OP-Lüftungsgeräte Operio (ID: 1057)
Nordische Medizin Technik | Normeditec Heilbronn
Instrumentenvorbereitung
Ruesten von Instrumenten
Ruestzeitreduzierung
Kataraktoperationen
Sterile Zone
Linseneinsatz
IVOM
Operio mit abnehmbaren Instrumententisch
Intravitreale Injektionen

OP-Lüftungsgeräte Operio

 

Das mobile OP- Lüftungsgerät Operio ermöglicht es kostengünstig aseptische Bedingungen für Operationen und Eingriffsräume zu schaffen. Katarakt Operationen, Implantate, intravitreale Injektionen usw. können unter extrem sterilen Bedingungen mit dem mobilen Laminar Flow (OP- Lüftungsgerät) Operio  durchgeführt werden unabhängig  von der bestehenden Raumsituation.

 

Die Geräte arbeiten mit hochreinigenden Hepa H 14 Filter welche die Luft  im OP-Gebiet und auf den Instrumenten praktisch vollständig (99,995%) von Bakterien und anderen Mikroorganismen reinigt. Mit Operio kann eine um bis zu 95 % höhere Sterilität im OP-Gebiet und auf den Instrumenten erzielt werden als im Vergleich zu traditionellen Lüftungsanlagen werden da die horizontale Strömung praktisch ohne Hindernisse arbeitet.

 

Die Geräte ermöglichen eine extrem hohe Asepsis da mit diesen mobilen Lüftungsgeräten die Instrumente schon in der Vorbereitungsphase im Schutzbereich ausgepackt werden. (Bei konventionellen Lüftungsanlagen im OP-Saal  werden die Instrumente praktisch immer außerhalb der Schutzzone ausgepackt und die Sterilität der Instrumente ist schon vor OP-Beginn in Frage gestellt.)

Am Anfang der Operation werden diese sterilen Laminar Flow Geräte zum OP-Gebiet verschoben und der Schutzbereich wird um das OP-Gebiet erweitert. Diese Technologie ist eine Revolution für den OP- Raum da sie in jedem bestehenden OP-Raum und Eingriffsraum eingesetzt werden kann ohne lästige und kostenintensive Umbauarbeiten.“

 

 

Vorteile und technische Daten des OP- Lüftungsgerätes Operio

 

  • sofort einsetzbar auch in sehr kleinen Räumen
  • bis zu 95 % weniger Bakterien im OP-Gebiet als mit traditioneller OP durch horizontale Strömung ohne Hindernisse
  • elektrische Höhenverstellung (kann sowohl vom sterilem als auch vom übrigen OP-Personal bedient werden)
  • abnehmbarer Instrumententisch
  • Schutzbereich wird weder durch OP-Leuchten, OP-Mikroskop noch das OP-Personal behindert
  • Stromversorgung: ~ 230 V, 50 Hz 290 W; Standby-Modus: 23 W
  • Keine Kaltluft
  • sehr leise (42 DB)

 

 

 Abmessungen und Gewicht

 

  • Breite:600 mm
  • Länge: 450 mm
  • Höhe: 1300-1700 mm
  • Höhe Instrumententisch : 820-1200 mm (mit elektrischer Höhenverstellung)
  • Abmessungen des abnehmbaren Instrumententische: 600 x 450 mm, 400 x500 mm 750 x 450 mm)
  • Belastbarkeit Instrumententisch: 5 kg
  • Gewicht: 42 kg
  • Laserstrahl Anzeige zur Sichtbarkeit des sterilen Feldes
  • 2-stufige Filterung (Vorfilter F7 + Hepa Filter H14 99,995% )
  • Dauer Hepa-Filter: 2000 Betriebsstunden (der notwendige Wechsel wird am Gerät angezeigt)
  • Sterile Abdeckungen mit Barcode System (Einsatz des Gerätes am OP-Tag kann nachgewiesen werden)
  • (die sterilen Abdeckungen werden mindestens 1 mal pro OP-Tag gewechselt oder bei Verletzung der Sterilität)
  • Operio trägt das CE -Zeichen und erfüllt die Anforderungen der Richtlinie über Medizinprodukte 93/42/EWG
  • Schutzwirkung nach DIN 1946-4 erfüllt
  • intravitreale Injektionen und andere kleinere Operationen können mit Operio aus dem Zentral OP  verlegt werden (Das Ein- und Ausschleusen der Patienten im Zentral-OP ist sehr zeit- und kostenintensiv. Dies spart Ressourcen und steigert die Effizienz
  • Luftgeschwindigkeit : 0.4 – 0.5 m/s - Luftreinigung: 400 m3/Std (keine Kaltluft!)

 

 

Studien

 

  • im Bereich der Instrumente und des OP-Feldes erzielt man Raumklasse 1a, d.h. es wird eine höhere Sicherheit als bei Raumklasse 1b erzielt. Bei einer Studie durch die Universität Greifswald konnte eine Reduzierung der Partikel im OP-Feld um das 1000-fache nachgewiesen werden. Die Koloniebildenden Einheiten im OP-Feld wurden bei simuliertem OP-Betrieb um das 250-fache reduziert (Daten in Infektiologische Bedeutung von Raumlufttechnischen Anlagen (RLTA) in Operations- und Eingriffsräumen 2010 Kramer1, R. Külpmann2, F.Wille3, B. Christiansen4, M. Exner5, und Koll. Zentralbl Chir 2010; 135(1): 11-17.

 

  • Beim konventionellen 1b OP-Saal gibt es keine Schutzzone weder für das OP-Gebiet noch für die Instrumente. Die Keimbelastung beim 1b OP-Saal liegt nach 60 Minuten über 63,5 KBE/m3 (Thomas Benen1, Frank Wille1*, Lüder Clausdorff2. Einfluss von unterschiedlichen Lüftungssystemen auf die mikrobiologische Instrumentenreinheit Hyg Med 2013; 38 – 4).

 

  • Mögliche Instrumentenkontamination im Operationssaal während der Implantation von Hüft- und Kniegelenkendoprothesen Priv.-Doz. Dr. Ulrich Quint St. Marien Hospital Hamm (Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie April 2016)

 

  • Hochschule Luzern, Schweiz 2011: Schutzgradmessungen mit dem sterilen TAV-Instrumententisch. Die Schutzwirkung nach DIN 1946 Teil 4 wurden erfüllt für Instrumententische im Schutzbereich. Freistaat Thüringen vom 1/7/2009:Partikelzahlen: die Zuluft entspricht den Bedingungen der Reinheitsklasse ISO 5 und ist dementsprechend keimarm  entsprechend kleiner 1 KBE/m3). Sedimentationsplatten: Sowohl bei simuliertem OP-Betrieb (0,2 KBE) als auch nach dem OP-Betrieb (0,3 KBE) wurden im Schutzbereich sehr geringe Keimzahlen nachgewiesen. Damit wurden die beispielhaften Richtwerte nach DIN 1946 /4 für Raumklasse 1a  (unter 1 KBE) eingehalten.

 

  • Hybeta 2014: die Positionierung der Testtische mit integriertem TAV-Laminar Air Flow  erfolgte im Randbereich des OPs. Mittelwerte mit TAV-Instrumententisch: 0,52 KBE/ h * 50 cm²  (Anpassung des Mittelwertes auf Normfläche) Grenzwert für Raumklasse 1A gemäß Norm: ≤ 1 KBE/ h * 50 cm². Konformität zur mikrobiologischen Monitoring nach DIN 1946-4:12-2008, Anhang F.)

 

Referenzen: In Europa sind bereits über 500 Geräte installiert sowohl in der Ophthalmologie als auch in vielen anderen Bereichen  (Uniklinik Würzburg, Marienkrankenhaus Hamm, Klinikum Augsburg, Uniklinik Göttingen, St.-Johannes-Hospital Dortmund, St. Marien-Hospital Düren, Herzzentrum Dresden, Uniklinik Aachen, Südharzkrankenhaus Nordhausen, Klinikum Döbeln, Uni Magdeburg, Hufeland Klinikum Mühlhausen, Kreiskrankenhaus Dormagen, Evangelisches Krankenhaus Mülheim a. d. Ruhr, Klinikum Osnabrück, und viele weitere Kliniken und niedergelassene Arztpraxen)



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