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Aktuelles

Mit einem Blindenstock gehen und trotzdem lesen? – Tag des weißen Stocks am 15. Oktober 201811.10.2018

Die Patientenorganisation PRO RETINA Deutschland e. V. nutzt den Tag des weißen Stocks am 15. Oktober 2018, um Vorurteile abzubauen und darüber aufzuklären, dass Benutzer des Langstocks – umgangssprachlich auch „Blindenstock“ genannt – nicht automatisch vollblind sind und gar nichts mehr sehen können, wie von Beobachtern häufig vermutet wird.

 

Sehbehinderte Menschen sind oft in der Lage, sich in gewohnter Umgebung oder bei guten Licht- und Kontrastverhältnissen noch angemessen zu orientieren, während sie – etwa bei fortgeschrittener Tageszeit, wenn sich die Lichtverhältnisse ändern – auf den Langstock als Hilfsmittel zwingend angewiesen sind. Bei nichtbetroffenen Mitmenschen sorgt diese Wahrnehmung nicht selten für Irritationen bis hin zur Unterstellung von Simulantentum. Es ist also nichts dabei, wenn ein Sehbehinderter seinen Langstock einklappt, sich in ein Café setzt und in der Zeitung liest oder den Touchscreen seines Smartphones bedient. Ein Bild, an das sich viele aber immer noch nicht gewöhnt zu haben scheinen.

 

Mit Missverständnissen aufräumen

Sehbehinderte berichten immer wieder von Missverständnissen in der Kommunikation mit Nichtbetroffenen. Bei einer Makuladegeneration etwa, bei der die Mitte des Gesichtsfelds verschwimmt, sind Personen oft nicht mehr erkennbar, wenn sie sich nicht akustisch bemerkbar machen. Der fehlende Blickkontakt ist ein weiteres Problem, denn Betroffene können auf die Mimik des Gegenübers nicht reagieren. Weil ein fehlender Blickkontakt als unhöflich gilt oder als Desinteresse interpretiert wird, richten Sehbehinderte ihren Blick auf den Gesprächspartner, ohne ihn zu sehen. Menschen mit einer RP (Retinitis Pigmentosa) verfügen dagegen oft lange über eine gute zentrale Sehschärfe, die das Lesen und Erkennen von Gesichtern ermöglicht, durch das eingeschränkte Gesichtsfeld kann aber oft nicht wahrgenommen werden, wenn zum Beispiel eine Hand zur Begrüßung gereicht wird. Als unhöflich oder ungeschickt wird bisweilen auch das Anrempeln von Personen oder das Stolpern über Gegenstände ausgelegt.

 

Hilfsmittel akzeptieren

Die Reaktionen von Menschen ohne Seheinschränkungen führen zum Teil dazu, dass sehbehinderte Menschen auf das Benutzen des Langstocks verzichten. Sie vermeiden es, sich zu outen, aus der Angst heraus ausgegrenzt zu werden, oder vor Stigmatisierung und Entmündigung. Viele Menschen sind geübt darin, ihre Sehschwäche (beispielsweise gegenüber Kollegen oder Geschäftspartnern) zu verbergen. Bei manchen Betroffenen dauert es Jahre, bis sie bereit sind, den Langstock zu benutzen. Sich dazu durchzuringen ist für viele ein schmerzhafter Prozess, der mit dem Akzeptieren der eigenen Einschränkungen verbunden ist. Dabei dient der Langstock, in Kombination mit einem Orientierungs- und Mobilitätstraining, vor allem der eigenen Mobilität und Sicherheit.

 

Blind ist nicht gleich blind.

Die meisten als blind bezeichneten Menschen haben noch Seheindrücke. Was sie dabei noch sehen, ist höchst unterschiedlich und hängt von der Sehbehinderung ab, die zur Erblindung geführt hat.

 

Gemessen am Visus, das heißt der bestkorrigierten Sehschärfe des besseren Auges, gibt es je nach Land oder Organisation unterschiedliche Definitionen für Blindheit und Sehbehinderung. Stark vereinfacht lässt sich sagen, dass als sehbehindert gilt, wer über ein Sehvermögen von maximal 33 Prozent (der Norm) verfügt. Hochgradig sehbehindert bezeichnet ein Sehvermögen von maximal 5 Prozent; als blind gilt, wer noch 2 Prozent des Sehvermögens besitzt (Sehhilfen berücksichtigt). Blindheit kann auch bei besserer Sehschärfe vorliegen, wenn das Gesichtsfeld beeinträchtigt ist.

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Bildinformation: Mit einem Blindenstock gehen und trotzdem lesen © Jennifer Zumbusch

Forschungspreise der PRO RETINA: Förderung herausragender Nachwuchswissenschaftler aus Bonn auf dem Gebiet der Netzhautdegenerationen10.10.2018

Die alljährlich von der PRO RETINA vergebenen Forschungspreise wurden am Internationalen Tag der Netzhaut (World Retina Day) am 29.09.18 im Rahmen des 116. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) an herausragende Nachwuchswissenschaftler aus Bonn verliehen.

 

Der Grundlagenwissenschaftliche Forschungspreis, den die PRO RETINA Stiftung zur Verhütung von Blindheit Deutschland e.V. zusammen mit der Retina Suisse vergibt, ging 2018 an Niklas und Lennart Domdei für die gemeinsame Publikation „Ultra-high contrast retinal display system for single photoreceptor psychophysics“ (veröffentlicht in Biomedical Optics Express 9:157-172, doi10.1364/BOE.9.000157). Die beiden Erstautoren konnten mit ihrem Projekt einen technischen Meilenstein in der Entwicklung zellgenauer Funktionstestung der Netzhaut erzielen. Sie haben eine Methode erarbeitet, mit der es gelingt, auf Einzelzellebene sowohl mikroskopisch strukturelle Veränderungen direkt in lebenden Zellen (in vivo) bildlich darzustellen als auch funktionelle psychophysikalische Tests an diesen einzelnen Zellen quasi simultan durchzuführen. Das von den beiden Brüdern entwickelte Verfahren erlaubt erstmals, auch einzelne Stäbchen-Photorezeptoren des Menschen zu testen. In einem interdisziplinären Ansatz, der Netzhautphysiologie, adaptive Optiken und photonische Physik auf internationalem Höchstniveau vereint, haben die Autoren eine neue Methode für die grundlagenwissenschaftliche und klinische Untersuchung von Netzhautfunktion und -dysfunktion entwickelt.

 

Der Wissenschaftlich Medizinische Beirat der PRO RETINA hat in besonderer Weise gewürdigt, dass die beiden Autoren in einer sehr frühen Phase ihrer akademischen Entwicklung international herausragende Innovationen im Bereich der Bildgebung und der Einzelzell-Psychophysik geleistet haben, die international an vorderster Front der Entwicklung stehen. Die jungen Wissenschaftler zählen damit zum hoffnungsvollsten wissenschaftlichen Nachwuchs für die innovative in vivo Bildgebung in der Ophthalmologie in Deutschland.

 

Niklas Domdei fertigt derzeit seine Promotionsarbeit im Labor von Dr. Wolf Harmening an der Universitätsaugenklinik in Bonn an, hat vorher am Institut für Biologie II in Aachen einen Master in Biologie abgelegt. Sein Bruder Lennart Domdei, legt derzeit den Master of Science in Medical Physics an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf ab und hat sich speziell mit der adaptiven Optik beschäftigt. Der Klinische Forschungspreis der PRO RETINA Stiftung zur Verhütung von Blindheit ging dieses Jahr an Dr. med. Maximilian Pfau für eine Serie von fünf Originalarbeiten zu funktionellen und strukturellen Biomarkern als Studienendpunkte bei degenerativen Netzhauterkrankungen. Die Arbeiten von Dr. Pfau leisten einen entscheidenden Beitrag

  • für die Fallzahlberechnung und Definition von Testprotokollen in multizentrischen Studien zu Netzhauterkrankungen;
  • bei der Vermessung von verschiedenen Formen der geografischen Atrophie (GA) mittels Grünlicht-Autofluoreszenz (GAF); hierdurch konnten bei Patienten die Progressionsrisikofaktoren beschrieben werden und damit erstmals die prognostische Relevanz dieser vorteilhaften Technik gezeigt werden;
  • zum Verständnis der Rolle des Luteins bei der Beurteilung der GAF-Messergebnisse bei altersbedingter Makuladegeneration. Diese Arbeiten ermöglichen eine beträchtliche Fallzahlreduktion für zukünftige prospektive Studien zur geografischen Atrophie.

 

Dr. Pfau hat in Heidelberg studiert und 2015 promoviert. Seit Juli 2017 ist er mit Hilfe des Förderprogramms „Nachwuchsgruppe“ der Universität Bonn, betreut von Fr. Prof. Dr. M. Fleckenstein, an der Bonner Universitäts-Augenklinik tätig. Er zählt zum hoffnungsvollsten wissenschaftlichen Nachwuchs als „Klinischer Wissenschaftler“ in der Ophthalmologie in Deutschland.

 

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Bild 1: Verleihung der Forschungspreise 2018, v.l.n.r. Daniela Brohlburg (PRO RETINA Deutschland e.V.), Stephan Hüsler (Geschäftsführer Retina Suisse), Franz Badura (Vorsitzender  PRO RETINA Deutschland e.V.), Lennart Domdei (Grundlagenwissenschaftlicher Forschungspreis), Niklas Domdei (Grundlagenwissenschaftlicher Forschungspreis), Dr. med. Maximilian Pfau (Grundlagenwissenschaftlicher Forschungspreis), Markus Georg (Geschäftsführer PRO RETINA Deutschland e.V.), Prof. Dr. Frank G. Holz (Direktor Universitäts-Augenklinik Bonn)

 

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Bild 2: Verleihung der Forschungspreise 2018, v.l.n.r. Prof. Dr. Nicole Eter (Direktorin Klinik für Augenheilkunde), Lennart Domdei (Grundlagenwissenschaftlicher Forschungspreis), Niklas Domdei (Grundlagenwissenschaftlicher Forschungspreis), Franz Badura (Vorsitzender  PRO RETINA Deutschland e.V.), Dr. med. Maximilian Pfau (Grundlagenwissenschaftlicher Forschungspreis)

Diabetes? Schützen Sie Ihr Sehvermögen!08.10.2018

Woche des Sehens 2018: Mit anderen Augen – wie Augenärzte für Durchblick sorgen

Düsseldorf 08.10.2018 Zur Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober weisen Augenärzte auf die Bedeutung regelmäßiger Augenuntersuchungen für Menschen mit Diabetes mellitus hin. Durch die Zuckerkrankheit hervorgerufene Augenkrankheiten sind in der westlichen Welt die häufigste Ursache für Sehbehinderungen und Blindheit bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Doch der Verlust des Augenlichts lässt sich verhindern.

 

Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt. Zu den gefürchteten Folgen gehören Augenkrankheiten, die schon in jungen Jahren zu Sehbehinderung oder gar Erblindung führen können. Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen sind die Basis, um das Sehvermögen der Betroffenen sicher und langfristig zu bewahren. Bei diesen Untersuchungen fallen Veränderungen an der Netzhaut des Auges auf, lange bevor die Patienten selbst Symptome bemerken. Und dann kann eine Behandlung frühzeitig eingeleitet werden, so dass bleibende Schäden vermieden werden.

 

Nur 50 bis 60 Prozent gehen regelmäßig zum Augenarzt

Dr. Georg Spital, Generalsekretär der Initiativgruppe Früherkennung diabetischer Augenerkrankungen (IFDA) und der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Auge (AGDA), ist jedoch besorgt, denn Zahlen aus dem Disease Management Programm (DMP) Nordrhein weisen darauf hin, dass die Screeningrate rückläufig ist: "Es ist anzunehmen, dass nur 50 bis 60 Prozent der Menschen mit Diabetes regelmäßig einen Augenarzt aufsuchen."

Deshalb werben IFDA/AGDA gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte dafür, dass die Patienten vermehrt auf die Notwendigkeit der Augenuntersuchungen hingewiesen werden. Dr. Spital appelliert an Hausärzte und Internisten, an der Aufklärung der Patienten mitzuwirken.

 

Kontrolluntersuchungen mindestens alle zwei Jahre

Mindestens alle zwei Jahre sollten sich Menschen mit Diabetes in der Augenarztpraxis untersuchen lassen; je nach dem Vorliegen von Risikofaktoren oder bereits vorhandenen Augenschäden kann es aber auch jährlich oder häufiger notwendig sein. Für die Untersuchung wird die Pupille mit Hilfe von Augentropfen weit gestellt, so dass der Augenarzt die Netzhaut bis in die Randbereiche hinein genau untersuchen kann. Denn ein zu hoher Zuckergehalt im Blut schädigt die feinen Blutgefäße, die die Netzhaut versorgen und die dadurch hervorgerufenen Veränderungen sind bei diesem Screening zu erkennen. Dr. Spital hat einen Tipp für die Patienten: „Nach der Untersuchung ist durch die erweiterte Pupille die Sehschärfe noch einige Stunden lang verringert – die Patienten sollten daher möglichst nicht selbst mit dem Auto zur Untersuchung fahren.“ Auf ihrer Internetseite haben IFDA/AGDA wichtige Informationen über diabetische Augenerkrankungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten zusammengetragen: www.diabetes-auge.de.

 

Woche des Sehens

Die „Woche des Sehens“ ist eine Aufklärungskampagne, die bundesweit vom 8. bis 15. Oktober stattfindet. In diesem Jahr lautet ihr Motto „Mit anderen Augen“. Unter der Schirmherrschaft der bekannten Fernsehjournalistin Gundula Gause machen Initiatoren und Unterstützer der Aktionswoche auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam.

Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, ZEISS und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH. www.woche-des-sehens.de

Mit anderen Augen - Woche des Sehens05.10.2018

Bonn, 04.10.2018



Mit anderen Augen – Woche des Sehens 2018



Vom 8.-15. Oktober findet die „Woche des Sehens“ statt. Das Motto der Kampagne „Mit anderen Augen“ nutzen Selbsthilfeorganisationen wie PRO RETINA Deutschland e. V., um mit vielfältigen Veranstaltungen auf die Belange Betroffener aufmerksam zu machen und das Verständnis von Betroffenen und Nichtbetroffenen zu fördern.

 

Werden sehende Menschen gefragt, wie sie sich den Unterschied zwischen Blindheit und Sehbehinderung vorstellen, kommen viele häufig zu dem Schluss: Blinde Menschen sehen gar nichts, Menschen mit einer Sehbehinderung sehen sehr unscharf. Dies ist jedoch ein Trugschluss, denn die Ausprägungen und Auswirkungen von Sehbehinderungen sind so vielfältig und individuell wie die Menschen selbst. Auch blinde Menschen können durchaus noch einen sehr geringen Sehrest haben, was bei Passanten oft Irritationen auslöst. Genauso verwundert sind Menschen, wenn Personen mit einer Seheinschränkung einen weißen Blindenlangstock benötigen und nutzen, obwohl sie z.B. noch auf ihrem Smartphone oder in der Zeitung lesen können. Sehbehinderungen werden meist durch Augenkrankheiten bedingt, die mit ganz unterschiedlichen Symptomen und damit auch unterschiedlichen Arten von Einschränkungen einhergehen. Auch Faktoren wie Umgebung, Beleuchtung und nicht zuletzt die persönliche Tagesform der betroffenen Personen wirken sich auf die Sehbehinderung aus. Hinzu kommt, dass zahlreiche Augenerkrankungen einen schleichenden Verlauf haben und sich die Sehbeeinträchtigung je nach Stadium der Krankheit verändern und verschlechtern kann. Eine allgemeingültige Aussage über „die Sehbehinderung“ kann nicht getroffen werden.



Eine Vielzahl an Augenkrankheiten ist jedoch mit ähnlichen, mitunter sogar gleichen Auswirkungen verbunden: nachlassendes oder fehlendes Kontrastsehen, eine erhöhte Blendempfindlichkeit und Probleme mit dem Sehen im Nahbereich gehören zu diesen vermehrt auftretenden Einschränkungen. So unterschiedlich wie die vielfältigen Auswirkungen von Sehbehinderung sich gestalten, so unterschiedlich fallen auch die Lösungen für die Betroffenen aus. Große Schrift, farbige Kontraste oder spezielle Lichtverhältnisse: Für sehende Menschen ist es nicht auf den ersten Blick ersichtlich, welche Bedingungen für Menschen mit Sehbehinderung optimal sind. Auch hier gilt wie so oft: Ein persönliches Gespräch bringt Klarheit und beugt Missverständnissen vor.



In unzähligen Veranstaltungen, durch Broschüren und Flyer, Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und das persönliche Gespräch macht die Patientenorganisation PRO RETINA auf die Bedarfe von Menschen mit einer Seheinschränkung aufmerksam und klärt die Öffentlichkeit über verschiedene Krankheitsbilder und das Leben mit einer Sehbehinderung auf.

 

Im Zusammenhang mit der Woche des Sehens organisiert PRO RETINA kostenlose Veranstaltungen:

  • Infostand auf dem Wochenmarkt in Warstein: 10.10.2018, 10-14 Uhr, Marktplatz vorm Rathaus
  • Vortrag „Ich sehe so, wie du nicht siehst“ im Rahmen eines Aktionstags des Sehens: 10.10.2018, 13-15 Uhr, Universität Paderborn
  • Fachvorträge und Hilfsmittelausstellung in Mainz: 13.10.2018, 10-15 Uhr, Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz
  • Fachvorträge und Hilfsmittelausstellung in Saarbrücken: 13.10.2018, 10-18 Uhr, Ärztekammer Saarland in Saarbrücken

 

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter: https://www.proretina.de/aktuelles/termine 

 

Kontakt:

Telefon (0228) 227 217 15

E-Mail: info@pro-retina.de

www.pro-retina.de

 


Über die Woche des Sehens:

Seit 2002 bezeichnet „Woche des Sehens“ eine jährlich wiederkehrende Kampagne, die von zahlreichen Organisation unterstützt wird und an der sich jeder beteiligen kann: Jeder ist aufgefordert, im Rahmen der Kampagne ein Event zu organisieren. Die Initiatoren stellen dafür Aktionsmaterial zur Verfügung, das kostenlos angefordert werden kann. Höhepunkte sind jeweils die zwei internationalen Aktionstage „Welttag des Sehens“ und der „Tag des weißen Stocks“.

Getragen wird die Aktionswoche von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf und PRO RETINA Deutschland. Schirmherrin ist die Journalistin und ZDF-Moderatorin Gundula Gause. Weitere Informationen unter www.woche-des-sehens.de.

 

 

 

Über PRO RETINA Deutschland e. V.:

PRO RETINA Deutschland e.V., die größte und älteste Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. PRO RETINA ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern.


Wir bieten Informationen und Beratung und verstehen uns als Interessenvertretung der Patient/innen in der Öffentlichkeit. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Die PRO RETINA möchte allen Menschen, die von einer Sehverschlechterung oder Erblindung aufgrund einer Netzhautschädigung bedroht sind, helfen, durch Prävention, Therapie und gemeinsame Bewältigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Klinischer Forschungspreis 201802.10.2018

 

Klinischer Forschungspreis 2018 der PRO RETINA

 

Die alljährlich von der PRO RETINA bzw.von der PRO RETINA und der Retina
Suisse vergebenen Forschungspreise, der Retinitis pigmetosa
(RP)-Forschungspreis und der Makula-Forschungspreis wurden umbenannt: eine
Differenzierung in RP und Makula kann aufgrund des wissenschaftlichen
Erkenntnisstandes oft nicht mehr trennscharf genug definiert werden: daher
werden die Preise heuer zum ersten Mal als "Grundlagenwissenschaftlicher
Forschungspreis" und als "Klinischer Forschungspreis" vergeben.

Der diesjährige Klinische Forschungspreis der PRO RETINA Deutschland e. V.
zur Verhütung von Blindheit ist im Rahmen des 116. Kongresses der Deutschen
Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Bonn Herrn Dr. med. Maximilian Pfau
zuerkannt worden.

Wie es in der von Prof. Dr. med. Eberhart Zrenner (Vorsitzender des
Wissenschaftlich-Medizinischen Beirates WMB der PRO RETINA) verfassten
Laudatio heißt, hat der WMB diesen Preis zuerkannt für eine Serie von fünf
Originalarbeiten zu funktionellen und strukturellen Biomarkern als
Studienendpunkte bei degenerativen Netzhauterkrankungen.

 Die Arbeiten von Dr. Pfau leisten einen entscheidenden Beitrag

     * für die Fallzahlberechnung und Definition von Testprotokollen in
       multizentrischen Studien zu Netzhauterkrankungen;
     * bei der Vermessung von verschiedenen Formen der geografischen Atrophie
       (GA) mittels Grünlicht-Autofluoreszenz (GAF); hierdurch konnten bei
       Patienten die Progressionsrisikofaktoren beschrieben werden und damit
       erstmals die prognostische Relevanz dieser vorteilhaftenTechnik gezeigt
       werden;
     * zum Verständnis der Rolle des Luteins bei der Beurteilung der
       GAF-Messergebnisse bei altersbedingter Makuladegeneration. Diese Arbeiten
       ermöglichen eine beträchtliche Fallzahlreduktion für zukünftige
       prospektive Studien zur geografischen Atrophie. 

Herr Dr. Pfau hat in Heidelberg studiert und 2015 promoviert. Seit Juli 2017
ist er mit Hilfe des Förderprogramms „Nachwuchsgruppe“ der Universität
Bonn, betreut von Fr. Prof. Dr. M. Fleckenstein, an der Bonner
Universitäts-Augenklinik tätig. Er zählt zum hoffnungsvollsten
wissenschaftlichen Nachwuchs als „Klinischer Wissenschaftler“ in der
Ophthalmologie in Deutschland und ist auf dem besten Weg in eine erfolgreiche
Hochschullehrerlaufbahn.

Die PRO RETINA Deutschland e. V. und auch das Newsletter-Team gratuliert dem
Preisträger herzlich zu dieser Ehrung und wünscht ihm viel Erfolg für
seine weiteren Forschungsvorhaben. Der Klinische Forschungspreis ist mit
einer Barsumme von 2000 €, sowie der Finanzierung eines
Kongressaufenthaltes (im Wert von weiteren 1500 €) verbunden.

Quelle: PRO RETINA Deutschland e. V.

Grundlagenwissenschaftlicher Forschungspreis 2018 der PRO RETINA02.10.2018

Die alljährlich von der PRO RETINA bzw.von der PRO RETINA und der Retina
Suisse vergebenen Forschungspreise, der Retinitis pigmetosa
(RP)-Forschungspreis und der Makula-Forschungspreis wurden umbenannt: eine
Differenzierung in RP und Makula kann aufgrund des wissenschaftlichen
Erkenntnisstandes oft nicht mehr trennscharf genug definiert werden: daher
werden die Preise heuer zum ersten Mal als "Grundlagenwissenschaftlicher
Forschungspreis" und als "Klinischer Forschungspreis" überreicht.


Der diesjährige Grundlagenwissenschaftliche Forschungspreis, den die PRO
RETINA Deutschland zusammen mit der Retina Suisse vergibt, ist im Rahmen des
116. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Bonn
Herrn Niklas Domdei und Herrn Lennart Domdei zuerkannt worden.


Wie es in der von Prof. Dr. med. Eberhart Zrenner (Vorsitzender des
Wissenschaftlich-Medizinischen Beirates WMB der PRO RETINA) verfassten
Laudatio heißt, hat der WMB diesen Preis zuerkannt für die gemeinsame
Publikation (zusammen mit Reiniger JL, Linden M, Holz FG, Roorda A, und
Harmening WM) mit dem Thema:


Ultra-high contrast retinal display system for single photoreceptor
psychophysics

(Veröffentlicht in Biomedical Optics Express 9:157-172,
doi10.1364/BOE.9.000157).


Die beiden Erstautoren konnten mit ihrem Projekt einen technischen
Meilenstein in der Entwicklung zellgenauer Funktionstestung der Netzhaut
erzielen. Sie haben eine Methode erarbeitet, mit der es gelingt, auf
Einzelzellebene sowohl mikroskopisch strukturelle Veränderungen direkt in
lebenden Zellen (in vivo) bildlich darzustellen als auch funktionelle
psychophysikalische Tests an diesen einzelnen Zellen quasi simultan
durchzuführen. Das von den beiden Brüdern entwickelte Verfahren erlaubt
erstmals, auch einzelne Stäbchen-Photorezeptoren des Menschen zu testen. In
einem interdisziplinären Ansatz, der Netzhautphysiologie, adaptive Optiken
und photonische Physik auf internationalem Höchstniveau vereint, haben die
Autoren eine neue Methode für die grundlagenwissenschaftliche und klinische
Untersuchung von Netzhautfunktion und -dysfunktion entwickelt.


Hr. Niklas Domdei fertigt derzeit seine Promotionsarbeit im Labor von Dr.
Wolf Harmening an der Universitätsaugenklinik in Bonn an, hat vorher am
Institut für Biologie II in Aachen einen Master in Biologie abgelegt.


Sein Bruder, Herr Lennart Domdei, legt derzeit den Master of Science in
Medical Physics an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf ab und hat
sich speziell mit der adaptiven Optik beschäftigt.
 

Der Wissenschaftlich Medizinische Beirat der PRO RETINA hat in besonderer
Weise gewürdigt, dass die beiden Autoren in einer sehr frühen Phase ihrer
akademischen Entwicklung international herausragende Innovationen im Bereich
der Bildgebung und der Einzelzell-Psychophysik geleistet haben, die
international an vorderster Front der Entwicklung stehen. Die jungen
Wissenschaftler zählen damit zum hoffnungsvollsten wissenschaftlichen
Nachwuchs für die innovative in vivo Bildgebung in der Ophthalmologie in
Deutschland.


Die PRO RETINA Deutschland e. V. und auch das Newsletter-Team gratulieren
Herrn Niklas und Herrn Lennart Domdei herzlich zu dieser Ehrung und wünschen
Ihne viel Erfolg für ihre weiteren wissenschaftlichen Arbeiten. Der
Grundlagenwissenschaftliche Forschungspreis ist mit einer Barsumme von 2000
€, sowie der Finanzierung eines Kongressaufenthaltes (im Wert von weiteren
1500 €) verbunden.


Quelle: PRO RETINA Deutschland e. V.

Volkskrankheit Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) - Weltseniorentag am 1. Oktober 201802.10.2018

Bonn, 01.10.2018



Volkskrankheit Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) – Weltseniorentag am 1. Oktober 2018



Die Patientenorganisation PRO RETINA macht im Zusammenhang mit dem heute stattfindenden Weltseniorentag 2018 auf die oft als „Volkskrankheit“ bezeichnete Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) aufmerksam. Der von den Vereinten Nationen (United Nations Organization, kurz UNO) im Jahre 1990 etablierte Weltseniorentag dient dazu, auf die Anliegen der älteren Generationen hinzuweisen.



Erblindungsursache Nummer Eins

Nach den Zahlen der Deutschen Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) besteht kein Zweifel daran, dass die altersabhängige Form der Makuladegeneration im Jahr 2030 die häufigste Erblindungsursache in Deutschland sein wird. Die DOG schätzt die Zahl der Betroffenen auf dann 5,5 Millionen allein in Deutschland. Die Fachgesellschaft rät zur Vorsorge: Ab dem 50. Lebensjahr sollte einmal im Jahr ein Augenarzt aufgesucht werden, denn die AMD kann in vielen Fällen behandelt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.



Was ist eine AMD?

Makuladegeneration (MD) bezeichnet eine große Gruppe von erblichen und nichterblichen degenerativen Netzhauterkrankungen, bei denen vor allem das Sehzentrum (Makula) als Stelle des schärfsten Sehens betroffen ist. Das Wahrnehmen von Details sowie das Lesen und das Erkennen von Gesichtern wird zunehmend schwieriger, denn die Mitte des Gesichtsfeldes verschwimmt. Die Ursachen der AMD sind noch nicht vollständig geklärt. Bei einer krankhaften Veränderung mit Entwicklung einer AMD spielen genetische Dispositionen und Umwelteinflüsse (Rauchen, Übergewicht) mit den sich daraus ergebenden Stoffwechselstörungen eine zentrale Rolle.



Senioren sind besonders betroffen

Eine unzureichende augenärztliche Versorgung besteht vor allem bei Seniorinnen und Senioren in Alterseinrichtungen und Pflegeunterkünften. Bereits vor zwei Jahren wurde im Rahmen einer durch „Stiftung Auge“ initiierten Studie festgestellt, dass über 60 Prozent der Bewohner von einer behandlungsbedürftigen Erkrankung betroffen sind. Zu den häufigsten Befunden zählten demnach Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom) und AMD. Besonders für Senioren bedeutet die abnehmende Sehkraft oft gravierende Einschnitte. Ältere Menschen reagieren unsicher und ängstlich, bewegen sich seltener und vermeiden soziale Kontakte. Die Folge: Das Sturzrisiko steigt, zudem drohen Isolation und Depression.



PRO RETINA - Selbsthilfe vor Ort

Als motivierend und entlastend wird von vielen Betroffenen das Zusammenkommen in einer Selbsthilfegruppe empfunden. In bundesweit über 60 Regionalgruppen treffen sich PRO RETINA-Mitglieder regelmäßig zu Stammtischen und gemeinsamen Veranstaltungen vor Ort, 
um sich gegenseitig Mut zu machen, die Krankheit gemeinsam zu bewältigen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.



Eine Übersicht zu den Regionalgruppen finden Interessierte unter: www.pro-retina.de/regionalgruppen/uebersicht



Zu allen genannten Erkrankungen bietet PRO RETINA ausführliche Beratungen und Informationsmaterial an, so zum Beispiel die Broschüre „AMD – Jetzt erst recht! Leben mit der chronischen AMD“.



AMD auf einen Blick – Wichtig zu wissen:

• degenerative Netzhauterkrankung, bei der das scharfe zentrale Sehen betroffen ist.

• zwei Formen: trockene und feuchte AMD. Während die trockene Form oft langsam voranschreitet, kann es bei der feuchten Form innerhalb weniger Monate zu irreparablen Schäden kommen.

• Diagnose mittels verschiedener Untersuchungsmethoden, z. B. OCT, erste Hinweise zur Selbstdiagnose bietet der Test mit dem Amsler-Gitter.

• Therapien: lediglich vorbeugende Maßnahmen bei der Frühform, z. B. Einnahme von Vitaminen und Antioxidantien, die das Fortschreiten u. U. verzögern können. Für die Spätform der trockenen AMD gibt es keine gesicherte Behandlung, für die Therapie der feuchten Form stehen Medikamente zur Verfügung, die in den Glaskörper injiziert werden.

• je früher die AMD erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsaussichten.



Quellen:

• Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Juni 2018

 

• Stiftung Auge, Ophthalmologische Versorgungsforschung in Seniorenheimen (OVIS), 2016

 



Kontakt:

Telefon (0228) 227 217-0

E-Mail: presse@pro-retina.de

 



Über PRO RETINA Deutschland e. V.:



PRO RETINA Deutschland e. V., eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. PRO RETINA ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern.
Wir bieten Informationen und Beratung und verstehen uns als Interessenvertretung der Patient/innen in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Die PRO RETINA möchte allen Menschen, die von einer Sehverschlechterung oder Erblindung aufgrund einer Netzhautschädigung bedroht sind, helfen, durch Prävention, Therapie und gemeinsame Bewältigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Geschäftsführung von 1stQ komplettiert sich01.10.2018

Thomas Diehm übernimmt die Geschäftsleitung Marketing & Vertrieb des Mannheimer Medizinprodukteherstellers

Mannheim, 01.10.2018. Der Medizinproduktehersteller 1stQ beruft erfahrenen Manager aus dem Internationalen Geschäft für Deutschland.

Thomas Diehm verantwortet bereits seit über 10 Jahren erfolgreich die Führung des internationalen Geschäftes von 1stQ. In seiner neuen Position zeichnet Diehm nun für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktmanagement verantwortlich und wird sich zukünftig auf die Geschäftsgänge in Deutschland konzentrieren. Seine ausgeprägten Fachkenntnisse sowie sein exzellentes Netzwerk mit Experten aus der Branche wird er bei der Führung dieser Ressorts zielorientiert einsetzen können. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit unserem motivierten und engagierten Team in
Deutschland. Wir werden die Impulse aus dem dynamischen Internationalen Bereich für den deutschen Markt nutzen“, so Diehm.

Personelle Weichen sind gestellt
„Mit dieser Personalie haben wir die Weichenstellung für die Zukunft von 1stQ weiter vorangetrieben“, so Rüdiger Dworschak, der als geschäftsführender Gesellschafter weiterhin an der Spitze des Unternehmens steht. „Die nun vorliegende, klare Ressortaufteilung in der Geschäftsleitung und vor allem die personelle Kontinuität durch die Person Thomas Diehm erlauben es uns, übergangslos und fokussiert die zukünftigen Herausforderungen anzugehen. Zusammen mit Simone Senk, die seit 1. Juli die Geschäftsleitung für Kommunikation & Administration innehat, wird die Arbeitsteilung in der Führungsebene nun noch effizienter.“

Gendiagnosen wichtig für Therapieentwicklung25.09.2018

Bonn, 24.09.2018


Gendiagnosen wichtig für Therapieentwicklung


Forderungen der Patientenvereinigung PRO RETINA Deutschland e. V. zum Internationalen Tag der Netzhaut – „World Retina Day“ – am 29. September 2018


Der letzte Samstag im September wird seit 1994 traditionell von Organisationen und Verbänden genutzt, um auf die Belange von Menschen aufmerksam zu machen, die von einer Netzhauterkrankung betroffen sind. Erkrankungen der Netzhaut wie die Makuladegeneration (MD) oder Retinitis pigmentosa (RP) sind weltweit eine Hauptursache für Sehverlust und Blindheit. Auch wenn die Grundlagenforschung in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat und die Entwicklungen auf dem Gebiet der Molekulargenetik stetig voranschreiten, gibt es für viele Betroffene oft noch keine gesicherten Therapien, welche die Erkrankungen heilen.

Forderungen von Retina International (RI) zum Tag der Netzhaut

Der Dachverband, dem auch die PRO RETINA Deutschland e. V. angehört, fordert aus Anlass des Aktionstages die Akteure in den nationalen Gesundheitssystemen dazu auf, den Betroffenen von Netzhautdegenerationen weltweit einen gerechten Zugang zu genetischen Testverfahren zu ermöglichen. Das ist deshalb wichtig, weil das Wissen um die beteiligten Gene es erlaubt, die Erkrankung besser zu verstehen und gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um das Fortschreiten zu beeinflussen. Manche Erbkrankheiten treten in jeder Generation auf, andere dagegen überspringen Generationen und werden sozusagen verdeckt weitergegeben. Dieselbe Krankheit wirkt sich meistens bei jedem Patienten anders aus.

Professor Dr. med. Hanno J. Bolz, Direktor des Senckenberg Zentrums für Humangenetik in Frankfurt, erklärt: „Bei Patienten mit einer erblich bedingten Netzhauterkrankung ist der jeweilige Gendefekt heute in den meisten Fällen feststellbar. Die genetische Diagnose erlaubt eine genaue Einordnung der Erkrankung – unter anderem, ob eventuell ein über die Netzhautdegeneration hinausgehendes Syndrom vorliegt und somit andere Fachärzte, zum Beispiel zur Beurteilung der Nieren, der Blutfette etc. für eine adäquate Betreuung des Patienten hinzugezogen werden müssen. Daneben besteht die Hoffnung, dass die Kenntnis des individuellen Gendefekts in naher Zukunft zunehmend auch therapeutische Optionen eröffnen wird. Nicht zuletzt kann das Erkrankungsrisiko von Verwandten beziehungsweise das Wiederholungsrisiko bei zukünftigen Kindern von Betroffenen präzise angegeben werden.“



PRO RETINA-Patientensymposien auf der DOG


In diesem Jahr findet zeitgleich zum World Retina Day der 116. DOG-Kongress, dem größten Kongress der Augenärzte in Deutschland (Leitthema: „Ophthalmologie 4.0“), in Bonn statt. Der Kongress beginnt am Donnerstag, den 27. September, und endet mit dem „Digital Sunday“ am 30. September. PRO RETINA ist dabei mit zwei hochinteressanten Patientensymposien vertreten:


• Die Veranstaltung am Freitag (28. September) beginnt um 12 Uhr und trägt den Titel: Netzhautdegenerationen – Einblicke und Ausblicke – Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft? Räume: Nairobi 3&4, Einlass ab 11.45 Uhr, Eingang Süd II (Programm)


• Am Sonntag (30. September) geht es ab 12.30 Uhr um „Digital Vision“ – das Sehen der Zukunft. Im Zentrum steht die Frage, wie durch Digitalisierung künstliches Sehen erzeugt werden kann. Experten aus der Industrie stellen die bereits vorhandenen Möglichkeiten des digitalen Sehens vor (zum Beispiel Prothesen, die im Auge platziert werden, elektronische Hilfsmittel mit Gesichtserkennung, Brillen mit Lesefunktion etc.) und wagen einen Blick in die digitale Zukunft. Räume: Bangkok 1 & 2, Einlass ab 12.15 Uhr, Eingang Rheinebene (Programm)



Interessierte sind herzlich eingeladen, die kostenlosen Veranstaltungen im World Conference Center Bonn (WCCB), Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn zu besuchen. Das Gebäude ist in vielerlei Hinsicht barrierefrei gestaltet und verfügt unter anderem über ein taktiles Leitsystem.


Die Broschüre „Genetik und Vererbung. Informationen zu erblichen Erkrankungen der Retina“ der PRO RETINA kann in der Geschäftsstelle der PRO RETINA angefordert werden.


Nähere Informationen zu PRO RETINA Deutschland e. V. und ihren vielfältigen Selbsthilfeaktivitäten finden Sie unter: www.pro-retina.de.

 

 

 



Über PRO RETINA Deutschland e. V.

PRO RETINA Deutschland e. V., eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. PRO RETINA ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern.

Wir bieten Informationen und Beratung und verstehen uns als Interessenvertretung der Patient/innen in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Die PRO RETINA möchte allen Menschen, die von einer Sehverschlechterung oder Erblindung aufgrund einer Netzhautschädigung bedroht sind, helfen, durch Prävention, Therapie und gemeinsame Bewältigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Gonioskopie wird attraktiver – Deutschlandpremiere auf der DOG25.09.2018

Für die Glaukomdiagnostik ist die Gonioskopie essentiell und wird durch die minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) immer wichtiger. Mit dem automatischen Gonioskop GS-1 von NIDEK kann der Arzt die Gonioskopie an das Assistenzpersonal delegieren. Zur Unterstützung der Diagnose entstehen Bilder in verschiedenen Fokusebenen – und das ohne Druck auf die Hornhaut. Beeindruckende 360°-Bilder des Kammerwinkels stehen sekundenschnell auf Ihrem Rechner im Sprechzimmer zur Verfügung. Prä- und postoperativ dokumentiert das GS-1 Gonioskop die individuelle Kammerwinkel-Anatomie und erleichtert dem Arzt die Beurteilung durch eine Rundumbetrachtung des Kammerwinkels. Das NIDEK GS-1 Gonioskop wird erstmals auf der DOG in Bonn auf dem OCULUS Stand NY.23 vorgestellt. www.oculus.de

Heidelberg Engineering präsentiert ANTERION24.09.2018

Erleben Sie Swept-Source-OCT in seiner besten Form. Alle relevanten Vorderabschnitts-Untersuchungen in einer modularen, erweiterbaren Plattform.

Als eine umfassende Lösung vereint ANTERION Hornhauttopografie und -tomografie, Vorderabschnitts- und Achsenlängenmessungen sowie IOL-Kalkulation. Arbeitsabläufe in Praxen und Kliniken können dadurch effizienter gestaltet werden.

Jetzt reservieren auf der DOG (Stand NY.29).

Sehen in der Zukunft - mit Hilfe der PRO RETINA24.09.2018

Bonn, 20.09.2018

Sehen in der Zukunft – mit Hilfe der PRO RETINA


Rund um den Internationalen Tag der Netzhaut am 29.09.18 veranstaltet die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA Deutschland e.V. zwei kostenlose Patientensymposien, bei denen sehbehinderte und blinde Menschen von Experten Informationen aus erster Hand erhalten.


Schätzungen zufolge sind in Deutschland mehr als 5 Millionen Menschen von einer Netzhautdegeneration betroffen: Etwa 4,5 Millionen Menschen erkranken an einer Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), der häufigsten Ursache für Erblindung in Deutschland. Ca. 60.- 80.000 Patienten sind von einer selteneren Netzhauterkrankung wie der erblichen Retinitis pigmentosa betroffen. Diagnostik und Therapieansätze in Bezug auf diese Erkrankungen werden ständig weiterentwickelt, weshalb PRO RETINA die Fragen „Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?“ in den Fokus ihres Patentensymposiums am 28.09.18 stellt. Von 12.00 – 13.30 Uhr nehmen Ärzte aus führenden Augenkliniken in Deutschland im WCCB Bonn, Saal Nairobi 3/4, eine Bestandsaufnahme vor und informieren über Neuentwicklungen im Bereich von Diagnose, z.B. durch molekulargenetische Untersuchungen, und Therapien wie die Gentherapie (vollständiges Programm).

Eins ist gewiss: In enormem Tempo kommen immer neue, innovative Hilfsmittel und Sehprothesen auf den Markt, die mittels Gesichtserkennung, Lesefunktion etc. künstliches Sehen ermöglichen. Beim Patientensymposium „Digital Vision – Sehen in der Zukunft“ am 30.09.18 von 12.30 – 14.00 Uhr im WCCB Bonn, Saal Bangkok 1/2, stellen Experten aus der Industrie die bereits vorhandenen Möglichkeiten des digitalen Sehens, die Patienten jetzt schon zur Verfügung stehen, vor, und geben einen Ausblick auf die Zukunft. Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Bei beiden Symposien besteht die Möglichkeit für Teilnehmer, mit den Experten in einen Dialog zu treten. PRO RETINA versteht sich als Brücke zwischen Experten, Ärzten und Patienten sowie Interessierten, um gemeinsam die Ziele Forschung fördern – Krankheit bewältigen – selbstbestimmt leben – zu erreichen.

Die Symposien finden im Rahmen der DOG statt, dem Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, der erstmals in Bonn stattfindet.
Nähere Informationen zu PRO RETINA Deutschland e.V. und ihren vielfältigen Selbsthilfeaktivitäten finden Sie unter: www.pro-retina.de.
 

 

 

Kontakt

Telefon (0228) 227 217-0
E-Mail: presse@pro-retina.de

 

 

Über PRO RETINA Deutschland e.V.

PRO RETINA Deutschland e.V., eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, wurde vor 40 Jahren von Betroffenen und deren Angehörigen als gemeinnütziger Verein gegründet, um sich selbst zu helfen. PRO RETINA ist eine bundesweit tätige Organisation mit mehr als 50 Regionalgruppen und circa 6.000 Mitgliedern.


Wir bieten Informationen und Beratung und verstehen uns als Interessenvertretung der Patient/innen in der Öffentlichkeit und der Gesundheitspolitik. Um einen Beitrag zur Entwicklung wirksamer Therapien zu leisten, engagiert sich PRO RETINA Deutschland e. V. auch in der Forschungsförderung. Die PRO RETINA möchte allen Menschen, die von einer Sehverschlechterung oder Erblindung aufgrund einer Netzhautschädigung bedroht sind, helfen, durch Prävention, Therapie und gemeinsame Bewältigung ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Neu im Portfolio: Praktische Tränenfilmanalyse und Meibographie24.09.2018

Die O.S.A. Diagnoseplattform (Ocular Surface Analyser) bietet ein umfangreiches Screening der Augenoberfläche und unterstützt Sie dabei zuverlässig, die Ursachen des trockenen Auges und in welchem Umfang das Auge davon betroffen ist zu erkennen. Die Beurteilung des Tränenfilms erfolgt durch mehrere non-invasive Tests, dabei werden die Ergebnisse über Qualität und Quantität anschaulich dargestellt. Mit der Meibographie werden morphologische Veränderungen des Drüsengewebes als digitale Infrarotaufnahme visualisiert und ausgewertet. Für eine gezielte Behandlung der Meibom-Drüsen-Dysfunktion unter Einsatz der E-Eye Technologie zur Stabilisierung des Tränenfilms und Linderung der Beschwerden des trockenen Auges unterstützt das O.S.A. den Verlauf und den Erfolg der angesetzten Therapie. Gerne informieren wir Sie an unserem DOG Stand (K.37) in Bonn ausführlich.

Weitere Informationen unter http://afidera.com/home/aerzte/produkte/diagnose-trockenes-auge/

At EURETINA 2018, Navigated Retina Laser is Moving into the Next Decade20.09.2018

10 years of Navilas® – Renowned customer community brings the benefits of retina navigation to applications beyond DME. All-digital platform supports subthreshold treatments, digital collaboration, standardization, and learning in retina care.

19 Sep 2018

OD-OS, the inventor of the Navilas® laser systems, celebrates 10 years of retina navigation with expert sessions at the upcoming EURETINA 2018 conference (Vienna, Sep 21-25, booth C207).

Navilas® has brought digital pre-planning and precise and fast computer-assisted delivery of laser spots to focal and peripheral laser treatment - with the option to plan and treat on external diagnostic images such as OCT-A or FA. Today, Navilas® is being used in more than 25 countries worldwide including the ten countries with the highest gross income. Private practices and renowned hospitals like the New York Eye and Ear Infirmary (USA), the Nagoya City University Hospital (Japan), the University Clinics of Tübingen and Freiburg, and the Ludwig-Maximilians-University (LMU) Munich (Germany) are working with Navilas® to provide enduring results and reduce treatment burden for their patients (1).

Thanks to contributions from this global customer community and the success of the compact Navilas® 577s system, effective and comfortable treatment with navigated retina laser is now expanding into applications beyond DME (1). At the same time, the all-digital platform is incorporating trends such as subthreshold microsecond pulsing therapy and telemedicine, thus supporting digital collaboration, standardization and learning in retina care.

Prof. Eric Souied of CHI de Créteil, France, elected for the 2018 Power List of the top ophthalmologists worldwide, says: “Navilas® provides the digital functionality and safety to explore optimal treatment strategies in a range of retinal indications. Our patients especially value the possibility of contact-free focal treatments.”

His colleague Dr. Alexandre Pedinielli adds: ”Therefore, we are excited that at EURETINA OD-OS presents the result of a close collaboration with our team – the demonstrator of a new widefield objective which can make non-contact panretinal photocoagulation with access to the extreme periphery a treatment option for experienced Navilas® 577s users. We are looking forward to seeing more clinical data from this solution in practice. We really believe that this could be an important step towards the future of PRP as an almost completely harmless procedure for the patient.“

“In the last decade, we have brought the latest computer vision technology to our retina navigation platform,” says Dr. Winfried Teiwes, Managing Director at OD-OS GmbH. “Feedback from users and patients is now helping us extend the Navilas® treatment approach to new retina applications like CSCR, which require a precise, effective and tissue-friendly retina laser.”

“The next decade is also seeing new concepts and functionalities to be added thanks to advances in computer vision technology. One important step is to make the treatment planning functionality of our retina laser accessible in the cloud. Thus, we are moving step by step towards more efficient workflows, and a pool of online knowledge which brings expertise resources to underserved areas and benefits efforts to standardize treatment approaches.”

At the EURETINA 2018 conference in Vienna, retina specialists will present their clinical experiences with the all-digital Navilas® laser. Cases cover a range of applications from Proliferative Diabetic Retinopathy to Central Serous Chorioretinopathy – with a special focus on navigated microsecond pulsing treatment results.

Meet the expert presentations will be held Friday through Sunday at 10:00 am at the OD-OS Navilas® booth C207. Official program sessions on Navilas® include a talk by Dr. F. Amoroso, CHI de Créteil (Friday, Sep 21, 11:00 am-12:30 pm, Room C2) which covers experiences with the demonstrator of the widefield objective for non-contact PRP treatment with Navilas®.

A list of all Navilas® related Euretina sessions is available at: https://www.od-os.com/events/detail/sep-20-26-2018-euretinaescrs-vienna-austria/

(1) www.od-os.com/publications

About Navilas®: Navilas® laser systems enable physicians to digitally pre-plan the entire laser therapy on fundus images as well as on third-party diagnostic images, and to precisely execute this therapy plan with the help of computerized image guidance.

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At EURETINA 2018, OD-OS presents the demonstrator of a new widefield objective for non-contact PRP treatment to be performed by experienced Navilas® users. The tool results from a successful customer collaboration with Dr. A. Pedinielli and Dr. F. Amoroso (pictured) of the team around Prof. Eric Souied at CHI de Créteil in France.

Augenklinik Dardenne gewinnt Health Media Award17.09.2018

Die Augenklinik Dardenne aus Bonn ist im Bereich „Patientenkommunikation“ mit dem Health Media Award ausgezeichnet worden. Prämiert wurde die Kampagne „Das Auge im Fokus – Augenerkrankungen einfach erklärt“. Auf dem Aufklärungsportal werden mittels Videos komplexe Augenerkrankungen für jedermann verständlich erklärt.

Bonn, 18.09.2018 – „Der Health Angel in der Kategorie Patientenkommunikation geht an die Augenklinik Dardenne.“ So lautete die Moderation bei der Preisverleihung des Health Media Awards vergangenen Freitag im Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Die Augenklinik Dardenne aus Bonn wurde gemeinsam mit ihrer Agentur Carekom – Marketing auf Rezept aus Köln mit dem begehrten Preis im Gesundheitswesen ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde das Engagement der Augenklinik Dardenne, die sich für Patientenaufklärung einsetzt und dieses Filmmaterial kostenfrei im Internet zur Verfügung stellen. Dr. Thomas Haupt, Kaufmännischer Leiter der Augenklinik Dardenne: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die Anerkennung unserer Arbeit. Mit unserem Videoportal bieten wir allen Patienten, Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit, sich in Ruhe und ausführlich zu informieren.“ Prof. Dr. Alireza Mirshahi, Direktor der Klinik, ergänzt: „Das Portal kann und wird ein Arztgespräch nicht ersetzen. Es sorgt jedoch dafür, dass der Patient bereits gut vorinformiert in die Praxis kommt.“

Kontinuierlicher Ausbau des Videoportals

Die ersten Beiträge des Portals sind bereits produziert, weitere Videos folgen. „Von der Grundidee bis zum ersten Drehtag sind viele Ideen entstanden und auch wieder verworfen worden. Auf das Ergebnis können wir stolz sein, denn es zeigt, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.“, berichtet Tobias Kesting, geschäftsführender Gesellschafter der Carekom GmbH. „Besonderer Dank gilt Mediziner und Schauspieler Joe Bausch, der uns bei der Produktion unterstützt hat und hilft, komplexe Themen aus der Welt der Augenheilkunde mit Charme und Wortwitz auf ein leichtverständliches Maß herunter zu brechen. Im Oktober produzieren wir die nächsten Filme zum Thema Glaukom (Grüner Star), und die Planung für neue Beiträge steht bereits.“

Alle Filmbeiträge sind auf dem Portal www.augenerkrankungen.info zu sehen.

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v.l.n.r. Dr. Thomas Haupt (Geschäftsführer der Augenklinik Dardenne), Katy Kleffmann (Referentin Kommunikation), Tobias Kesting (Geschäftsführer der Carekom GmbH)
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