werden als Diskussionsgrundlage dienen. Herr Cagnolati wird zudem eine kurze praktische Einführung in die Ultra-Weitwinkel Laser Scanning Ophthalmoskopie geben.

 

optomap® Bildgebung führt in weniger als einer Sekunde zur Steigerung von Praxiseffizienz, Entdecken von kritischer Veränderung und dem Schutz der Verlust von Sehkraft. Die nicht-mydriatische optomap® Ultra-Weitwinkel Technologie liefert in weniger als einer halben Sekunde detaillierte, hochaufgelöste 200° Bilder. Schnellere Netzhaut-Bildgebung beschleunigt Klinikabläufe und lässt Ihnen mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben. Mehr als 400 Peer reviewed Studien belegen die Bedeutung der optomap® Bildgebung für Diagnose, Behandlungsplanung und Patientenbindung.

 

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Anfrage unter 0800 72 36 805 oder ics@optos.com

Sammelaktion „Brillen für Nepal“ überaus erfolgreich 02.08.2017

Sammelaktion „Brillen für Nepal“ überaus erfolgreich

 

Über 8.000 Brillen gesammelt, inzwischen fast 3.000 in Nepal verteilt

 

Vision sucht engagiert Augenärzte oder Optiker für die nächste Verteilung

Fürth, 22.Juni 2017

 

 

Auf Initiative von Vision for the World e.V. haben sich zahlreiche Optiker und Lasercentren bereit erklärt, Brillen von ihren Kunden, die nicht mehr benötigt werden, zu sammeln.

 

Die nicht mehr benötigten Brillen wurden in den Optik-Geschäften von den Kunden abgegeben. Danach gereinigt, geprüft und beschriftet und Vision for the World übergeben. Insgesamt wurden mehr als 8.000 Brillen für Nepal gesammelt. Die gesammelten Brillen werden von Vision for the World nach Nepal verschickt. Die erste Lieferung von fast 3.000 Brillen wurde inzwischen in Nepal verteilt.

 

Seit über zehn Jahren betreut und unterstützt Vision for the World mit  humanitären Maßnahmen die beiden Krankenhäuser in Biratnagar und Lahan im südlichen Teil von Nepal. Durch die sehr erfolgreiche Brillen-Sammelaktion werden bedürftigen und sehbehinderten Menschen in Nepal geholfen, die sich keine Sehhilfe leisten können.

 

„Wir  haben uns über das Engagement und die erfolgreiche Sammelaktion  der Optiker und der Lasercentren gefreut, die an dieser humanitären Aktion mitgewirkt haben, um in Nepal konkret helfen zu können. Unsere langjährige Erfahrung und Kenntnisse der Verhältnisse in Nepal werden dafür sorgen, dass die Brillen an die sehbehinderten und bedürftigen Menschen verteilt werden“, so Susanne Grethlein, zweite Vorsitzende von Vision for the World.

 

Am 20. April 2017 flogen Frau Nachtmann-Leitl von der uvex safety group aus Fürth und Frau Deckert von der Rupp+Hubrach Optik GmbH aus Bamberg erneut wieder nach Nepal, um während ihres mehrwöchigen Aufenthaltes Vision for the World bei ihren unterschiedlichen Projekten zu unterstützen. Eine wichtige Aufgabe in diesem Jahr war unter anderem  die fachgerechte Verteilung der ersten Lieferung von 3.000 gesammelten Brillen.

 

„Um die Aktion auch weiterhin erfolgreich fortzuführen bedarf es jedoch weiterer Freiwillige“, so Max Reindel erster Vorsitzender von Vision for the World. „Wir suchen daher engagiert Augenärzte oder Optiker die in Ihrem Urlaub nach Nepal gehen, um dort in den Bergdörfern die nächsten Lieferungen der gesammelten Brillen zu verteilen. Es ist wichtig, die Menschen direkt in ihrem Ort zu erreichen. Manchen ist es einfach, auf Grund von Ihrem Gesundheitszustand oder den finanziellen Mitteln, nicht möglich in die Krankenhäuser in Biratnagar oder Lahan zu kommen.“ So Reindl weiter.

 

 

 

Vision for the World e.V.

 

„Vision for the World“ wurde im Jahre 2002 mit dem Ziel gegründet, in den Ländern der Dritten Welt die Verhütung und Heilung von Blindheit zu unterstützen sowie das Risiko der Erblindung nachhaltig zu mindern. Der gemeinnützige Verein arbeitet mit anerkannten und erfahrenen Hilfsorganisationen zusammen und unterstützt ausgewählte Projekte nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.vision-for-the-world.org

 

Vision for the World

c/o Susanne Grethlein

Otto-Seeling-Promenade 2-4

90762 Fürth

grethlein@vision-for-th-world.org

Gen-Editing-Verfahren und Mutationen: Panikmache hilft niemandem25.07.2017

Gen-Editing-Verfahren und Mutationen: Panikmache hilft niemandem

Eine Studie über viele unbeabsichtigte Mutationen bei der Genom-Editierung
mittels der CRISPRCas9-Genschere, über die wir auch in den PRO RETINA News
am 08.06.2017 [1] berichteten, irritierte Forscher und die interessierte
Öffentlichkeit. Jetzt publizierten Kollegen einen Bericht mit möglichen
Erklärungen, über den die Autorin Inge Wünneberg auf heise.de [2]
berichtet:

"Auf Widerstand und Kritik in der internationalen Forschergemeinde von
Spanien bis Australien ist eine Studie gestoßen, die Bedenken an der
Sicherheit des neuen Gen-Editing-Verfahrens CRISPRCas9 weckt. Das Ende Mai im
Journal Nature Methods [3] veröffentlichte Paper von Wissenschaftlern dreier
angesehener amerikanischer Universitäten war vor der Publikation nicht von
Fachkollegen begutachtet worden – ungeachtet seiner brisanten
Schlussfolgerungen und des kleinen Studienumfangs. Untersucht wurden nämlich
nur zwei Mäuse, eine dritte Maus lieferte die Kontrolldaten.

Das Team um Alexander Bassuk und Vinit Mahajan berichtet in dem Paper
allerdings von mehr als 1500 Mutationen an einzelnen Nukleotiden sowie mehr
als 100 größeren Veränderungen an anderen als den beabsichtigten Stellen
im Erbgut von zwei Mäusen. Die beiden Mäuse hatten zuvor eine Behandlung
mit CRISPR erfahren. Damit sollte eine Genmutation eliminiert werden, die
Mäuse erblinden lässt.

Das sechsköpfige Forscherteam der Stanford University, der Columbia
University und der University of Iowa hatte sich bei der Suche nach den von
der Genschere verursachten unbeabsichtigten Mutationen nicht auf die zuvor
von Algorithmen berechneten Regionen des Genoms beschränkt. Vielmehr hatten
die Wissenschaftler das gesamte Erbgut auf Veränderungen untersucht.

Auf die zahlenmäßig erstaunlich hohen Funde an Genveränderungen in dem
Paper aus Nature Methods gingen jetzt sieben Forscher in ihrem Beitrag im
Journal bioRxiv [4] ein. Ihre These dazu lautet, es handle sich bei den
gefundenen Mutationen "höchstwahrscheinlich um Varianten, die bereits zuvor
existiert hatten und nicht um von CRISPR verursachte Mutationen". Daher
äußerten die Autoren des jetzt am 5. Juli online veröffentlichten Beitrags
die dringende Bitte, die Verfasser der in Nature Methods veröffentlichten
Studie möchten ihre "Schlussfolgerungen revidieren oder neu formulieren, um
zu verhindern, dass irreführende und ungesicherte Aussagen in der
Wissenschaftsliteratur Bestand haben".

Denn die sogenannten Off-Target-Mutationen, also unbeabsichtigte Eingriffe
durch das CRISPRCas9-System fern der Zielstelle, gelten als Achillesferse des
noch jungen Verfahrens. Sollte man sie nicht irgendwann zuverlässig in den
Griff bekommen, könnten sie bei Gentherapien für den Menschen zu mehr oder
weniger starken Nebenwirkungen führen. Selbst einige der Erfinder haben vor
dieser Gefahr gewarnt. Es wird allerdings bereits an präziseren Varianten
gearbeitet, um die Technik für eine Anwendung beim Menschen sicher zu
machen.

Wie sensibel das Thema jedoch ist, zeigte die Tatsache, dass die
Veröffentlichung in Nature Methods die Börsenkurse von zwei mit diesen
Genverfahren arbeitenden Biotech-Unternehmen um etwa 15 Prozent sinken ließ.
Beide Firmen planen, auf CRISPR basierende Gentherapien zu entwickeln und
wehrten sich entsprechend gegen die Studie. Abgesehen davon sind bereits fast
20 klinische Studien, die auf der CRISPR-Technik basieren, in der
Vorbereitung oder auch schon gestartet. Es lässt sich an diesem Punkt also
nur Vorsicht einfordern: von den Forschern, dass sie bei allem Enthusiasmus
für die vielversprechenden neuen Möglichkeiten nicht die Sicherheit außer
Acht lassen. Andererseits hilft Panikmache all den betroffenen Patienten
nicht, die auf die Heilung durch künftige Gentherapien hoffen. Vielleicht
ist dieses Verhalten der angemessene Mittelweg: eines der beiden Unternehmen
hat seine eigenen Pläne für eine Studie, bei der mit CRISPR eine
Augenkrankheit geheilt werden soll, vorerst verschoben."

Autorin: Inge Wünnenberg

Quelle: heise.de vom 18.07.2017 [5]



Links aus diesem Beitrag:
[1]
http://www.pro-retina.de/newsletter/2017/genom-editierung-ungewollte-mutationen
[2]
https://www.heise.de/tr/blog/artikel/Panikmache-hilft-niemandem-3771136.html
[3]
https://www.nature.com/nmeth/journal/v14/n6/full/nmeth.4293.html#/supplementary-information
[4] http://www.biorxiv.org/content/early/2017/07/05/159707
[5]
https://www.heise.de/tr/blog/artikel/Panikmache-hilft-niemandem-3771136.html

Kann LED-Licht die Netzhaut schädigen?12.06.2017

Kann LED-Licht die Netzhaut schädigen?

 

LED-Leuchtmittel (LED - light emitting diode – lichtaussendende Diode)
kommen im Alltag immer mehr zum Einsatz. Im Sommer 2016 zeigten französische
Forscher im Tierversuch, dass sich auch nach normaler Einstrahlungsstärke
und -dauer Anzeichen von Schäden an der Netzhaut nachweisen lassen. Vor
allem Patientinnen und Patienten mit Netzhauterkrankungen könnten nun
verunsichert sein, da sie verständlicherweise eine Belastung der Netzhaut
und einen damit verbundenen Visusverlust vermeiden möchten. Daher stellt
sich die Frage, wie die Wirkung von LED-Licht auf die Netzhaut zu beurteilen
ist und zu welchen Vorsichtsmaßnahmen geraten werden kann.

Frank Kießling, Spezialist für Arbeitsplatzbeleuchtung vom BFW in Halle,
hat beim Sight City Forum 2017 dazu einen Fachvortrag gehalten, der in diesem
Newsletter zusammengefasst wird.

 

Meldung

 

LED-Leuchtmittel bringen viele Vorteile. Sie sind im Gegensatz zur klassischen Glühbirne sehr energiesparend und im Gegensatz zur
Leuchtstoffröhre weitgehend flimmerfrei. LEDs leuchten nach dem Einschalten ohne merkliche Zeitverzögerung mit voller Stärke und können verschiedene Lichtfarben darstellen. Außerdem sind diese Leuchtmittel mechanisch sehr stabil und haben eine sehr lange Lebensdauer.

 

Risikoklassen von LED-Leuchtmitteln

 

LED-Leuchtmittel können aus technischen Gründen kein „weißes“ Licht erzeugen. Eine Mischung aus gelblichen und blauen Lichtanteilen nimmt das
menschliche Auge als weißes Licht wahr. Blaues Licht ist aber energiereiches Licht, das lichtempfindliche, biologische Strukturen, wie etwa die Netzhaut des Auges, negativ beeinträchtigen kann (sogenannte Fototoxizität). Dieser
Umstand ist den Behörden bekannt. Daher werden LED-Leuchtmittel generell in vier Risikogruppen eingeteilt:

 

  • Freie Gruppe: Kein Risiko auch bei sehr langer Bestrahlungsdauer. Dazu gehören glühlampenförmige LED-Leuchtmittel mit Schraubgewinde und einer matten Oberfläche sowie röhrenförmige LEDs. Auch Low-Vision
    Lampen gehören in der Regel dazu.

 

  • Risikogruppe 1: Geringes Risiko – der Blick in die Lichtquelle ist über mehrere Minuten ohne Risiko möglich. Dazu gehören spotförmige
    LED-Leuchtmittel, wie sie zum Beispiel bei manchen (Schreib-)Tischlampen genutzt werden.

 

  • Risikogruppe 2: Mittleres Risiko – Blick in die Lichtquelle ist im Bereich von Sekunden gefahrlos möglich (hier kommen die Schutzreflexe des Auges zur Auswirkung). Zur Gruppe 2 können LED-Taschenlampen
    gehören.
  • Risikogruppe 3: Hohes Risiko – auch bei sehr kurzer Exposition ist eine Schädigung des Auges möglich. Hier sind die Schutzreflexe des Auges (Lidschluss) und das Abwenden nicht mehr ausreichend.

 

Verhaltenstipps zum LED-Licht

 

Durch die Beachtung folgender Tipps lässt sich das Risiko für Schäden durch LED-Licht so weit wie möglich verringern:Je größer der Abstand zur Lichtquelle, desto geringer ist das Risiko.
Verwenden Sie daher LED-Lampen generell in einem Abstand von mindestens 20 cm. Die Beurteilung obiger Gefahrenklassen erfolgt in einem Abstand von 20 cm.

 

Soweit möglich, sollten im täglichen Gebrauch LED-Lampen der "freien Gruppe" zur Anwendung kommen.

  • Für den Haushalt eignen sich auch LED-Lampen der Risikogruppe 1,
    welche die Augen nicht gefährden, sofern Personen nicht für längere Zeit in
    die LED-Leuchte blicken. Dieser Risikogruppe gehören vorwiegend
    spotförmige LEDs wie auch teilweise Tischlampen an.

 

  • Es sollten generell keine LED-Lampen der Risikogruppen 2 oder 3 im
    privaten Bereich (Wohnung) genutzt werden, da akute Augenschädigungen
    bereits nach einem sehr kurzen Blick in die LED-Lampe möglich sind.

 

  • Der Hinweis auf die Risikogruppen 2 oder 3 muss sich bei in Deutschland
    vertriebenen Produkten auf der Verpackung befinden (Vorsicht bei
    importierten Billigprodukten aus dem Internet).

 

  • Ordnen Sie Leuchten, Tisch-, Lese- und Nachtischlampen mit sichtbarem
    „LED-Chip“ nach Möglichkeit so an, dass der Chip nicht direkt
    sichtbar ist und man bei der Nutzung nicht direkt in die Lampe blickt.

 

  •  Kantenfilterbrillen schützen die Augen vor blauen Lichtanteilen. Für
    Augenpatienten kann der Einsatz in bestimmten Situationen als Schutz
    überlegt werden. Zu beachten ist aber, dass sich die Farbwahrnehmung
    ändert und sich die Gesamtbeleuchtungsstärke auf der Netzhaut dadurch
    ebenfalls reduziert.

 

Für die praktische Anwendung gilt, dass handelsübliche LED-Lampen, richtig
eingesetzt, kein gesundheitliches Risiko darstellen. Dies gilt auch für
empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder oder Personen, die sehr klare,
keine oder künstliche Augenlinsen haben (die Linse bietet einen gewissen
Schutz vor Blaulicht).

 

 

Wirkung von LEDs auf den Schlaf

 

Blaue Lichtanteile werden von Bereichen des menschlichen Gehirns als
Tageslicht wahrgenommen. Daher wird durch blaues Licht die Müdigkeit
verringert und der Nachtschlaf gestört. An Orten, an denen sich Personen
während der Abendstunden vor dem Schlafen länger aufhalten, sollten
warmweiße LED- oder Energiesparlampen verwendet werden. Eine Farbtemperatur
von ca. 3000 Kelvin ist ideal. Kaltweiße Lampen mit Farbtemperaturen von
grösser als 4000 Kelvin sind weniger geeignet. Kelvin ist eine Maßeinheit
für die Lichtfarbe, je niedriger der Wert, desto weniger Blauanteil hat das
Licht. Diese Werte sind auf der Verpackung des Leuchtmittels angegeben.

 

Fazit

 

Bei Beachtung obiger Tipps können akute Schäden an der Netzhaut verhindert
werden. Eine mögliche Langzeitwirkung von LED-Beleuchtung (also über Jahre
und Jahrzehnte hinweg) kann derzeit allerdings noch nicht abschließend
beurteilt werden. Zu beachten ist aber, dass selbstverständlich auch das
Sonnen- und Tageslicht energiereiche Blauanteile besitzt, wobei Tageslicht
die Leuchtstärke einer haushaltsüblichen LED-Beleuchtung in der Regel um
ein vielfaches übersteigt.

 

Quelle: DBSV / Blickpunkt Auge; Sight City 2017, F. Kießling, BFW Halle"

CRISPR-Cas9-Genschere erzeugt ungewollte Mutationen im Genom09.06.2017

CRISPR-Cas9-Genschere erzeugt ungewollte Mutationen im Genom



Die Geneditierung mit der CRISPR-Cas9 Genschere ist ein revolutionärer
wissenschaftlicher Durchbruch. Mit CRISPR können Forscher schnell, einfach
und sehr präzise bestimmte Sektionen der DNA bearbeiten. Eine Studie des
Columbia University Medical Center wirft allerdings die Frage auf, wie
präzise die Genschere wirklich ist. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass
CRISPR Hunderte nicht beabsichtigte Mutationen im Genom hervorrufen kann.


Forscher entdecken zahlreiche Mutationen

Die Ergebnisse, die Wissenschaftler weltweit mit Hilfe von CRISPR vorzuweisen
haben, sind beeindruckend. Es gelang, gezielt gegen Krebs und HIV vorzugehen
und die ersten klinischen Studien mit CRISPR und menschlichen Probanden sind
in China und den USA für das Jahr 2018 geplant. Die Ergebnisse der neuen
Studie mahnen jedoch zur Vorsicht.

Das Forscherteam arbeitete vorher mit CRISPR, um die erblich bedingte
Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa zu behandeln. Dazu führten sie
Versuche im Tiermodell mit Mäusen durch und entschieden sich, das gesamte
Genom der behandelten Mäuse zu untersuchen.


Herkömmliche Methoden reichen nicht aus

Normalerweise suchen Forscher mit Hilfe von Algorithmen nach Stellen im
Genom, in denen die Behandlung mit CRISPR am wahrscheinlichsten Mutationen
hervorrufen könnte. Die Wissenschaftler des Columbia University Medical
Center hielten diese Methode aber für unzureichend. „These predictive
algorithms seem to do a good job when CRISPR is performed in cells or tissues
in a dish. But whole genome sequencing has not been employed to look for all
off-target effects in living animals“, so Professor Alexander Bassuk, der
Coautor der Studie: "Diese prognostischen Algorithmen scheinen ihre Aufgabe
gut zu erfüllen, wenn mit CRISPR in Zellen oder Geweben im Labor gearbeitet
wird. Aber die Sequenzierung des gesamten Genoms wurde nicht durchgeführt,
um alle nicht-gewollten Effekte in lebenden Tieren zu finden"

Bei der Untersuchung des gesamten Genoms der Mäuse fanden sie heraus, dass
CRISPR erfolgreich die gewünschten Gene bearbeitet, aber gleichzeitig auch
zahlreiche andere, unerwünschte genetische Mutationen im gesamten Genom
verursacht hatte. Bei zwei der mit CRISPR behandelten Tiere fand das Team
mehr als 100 größere Genmutationen und mehr als 1500 Mutationen, bei denen
nur einzelne Nukleotide betroffen waren.


Das Team ist dennoch optimistisch bezüglich CRISPR

Keine dieser Mutationen konnten mit den herkömmlichen, auf Algorithmen
basierenden Methoden identifiziert werden. Zwar wies keines der Tiere
sichtbare Folgen der Mutationen auf, aber letztlich ist es unmöglich zu
sagen, welche Effekte diese langfristig haben können. "Jede neue Therapie
hat einige potentielle Nebeneffekte - aber wir müssen uns über deren Art im
Klaren sein“. Wissenschaftler arbeiten gegenwärtig daran, die Komponenten
des CRISPR-Systems zu verbessern - sein Gen-schneidendes Enzym und die RNA,
die das Enzym zum richtigen Gen führt - um die Effektivität des Editierens
zu verbessern.

„Researchers who aren’t using whole genome sequencing to find off-target
effects may be missing potentially important mutations. Even a single
nucleotide change can have a huge impact“, so Dr, Stephen Tsang, der
ebenfalls an der Studie beteiligt war: "Forscher, die nicht das gesamte Genom
sequenzieren, um nicht beabsichtigte Effekte zu finden, übersehen
möglicherweise potenziell wichtige Mutationen. Schon ein einziger
Nukleotid-Austausch kann eine immense Auswirkung haben".

Die Ergebnisse haben den Optimismus des Teams für die CRISPR-Technologie
nicht geschmälert. Allerdings warnen die Forscher, dass Teams, die mit der
Genschere arbeiten, so gründlich wie möglich nach ungeplanten Mutationen
suchen sollten. Und zwar mittels einer Analyse des gesamten Genoms statt des
Einsatzes von Algorithmen. Nur so können die Auswirkungen des Einsatzes von
CRISPR genau erforscht und dokumentiert werden.

Quellen: Columbia University Medical Center; [1] Trends der Zukunft [2]



Links aus diesem Beitrag:
[1]
http://newsroom.cumc.columbia.edu/blog/2017/05/30/crispr-gene-editing-can-cause-hundreds-of-unintended-mutations/
[2]
http://www.trendsderzukunft.de/crispr-cas9-genschere-erzeugt-ungewollte-mutationen-im-genom/2017/05/30/

Grundlagenforschung: Stabilisierung der Blickrichtung18.05.2017

Grundlagenforschung: Stabilisierung der Blickrichtung


Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben untersucht, wie die
Nervenzellen des Auges auf die ständigen Änderungen der Augenposition
reagieren und entdecken „Déjà-vu“-Detektoren. Die Erkenntnisse könnten
auch für die Entwicklung von künstlichen Netzhäuten von Bedeutung sein.

Änderungen der Blickrichtung und Blinzeln beeinflussen kontinuierlich das
auf die Netzhaut fallende Abbild der visuellen Umgebung.

Wir sehen nur dann klar, wenn unser Sehsinn scharfe Bilder liefert. Dabei
scheinen unsere Augen ständig in Bewegung zu sein. Mehrmals pro Sekunde springen sie, meist von uns unbemerkt, von einer Position zur anderen, um die visuelle Umgebung abzuscannen und unserem Sehsinn neue Details zu liefern.
Zwischen diesen Bewegungen müssen die Augen jedoch möglichst starr
verharren. So geben sie den Nervenzellen im Auge genug Zeit, um das aktuelle Bild zu verarbeiten, ohne es durch weitere Bewegungen verschwimmen zu lassen: Wir „fixieren“ den Blick.

Die Fixierung des Blicks gelingt gesunden Augen, obwohl sie dabei ständig
gestört werden, etwa durch Ermüden oder Zucken der Augenmuskulatur oder durch Blinzeln der Augenlider. Dazu muss die Augenposition ständig
überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Bisher ist ungeklärt, wie
genau es unser Sehsystem schafft, den Blick stabil zu halten. Die nötige
Information dafür scheint das Sehsys­tem selbst zu liefern. Die Fähigkeit
zur genauen Fixierung nimmt bei Fehlsichtigkeit oder altersbedingter
Sehschwäche ab.


Spezielle Nervenzellen sorgen für Fixierung


Wissenschaftler an der Klinik für Augenheilkunde der Universitätsmedizin
Göttingen (UMG) haben nun Nervenzellen im Auge von Mäusen entdeckt, die bei der Stabilisierung der Blickrichtung eine wichtige Rolle spielen könnten. Dabei handelt es sich um eine spezielle Gruppe von Nervenzellen, die nach einer Augenbewegung nur dann aktiv werden, wenn wieder das gleiche Bildmuster auf sie fällt wie vor der Augenbewegung. Diese Zellen melden, wenn sich im zuständigen Bereich über die Augenbewegung hinweg nichts geändert hat: Damit funktionieren sie wie „Déjà-vu“-Detektoren.

Dies könnte als wichtiges Signal dafür dienen, dass eine erfolgreiche Korrekturbewegung der Augenposition stattgefunden hat.



Die Untersuchungen unter der Leitung von Prof. Dr. Tim Gollisch, Professor
für „Sensory Processing in the Retina“ in der Klinik für Augenheilkunde
und Forscher im Sonderforschungsbereich 889 „Zelluläre Mechanismen
sensorischer Verarbeitung“ (Sprecher: Prof. Dr. Tobias Moser) an der UMG,
wurden jetzt im renommierten Wissenschaftsmagazin „eLife“
veröffentlicht.

Ergebnisse wichtig für Entwicklung künstlicher Netzhäute


„Die Ergebnisse können zu einem besseren Verständnis beitragen, wie die
Stabilisierung der Blickrichtung erfolgt und welchen Einfluss eine Abnahme
der Sehstärke auf die Fähigkeit zur Fixierung hat“, sagt Prof. Gollisch,
Senior-Autor der Publikation. Langfristig hoffen die Forscher, diesen
Informationsfluss in visuellen Prothesen nachbauen zu können, etwa
künstlichen Netzhäuten, wie sie bereits bei gewissen Formen der Erblindung getestet werden, um einen Teil des Sehvermögens wieder herzustellen.

Die Forscher haben zudem herausgefunden, auf welche Weise die besondere Nervenzell-Aktivität der „Déjà-vu“-Detektoren entsteht. Normalerweise werden diese Nervenzellen nach einer Augenbewegung durch hemmende Botenstoffe anderer Nervenzellen in ihrer Aktivität unterdrückt. Wenn jedoch das gleiche Bildmuster nach der Augenbewegung wieder auftritt, werden genau jene Nervenzellen, die diese hemmenden Signale liefern, selbst in ihrer Aktivität unterdrückt. Aus dieser doppelten Hemmung entsteht dann die Aktivierung der Nervenzellen bei einer Bildwiederkehr: eine „Minus-mal-minus-gibt-plus“-Rechnung – wie bekannt aus guten, alten Schulzeiten. Die Forscher vermuten, dass die gleichen Mechanismen zur Erkennung einer Bildwiederkehr auch beim Menschen wirken.


> Originalveröffentlichung
Krishnamoorthy V, Weick M, Gollisch T (2017). Sensitivity to image recurrence across eye-movement-like image transitions through local serial inhibition in the retina. eLife 6: e22431, doi: 10.7554/eLife.22431

Quelle: Universitätsmedizin Göttingen [1]

Links aus diesem Beitrag:
[1] http://www.med.uni-goettingen.de/de/content/presseinformationen/presseinformationen_25803.asp

Innovative MICS – Intraokularlinsen Plattform17.05.2017

Afidera Artis Evolution IntraocularlinsenNEU: Mit der ARTIS® Evolution stehen Ihnen zwei MICS Intraokularlinsen im Preloaded System für die einfache Injektion und gute Manövrierbarkeit dank ihres symmetrischen Haptikdesign zur Verfügung.


Die ARTIS® Toric basiert auf der bereits bestehenden monofokalen hydrophoben ARTIS® PL E und bietet die perfekte Lösung für Patienten mit Astigmatismus.


Mit der ARTIS® Toric haben Sie die Möglichkeit, Standardzylinder im Bereich von 0.75 dpt bis 6.0 dpt (in 0.75 dpt Abstufung) zu korrigieren.


Zur verlässlichen Berechnung der ARTIS® Toric stehen ein online IOL – Kalkulator und unser Produktmanagement zur Verfügung.


Das spezielle Haptikdesign sorgt für präzise Refraktions- und Rotationsstabilität und ist somit die beste Lösung für ihre Kataraktpatienten im Premiumlinsenbereich.


Weitere Informationen zur ARTIS® Evolution Familie finden Sie auf unserer Homepage www.afidera.com .

Große Aufbereitungskapazität von bis zu 16 Trays je Charge28.04.2017

In Beladungswagen für augenärztliche OP-Instrumente können jetzt erstmals acht Trays mit Hohlkörperinstrumenten aufbereitet werden – und noch einmal so viele Trays mit weiteren Instrumenten. Einsetzbar sind die neuen Wagen mit der Bezeichnung A 207, die für Instrumente dieser Disziplin die größte Kapazität am Markt bieten, in 60 oder 90 Zentimeter breiten, unter-baufähigen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten von Miele Professional.

 

Die Reinigungs- und Desinfektionsautomaten mit den Modellbezeichnungen PG 8582, PG 8582 CD und PG 8592 reinigen und desinfizieren das gesamte Instrumentenspektrum einer ophthalmologischen Praxis. Der neue Beladewagen ermöglicht den gleichzeitigen Anschluss aller Trays an eine zentrale Spülleiste. Die Hohlkörperinstrumente in den Einsätzen sind dann direkt mit der Wasserversorgung verbunden, so dass dadurch auch eine sichere Innenreinigung von Instrumentarium wie Saug-Spülhandgriffen oder Phako-Tips gewährleistet ist. Durch die optimierte Schrägstellung der Trays wird die Menge von anhaftendem Wasser bei Instrumenten, Trays und Beladewagen deutlich minimiert. Der Beladewagen bietet zusätzliche Aufnahmeplätze für Trays, in denen Messer, Lidsperrer oder Scheren positioniert werden können.

 

Die universell einsetzbaren Trays entwickelte die Geuder AG aus Heidelberg, führender Hersteller von Geräte- und Instrumentensystemen für die Augenchirurgie, in Zusammenarbeit mit Miele Professional. Das Besondere: Kein OP-Set muss vor der Aufbereitung getrennt werden, so dass alle Instrumenten-Sets schnell wieder dem Arzt zur Verfügung stehen.

Das neue System wurde bereits in einer Klinik getestet und die Prozesse erfolgreich validiert. Es bietet maximale Sicherheit für die Patienten, wozu gleichfalls die Technik der Reinigungs- und Desinfektionsautomaten beiträgt, die Miele Professional seit zwei Jahren anbietet. So überwacht zum Beispiel die Sprüharm- und Spüldruckkontrolle den ordnungsgemäßen Ablauf jedes Aufbereitungsprogramms. Der Wasserdruck passt sich dank der patentierten, drehzahlvariablen Pumpe des Gerätes den jeweiligen Programmphasen an.

 

All das führt zu besten Ergebnissen bei gleichzeitig reduziertem Ressourceneinsatz. Eine zentrale wiederverwendbare und leicht zu reinigende Filtereinheit schützt zudem die ophthalmologischen Instrumente vor Fremdkörpern im Spülwasser – und sorgt für eine sichere Innenreinigung. Um sicherzustellen, dass sich nach der Schlussspülung keine Restalkalität mehr auf den Instrumenten befindet, verfügen die Miele Geräte über ein integriertes Leitwertmessmodul.

 

Für komplexe und englumige Instrumente wurde die integrierte Heißluft-trocknung „DryPlus“ entwickelt. Sie ermöglicht eine zuverlässige Innen-trocknung. Dabei trennt ein vorgeschalteter HEPA-Filter der Klasse H 13 die Trocknungsluft von Partikeln aus der Umgebung, um ein unerwünschtes Eindringen von Fremdstoffen in die Instrumente zu verhindern.

NEU: HOYA Vivinex™ Toric 28.04.2017

HOYA Surgical Optics ergänzt die Vivinex™ IOL-Plattform um das torische Modell XY1A. Diese einteilige torische preloaded IOL mit zusätzlichem Blaulichtfilter korrigiert mit sieben verschiedenen Zylinderstärken (T3 bis T9) Hornhautastigmatismus von bis zu 4,0 dpt. Für die Berechnung der geeigneten torischen IOL steht ein Online-Berechnungsprogramm unter www.hoyatoric.com  zur Verfügung.

Im nächsten Schritt soll mit Modell XC1A (T3 bis T9) noch eine farblose torische Vivinex™-IOL im preloaded Injektor iSert® eingeführt werden. Damit runden Vivinex™ iSert® XC1 und XY1 (mitBlaulichtfilter) das umfangreiche preloaded-Sortiment ab.

 

Die vier hydrophoben asphärischen Intraokularlinsen sind einteilig und haben alle eine texturiert raue Haptikoberfläche. Die effektive Optikzone beträgt jeweils 6,0 mm mit einer scharfen texturierten Optikkante. Der Gesamtdurchmesser der Implantate ist 13,0 mm.

Vivinex Toric von HOYA Surgical Optics

Navilas® 577s - Der navigierte Netzhautlaser am OD-OS Stand VI9 (Halle 7A)26.04.2017

Navilas® 577s - Der navigierte Netzhautlaser am OD-OS Stand VI9 (Halle 7A)

 

Navilas® ist das erste und einzige vollständig digitale System zur navigierten zentralen und peripheren Laserbehandlung der Netzhaut inklusive Mikrosekundenpuls. Für eine wirksamere Behandlung erlaubt Navilas erstmals eine digitale Planung mit präziserer und komfortablerer Ausführung.

 

Besuchen Sie uns am Stand VI9 für eine Live-Demonstration und lassen Sie sich das Programm für unser Meet-the-Experts am 12./13. Mai geben. www.od-os.com

Extrakorneales Tonometer Diaton ist in der ESCRS humanitären Mission.26.04.2017

In diesem Jahr hat die EuropäischeGesellschaft der Katarakt- und Refraktivchirurgen (ESCRS)  eine mobile Einheit für die ophthalmologische Untersuchung der Zuwanderer gesponsert.

 

Prof. Ioannis Pallikaris (Der Präsident des ESCRS 2006-08 ) hat das extrakorneale Tonometer Diaton für diese Mission ausgewählt. Seine Wörter: "Ich glaube, dass Diaton wird für diese Mission sehr nützlich sein".

 

 

Mehr Informationen zum Prof Pallikaris hier.

Produktneuheit auf der DOC 2017: das PraxisTAB von Meyer-Wagenfeld26.04.2017

Produktneuheit auf der DOC 2017: das PraxisTAB von Meyer-Wagenfeld

 

Wir stellen Ihnen in diesem Jahr auf der DOC in Nürnberg unser neuestes Produkt vor: das PraxisTAB. Unser Tablet zur Patienteninformation darf in keiner modernen ophthalmologischen Praxis fehlen. Besuchen Sie uns an unserem Stand auf der DOC, nehmen Sie unser PraxisTAB in die Hand und lassen Sie sich begeistern.

 

Wir digitalisieren Ihre Anamnese- und Patientenfragebögen, damit sie von Ihren Patienten schnell und einfach auf dem Tablet ausgefüllt werden können. Der Patient erhält auf dem PraxisTAB schon im Wartezimmer gezielt Informationen zu Ihrem medizinischen Leistungsspektrum. Zusätzlich können auch GOÄ-Abrechnungen abgebildet und digital von Arzt und Patient unterschrieben werden.

Verbessern Sie Ihren Workflow, sparen Sie Papier und Zeit und entlasten Sie Ihr Praxisteam!

 

Wir verstehen uns als Partner der Praxis und beraten Sie mit Blick auf ein ganzheitliches Praxismarketing gerne auch zu unserem Wartezimmer-TV, zur Erstellung einer Praxishomepage, zu unseren zahlreichen Printprodukten und zu Praxis-Poloshirts.

 

Mehr Infos gibt es auf der DOC 2017 in Nürnberg oder unter www.meyer-wagenfeld.de

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

EasyScan, SLO Funduskamera ohne Mydriatika ab Pupillendurchmesser von 1,5mm29.03.2017

Bild EasyScan, SLO Funduskamera ohne Mydriatika ab Pupillendurchmesser von 1,5mmEasyScan, SLO Funduskamera ohne Mydriatika ab Pupillendurchmesser von 1,5mm

 

Die konfokale SLO Technologie ermöglicht durch Einsatz von zwei Wellenlängen (infrarot und grün) eine unterschiedliche Tiefendarstellung der Netzhaut im 45º Winkel.

So erhält man deutlich mehr diagnostische Informationen, auch zur Früherkennung von pathologischen Veränderungen.Kleinste Mikroblutungen (z.B. bei Diabetikern) oder Lipufiszin und Melanin Veränderungen im Pigmentepithel bei beginnender Trockener AMD werden so frühzeitig diagnostiziert.

 

 

Diese Informationen können mit herkömmlichen Funduskameras (weißes  Licht) nicht dargestellt werden, da dieses Messverfahren physikalisch nur die Darstellung der oberen Netzhautschichten erlaubt.

 

Direkt nach einer KAT OP kann überprüft werden, ob es zu einer möglichen Netzhautablösung gekommen ist. Auch bei Katarakt Patienten lässt sich die Netzhaut scharf abbilden.

 

Weitere Informationen zu diesem und anderen Geräten finden Sie  auf unserer neuen Internetseite www.optic-handel.com

 

 

 

Neueinführung Lythrosin® Kapseln – Neue Daten zur Sekundärprävention bei retinalem Venenverschluss (RVV)29.03.2017

Neueinführung Lythrosin® Kapseln – Neue Daten zur Sekundärprävention bei retinalem Venenverschluss  (RVV)

 

Das deutsche Unternehmen iatroVision setzt als Experte für vaskuläre Erkrankungen der Netzhaut neue Maßstäbe in der Sekundärpävention des retinalen Venenverschlusses (RVV) nach einem Erstereignis. In einer plazebo-kontrollierten klinischen Studie konnten Lythrosin® Kapseln das Wiederauftreten von retinalen Venenverschlüssen nach 9 Monaten auf 3,56% (p<0,05) signifikant verringern. In der Kontrollgruppe war die Inzidenz des RVV signifikant um 4,88 mal höher als in der Lythrosin® Gruppe. Auch im Vergleich zu Aspirin® zeigte Lythrosin® eine um 4,32 niedrigere RVV Inzidenz.

 

Normalisierung der Blutplättchenaktivität und Hemmung der Thromboxan-Biosynthese

 

Lythrosin® Kapseln zeigen gerinnungshemmende Eigenschaften mit sensitiver antithrombotischer Wirkung ohne die Blutungszeit zu verlängern. Lythrosin® Kapseln inhibieren die Freisetzung von Thromboxan A2 (TxA2) aus Thrombozyten und senken konsekutiv den Thromboxan B2 (TxB2) Spiegel im Serum. Thromboxan B2 (der stabile Metabolit von TxA2) gilt als potenter Vasokonstriktor mit proaggregatorischen Eigenschaften.

 

Keine schwerwiegenden Nebenwirkungen

 

Bei der Anwendung von Lythrosin® Kapseln wurden selten leichte Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel berichtet. Bei einer sehr ausgeprägten arteriellen Hypotonie sollte Lythrosin® nicht eingesetzt werden. Das hohe Sicherheitsprofil ist durch die US-amerikanische Behörde FDA zertifiziert.

 

 

Rodriguez P, Belcaro G, Dugall M, Hu S, Luzzi R, Ledda A, Ippolito E, Corsi M, Ricci A, Feragalli B, Cornelli U, Gizzi C, Hosoi M. Recurrence of retinal vein thrombosis with Pycnogenol® or Aspirin® supplementation: a registry study. Panminerva Med. Sep;57(3):121-5. 2015

Das Tablet für die moderne Augenarztpraxis – Das PraxisTAB von Meyer-Wagenfeld21.03.2017

Das Tablet für die moderne Augenarztpraxis – Das PraxisTAB von Meyer-Wagenfeld

 

In nahezu allen Branchen werden heute die enormen Vorteile moderner Technik genutzt. Sehr beliebt sind zur Zeit Tablet-PCs wie das iPad. Auch im medizinischen Bereich werden immer häufiger mobile Endgeräte eingesetzt. Insbesondere auch in der ophthalmologische Praxis hat der Einsatz eines Tablets großes Potenzial: Das PraxisTAB von Meyer-Wagenfeld ermöglicht eine unaufdringliche Präsentation des Leistungsspektrums und optimiert gleichzeitig die Praxisabläufe. Es handelt sich um ein Tablet für Arztpraxen, das die Patienten mit in das Wartezimmer nehmen können. Vielseitig einsetzbar verbindet diese Form eines Praxis-Tablets hochwertige Technik mit maximalem Nutzen.

 

In der modernen Augenarztpraxis darf das PraxisTAB von Meyer-Wagenfeld deshalb nicht fehlen!

 

 

Das PraxisTAB im täglichen Gebrauch in der Augenarztpraxis:

Übergabe an den Patienten: Der Patient erhält das Tablet in der Arztpraxis von der Medizinischen Fachangestellten (MFA) bzw. vom Praxismitarbeiter an der Anmeldung. Vor der Übergabe gibt die MFA die Nummer des Patienten ein, um später alle Dokumente eindeutig zuordnen zu können.  Danach wählt die MFA einen passenden Frage- bzw. Anamnesebogen aus, der vom Patienten ausgefüllt werden soll.

Patient im Wartezimmer: Der Patient nimmt das PraxisTAB mit in das Wartezimmer und füllt den Fragebogen Schritt für Schritt digital auf dem Tablet aus. Passend zu seinen Antworten und Bedürfnissen werden dem Patienten nachfolgend die Leistungen der Praxis präsentiert. Jede Leistung ist als Gesundheitsthema patientengerecht aufbereitet. Wünscht der Patient eine individuelle Beratung zu einer bestimmten Leistung, kann er diese mit einem Häkchen markieren.

Rückgabe an die MFA: Die MFA sieht bei der Rückgabe des PraxisTABs, welche Leistungen den Patienten besonders interessieren und kann ihn so gezielt beraten. Darüber hinaus kann sie mit dem Patienten den ausgefüllten Fragebogen besprechen und auch schon passende Einverständniserklärungen (GOÄs) aufrufen. Arzt und Patient können diese zudem digital auf dem Tablet unterschreiben. Die Daten vom PraxisTAB sind sofort auf dem Computer der Praxis verfügbar.

 

 

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Zielgerichtete Patientenbefragungen: Individuelle Anamnesebögen liefern wichtige Informationen über die Patienten, die das Aufklärungsgespräch zwischen Arzt und Patient unterstützen. Die Patienten können digital über das Tablet befragt werden. Auch bei der diskreten Aufklärung über sensible Gesundheitsthemen kann das PraxisTAB die Praxis unterstützen.
  • Bedarfsgerechte Patienteninformation: Die Patienten werden gezielt über das Praxisangebot informiert. Welche Leistung oder welches Gesundheitsthema unter welchen Voraussetzungen angezeigt werden soll, wird im Vorfeld mit der Praxis abgesprochen.
    • Verbesserter Workflow: Durch einen verbesserten, papierlosen Arbeitsablauf kann viel Zeit gespart werden: kürzere Aufklärung, effektiveres Patientengespräch, schnellere Dokumentation. Anamnesebögen und Einverständniserklärungen lassen sich ab jetzt spielend leicht verwalten und archivieren.
    • Steigerung der Selbstzahlerleistungen: Es besteht die Möglichkeit, bestimmte Leistungen besonders hervorzuheben. Die Praxis sieht zudem genau, zu welchen Leistungen die Patienten sich eine zusätzliche Beratung wünschen. Ein gut informierter und gesundheitsbewusster Patient wird von sich aus Zusatzleistungen in Anspruch nehmen.
    • Imagesteigerung: Mit dem Einsatz des PraxisTABs von Meyer-Wagenfeld zeigt die Praxis, wie innovativ und zukunftsorientiert sie ist und hebt sich mit einem Tablet-PC für Arztpraxen noch dazu von der Konkurrenz ab.
    • Individuelle Inhalte: Das PraxisTAB kann mit Hilfe von Praxislogo und -farbe individualisiert werden. Dabei sind der Gestaltung von Inhalten keine Grenzen gesetzt.

Weitere Eigenschaften: Das PraxisTAB wird durch eine robuste und abwischbare Hülle im alltäglichen Gebrauch geschützt. Außerdem ist es möglich, den Tablet-Computer gegen Diebstahl zu sichern. Der Einsatz des PraxisTABs erfolgt geräuschlos und die Bedienung ist intuitiv.

 

Schaffen Sie echten Mehrwert durch das PraxisTAB – durch sinnvollen und geplanten Einsatz!

 

Haben Sie Fragen zu unserem PraxisTAB? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

Ausführliche Informationen zum PraxisTAB sowie ein Erklärvideo finden Sie unter:

www.meyer-wagenfeld.de/praxistab

NEU bei bon: Centervue Eidon AF mit Autofluoreszenz21.03.2017

NEU bei bon: Centervue Eidon AF mit Autofluoreszenz

 

CenterVue - Eidon - Neu bei bon Optic Eidon AF von Centervue ist der erste konfokale True Color WideField Scanner, der die Vorteile von SLO mit denen der klassischen Fundus-Photographie vereint. Sie erhalten brilliante Ergebnisse selbst bei schwierigem Einblick durch Katarakt, Glaskörpertrübungen etc.

Die Aufnahmen erfolgen vollautomatisch oder manuell bis zu 150°.

 

Das neue „AF“ Modell der EIDON liefert Ihnen darüber hinaus auch Autofluoreszenz Aufnahmen in höchster Qualität. Minimaler Pupillendurchmesser nur 2,5mm

 

Mehr Infos erhalten Sie bei b o n unter 0451 / 80 9000 oder auf www.bon.de

2. Bayerischer Laser-Vitreolyse Kurs in München 01.03.2017

2. Bayerischer Laser-Vitreolyse Kurs in München

 

Das Augenzentrum Nymphenburger Höfe in München hat Mitte Februar zum 2. Mal den Bayerischen Laser-Vitreolyse Workshop veranstaltet.

 

Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Heidenkummer und Prof. Dr. med. Koss wurden vertiefende Erkenntnisse zur YAG Laser-Vitreolyse zur Behandlung von Floatern vermittelt. Die Teilnehmer konnten ihre Lernerkenntnisse auch gleich an den Ellex Lasersystemen Tango ReflexTM und Ultra Q ReflexTM unter der Projektleitung von Herrn Sonntag praktisch anwenden. Ebenfalls wurden Indikationen, Kontraindikationen, Abrechnungsbeispiele und konkrete Behandlungsschritte besprochen. Highlight der Veranstaltung waren die live Behandlungen mit Patienten, die an symptomatischen Floatern leiden.

JEN-OPHTHALMO....Partnerschaft auf lange Sicht01.03.2017

JEN-OPHTHALMO....Partnerschaft auf lange Sicht

 

Foto: Kesten für EYEFOX Jen-Ophthalmo – gegründet 1991 von Frank Sittig – freut sich bekannt geben zu dürfen, dass Thomas Köhler die Unternehmensnachfolge antreten wird.

 

Der 43jährige Kaufmann arbeitet seit 25 Jahren

in der Branche und ist vielen Kunden ein fester Begriff. Thomas Köhler hat das Einrichtungsgeschäft von der Pieke auf gelernt und konnte sowohl im Vertriebsaußendienst als auch im Management und Führungspositionen wertvolle Erfahrungen sammeln.

 

 

„Ich freue mich riesig auf das Aufgabengebiet und die Herausforderung in meiner 3. beruflichen Station“, so Köhler. „Unsere Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten haben eine Zukunftsperspektive getreu unseres Mottos –

 

PARTNERSCHAFT AUF LANGE SICHT.“, ergänzt Frank Sittig.

AMD-Studie in Bonn: Teilnehmer gesucht05.12.2016

Teilnehmer für eine Bonner Studie zur häufigsten Erblindungsursache AMD gesucht

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist in Deutschland und anderen Industriestaaten die Hauptursache für Erblindung und schwere Sehbehinderung im Alter. Etwa jeder dritte über 70-Jährige ist betroffen. Davon entwickelt jeder fünfte bis zehnte eine fortgeschrittene AMD. Um den Verlauf der Erkrankung besser vorhersagen zu können, ist es wichtig, bereits frühe Stadien zu erkennen und zu beobachten. Eine Studie an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn wird messbare Anzeichen, so genannte Biomarker, für das Fortschreiten des Krankheitsprozess untersuchen und so neue diagnostische Tests etablieren. Dazu werden für eine drei Jahre dauernde Studie Menschen ab 50 Jahren mit früher oder mittlerer AMD gesucht.

Bei jedem Vierten über 50 Jahre zeigen sich bereits Veränderungen in der Makula. Diese liegt im Zentrum der Netzhaut und beinhaltet mit Millionen zapfenförmiger Sehzellen den Punkt des schärfsten Sehens. Im Frühstadium der Erkrankung sterben Sehzellen ausgelöst durch stoffwechselbedingte Ablagerungen ab. „Es schreitet langsam über im Durchschnitt zehn Jahre zur späten AMD voran“, sagt Prof. Dr. Dr. Robert Finger, Oberarzt an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn. „Bisher gibt es aber keine Therapie, die diesen Prozess verlangsamt oder stoppt.“Aus der frühen AMD kann sich die späte feuchte oder späte trockene Form entwickeln. Bei der späten feuchten AMD wachsen abnormale undichte Blutgefäße in die Makula hinein und geben Flüssigkeit ab, wodurch die Netzhaut anschwillt und Natzhautblutungen und Narben entstehen. „Eine frühzeitige Therapie kann im Fall der feuchten AMD das Sehen über viele Jahre erhalten“, sagt Prof. Finger. Bei der späten trockenen AMD gibt es mehrere klinische Behandlungsstudien, die auch an der Augenklinik der Universität Bonn durchgeführt werden. Eine zugelassene Therapie gibt es bislang leider nicht.


Neue Biomarker gesucht

In den frühen Stadien der Erkrankung ist das zentrale Sehvermögen der Betroffenen oft noch normal. Manche klagen über Probleme beim  Sehen in der Dämmerung sowie beim Lesen von Gedrucktem mit schlechten Kontrasten. Eine Einschränkung wird aber bei den üblichen Sehtests nicht entdeckt, obwohl bereits erste Veränderungen an der Netzhaut vorliegen. „Es ist wichtig, neue Tests zu etablieren, um Einschränkungen durch die Krankheit früh zu entdecken und deren Verlauf besser vorhersagen zu können“, sagt Prof. Finger.
Für die Studie werden Menschen ab 50 Jahren mit früher oder mittlerer AMD gesucht. In diesem Stadium bemerken die Betroffenen nur wenig Sehverschlechterung. Doch gelbe Ablagerungen in der Netzhaut im Auge, so genannte Drusen, können für den Augenarzt ein erster Anhaltspunkt sein.

Verlauf der Krankheit dank neuer Diagnostik erfassbar

Im Rahmen der Studie werden unter anderem neue Funktionstests eingesetzt, die speziell die von früher und mittlerer AMD verursachten Sehprobleme bei reduzierten Licht- und Kontrastverhältnissen prüfen. Zudem wird ein neues, Laser-basiertes Verfahren zur hochauflösenden Bildhebung eingesetzt. Damit erfolgen Aufnahmen aller Netzhautschichten sowie der Durchblutung der Netzhaut. Eine Reihe von Faktoren, die die AMD beeinflussen können, werden mittels Fragebögen und Blutproben bestimmt. So können Veränderungen der Netzhaut sichtbar gemacht sowie der individuelle Krankheitsverlauf beobachtet werden. Abschließend erfolgt noch eine Untersuchung des Augenhintergrundes durch einen Augenarzt und ein Gespräch.

Zu der Teilnahme an der Studie sind Menschen ab 50 Jahren mit früher oder mittlerer (fachsprachlich intermediärer) AMD eigeladen, die keine weitere für das Sehen relevante Augenerkrankung haben und bereit sind, über drei Jahre einmal jährlich in die Universitäts-Augenklinik für eine dreistündige Studienvisite zu kommen. Die Untersuchungen mit modernsten Geräten gehen weit über den üblichen Standard bei AMD hinaus. Sie sind im Rahmen der Studie kostenlos.

Interessenten können sich bei Susanne Welker oder Manuel Heinemann unter der Telefonnummern 0228/287-14851 oder -15252 sowie per E-Mail susanne.welker@ukb.uni-bonn.de oder manuel.heinemann@ukb.uni-bonn.de melden.

Quelle: Universitätsklinikum Bonn NewsRoom | Pro Retina

Neuer Vertriebsleiter bei bon Optic 30.11.2016

Neuer Vertriebsleiter bei bonBild Neuer Vertriebsleiter bei bon Optic in Lübeck - Hannes Claußnitzer

 

b o n Optic hat seit Mitte November mit Hannes Claußnitzer einen neuen Vertriebsleiter.

Der 35-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur verfügt über 10 Jahre Erfahrung in der Ophthalmologie und ist dadurch vielen Partnern bekannt.

Herr Claußnitzer hat in den vergangenen zwei Jahren bereits eine Vielzahl von Managementaufgaben bei b o n übernommen und erfolgreich

die OCT-Sparte etabliert.

 

Das Team von b o n freut sich mit ihm auf die erfolgreiche gemeinsame Zukunft und neue Herausforderungen. www.bon.de/unser-team

Barrierefrei – und jeder weiß wo es lang geht!04.11.2016

Barrierefrei – und jeder weiß wo es lang geht!
PRO RETINA weiß: Der Leuchtdichtekontrast macht den Unterschied


Nachdem aufgrund großer Nachfrage die Broschüre „Barrierefrei – und jeder weiß, wo es lang geht!“ vergriffen ist, hat die PRO RETINA Deutschland e.V. eine Neuauflage gedruckt.


Die seinerzeit vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierte Veröffentlichung, die unter fachkundiger Leitung von Frau Dipl. Psych. Anuschka Hesse-Germann erarbeitet wurde, erscheint nun im neuem Design.

 

Bereits auf dem Titelfoto überzeugt ein farbenfrohes Bild einer Szene im öffentlichen Raum von der Wirkung der Farben bei der Gestaltung von Gebäuden. Blättert man hingegen eine Seite weiter, wird das gleiche Foto in einer schwarz-weiß Aufnahme gezeigt. Der vorher dominierende Kontrast ist verschwunden! Damit wird die Bedeutung von Leuchtdichtekontrasten mehr als deutlich, deren Einhaltung seit langen Jahren die Forderung der PRO RETINA Deutschland e.V. ist.

Pro Retina - Barrierefreiheit in der Augenheilkunde ohne KontrastPro Retina - Barrierefreiheit in der Augenheilkunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menschen mit einer Seheinschränkung – von denen es in Deutschland mehr gibt als man zunächst vermutet - profitieren nicht eindeutig von Farbkontrasten. Für diese Personengruppe, aber auch für ältere Menschen bei denen das Sehvermögen altersbedingt nachlässt, sind Leuchtdichtekontraste entscheidend und hilfreich.

 

Die Ursache für eine undeutliche Wahrnehmung im öffentlichen Raum sind neben zu  kleinen Schriften und fehlenden Markierungen meist mangelhafte Kontraste. Farbkontraste können die Wahrnehmung zwar unterstützen, relevanter sind jedoch Leuchtdichtekontraste.
Darüber herrscht bei Bauherren, Architekten und Entscheidungsträgern häufig Unwissenheit.

 

Ob die Farbe eines Objekts als unterschiedlich zu einer anderen empfunden wird, ist bei der Kontrastwahrnehmung nicht ausschlaggebend, sondern kann diese lediglich  unterstützen. Relevanter ist vielmehr, ob sich die Helligkeit einer Oberfläche von der Helligkeit einer anderen Oberfläche unterscheidet. Auskunft darüber kann nur der Leuchtdichtekontrast geben, der in Kapitel 3.1.3 dieser Broschüre erläutert wird.

 

Elke Lehning Fricke, Vorstandsmitglied und Leiterin Arbeitskreis Mobilität „Diese Kontrast-Broschüre soll durch sachliche Argumente das Gespräch mit Entscheidungsträgern über die Gestaltung des öffentlichen Raumes unterstützen.“

 

Für Beratungen auf diesem Gebiet ist die Selbsthilfe in Kontakt mit: Gemeinden / Landkreisen / kreisfreien Städten (58 %), Bauherren (29 %), Architekten (41 %), Stadtplanern (51 %) und Herstellern von Baumaterial (19 %). Darüber hinaus wurden auch Wohnungsgesellschaften, Stadtwerke, Universitäten, Verkehrsbetriebe, politische Gremien und Behindertenbeiräte auf landes- und kommunaler Ebene sowie Parteien, Parlamente und Senate beraten.

 

Ute Palm, Vorstandsmitglied und zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit „Diese Veröffentlichung soll, ganz im Sinne der UNBehindertenrechtskonvention, dazu beitragen, dass sich nicht nur Sehbehinderte sondern auch ältere Menschen durch stärkere  Kontraste in ihrer Umgebung leichter und komfortabler orientieren können, was die Sturz- oder Verletzungsgefahr reduziert.“

 

Die Broschüre richtet sich an alle vorgenannten Personengruppen, die mit dem Thema Barrierefreiheit in irgendeiner Form beschäftigt sind.Die PRO RETINA Deutschland freut sich hier wieder wertvolle Informationen bereitstellen zu können und bedankt sich für die finanzielle Unterstützung bei Novartis, die diesen Nachdruck ermöglicht haben.

Die Broschüre kann in der Geschäftsstelle der PRO RETINA  kostenlos angefordert werden, wobei eine Spende zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit der Patientenvereinigung willkommen ist.

 

Quelle: PRO RETINA Deutschland e. V.

AMD: Neue Therapien in der Pipeline10.10.2016

Altersbedingte Makuladegeneration: Neue Therapien in der Pipeline

Einen interessanten und informativen Beitrag von Annette Mende zu Therapieoptionen bei der AMD haben wir in einer Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung gefunden.

Es tut sich was in der Therapie der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Erstmals befindet sich mit Lampalizumab ein Wirkstoff gegen die trockene Form der Erkrankung in einer fortgeschrittenen Phase der klinischen Prüfung. Und auch bei der feuchten AMD stehen Neuerungen bevor.

Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass gegen den Gewebewachstumsfaktor VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) gerichtete Substanzen in die Therapie der AMD eingeführt wurden. »Das war ein Meilenstein«, erinnerte sich Professor Dr. Frank Holz von der Universitäts-Augenklinik Bonn beim Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin. »Erstmals konnten wir bei unseren Patienten mit feuchter AMD die Sehkraft erhalten. Der Enthusiasmus war groß.


Gedämpfte Euphorie

Zehn Jahre später ist die Euphorie zwar nicht gänzlich verflogen, hat aber durch einige Probleme, die sich in der breiten Anwendung zeigten, einen Dämpfer erlitten. So sprechen die meisten Patienten zwar anfänglich gut auf die Anti-VEGF-Therapie an. »Über die Jahre kann das Erreichte aber meistens nicht gehalten werden«, berichtete Holz. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Da ist zum Einen das Problem der Therapiemüdigkeit. Die AMD ist eine chronische Erkrankung, die durch die Anti-VEGF-Therapie nicht geheilt wird. Die Medikamente müssen aufgrund ihrer kurzen Halbwertszeit regelmäßig in den  Augapfel gespritzt werden (intravitreal). »Wir wissen zwar mittlerweile, dass das Auge das gut verträgt, auch Hunderte Spritzen. Für die Patienten ist das aber dennoch kein schöner Gedanke«, so der Augenarzt. Zudem bedeutet es einen großen Organisationsaufwand, etwa wenn jüngere Angehörige den betagten Patienten jeden Monat zur Behandlung fahren müssen.

Regelmäßige Injektionen

Zur Therapie der feuchten AMD zugelassen sind momentan drei Präparate:
Eylea® (Aflibercept), Lucentis® (Ranibizumab) und Visudyne® (Verteporfin).

»In den Zulassungsstudien wurden die Medikamente monatlich verabreicht. Unterdessen hat sich aber gezeigt, dass ein Großteil der Patienten weniger Behandlungen benötigt«, informierte Holz. Die Spanne reiche von einem bis zu drei Monaten.

Ein Wirkstoff mit wahrscheinlich längerer Wirksamkeit ist Brolucizumab, ein Anti-VEGF-Antikörperfragment. Er wird zurzeit in Phase-III-Studien getestet. Auch Brolucizumab muss intravitreal gespritzt werden, aber »davon können Sie viel  höhere Dosen verabreichen, ohne dem Auge mehr Volumen zuzumuten«, erklärte Holz. Neben einer verlängerten Wirkdauer erhoffe man sich von Brolucizumab eine Erhöhung der Ansprechrate sowie einen Effekt auf die bei vielen  Patienten im Verlauf der Therapie auftretende Fibrose (Gewebeveränderung durch die pathologische Vermehrung von Bindegewebszellen).

Der VEGF-abhängige Stoffwechselweg ist nicht der einzige, der bei feuchter AMD eine Rolle spielt. Daneben ist auch der Plättchen-abhängige Wachstumsfaktor PDGF (Platelet-Derived Growth Factor) beteiligt. Dieser scheint durch eine lang andauernde Anti-VEGF-Therapie hochreguliert zu werden, wodurch sich möglicherweise deren mit der Zeit nachlassende Wirksamkeit erklärt. Eine Kombitherapie aus VEGF- und PDGF-Blocker könnte das umgehen und wird auch bereits getestet. Erste Ergebnisse mit dem PDGF-Hemmer Fovista™ weisen darauf hin, dass die Kombination mit einem Anti-VEGF-Präparat der Anti-VEGF-Monotherapie überlegen ist.


Therapie der trockenen AMD sehnlichst erwartet

»Der heilige Gral der AMD-Therapie ist aber eigentlich nicht die feuchte Form, sondern die trockene«, sagte Holz. Bei der trockenen Form der Erkrankung sammeln sich sogenannte Drusen in der Netzhaut an, Ablagerungen von Protein- und Lipidresten. Die Zellen der Netzhaut werden dadurch zunehmend schlechter mit Nährstoffen versorgt – man spricht von geografischer Atrophie – und sterben schließlich ab. »Eine trockene AMD findet sich histologisch in jedem Auge, das beginnt schon ab einem Alter von 50 Jahren«, sagte Holz.

Auch Patienten mit feuchter AMD leiden gleichzeitig unter der trockenen Form. »Der Prozess schreitet fort, auch wenn wir die krankhafte Gefäßeinsprossung mit Anti-VEGF-Therapie behandeln«, so der Ophthalmologe. Es gebe sogar Hinweise darauf, dass die Anti-VEGF-Therapie die Atrophieentwicklung möglicherweise begünstige und beschleunige. Nach zwei Jahren Anti-VEGF-Therapie finde sich bei 18 bis 20 Prozent der Patienten eine Atrophie, nach sieben Jahren sogar bei 98 Prozent. »So lange wir nur die feuchte Komponente behandeln, gewinnen wir den Kampf gegen die AMD letztlich nicht.«

Mit Lampalizumab gebe es nun erstmals einen Wirkstoff, mit dem sich das Fortschreiten der trockenen AMD zumindest verlangsamen lasse. Laut Hersteller Roche handelt es sich um ein Antigen-bindendes Antikörperfragment, das gegen den Komplementfaktor D gerichtet ist. Dieses Enzym ist an der Aktivierung des alternativen Komplement-Stoffwechselwegs (ACP) beteiligt, einer Komponente des Immunsystems, die bei trockener AMD überaktiv zu sein scheint.

Studien mit 2000 Patienten

»Nach positiven Ergebnissen in Phase II wird Lampalizumab zurzeit in zwei Phase-III-Studien weltweit an 2000 Patienten getestet. Die Daten erwarten wir für nächstes Jahr«, informierte Holz. Auch Lampalizumab müsse alle vier bis sechs Wochen in den Augapfel gespritzt werden. Therapieziel sei die Verlangsamung des Fortschreitens der Erkrankung, nicht die Verbesserung der Sehkraft. Trotz dieser Einschränkungen sei der Wirkstoff ein Hoffnungsträger für betroffene Patienten und Ärzte. Ein Durchbruch bei der Therapie der trockenen AMD wird sehnlichst erwartet: Sollte er ausbleiben, wird die Erkrankung bereits in vier Jahren die häufigste Erblindungsursache in Industrienationen sein.

Quelle: Pharmazeutische Zeitung, [1] Ausgabe 40/2016. Autorin: Annette Mende

Bereitgestellt von Pro Retina Deutschland

Produktneuheit: COMPASS Fundus Perimetrie - das erste automatisierte Fundus-Perimeter05.10.2016

COMPASS Fundus Perimetrie - das erste automatisierte Fundus-Perimeter

 

Das COMPASS System des italienischen Herstellers CenterVue, in Deutschland vertrieben über Ellex, offeriert konfokale Bildgebung in Echtfarben sowie perimetrische funktionale Untersuchungen für die kombinierte Analyse von Struktur und Funktion, in erster Linie für Glaukompatienten. Das Netzhaut-Tracking in Echtzeit sorgt für zuverlässige Test-Re-Test-Reliabilität. Folgeuntersuchungen ermöglichen somit eine exakte Progressionsanalyse. Für die Untersuchung ist keine Refraktion notwendig.

Dr. Montesano (Universität San Paolo, Mailand, Italien) präsentiert beim DOG Berlin klinische Ergebnisse aus der Diagnostik von glaukomatösen Defekten. Treffen Sie unseren Experten am Stand B.11.

Quelle:Ellex Deutschland GmbH

„Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke“26.09.2016

Patientensymposium „Netzhautdegenerationen –

Einblicke und Ausblicke“

Am 29. September in Berlin im Hotel Estrel

 

Sehprobleme bei Menschen in zunehmendem Alter kommen immer häufiger vor. Dabei ist oft die Netzhaut im Augenhintergrund die Ursache.

Bei dem Patientensymposium „Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke“ am 29. September 2016, 11:45-13:00Uhr, in Berlin werden hochkarätige Augenmediziner über neue Forschungsergebnisse und Therapieansätze für Patienten mit Netzhauterkrankungen informieren.

 

Unter anderem wird hier das Thema „Ursachen, Prävention und therapeutische Möglichkeiten bei der trockenen und feuchten AMD - aktuelle und zukünftige Strategien“ behandelt, wo Frau Prof. Dr. med. Nicole Eter von der Universitätsaugenklinik in Münster referieren wird. Sie ist Mitglied im Präsidium der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Die DOG ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland, die unter ihrem Dach mehr als 7.000 Ärzte und Wissenschaftler vereint, die augenheilkundlich forschen, untersuchen und behandeln.

 

Die altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für schlechtes Sehen und gesetzliches Erblinden in den Industrieländern. Sie tritt überwiegend ab dem 50. Lebensjahr auf, aber auch unter 50-jährige können von einer frühen Form der Makuladegeneration betroffen sein. 

Deutschlandweit gibt es rund 4 Millionen Menschen mit einer Form der Makula-Degeneration.

 

Auf Berlin übertragen leben hier über 100.000 Menschen die betroffen wären. Sie leiden unter dem Verlust des scharfen Sehens, können häufig kaum noch oder nicht mehr lesen, keine Gesichter und Farben mehr er-kennen. Oft bleibt diese Sehverschlechterung lange Zeit unbeachtet. Dabei ist es besonders wichtig, dass Patienten frühzeitig die AMD erkennen und den Augenarzt aufzusuchen. Nur so, kann der drohende Sehverlust möglicherweise begrenzt werden.

 

Die PRO RETINA Deutschland e. V., eine bundesweit tätige Selbsthilfevereinigung

für und von Menschen mit Netzhautdegenerationen wendet sich mit dem Patientensymposium aber auch an Patienten mit seltenen Netzhauterkrankungen.

 

Wie sie, hoffen auch andere Netzhaut-Patienten, zum Beispiel mit einer Retinitis Pigmentosa (RP), auf therapeutische Möglichkeiten, den fortschreitenden Sehverlust zum Stillstand zu bringen oder gar ihr Sehvehvermögen wiederherstellen.

 

Um über den Stand der Forschung und neue Therapieansätze zu informieren, bietet das Symposium Antworten auf die Fragen: Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?

 

In seinem Begrüßungsvortrag beschäftigt sich der Vorstandsvorsitzende der PRO RETINA Deutschland e. V., Franz Badura, mit dem Thema „Herausforderungen für die Zukunft“.

 

Über „„Netzhautdystrophien: Kombination detaillierte augenärztliche und molekulargenetische Diagnostik: was bringt es dem Patienten?“ wird Dr. med. Martin Gliem von der Universitätsaugenklinik Bonn informieren.

 

Als Dystrophie bezeichnet man eine fehlerhaft angeborene Anlage einer körperlichen Struktur, hier der Netzhaut, die früher oder später in unterschiedlichem Ausmaß zu einer Fehlfunktion und zum Absterben (Degeneration) dieser Struktur führt. Die Ursache dieser Funktionsstörungen liegt also in der Zelle selbst begründet, in einer genetischen Fehlprogrammierung (Mutation). Diese ist dann für Sehausfälle verantwortlich, die am Rande der Netzhaut beginnen (peripher) können, wie die Retinitis Pigmentosa und verwandte Erkrankungen. Oder sie beginnen in der Mitte der Netzhaut, der Makula (zentral) im Bereich des schärfsten Sehens.

 

In einem Schlussplenum kommen die Experten noch einmal zu Wort. Patienten haben jeweils nach den Vorträgen Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Moderation der Veranstaltung über-nimmt Ute Palm, Vorstandsmitglied der PRO RETINA.

 

Informationen kompakt:
Patientensymposium „Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke. Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?“
Zeit: Donnerstag, 29. Setpember2016, von 11:45 bis 13:00 Uhr
Ort: Hotel Estrel Berlin, Sonnenallee 225, 12057 Berlin, Estrel Saal AB

 

Die Veranstaltung ist kostenlos
Anmeldungen sind bis Donnerstag, 28.09.2016 möglich,
Telefon: 0241 870018, Telefax: 0241 873961, E-Mail: info@pro-retina.de.

Eye One™ – Die tragbare Ultraschallplattform22.09.2016

Produktneuheit Eye OneTM – die neue, kompakte und portable Ultraschallplattform mit der bewährten Aufzeichnung im „Movieloop“ und Signalverarbeitung in Echtzeit.

 

Ellex Eye One™  - Basierend auf der weltweit führenden Eye Cubed™ Technologie bietet Eye One™ flexible Sondenoptionen, vom konventionellen B-Scan bis zur Hochfrequenzbildgebung im anterioren Auge – dies alles in einer kompakten und tragbaren Konfiguration.

 

Mit zusätzlich verfügbarem diagnostischen und biometrischen A-Scan deckt Eye One™ alle Anforderungen an ein diagnostisches Ultraschallsystem im vorderen und hinteren Auge perfekt ab. Im 10 MHz B-Scan-Modus detektiert Eye One™ selbst die subtilsten Echos und offeriert damit unvergleichliche Auflösung im Glaskörper, der Glaskörpergrenzmembran, der Netzhaut, der Aderhaut und Sklera, des Sehnervs, sowie im Muskel- und Fettgewebe der Augenhöhle. Im 40 MHz UBM-Modus ermöglicht Eye One™ eine präzise beidseitige Visualisierung des gesamten Vorderauges und insbesondere des Kammerwinkels, sowie des Ziliarkörpers zur Diagnose von glaukom- und katarakttypischen Symptomen.

 

Treffen Sie unsere Experten beim DOG Kongress in Berlin und erfahren Sie mehr über die innovative Ultraschalltechnologie des Eye OneTM. Wir freuen uns auf Sie! 

 

Ellex @ DOG 2016 Berlin, 29.9.-1.10. Stand B.11.

 

Quelle: ellex Deutschland GmbH

Seltenes Krankheitsbild mit massiven Sehproblemen22.09.2016

Die neue Broschüre der Patientenvereinigung PRO RETINA Deutschland e.V. richtet sich an Betroffene bei denen der Augenarzt eine Augenerkrankung festgestellt hat, an der weltweit weniger als 200.000 Menschen leiden: eine Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie; kurz LHON.

Das Krankheitsbild mit dem schwer zu merkenden und auszusprechenden Namen gehört zu den sogenannten seltenen Erkrankungen. LHON trifft überwiegend junge Männer und besitzt ein paar besondere Eigenschaften.

 

Die Zellen der Netzhaut erneuern sich regelmäßig. An der bei jedem Menschen stattfindenden ständigen Erneuerung der Zellen sind unter anderem kleine Zellbestandteile, sog. Mitochondrien, beteiligt. Diese manchmal auch als „Kraftwerke der Zelle“ bezeichneten Einheiten arbeiten bei LHON fehlerhaft. Somit wird nicht genügend Energie in den Zellen produziert. Im Falle von LHON werden die oben beschriebenen Ganglienzellen nicht ausreichend mit Energie versorgt und verkümmern.

 

Ursache der beschriebenen Störung in den Mitochondrien ist ein Gendefekt, der ausschließlich mütterlicherseits vererbt wird und Funktionsstörungen der Ganglienzellen in der Netzhaut hervorruft.

Die Erkrankung verläuft schmerzlos. Die Sehprobleme bei LHON treten relativ plötzlich auf und können innerhalb weniger Wochen bei beiden Augen hochgradigen Sehverlust entwickeln.

Am Ende, nach rund drei Monaten, verbleiben meist weniger als 10 Prozent der Sehkraft. In einigen, aber eher seltenen Fällen kann es auch wieder zu einem spontanen Wiedererlangen des Sehvermögens kommen.


LHON tritt bei etwa einem von 30.000 bis 50.000 Menschen auf; jährlich kommen in Deutschland ca. 40 Neuerkrankungen hinzu. Derzeit gibt es in Deutschland rund 2.000 Patienten.

Es treten damit ähnliche Symptome auf, wie bei juvenilen Makuladegenerationen, deren Patienten ebenfalls in der PRO RETINA organisiert sind.

 

Die Patientenbroschüre kann in der Geschäftsstelle der PRO RETINA kostenlos angefordert werden. Eine barrierefreie Fassung steht im Mitgliederbereich der Homepage unter www.pro-retina.de zum Download bereit.

 

Quelle: PRO RETINA Deutschland e.V.

DOG: Femtokatarakt-Wetlab & Expertengespräche – Stand D.0422.09.2016

Anlässlich der DOG 2016 in Berlin bietet die Firma Ziemer Ophthalmology (Deutschland) GmbH die Möglichkeit, nach Terminabsprache in einem ca. 30-minütigen Femtokatarakt-Wetlab, die überzeugende Qualität des Ziemer FEMTO LDV Z8 kennenzulernen und sich von der einfachen Handhabung zu überzeugen.

Bitte wenden Sie sich zwecks Terminvereinbarung für den 29.09., 30.09. und 01.10.2016 direkt an Ziemer Deutschland (es werden 30 Minuten Slots im Zeitraum 09.00 – 17.00 Uhr vergeben):

Es gilt: first come – first serve! Sichern Sie sich Ihren Termin am besten gleich:
Lana Enderlin, Tel.: 07641 9333 860, lana.enderlin@ziemergroup.com

Zudem möchten wir Sie gerne zu den Expertengesprächen an unserem Stand einladen:

FEMTO LDV Z8:

Nutzen Sie die Chance, sich mit Ärzten, die unseren FEMTO LDV Z8 bereits seit über zwei Jahren im Einsatz haben auszutauschen und mehr über den täglichen Einsatz des Lasers zu erfahren:

 

• Donnerstag, 29.09.2016: 15.00 – 16.30 Uhr: Prof. Peter Szurman, Sulzbach

• Freitag, 30.09.2016: 10.30 – 12.30 Uhr: Dr. Karl Boden,Sulzbach

• Samstag, 01.10.2016: 10.00 – 11.30 Uhr: Dr. Karl Boden, Sulzbach


GALILEI G6 Lens Professional:

Unser GALILEI-Experte Dr. Carlos Arce steht Ihnen mit den neuesten Tipps und Tricks aus der Diagnostik zu folgenden Themen zur Verfügung:

  • Keratokonus Screening oder Früherkennung
  • Berechnung von torischen Linsen mit dem GALILEI unter Berücksichtigung des gesamten kornealen Astigamtismus
  • Planung von Premium IOLs mit dem GALILEI unter Berücksichtigung aller kornealen Aberrationen höherer Ordnung
  • Präzise Biometrie in langen/ kurzen Augen mittels Ray-Tracing (Okulix)
  • Das GALILEI G6 Lens Professional: Placido topography, Dual Scheimpflug tomography and optical biometry „all in one“

 

Mit besten Grüßen,

 

Irene Sturm                         Lana Enderlin

Geschäftsleitung                  Assistenz Vertrieb/ Marketing

 

Quelle:Ziemer Ophthalmology (Deutschland) GmbH

NEU IM PORTFOLIO: MICROSIL® DIAPHRAGM DP 412822.09.2016

NEU IM PORTFOLIO: MICROSIL® DIAPHRAGM DP 4128

HumanOptics erweitert konsequent das umfassende Produktangebot:

Das MICROSIL® DIAPHRAGM DP 4128 ist ein pupillar geschlossenes Diaphragma aus faltbarem Silikon mit eingebettetem Polymergewebe zur Stabilitätserhöhung bei skleraler Nahtfixierung. Das Spezialimplantat bietet dem Hinterabschnittschirurgen eine ideale Möglichkeit bei der Versorgung von hypotonen, aphaken Augen zur dauerhaften oder temporären Kompartimentierung des Auges in vorderen und hinteren Augenabschnitt.

 

- Gesamtdurchmesser: 12,8 mm

MICROSIL® DIAPHRAGM DP 4128

- Zentrale transparente Zone: 3,5 mm

- Material: Hydrophobes Silikonelastomer mit Polymergewebe

 

 

 

 

Quelle: HumanOptics AG

Kurzsichtigkeit bei Kindern Atropin schützt besser vor Sehschwäche als Kontaktlinsen oder Tageslicht16.09.2016

Kurzsichtigkeit bei Kindern

Atropin schützt besser vor Sehschwäche als Kontaktlinsen oder Tageslicht

 

Berlin – Vor Kurzsichtigkeit schützen Atropin-Augentropfen am besten, gefolgt von multifokalen Kontaktlinsen und Tageslicht. Dieses Ranking ist das Ergebnis einer weltweiten Netzwerk-Analyse, die sechzehn Studien mit überwiegend asiatischen Kindern auswertet. Erfahrungen deutscher Augenärzte mit der Verordnung von Atropin bestätigen dies. „Jetzt sind dringend Studien in Deutschland notwendig, um Wirksamkeit, Dosierung und mögliche Nebenwirkungen von Atropin zu prüfen“, fordert Professor Dr. med. Horst Helbig, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Was Eltern und Schulen unterdessen tun können, erläutern Experten auf der Pressekonferenz anlässlich des 114. DOG-Kongresses am 29. September 2016. Die DOG 2016 findet vom 29. September bis 2. Oktober 2016 unter dem Motto „Augenheilkunde – ein großes Fach“ in Berlin statt.

 

Zu den am stärksten zunehmenden Augenproblemen weltweit gehört die Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt. In Europa sind derzeit schon 47 Prozent aller 25-jährigen betroffen, in einigen asiatischen Ländern sogar bis zu 96 Prozent der 20-jährigen. Die Weltgesundheitsorganisation listet Myopie inzwischen zu den fünf Augenerkrankungen, deren Eindämmung höchste Priorität hat – Kurzsichtigkeit ist ein Hauptrisikofaktor für ernste Augenleiden wie Makuladegeneration, Netzhautablösung und Glaukom. „Es ist deshalb vordringlich, die Sehschwäche zu stoppen, wenn sie beginnt, also im Grundschulalter“, betont Professor Dr. med. Wolf Lagrèze von der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg.

 

Zu den Ursachen für das Anwachsen der kindlichen Kurzsichtigkeit zählen die Forscher neben genetischen Anlagen auch ein verändertes Freizeit-, Lern- und Arbeitsverhalten. „Verstärkte Naharbeit durch Lesen, Computernutzung oder Smartphone fördert Myopie“, erläutert Lagrèze. „Das gleiche gilt für die Tendenz, sich immer weniger draußen unter freiem Himmel aufzuhalten.“ Um den Anstieg zu stoppen und umzukehren, setzen Experten weltweit vor allem auf Medikamente wie Atropin-Augentropfen, korrigierende Brillengläser, Kontaktlinsen und natürliches Tageslicht. Atropin ist ein Nervengift, das aus der Tollkirsche gewonnen wird und in medizinisch unbedenklicher Dosis häufig in der Medizin angewendet wird – etwa, um die Pupillen weit zu stellen.

 

Wie wirkungsvoll diese Maßnahmen im Einzelnen sind, hat eine aktuelle Netzwerk-Analyse herausgefunden. Darin werden sechzehn randomisierte und kontrollierte Interventionsstudien ausgewertet. Demnach ergibt sich folgendes Ranking in der Wirksamkeit: Atropin-Tropfen hochdosiert verhindern eine Myopie-Zunahme von 0,68 Dioptrien (D) pro Jahr, dicht gefolgt von niedrigdosierten Atropin-Tropfen mit 0,53 D. Dann folgen Kontaktlinsen mit 0,21 D jährlich. Zwei Stunden Tageslicht täglich schützen vor einem Verlust von 0,14 D, gleichauf mit Gleitsichtbrillen.

 

„Dass Atropin Kurzsichtigkeit effektiver bremst als Kontaktlinsen oder Tageslicht, deckt sich mit unseren bisherigen Annahmen“, kommentiert Lagrèze. Dennoch werfe die Meta-Analyse eine wichtige Frage auf. „Die Behandlungen könnten womöglich bei asiatischen Kindern besser anschlagen als bei europäischen“, berichtet der DOG-Experte. Daher müssten dringend Studien auch mit deutschen Kindern auf den Weg gebracht werden. „Bis hier Ergebnisse vorliegen, sind Schulen und Eltern gefordert, bei Kindern auf eine ausreichende Versorgung mit Tageslicht zu achten“, so Lagrèze. Wie gut die „Tageslichttherapie“ funktioniert, zeigt das Beispiel Taiwan. Dort müssen Kinder während der Schulzeit täglich zwei Stunden ins Freie, nach dreißig Minuten Lesen folgen zehn Minuten Pause von der Nahsicht. Ergebnis: In Taiwan ist die kindliche Kurzsichtigkeit seit 2012 wieder rückläufig.

 

Derweil verordnen Augenärzte in Deutschland bereits jetzt schon vielfach Atropin im sogenannten Off-Label-Use. Kinderophthalmologe Lagrèze, der die Tropfen inzwischen immer häufiger verschreibt, berichtet von ermutigenden Erfahrungen mit dem Präparat. „Die ersten Rückmeldungen sind positiv, das Medikament ist in der geringen Konzentration gut verträglich“, so Lagrèze. Der DOG-Experte empfiehlt, Atropin in einer Konzentration von 0,01 Prozent über mehrere Jahre vor jedem Schlafengehen jeweils mit einem Tropfen in beide Augen zu geben.

 

Quelle: DOG e.V.

Laser Floater Removal als zusehends anerkannte Therapie für symptomatische Floater12.09.2016

Ellex beim DOG Kongress in Berlin: Laser Floater Removal als zusehends anerkannte Therapie für symptomatische Floater

Etwas mehr als zwei Jahre nach der Markteinführung in Deutschland wird die Floater Vitreolyse (LFR – Laser Floater Removal) zusehends als erfolgversprechende Therapie für symptomatische Floater anerkannt. Bereits über 50 Zentren wenden diese Therapie im lokalen Markt an. Das Ellex Ultra Q ReflexTM YAG-/ Vitreolyse-System bietet industrieweit niedrigste Energiewerte für den optischen Durchbruch, ermöglicht absolut die präzise Einbringung der Energie in den Glaskörper und die Möglichkeit koaxial zu beleuchten und stellt eine verbesserte Visualisierung der Strukturen im Glaskörper bis zur Netzhaut sicher. Treffen Sie unsere Experten beim DOG Kongress in Berlin und erfahren Sie mehr über die Laser Floater Vitreolyse. Wir freuen uns auf Sie!

 

  • Meet the Experts mit Dr. Montesano am Freitag, 30. September, um 11:00 Uhr
  • Meet the Experts mit Dr. Kaymak am Freitag, 30. September, um 15:00 Uhr
  • Meet the Experts mit Dr. Montesano am Samstag, 1. Oktober, um 10:00 Uhr
  • Meet the Experts mit Dr. Brasse am Samstag, 1. Oktober, um 11:00 Uhr

 

Ellex @ DOG 2016 Berlin, 29. September bis 1. Oktober 2016, Stand B.11.

Quelle: Ellex Deutschland GmbH

Ellex beim DOG Kongress in Berlin07.09.2016

Ellex wird wieder beim Kongress der DOG präsent sein. Am Stand B.11 können Sie sich über fortschrittliche Lasertherapien informieren und die Diagnose- und Lasersysteme testen. Tauschen Sie sich in angenehmer Atmosphäre bei unseren „Meet the Expert“-Terminen mit klinischen Experten aus, welche jetzt bereits unseren Technologien vertrauen.

Gerne begrüßen wir Sie auch zu unserer täglichen Weinverkostung gegen Ende der Ausstellungszeiten. Wir freuen uns auf Sie!

  • Meet the Experts mit Dr. Montesano am Freitag, 30. September, um 11:00 Uhr
  • Meet the Experts mit Dr. Kaymak am Freitag, 30. September, um 15:00 Uhr
  • Meet the Experts mit Dr. Montesano am Samstag, 1. Oktober, um 10:00 Uhr
  • Meet the Experts mit Dr. Brasse am Samstag, 1. Oktober, um 11:00 Uhr

 

Ellex @ DOG 2016 Berlin, 29. September bis 1. Oktober 2016, Stand B.11.

 

Quelle: Ellex Deutschland GmbH

Grauer Star, Grüner Star, Makuladegeneration | DOG News07.09.2016

Mindestens jeder fünfte Seniorenheim-Bewohner leidet unnötig unter Sehbeeinträchtigungen

 

Berlin – Etwa 32 Millionen Mal pro Jahr suchen Patienten in Deutschland die bundesweit 5.500 niedergelassenen Augenärzte auf. „Damit behandeln Ophthalmologen nach Hausärzten und Gynäkologen die meisten Patienten“, erklärt Professor Dr. med. Horst Helbig, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Zugleich wird der augenärztliche Bedarf aus demographischen Gründen in den nächsten zwei Jahrzehnten um zwanzig Prozent steigen – bereits jetzt leidet jeder fünfte Bewohner eines Seniorenheims unnötig unter Sehbeeinträchtigungen, wie erste Erhebungen zeigen. Was das für die Forschung bedeutet, diskutieren Experten auf dem 114. Kongress der DOG unter dem Motto „Augenheilkunde – ein großes Fach“. Dort stellen Forscher unter anderem neue Therapieansätze für die altersabhängige Makuladegeneration (AMD), den Grauen und Grünen Star vor. Der Kongress findet vom 29. September bis 2. Oktober 2016 in Berlin statt.

 

Von Erkrankungen am Auge sind achtzehn Millionen Deutsche betroffen. Knapp ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist kurzsichtig, unter Grauem Star – einer Trübung der Augenlinse – leiden schätzungsweise zehn Millionen Menschen, unter altersabhängiger Makuladegeneration rund 2,5 Millionen. „Das bedeutet zugleich, dass die Operation des Grauen Stars mit jährlich 700.000 Eingriffen die weitaus häufigste Operation in Deutschland ist“, so Helbig. Auf eine ähnliche hohe Zahl bringt es die operative Medikamenten-Eingabe in das Auge bei AMD. Zum Vergleich: Blinddarm-Operationen finden 150.000 Mal statt, der Einsatz künstlicher Hüften 200.000 Mal. „Augenoperationen zählen zu den mit Abstand häufigsten Eingriffen in Deutschland, Augenleiden sind Volkskrankheiten“, betont DOG-Präsident Helbig.

 

Und deren Behandlungsbedürftigkeit wird nach Einschätzung der Experten vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung weiter zunehmen. „Wir gehen von einem Anstieg von zwanzig Prozent in den nächsten zwanzig Jahren aus“, erklärt Helbig. Um Bedarf und Ressourcen besser abschätzen zu können, hat die Stiftung Auge daher eine Stiftungsprofessur für Versorgungsforschung ausgeschrieben. „Wir wollen herausfinden, was von den therapeutischen Möglichkeiten, die wir haben, tatsächlich bei den Patienten ankommen“, sagt Helbig. „Es besteht heute Konsens darüber, dass die Verhinderung von Sehverlust im fortgeschrittenen Alter extrem wichtig ist, um Selbständigkeit und Teilhabe zu erhalten – das ist nicht zuletzt auch volkswirtschaftlich kosteneffizient.“

 

Dass schon heute eine Unterversorgung bestehen dürfte, lässt eine kürzlich publizierte Erhebung unter den Bewohnern von sechs Seniorenheimen vermuten. „Jeder fünfte Bewohner war augenärztlich akut behandlungsbedürftig“, so Helbig. So ergab die Stichprobe, dass 45 Prozent mit ihren vorhandenen Sehhilfen nicht mehr lesen konnten, knapp die Hälfte litt unter nicht diagnostiziertem Grauem Star, bei jedem fünften lag eine trockene AMD vor, fast 80 Prozent wiesen eine behandlungsbedürftige Bindehautentzündung auf. „Nur die Hälfte der Bewohner gab an, in den zurückliegenden fünf Jahren beim Augenarzt gewesen zu sein“, erläutert Helbig.

 

Den Grauen Star operieren Augenchirurgen schon seit langem erfolgreich. „Aktuell werden die Techniken immer ausgefeilter, worüber wir auf dem Kongress ebenfalls diskutieren wollen“, berichtet Helbig. Weitere Fortschritte in der Behandlung häufiger Augenleiden: Die Erblindungsrate bei feuchter Makuladegeneration konnte dank Medikamenten-Eingabe ins Auge deutlich reduziert werden, neue Behandlungskonzepte mit länger wirksamen Medikamenten oder einer Gentherapie liegen vor. „Auch für die trockene Makuladegeneration, die bisher nicht behandelbar war, gibt es jetzt erste hoffnungsvolle Therapieansätze“, berichtet Helbig. Für den Grünen Star sind ebenfalls neue Operationstechniken auf dem Weg.

 

Neue Entwicklungen zur Therapie dieser Volkskrankheiten sowie die Notwendigkeit verstärkter Versorgungsforschung sind zwei der Schwerpunktthemen auf der DOG 2016.

 

Augen-Untersuchung in Pflegeheimen:

https://www.aerzteblatt.de/pdf/113/18/m323.pdf?ts=29.04.2016+08%3A22%3A57

 

Quelle:  DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.

Wenn Heimwerken „ins Auge geht“19.08.2016

Wenn Heimwerken „ins Auge geht“

Versteckte Fremdkörper im Augapfel mit Ultraschall aufspüren

 

Berlin – Beim Hämmern und Schleifen riskieren Heimwerker, dass ihnen kleine Splitter ins Auge gelangen. Bleiben diese unentdeckt, können sie eine langwierige Augenentzündung bis hin zur Erblindung verursachen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Die Experten der Fachgesellschaft empfehlen insbesondere bei einseitigen Bindehautentzündungen, Fremdkörper als mögliche Ursache in Betracht zu ziehen. Versteckte Partikel im Augeninneren lassen sich mithilfe der Hochfrequenzsonografie aufspüren. Grundsätzlich sollten bei Arbeiten, bei denen feine Partikel in die Luft gelangen, Schutzbrillen getragen werden.

 

„Wenn Fremdkörper beim Hämmern oder Meißeln abspringen und schnell auf das Auge treffen, bleiben sie oftmals nicht auf der Oberfläche liegen, sondern dringen in die Wand des Augapfels ein“, erklärt DEGUM-Experte Professor Dr. med. Frank Tost, stellvertretender Direktor der Universitätsaugenklinik Greifswald und stellvertretender Leiter der DEGUM-Sektion Ophthalmologie. Mit den üblichen Instrumenten können Augenärzte die Partikel dann häufig nicht mehr lokalisieren. „In vergleichenden Studien hat die Hochfrequenzsonografie die höchste Trefferrate bei der Suche nach Fremdkörpern erzielt“, berichtet Tost. Zudem erleichtern die Ultraschallbilder die Planung der Operation, in welcher die Ärzte den Fremdkörper aus dem Auge entfernen.

 

Wie eine aktuelle Untersuchung aus Österreich zeigt, passieren Unfälle, bei denen Fremdkörper tief ins Auge eindringen, überwiegend im privaten Bereich. Die Wissenschaftler der Universitätsaugenklinik Graz hatten unter anderem Daten von 110 Patienten ausgewertet, die sich in den Jahren 2007 bis 2013 mit einem Fremdkörper im Augeninneren in der Notfallambulanz vorgestellt hatten. „Offenbar werden gerade zu Hause die Gefahren beim Arbeiten mit Hammer, Meißel oder Bohrmaschine unterschätzt“, kommentiert Tost.

 

Wenn das Auge tränt, die Bindehaut rot wird und es zu einem häufigeren Lidschlag kommt, können dies Anzeichen dafür sein, dass ein Fremdkörper ins Auge gelangt ist. „Auch wenn nur eine mäßige Rötung am äußeren Auge sichtbar ist, kann eine schwerwiegende Verletzung vorliegen“, warnt Tost. Der Experte empfiehlt im Zweifelsfall einen Augenarzt oder die Ambulanz einer Augenklinik aufzusuchen: „Nur Fachleute können eine gefährliche Rötung des Auges, auch „ziliare Injektion“ genannt, von einer Bagatellerkrankung sicher unterscheiden“.

 

Welche bildgebende Diagnostik die Mediziner dann nutzen, um dem Fremdkörper auf die Spur zu kommen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nicht zuletzt spielt das Material des Fremdkörpers eine Rolle: Zur Ortung von Metallteilen etwa bietet sich die Computertomografie an, die auf Röntgenstrahlen basiert. Ist der Splitter hingegen weniger „strahlendicht“ und besteht beispielsweise aus Holz oder Kunststoff, ist die Sonografie erfolgsversprechend. Für den Augenultraschall stehen den Ärzten verschiedene Sonden mit Frequenzen zwischen 10 und 60 Megahertz zur Verfügung. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Eindringtiefe, dem Auflösungsvermögen und der Abbildungsgeometrie. „Bei einer Entzündung im vorderen Augenabschnitt, bei der sich die ursprüngliche Verletzung bereits wieder verschlossen hat, ist zum Beispiel die Hochfrequenzsonografie das Mittel der Wahl“, erklärt Tost. Die auch als „Ultraschallmikroskopie“ bezeichnete Methode macht Strukturen bis zu einer Eindringtiefe von einem Zentimeter in hoher Auflösung sichtbar.

 

Für die Untersuchung versetzt der Arzt das Auge zunächst in örtliche Betäubung. Anschließend begutachtet er systematisch den Bereich, in den ein Fremdkörper eingedrungen sein könnte. „Der große Vorteil des Augenultraschalls ist, dass die Untersuchung durch den Augenarzt unkompliziert und ohne jede Nebenwirkung für den Patienten erfolgt“, betont DEGUM-Experte Tost.

 

Literatur:

Auswertung und Vergleich von kornealen und intraokularen Fremdkörpern an der Universitäts-Augenklinik Graz in den Jahren 2007–2013

Wilfried Glatz, Lisa Tarmann, Marlene Schörkhuber, Jutta Berglöff, Domagoj Ivastinovic, Andreas Wedrich Spektrum der Augenheilkunde, February 2016, Volume 30, Issue 1, pp 31–34,

 

Fremdkörpernachweis mittels Hochfrequenzsonografie bei chronischer Konjunktivitis durch Mikrotrauma

C. Jürgens, W. Geitz, F. H. Tost, Klin Monatsbl Augenheilkd 2008; 225: 660–662

 

 

Über die DEGUM

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) bietet ein Forum für den wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet des medizinischen Ultraschalls. Sie vereint rund 10 000 Ärzte verschiedener Fachgebiete, medizinische Assistenten, Naturwissenschaftler und Techniker. Ultraschalldiagnostik ist heute das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren in der Medizin. Ultraschallanwendern bescheinigt die DEGUM eine entsprechende Qualifikation mit einem Zertifikat der Stufen I bis III. DEGUM zertifizierte Ärzte finden Patienten im Internet unter: www.degum.de

Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum16.08.2016

Augenklinik Bochum behandelt Aderhautmelanom gezielt mittels Rutheniumapplikator

CCB-2050Als eine von nur wenigen Kliniken in Deutschland bietet die Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum unter Leitung von Prof. Dr. Burkhard Dick Patienten mit einem Aderhautmelanom die Behandlung mittels Rutheniumapplikator an.Während der Bestrahlung des bösartigen Augentumors wird in der Schmerzambulanz der Klinik sichergestellt, dass die Therapiezeit für die Patienten schmerzarm verläuft.

Das Melanom der Aderhaut - also der unter der Netzhaut des Auges befindlichen Gefäßschicht - ist die häufigste Krebserkrankung des Auges. Bei den Betroffenen ist nicht nur das Sehorgan, sondern häufig auch das Leben bedroht: Aderhautmelanome metastasieren sehr oft in die Leber und über den Blutweg dann auch in andere Organe. Eine wirksame Therapie ist daher besonders wichtig. Bis vor noch nicht allzu langer Zeit war die operative Entfernung des Auges die einzige Option, die sich den behandelnden Ärzten bot. Mittlerweile kann jedoch mit modernen Methoden der Strahlenmedizin der Tumor vergleichsweise schonend behandelt werden. An der Bochumer Augenklinik steht für Patienten, deren Aderhautmelanom in bestimmten Zonen des Auges gelegen ist, eine Therapie zur Verfügung, die chirurgische und strahlenmedizinische Elemente vereint. Bei dem Eingriff wird ein kleines mit dem Element "Ruthenium-106" beladenes Metallscheibchen auf die äußere Hülle des Auges, die Sklera, aufgenäht. Die von diesem Applikator ausgehenden Beta-Strahlen sind in der Lage, die meist nur wenige Millimeter großen Tumoren zu zerstören, sie an der Aussaat in die Leber zu hindern und das Auge zu erhalten. Diese auf einen engen, nur einige Millimeter großen Raum begrenzte Bestrahlung, die sogenannte Brachytherapie, dauert etwa zwei bis sieben Tage an. Danach kann der kleine Applikator wieder vom Auge entfernt werden.

Porträt von Dr. Vinodh Kakkassery, Leiter des AugentumorzentrumsAn der Universitätsaugenklinik Bochum werden Patienten mit Aderhautmelanom über diese eigentliche Therapie hinaus interdisziplinär betreut.

In einer eigenen Schmerzambulanz unter der Leitung von Oberarzt Dr. Günther Oprea wird eine totale oder zumindest weitgehende Schmerzfreiheit angestrebt.

Wie der Leiter des Augentumorzentrums, Oberarzt Dr. Vinodh Kakkassery mitteilte, wird in Bochum ein interdisziplinärer, patientenorientierter und kommunikativer Ansatz in der Augentumorbehandlung verfolgt.

 

Pressemitteilung: Bestrahlungsmethode für bösartige Augentumore etabliert

Quelle:Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum

Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa | Computer-Training verbessert Orientierungsvermögen16.08.2016

München – Zwischen 30 000 und 40 000 Menschen in Deutschland leiden an der unheilbaren Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa. Tübinger Augenärzte haben nun ein computerbasiertes Training entwickelt, das die Wahrnehmung und das Orientierungsvermögen der Betroffenen innerhalb von sechs Wochen deutlich verbessert. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) sieht in der Software eine Chance, die Sicherheit und die Lebensqualität von Menschen mit Retinitis pigmentosa zu steigern und empfiehlt, das Training in die Behandlung dieser Patienten miteinzubinden.

 

Bei der angeborenen Erkrankung gehen die Lichtsinneszellen der Netzhaut des Auges nach und nach unter. Dieser Vorgang beginnt meist schon im Jugendalter an den äußeren Rändern des Gesichtsfelds und dringt im Laufe der Zeit weiter nach innen vor. Dadurch entsteht bei den Betroffenen ein „Tunnelblick“, der das Orientierungsvermögen einschränkt. „Die Patienten erkennen Hindernisse zu spät, sie stürzen häufiger, und das Risiko, als Fußgänger im Straßenverkehr zu Schaden zu kommen, ist erhöht“, sagt Professor Dr. med. Susanne Trauzettel-Klosinski, die an der Universität Tübingen die Forschungseinheit für visuelle Rehabilitation leitet. Darunter leidet die Lebensqualität: „Viele Menschen mit Tunnelblick trauen sich kaum mehr ihre Wohnung zu verlassen und am öffentlichen Leben teilzunehmen“, berichtet die Expertin.

 

Tübinger Augenärzte haben nun ein computerbasiertes Trainingsprogramm für Menschen mit Retinitis pigmentosa entwickelt. Dabei sitzt der Patient vor einem Computer, auf dessen Bildschirm zufällige Zahlen erscheinen. Der Patient soll diese mit der Computermaus wegklicken. Einige Zahlen erscheinen auch außerhalb des Gesichtsfelds – durch gezielte Bewegungen der Augäpfel lernt der Betroffene auch diese zu erfassen. Ein ähnliches Training nutzen bereits Schlaganfallpatienten, bei denen der Hirnschaden zu einem Gesichtsfeldausfall geführt hat.

 

In einer ersten klinischen Studie testeten 25 Patienten mit Retinitis pigmentosa das PC-Programm zu Hause am Laptop. Sie trainierten an fünf Tagen pro Woche für jeweils 30 Minuten. Die Ergebnisse wurden nun im Fachblatt PLOS One veröffentlicht: Nach sechs Wochen Training hatten die Patienten ihre Reaktionszeiten im PC-Training um 37 Prozent gesenkt. Die Patienten konnten danach einen Gehtest mit Hindernissen schneller und mit weniger Fehlern absolvieren als eine Vergleichsgruppe, die nur an einem Lesetraining teilgenommen hatte. Während des Gehtests trugen alle Teilnehmer ein Gerät, das die Augenbewegungen registrierte.

 

Die Ergebnisse zeigen, dass die Probanden vermehrt die Umgebung ihres eingeschränkten Gesichtsfeldes erkunden, erklärt Trauzettel-Klosinski: „Durch das Training haben sie gelernt, die Bewegung ihrer Augäpfel bewusst zu steuern – so nehmen sie Hindernisse besser wahr als untrainierte Patienten.“ Ein solches Training kann die Mobilität auch nach einem bereits erfolgten Orientierungs- und Mobilitätstraining mit dem Langstock verbessern. Die Tübinger Ophthalmologen arbeiten die Trainingssoftware nun zu einem benutzerfreundlichen Programm aus. Die Kosten dafür schätzt Trauzettel-Klosinski auf etwa 300 Euro und hofft, dass die Krankenkassen sich daran beteiligen.

 

Aufhalten oder gar heilen kann das Training die Erkrankung nicht: „Die Übungen helfen den Betroffenen aber ihr verbliebenes Blickfeld effektiver zu nutzen und sich so im Alltag besser zurechtzufinden“, sagt Professor Dr. med. Frank G. Holz vom Vorstand der Stiftung Auge, die die Tübinger Studie unterstützt hat. Für die Patienten böte das Training spürbare Vorteile: sie können aktiv etwas gegen die Folgen der Erkrankung unternehmen und gewinnen Lebensqualität.

 

Literatur:

Ivanov IV, Mackeben M, Vollmer A, Martus P, Nguyen NX, Trauzettel-Klosinski S. Eye Movement Training and Suggested Gaze Strategies in Tunnel Vision - A Randomized and Controlled Pilot Study.PLoS One 2016; 11(6): e0157825

 

Pressemeldung zum Download: Hier klicken

Quelle: DOG.org

CME-Reihe „Das Trockene Auge“ Teil 1 ab sofort verfügbar22.07.2016

CME-Reihe „Das Trockene Auge“ Teil 1 ab sofort verfügbar

 

Möchten Sie Ihr Wissen zur Diagnostik und Klassifikation des Trockenen Auges erweitern und dafür 3 CME-Punkte verdienen? Ab sofort stellt das DeutscheArztPortal den ersten Teil der zweiteiligen von der Ärztekammer Nordrhein zertifizierten CME-Reihe „Das Trockene Auge“ zu den Themen Diagnostik und Klassifikation online bereit.

Inhalt:

Diagnose und Behandlung des Trockenen Auges – Keratoconjunctivitis sicca – sind bedingt durch die Komplexität der Erkrankung auch für Augenspezialisten alles andere als trivial. Die zertifizierte Fortbildung bietet umfassende Informationen zu Diagnose und Klassifikation und ermöglicht Teilnehmern, ihr Wissen zu Ursachen, klinischen Zeichen und Untersuchungsverfahren zu festigen.

Durchführung:

Die auf dem DeutschenArztPortal zur Verfügung gestellte CME-Fortbildung besteht aus einem Inhaltsteil und einem Online-Fragebogen. Zur Beantwortung des Fragebogens ist lediglich die Eingabe der Einheitlichen Fortbildungsnummer (EFN) erforderlich.

CME Fortbildung für Augenärzte - Das Trockene Auge  


» Hier gehts zur Fortbildung

Innovative Laser-Therapien zur Behandlung von Glaskörpertrübungen15.07.2016

29. Internationaler Kongress DOC

Innovative Laser-Therapien zur Behandlung von Glaskörpertrübungen

Beim diesjährigen 29. Internationaler Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen in Nürnberg diskutierten Prof. Dr. Koss (München), Prof. Dr. Scharioth (Recklinghausen) und Dr. Klabe (Düsseldorf) über Innovation in der praktischen Ophthalmochirurgie. 

In dem Video „Aspekte von Kombinationseingriffen – Linse und Netzhaut“ sehen SIe neue Therapien und Erfolge zur Floater Vitreolyse mit YAG Lasern. Die minimal-invasive, schmerzfreie Behandlung beseitigt Floater im Glaskörper.

 

Schauen Sie sich das Video zu den Vorteilen der Laser-Vitreolyse hier an:

 

DOC TV Video mit Prof. Dr. Koss

Ein voller Erfolg | Düsseldorfer Laser-Vitreolyse-Workshop06.07.2016

Erster Düsseldorfer Laser-Vitreolyse-Workshop

Mit Dr. Hakan Kaymak, Roxana Fulga und Prof. Hans Hoerauf

 

Mit rund 50 Teilnehmern stellten am 24. Juni Dr. Hakan Kaymak und die Laserspezialistin Roxana Fulga gemeinsam mit Prof. Hans Hoerauf, dem Leiter der Universitäts-Augenklinik in Göttingen, beim ersten Düsseldorfer Laser-Vitreolyse Workshop interessierten Augenärzten das Verfahren der Laser-Vitreolyse vor und erläuterten die Hintergründe.

 

Hier den gesamten Bericht auf www.augenchirurgie.clinic lesen.

Endlich geschafft!06.07.2016

Anfang 2016 war es endlich soweit:

 

Unser neues Firmengebäude wurde fertiggestellt und der Umzug konnte endlich stattfinden. Dabei ist unser neuer Standort nicht nur modern, sondern auch barrierefrei und gewährt damit auch Rollstuhlfahrern einfachen Zugang zu unseren Räumen.


Auf einer Fläche von ca. 500 qm bietet unser neues Gebäude genug Platz für die mechanische Fertigung, Elektronik und die große Reparaturabteilung. Außerdem können durch den zusätzlichen Raum auch Gebraucht- und Neugeräte ausgestellt werden. So ermöglichen wir eine optimale und reibungslose Verknüpfung zwischen Produktion, Aufbereitung, Planung und Vertrieb.

 

Heuser Medizintechnik Neue Anschrift mit Gruppenbild


Wir freuen uns sehr Sie an unserem neuen Standort begrüßen zu dürfen!


Unsere neue Anschrift lautet:
Heuser Medizintechnik

Pagensstr. 24 a

59368 Werne

Klinik- und Praxisindex mit Zuweisermodul | Vorstellung auf der DOC in Nürnberg08.06.2016

Das Inkrafttreten des Antikorruptionsgesetztes sollte zum Anlass genommen werden, Beziehungen zwischen konservativen und operativen Praxen und Kliniken zu überprüfen.

 

Als Klinik oder Praxis stehen Sie in einem harten Konkurrenzkampf. Sie sind stark gefordert, damit Ihre Institution erfolgreich arbeitet. Die niedergelassenen Ärzte entscheiden mit Ihren Empfehlungen bzw. mit ihren Zuweisungen maßgeblich über Ihren Erfolg. Deswegen sind das Zuweisermanagement und die Zuweiserbindung von entscheidender Bedeutung für die Akquise.

 

Stellen Sie Ihre Leistungen professionell und vollständig dar. Bieten Sie  Ihren potentiellen Überweisern einen leichten und direkten Zugang zu Ihren Leistungen, durch die neutrale und wertfreie Darstellung im EYEFOX-Klinikindex und stärken Sie Ihr Image.

 

Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihre professionelle Präsentation.

 

Stand III4 Halle 7a (bei Jen-Ophthalmo)

EYEFOX auf der DOC 2016 Standplan Kongress der Ophthalmochirurgie

Quelle: EYEFOX | BDSAdvice GmbH

Round-Table-Diner auf der DOC mit Prof. Dr. med. N. Körber08.06.2016

Anlässlich der diesjährigen DOC laden wir Sie herzlich ein, mit uns bei einem informellen Abendessen über die aktuellen Erfahrungen mit der "ABIC" (Ab-interno-Canaloplasty) und der Ab-Interno-Trabekulotomie zu diskutieren.

 

Der Moderator des abends ist Prof. Dr. med. N. Körber aus Köln und am Freitag Jamie Chakales.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt, da wir eine anregende und lebhafte Diskussion an einem "kleinen Tisch" für Sie realisieren möchten.

 

Donnerstag, 09.06.2016 ab 19:30 Uhr - Für weitere Infos Hier klicken!

Freitag, 10.06.2016 ab 19:30 Uhr - Für weitere Infos Hier klicken!

 

Round Table Dinner von MEyeTech

Quelle: MEyeTech GmbH

Die Tonom GmbH auf der DOC 201608.06.2016

Tonom GmbH ist EU-Bevollmächtigter und Europäischen Repräsentant von dem einzigartigen Tonometer Diaton mit dem Anliegen einen Beitrag zum Fortschritt der modernen Augenheilkunde zu leisten.

 

Tonom GmbH auf der DOC 2016 in Nürnberg Standortbild

 

Erfahren Sie mehr über das unvergleichbare Tonometer Diaton, welches den Augeninnendruck durch das Augenlid im Bereich der Lederhaut misst und verbinden Sie Ihre Kompetenzen mit der neusten Technologie eines innovativen Medizinproduktes.

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand gegenüber des BDOC (V|12) um Ihnen die Vorteile des Diaton Tonometers aufzeigen zu dürfen.

Quelle:Tonom GmbH

Alimera Sciences mit ILUVIEN® auf dem DOC-Kongress 2016 08.06.2016

Alimera Sciences mit ILUVIEN® auf dem DOC-Kongress 2016

ILUVIEN® (190 Mikrogramm intravitreales Implantat im Applikator) dient der Behandlung von Sehstörungen in Verbindung mit chronischem diabetischem Makulaödem, das auf verfügbare Therapien nur unzureichend anspricht.

 

Es ist das erste zugelassene intravitreale Implantat zur Behandlung von Patienten mit chronischem diabetischem Makulaödem (DMÖ), welches seine therapeutische Wirkung bis zu drei Jahre entfaltet. Es ist seit Mai 2013 auf dem deutschen Markt erhältlich.

 

ILUVIEN® entfaltet seine therapeutische Wirkung nach nur einer Injektion bis zu 36 Monate lang durch die kontinuierliche Abgabe niedrig dosierter Mengen des Kortikosteroids Fluocinolonacetonid.[1]

Zwei kürzlich veröffentlichte Studien konnten die sehr guten Ergebnisse hinsichtlich Sehschärfe und Morphologie der Makula auch im Praxisalltag bestätigen.[2,3]

 

Besuchen Sie Alimera Sciences auf dem DOC-Messestand in Nürnberg (Stand V13, Halle 7A)!

 

www.alimera-sciences.de

 

ILUVIEN®  190 Mikrogramm intravitreales Implantat im Applikator. Wirkstoff: Fluocinolonacetonid. Zusammensetzung: Arzneilich wirksamer Bestandteil: 190 Mikrogramm Fluocinolonacetonid. Sonstige Bestandteile: Polyvinylalkohol, Polyimid-Röhrchen, Silikonklebstoff. Anwendungsgebiete: ILUVIEN®  ist zur Behandlung von

Sehstörungen in Verbindung mit chronischem diabetischem Makulaödem indiziert, das auf verfügbare Therapien nur unzureichend anspricht. Gegenanzeigen: Bei vorbestehendem Glaukom oder bei aktiver oder vermuteter Infektion des Auges oder der Periokularregion, einschließlich der meisten Viruserkrankungen der Hornhaut oder Bindehaut, wie aktive epitheliale Herpes-simplex-Keratitis (dendritische Keratitis), Vaccinia, Varizellen, mykobakterieller Infektion und Pilzerkrankungen, ist die Anwendung eines intravitrealen Implantats mit ILUVIEN® kontraindiziert. ILUVIEN®  ist kontraindiziert bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder

einen der sonstigen Bestandteile. Die Anwendung sollte aus Sicherheitsgründen während der Schwangerschaft und Stillzeit vermieden werden, bei Kindern und Jugendlichen kein relevanter Nutzen im Anwendungsgebiet. Nebenwirkungen: Sehr häufig (1/10): Katarakt-Operation, Katarakt, erhöhter intraokulärer Druck. Häufig

(1/100 bis < 1/10): Glaukom, Augenschmerzen, Glaskörperblutung, Bindehautblutung, verschwommenes Sehen, Sehschärfe vermindert, kleine Partikel oder Punkte beim Sehen (fliegende Mücken), Trabekulektomie, Glaukomoperation, Vitrektomie, Trabekuloplastik. Gelegentlich (1/1.000 bis < 1/100): Endophthalmitis, Kopfschmerz, retinaler Gefäßverschluss, Erkrankung des Nervus opticus, Makulopathie, Optikusatrophie, Bindehautulkus, Neovaskularisation der Iris, retinale Exsudate, Glaskörperdegeneration, Glaskörperabhebung, Trübung der hinteren Augenkapsel, Adhäsionen der Iris, okuläre Hyperämie, Verdünnung der Sklera, Entfernung eines abgestoßenen Implantats aus der Sklera, Augenfluss, Augenjuckreiz, Implantatabstoßung, Implantat in der Sehachse, Komplikation bei einem Eingriff, Schmerzen während eines Eingriffs, Verschiebung des Produkts. Für weitere Informationen s. Fachinformation. Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Alimera Sciences Limited, Royal Pavilion, Wellesley Road, Aldershot, Hampshire, GU11 1PZ, Vereinigtes Königreich. Stand: Januar 2016.



[1] Campochiaro PA, Brown DM, Pearson A, et al. Sustained delivery fluocinolone acetonide vitreous inserts provide benefit for at least 3 years in patients with diabetic macular edema. Ophthalmology 2012; 119(10): 2125-2132.

[2] Taylor S, Chakravarthy U, Bailey C. Changes in intra-ocular pressure after ILUVIEN (190 micrograms fluocinolone acetonide) - real-world experiences following usage in Europe. Abstract 110. Royal College of Ophthalmologists’ Annual Congress 2016.

[3] Bailey C, Chakravarthy U, Lotery A, Menon G. Multi-centre, retrospective data analysis to assess the real-world intra-ocular pressure events following treatment with ILUVIEN 190 micrograms intravitreal implant. Abstract 101. Royal College of Ophthalmologists’ Annual Congress 2016.

Quelle: Alimera Sciences Ophthalmologie GmbH

Workshop-Serie: Innovationstechnologien in der Augenheilkunde11.05.2016

Mit Unterstützung von Ellex findet am 24. Juni 2016 der erste Workshop der Reihe ‚Innovationstechnologien in der Augenheilkunde‘ in Düsseldorf statt:

 

Der Workshop zum Thema Laser Vitreolyse (Hier Klicken) bietet Teilnehmern aus dem Feld der Augenheilkunde die Möglichkeit, vertiefende Kenntnisse zur Technologie, zur klinischen Anwendung und Erfolgsparameter zu erlangen.

Es werden physiologische Grundlagen, maßgebende Studien, Kriterien zur Patientenauswahl und detaillierte Schritte zur erfolgreichen Durchführung der Behandlung präsentiert.

Dazu gibt es reichlich Gelegenheit, sich mit erfahrenen Anwendern der Methode näher auszutauschen.

 

Weitere Workshops sind rund um den Kongress der DOG in Berlin, sowie gegen Ende November in Frankfurt a. Main geplant. Nähere Informationen dazu werden demnächst bei Eyefox bzw. unter www.ellex.com bekanntgegeben.

OcuNet Camp: Ambulante Zentren machen sich für qualifizierte Weiterbildung stark 19.04.2016

Ambulante Zentren machen sich für qualifizierte Weiterbildung stark

 

Um gemeinsame Projekte umzusetzen, arbeiten ambulant-stationäre augenchirurgische Zentren aus ganz Deutschland in der OcuNet Gruppe zusammen. Ein wichtiges Anliegen: dem augenärztlichen Nachwuchs eine qualifizierte Weiterbildung zu bieten. Von der OcuNet Gruppe organisierte zentrale sogenannte OcuNet Camps dienen dazu, die praktische und theoretische Weiterbildung in den Zentren zu ergänzen und das Facharztwissen aufzufrischen. Die Themen sind breit gefächert und umfassen Spezialbereiche der Ophthalmologie wie Neuroophthalmologie, Strabologie oder Elektrophysiologie, aber auch Querschnittsfächer wie spezielle Pharmakologie, Ophthalmogenetik oder Histopathologie. Die Schulungen im Rahmen des OcuNet Camps werden von ausgewiesenen Fachleuten aus der Ophthalmologie und anderen Fächern durchgeführt.

 

Zuletzt fand im Februar der RiTA Kurs (Refraktionskurs interaktiv Tübingen Aalen) statt. Unter Leitung von Prof. U. Schiefer und Dr. J. Reinhard wurden einerseits theoretische Grundlagen zu subjektiver und objektiver Refraktion vermittelt und andererseits Fertigkeiten in jeweils von einem Trainer betreuten Zweierteams erlernt. Die Trainer sind Augenärzte und Augenoptiker. Externe Probanden mit unterschiedlichen Refraktionsanomalien hatten sich für die Untersuchung zur Verfügung gestellt.

 

In den Rückmeldungen wurde besonders gelobt, dass dank der intensiven Betreuung der Lernerfolg hoch war, viele Verfahrensweisen der Refraktionsbestimmung erprobt und offene Fragen umgehend geklärt werden konnten. Die theoretische und praktische Heranführung an das Skiaskopieren wurde als echte fachliche Bereicherung erlebt.

 

OcuNet in Zahlen und Fakten

Die OcuNet Gruppe ist ein Zusammenschluss von 19 augenchirurgischen Zentren mit deutschlandweit 300 Standorten und rund 500 unabhängigen Praxen. 15 % der Augenpatienten in Deutschland, die (ambulant und stationär) chirurgisch behandelt werden müssen, und rund 4,5 % der nicht-operativ zu behandelnden Patienten werden in einem OcuNet Zentrum versorgt. 35 % aller belegärztlichen Fälle entfielen 2014 auf ein OcuNet Zentrum.

 

Aktuelle Stellenanzeigen finden Sie hier: JOBS

 

Weitere Informationen: www.ocunet.de

 

Raxone® | Neue Perspektiven für Patienten mit Leberscher Hereditärer Optikusneuropathie (LHON)25.02.2016

Die Lebersche Hereditäre Optikusneuropathie (LHON) ist eine selten auftretende, erblich be­dingte Erkrankung der Sehnerven, für die bislang keine zugelassene medikamentöse Therapieop­tion verfügbar war. Raxone® (Idebenon) wurde von der Europäischen Kommission als erstes und bisher einziges Medikament für die Therapie von jugendlichen und erwachsenen Patienten mit LHON in der EU  zugelassen – ein Meilenstein für die Therapie dieser schweren Erkrankung. Raxone®, das vom Schweizer Pharmazieunternehmen Santhera Pharmaceuticals entwickelt wird, ist bereits im deut­schen Markt als verschreibungspflichtiges Me­dikament für Patienten mit LHON zugänglich. Die Kosten für dieses „Orphan Drug“ werden von den Krankenkassen erstattet. Santhera entwickelt und vertreibt verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung seltener mitochondrialer und neuromuskulärer Erkrankungen, die einen hohen ungedeckten medizinischen Bedarf aufweisen.

Gesundes Sehvermögen (l.); Zentralskotom bei einem LHON-Patienten. Santhera, Raxone

 

Gesundes Sehvermögen (l.); Zentralskotom bei einem LHON-Patienten. Santhera, Raxone

Glaskörpertrübungen – Was tun? | Ellex News09.02.2016

Prof. Anselm Jünemann, Augenklinik der Universität Rostock, stellte Ende Januar 2016 im NDR das neue Therapieverfahren der Laser Vitreolyse mit dem Ellex Ultra Q Reflex Lasersystem vor.

Mit der komplett schmerzfreien und minimal invasiven Laser Vitreolyse lassen sich sogenannte Floater (auch als fliegende Mücken, oder Flusen bezeichnet) reduzieren, bzw. sogar vollständig beseitigen.

Im Vergleich zu einer Entfernung des Glaskörpers in einer Vitrektomie, welche beträchtliche Risiken trägt, ist die Laser Vitreolyse laut bisher verfügbaren Fallstudienserien nahezu komplikationsfrei.

 

Weitere Informationen auf der NRD Seite: Hier Klicken

OCT-A jetzt mit Angio-Analytics18.01.2016

OCT-A jetzt mit Angio-Analytics

Die OCT Angiographie „AngioVue“ von Optovue ist bereits in 500 Kliniken und Praxen im Alltagseinsatz und wurde von führenden Retinologen aus allen Teilen der Welt als sehr hilfreiches diagnostisches Instrument klassifiziert. Die dreidimensionale Betrachtungsweise des Blutflusses in den einzelnen Schichten der Retina...

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Die Strukturpauschale für konservative Augenärzte ist rechtens02.12.2015

Die Strukturpauschale für konservative Augenärzte ist rechtens

Das Bundessozialgericht wies die Klage eines operierenden Augenarztes ab und bestätigte in seinem Urteil, dass die Strukturpauschale nach GOP 06225 nur von konservativ tätigen Augenärzten abgerechnet werden darf.

 

Dieser Zuschlag wird arzt- und nicht fallbezogen vergütet, das bedeutet, dass ein Augenarzt diese GOP nicht abrechnen darf, wenn er im gleichen operativ tätig war und diese Leistungen abgerechnet hat.

Details zur Sitzung des BSG vom 28.10.2015 finden sie hier unter Punkt 4:

 

zum Urteil des BSG (ärztliche Strukturpauschale)

Erweiterung des HOYA IOL-Sortiments07.10.2015

HOYA Surgical Optics hat zur DOG das Produktportfolio erweitert und mit iSert Modell 150 (mit UV-Filter) und Modell 151 (mit Blaulichtfilter) zwei sphärische preloaded IOL im einteiligen Design vorgestellt. Zusätzlich wird in Kürze auch die neue Vivinex™ Plattform um das Modell XC1 ergänzt. Neben dem Modell XY1 (einteilig, asphärisch mit Blaulichtfilter) wird somit auch eine farblose einteilige asphärische Linse zu Verfügung stehen. Das innovative neue hydrophobe Acrylat Vivinex™ zeichnet sich durch eine sehr geringe Nachstarrate und Langzeit-Transparenz aus. Die kontrollierte und höchst reproduzierbare Implantation erfolgt mittels Preloaded Injektor iSert® durch eine Inzision ab 2,0 mm. Für weitere Informationen: www.HOYA.com/SurgicalOptics oder hier im Portal

 

bon verstärkt Aktivitäten für TearLab und die Katarakt-/Refraktive Chirurgie mit personeller Kompetenz28.07.2015

bon verstärkt Aktivitäten für TearLab und die Katarakt-/Refraktive Chirurgie mit personeller Kompetenz

 

Ab Juli 2015 verstärkt Ulrich Grundhöfer als Produkt Spezialibon verstärkt Aktivitäten für TearLab und die Katarakt-/Refraktive Chirurgie mit personeller Kompetenzst  bon Optic aus Lübeck.

Ulrich Grundhöfer verfügt über langjährige Erfahrung in der Praxisberatung und der refraktiven Kataraktchirurgie. Dabei hat er sich besonders auf den Einsatz moderner OP- und Diagnostikverfahren sowie die Einbindung in die Praxisstrukturen spezialisiert.

„Mit dem Engagement von Ulrich Grundhöfer unterstreicht  bon sein Ziel, innovative Technologien in den Markt zu bringen und Ärzte dabei zu unterstützen, effizient optimale Ergebnisse zu erzielen“ so Geschäftsführerin L. Meiners.

 

Wer ist bon Optic Vertriebs GmbH?

Qualität & Sicherheit im OP | AIVIMED22.06.2015

Sterile Einweg-Produkte müssen hochwertig sein. Ob Tupfer- und Schwammprodukte, Inzisions- und Phakolanzen, Einweginstrumente, Kanülen über Phakotips und Trocar-Sets bis hin zu kompletten OP-Procedure-Sets - AIVIMED setzt Maßstäbe in Sachen Qualität und Wirtschaftlichkeit. Sicherheit  bis ins kleinste Detail. Überzeugen Sie sich selbst

Zur Produktübersicht

MELATHERM Komplett-Set zum Aktionspreis22.06.2015

ARGONOPTICS bietet Ihnen die MELAtherm Modellserie 10 DTA  zu einem einmaligen Aktionspreis an.

Das Set besteht aus dem MELAtherm 10 inkl. Basiskorb mit Injektorschiene und einem passenden Unterschrank.

 

Nähere Informationen erhalten Sie direkt bei ARGONOPTICS unter der Rufnummer +49 (0)2364 50887 0 oder

über das Kontaktformular in der Produktdarstellung.

Dieses Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht.

Aufbau inkl. Anschlüsse gegen gesonderte Berechnung möglich

 

 

 

Einmaltonometerköpfe Luneau Tonojet L90022.06.2015

Die Firma TRUSETAL VERBANDSTOFFWERK GMBH vertreibt
die hochqualitativen Einmaltonometerköpfe Tonojet L900 (Hersteller Luneau)
als Exklusivhändler für Augenärzte und ophthalmologische Fachhändler. 
 
Einfache Handhabung, gute Wirtschaftlichkeit wegen entfallender Aufbereitungs- und Nachbeschaffungkosten,optimale Hygiene durch Vermeidung von Kreuzinfektionen der Einmaltonometer stellen eine zeit- und patientengerechte Alternative  zu den Permanenttonometerköpfen dar.
 
Staffelpreise auf Anfrage.

Eyesfirst® expandiert!21.05.2015

TRUSETAL VERBANDSTOFFWERK GMBH Seit Herbst 2014 besteht unter dem Namen GOOD-LITE® EUROPE eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Exklusivhersteller Good-Lite für LEA-Produkte. Wir bieten als deutscher Kooperationspartner die direkte Lieferung für die in Europa gängigsten Good-Lite Sehteste an. Kurze Lieferzeiten und ein fachlich kompetenter, kundenfreundlicher Service werden so realisiert. In unserem Onlineshop www.eyesfirst.eu können Sie bequem diese und weitere Sehteste, Binokularteste, Stereoteste, Prismen, Refraktion, Farbteste und Verbrauchsmaterialien bestellen.  www.tshs.eu | Zum Firmenindex auf Eyefox.com

Einzigartige Multifokallinsen-Familie12.05.2015

Das weltweit einzigartige rotationsasymmetrische Optikdesign der LENTIS® Mplus hat den Multifokallinsenmarkt revolutioniert. Weit über 250.000 Mplus-Implantationen in 5 Jahren! Mit der LENTIS® MplusX präsentiert Oculentis ein weiterentwickeltes Mplus-Modell mit gesteigerter Sehleistung im Nahbereich. Mit der Einführung der geringeren Nahaddition von 2 Dioptrien wird die Mplus-Familie jetzt komplettiert. Die LENTIS® Mplus MF20 ist der neue Standard in der refraktiven Linsenchirurgie für das moderne Sehen von der Ferne bis in den erweiterten Nahbereich ohne Kompromisse.

 

Link: www.oculentis.com/lentis-mplus-family

 

Link: Mplus Linsen im IOL-Vergleich

 

LENTIS Mplusfamily

Kurzsichtige Kinder - Augentropfen mit Atropin mindern frühe Sehschwäche 16.12.2014

München – Geringe Mengen des medizinisch vielfach eingesetzten Nervengifts Atropin können kurzsichtigen Kindern gegen ihre Sehschwäche helfen, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „American Journal of Ophthalmology“. Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) sehen in diesen Ergebnissen einen ergänzenden Weg, das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen zukünftig einzudämmen.


Ophthalmologen vom Singapore National Eye Center untersuchten 400 kurzsichtige Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Über einen Beobachtungszeitraum von fünf Jahren gaben sie den kleinen Patienten entweder Augentropfen mit unterschiedlichen Atropinkonzentrationen oder einen Placebo. Die geringste Atropin-Dosis konnte das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit nach fünf Jahren um bis zu 80 Prozent verzögern. „Die Ergebnisse geben Anlass zu hoffen, dass wir kurzsichtige Kinder zukünftig davor bewahren können, einen großen Teil ihrer Sehkraft zu verlieren“, sagt Professor Dr. med. Christian Ohrloff, Mediensprecher der DOG aus Frankfurt. In jedem Fall müssten Nebenwirkungen genau geprüft und ausgeschlossen sein. Kinder vertragen Atropin nur in geringsten Mengen.

Häufigkeit und Schwere von Kurzsichtigkeit haben in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. In allen Industrienationen ist mindestens ein Drittel der Bevölkerung kurzsichtig, in einigen asiatischen Ländern liegt der Anteil sogar bei 90 Prozent. Ursache der Sehschwäche ist ein zu langer Augapfel: Lichtstrahlen, die ins Auge fallen, bilden ihren Brennpunkt nicht auf, sondern vor der Netzhaut, sodass das Bild verschwommen erscheint. Der Augapfel wächst bei einigen Menschen bis zum 30. Lebensjahr. Deshalb verstärkt sich Kurzsichtigkeit häufig bis zum Erwachsenenalter. „Je früher sie im Kindesalter einsetzt, desto mehr Sehkraft wird der Betroffene bis zum Erwachsenenalter verlieren“, erklärt Ohrloff. Gleichzeitig drohen Folgeerkrankungen: Schon bei einer leichten Kurzsichtigkeit von -1 bis -3 Dioptrien verdoppelt sich das Risiko auf Netzhautablösung, grünen oder grauen Star.

 

Warum immer mehr Menschen kurzsichtig werden, ist noch nicht endgültig geklärt. „Studien haben gezeigt, dass neben den Genen auch Umweltfaktoren wie Bildung, Beruf und Freizeitgestaltung eine entscheidende Rolle spielen“, sagt Professor Dr. rer. nat. Frank Schaeffel vom Forschungsinstitut für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen. „Auch Naharbeit wie stundenlanges Lesen, Fernsehen und Arbeiten am Computer  sowie ein Mangel an Tageslicht scheinen das Sehvermögen zu mindern.“

Atropin ist das Gift der Tollkirsche, das in der Medizin bereits vielseitig Verwendung findet. Augenärzte nutzen es zur Erweiterung der Pupillen um den Augenhintergrund besser untersuchen zu können. Ob der Atropin-Effekt nachhaltig wirkt und welche Nebenwirkungen die Behandlung haben kann, wollen die Autoren nun in weiteren Studien untersuchen.

Literatur:

A. Chia et al. Atropine for the Treatment of Childhood Myopia: Safety and Efficacy of 0.5%, 0.1% and 0.01% Doses (Atropine for the Treatment of Myopia 2), Am J Ophthalmol 2014; 157: 451-4

 

DOG: Forschung – Lehre – Krankenversorgung
Die DOG ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Sie vereint unter ihrem Dach mehr als 6500 Ärzte und Wissenschaftler, die augenheilkundlich forschen, lehren und behandeln. Wesentliches Anliegen der DOG ist es, die Forschung in der Augenheilkunde zu fördern: Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte und Studien, veranstaltet Kongresse und gibt wissenschaftliche Fachzeitschriften heraus. Darüber hinaus setzt sich die DOG für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Augenheilkunde ein, indem sie zum Beispiel Stipendien vor allem für junge Forscher vergibt. Gegründet im Jahr 1857 in Heidelberg ist die DOG die älteste medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Welt.

Patienten informieren sich auf den Webseiten der Praxen und würden auch online Termine vereinbaren30.07.2014

Jeder vierte Patient würde Arzttermin online vereinbaren

Fast jeder vierte Patient würde Arzttermine auch online vereinbaren – am liebsten direkt über die Homepage der Praxis. Das ist ein Ergebnis der aktuellen repräsentativen Versichertenbefragung, die die Forschungsgruppe Wahlen für die KBV durchgeführt hat.

Rund 23 Prozent der Befragten, die das Internet nutzen, gaben an, dass es für sie wichtig sei, Termine bei Ärzten online vereinbaren zu können. Die meisten von ihnen (82 Prozent) fänden es gut, wenn sie dies direkt auf der Homepage des jeweiligen Arztes erledigen könnten. Eine zentrale Webseite zur Terminvergabe stellt nur für acht Prozent eine Alternative dar. Zehn Prozent sind sich unschlüssig.

„Das zeigt, dass die meisten Patienten direkt mit der Praxis einen Termin vereinbaren wollen – ob nun online oder telefonisch“, sagte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, den PraxisNachrichten.

Praxis-Webseiten werden immer stärker wahrgenommen

In punkto Internet ergab die Befragung, dass immer mehr Patienten auch bei der Auswahl der Praxis auf das Online-Medium setzen. So halten es 39 Prozent der Befragten, die das Internet nutzen, für wichtig oder sehr wichtig, bei der Suche nach einem neuen Arzt die Webseiten der Praxen nutzen zu können. Bei der Versichertenbefragung vor zwei Jahren waren es erst 28 Prozent. Ein besonders großes Gewicht besitzt das Informationsangebot im Netz für nicht deutsche Bürger, die einen Arzt suchen.

Fast jeder Zweite (44 Prozent) wünscht sich auf den Praxis-Webseiten Informationen zum medizinischen Leistungsspektrum sowie zu den Sprechzeiten. Für 28 Prozent sind Angaben zum fachlichen Werdegang und zu spezifischen (Zusatz-)Qualifikationen des Arztes oder zu besonderen Anwendungs- und Therapiemethoden wichtig.

Dass die Web-Präsenz von Arztpraxen in den vergangenen Jahren nochmals stark zugenommen hat, wird ebenfalls deutlich. So bemerkten jetzt 38 Prozent aller Internetnutzer, dass die zuletzt besuchte Praxis auch einen Webauftritt hat. Im Herbst 2011, als die Wahrnehmung zuletzt abgefragt wurde, waren es nur 24 Prozent.

Quelle: Pressemitteilung der KBV online unter www.kbv.de/html/newsletter/1150_10442.php

GOÄ - Teil 2 Tarife und Steigerunsfaktoren07.02.2014

Tarife und Steigerungsfaktoren in der Privaten Krankenversicherung (PKV)


Grundlage für die Abrechnung ärztlicher Leistungen ist die GOÄ und die UV-GOÄ.
Damit die Abrechnung der ärztlichen Leistungen rechtssicher und vollständig erfolgen kann, sind folgende Voraussetzungen notwendig:
Alle erbrachten Tätigkeiten, gestellten Diagnosen und angeordnete Therapien müssen vollständig dokumentiert und alle den Patienten betreffende Vorgänge in der Patientenakte vermerkt sein.

 

Die medizinische Dokumentation ist gleichzeitig Beweisunterlage für die Leistungsabrechnung. Sie muss daher nach SGB V revisionsfest und im Haftungsfall gerichtsfest verfasst sein.

 

Weiterhin können Leistungen nur abgerechnet werden, wenn sie selbstständig durch den Arzt oder unter ärztlicher Aufsicht nach fachlicher Weisung erbracht wurden (§4 GOÄ).

 

Immer wieder tauchen Fragen zu den Tarifen in der PKV auf. Folgende Tarife sind zu beachten:

PKV-Vollzahlertarif - gilt für alle Privaten Krankenkassen
Steigerungsfaktoren:
2,3 ärztliche Leistungen
1,8 technische Leistungen

 

Basistarif: Nachweis erforderlich!
Steigerungsfaktoren:
1,2 ärztliche Leistungen
1,0 technische Leistungen

 

Der Basistarif löst den Standardtarif ab. Er ist konzipiert, um eine möglichst günstige Versicherung zu ermöglichen und entspricht nahezu dem Umfang der gestzlichen Krankenversicherung. Auch wer schon den Standadtarif gewählt hat, kann in den Basitarif wechseln. Patienten müssen die Versicherung in diesem Tarif vor der Behandlung nachweisen. In der Regel haben die Patienten ein Schreiben, auf dem die Steigerungsfaktoren vermerkt sind.

 

Standardtarif: Nachweis erforderlich!
Steigerungsfaktoren:
1,8 ärztliche Leistungen
1,38 technische Leistungen

 

Im Gegensatz zum Basistarif sind die Leistungen zur gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar. Auch hier muss der Patient einen Nachweis über den Tarif seiner Krankenversicherung vorlegen.

 

KVB I-III: keine Steigerungen möglich
Steigerungsfaktoren:
2,2 ärztliche Leistungen
1,8 technische Leistungen

 

Bei der Krankenversicherung der Bundesbahnbeamten I-III können alle Leistungen nach GOÄ abgerechnet werden.
Allerdings bekommt der Patient Steigerungen über die o.g. Sätze hinaus von der Versicherung nicht erstattet.
Es ist also nicht empfehlenswert über diese Sätze hinaus abzurechnen.

 

KVB IV: wie PKV-Vollzahlertarif
Steigerungsfaktoren:
2,3 ärztliche Leistungen
1,8 technische Leistungen

 

Studententarif: Nachweis erforderlich
Steigerungsfaktoren:
1,7 ärztliche Leistungen
1,3 technische Leistungen

 

In der Regel sind Studenten in diesem Tarif versichert, die zuvor privat über die Eltern versichert waren. Um den Status zu erhalten wurde dieser Tarif eingeführt. Steigerungen über die Schwellensätze hinaus werden von der Versicherung nicht erstattet.

 

Postbeamte B:
Steigerungen mit Begründungen möglich
Steigerungsfaktoren:
1,9 ärztliche Leistungen
1,5 technische Leistungen

In diesem Tarif sind Steigerungen bis zu 3,5 bzw. 2,3 mit Begründungen möglich.

Grundsätzlich kann jeder Faktor zwischen 1,0 und dem jeweiligen Schwellenwert abgerechnet werden. Weiterhin ist es bei einigen Tarifen möglich, darüber hinaus zu steigern. Dazu bedarf es jedoch einer Begründung. Die Begründungen müssen bezogen auf die einzelne Leistung für den Zahlungspflichtigen verständlich und nachvollziehbar sein. Auf Verlangen muss die Begründung näher erläutert werden, aber die Bemessung des Faktors erfolgt nach „billigem Ermessen“, d.h. Sie dürfen entscheiden! 

Bemessungskriterien sind: Schwierigkeit, Zeitaufwand, Umstände bei der Ausführung, Schwierigkeit des Krankheitsfalls (gilt nur für ärztliche Leistungen).

 

Wenn Sie diese Punkte brücksichtigen, werden sie Reklamationen vermeiden.