Celltrion Healthcare Deutschland GmbH
Marienbader Platz 1
61348 Bad Homburg
  • Celltrion-Expertise in der Augenheilkunde

     

    Celltrion Healthcare:
    Der Biosimilar-Experte in der Augenheilkunde

    Seit seiner Gründung im Jahr 2002 hat sich Celltrion Healthcare konsequent zu einem der weltweit führenden Hersteller von Biosimilars entwickelt. Dabei verfolgt das südkoreanische Pharmaunternehmen eine klare strategische Ausrichtung: Menschen den Zugang zu biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln zu ermöglichen in vielen verschiedenen Indikationen. Eine Mission mit Erfolg: Mit inzwischen elf zugelassenen Biosimilars und weiteren in der Pipeline bis 2030 deckt Celltrion ein breites Spektrum von der Immunologie über die Onkologie bis hin zur Orthopädie und der Ophthalmologie ab.1


    Bereits im Jahr 2013 erfolgte die europäische Zulassung von Remsima® (Infliximab), dem weltweit ersten Biosimilar eines monoklonalen Antikörpers, zur Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, der rheumatoiden Arthritis und der Psoriasis.
    2 Die spätere Entwicklung einer subkutanen Darreichungsform, bis heute einzigartig für Infliximab, unterstreicht den Anspruch von Celltrion, Biosimilars anwendungsorientiert weiterzuentwickeln.3

     

    Kontinuierlich wachsende Biosimilar-Expertise

    Zwischen 2013 und 2025 hat Celltrion zahlreiche Zulassungen in Europa erhalten. So wurde 2017 Truxima® als erstes Onkologie-Biosimilar Europas eingeführt, gefolgt von Herzuma® (Trastuzumab) im Jahr 2018 und Vegzelma® (Bevacizumab) im Jahr 2022.4–6 Außerdem wurden 2025 die Denosumab-Biosimilars Osenvelt™ und Stoboclo™ zugelassen.7,8  Die aktuelle Pipeline umfasst vier weitere Präparate, die planmäßig bis 2030 auf den Markt kommen sollen.

     

    Mit Augenmerk auf die Ophthalmologie

    Mit dem Aflibercept-Biosimilar Eydenzelt™ erweitert Celltrion seine Expertise gezielt auf retinale Erkrankungen. Der VEGF-Inhibitor ist zugelassen zur Behandlung der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration sowie einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems, von Makulaödemen nach retinalem Venenverschluss und einer myopen choroidalen Neovaskularisation.9 Diese Indikationen zählen zu den zentralen Ursachen für Sehverschlechterungen bis hin zur Erblindung und stellen hohe Anforderungen an Wirksamkeit, Sicherheit und klinische Verlässlichkeit intravitrealer Therapien. Eydenzelt™ ergänzt damit das ophthalmologische Therapiespektrum um eine zusätzliche Biosimilar-Option.

     

    Relevanz von Biosimilars für eine nachhaltige Versorgung

    Biosimilars entsprechen sowohl qualitativ als auch in ihrer Wirksamkeit und Sicherheit dem jeweiligen Referenzpräparat. Sie gewinnen für die Standardversorgung zunehmend an Bedeutung, da sie die therapeutischen Handlungsspielräume für Patientinnen und Patienten erweitern und in der Regel eine finanzielle Entlastung des Gesundheitssystems ermöglichen.10

     

    Globale Präsenz und starke Forschungsbasis

    Celltrion ist mit seinem Hauptsitz im südkoreanischen Incheon und 32 Tochterunternehmen global aufgestellt. Der Vertrieb erfolgt mit über 30 globalen Partnern in rund 110 Ländern. Dabei bildet der Bereich Forschung und Entwicklung eine tragende Säule des Unternehmens: rund ein Drittel der Mitarbeitenden ist dort tätig.

    Seit 2019 ist Celltrion mit einer Zentrale in Bad Homburg mit rund 80 Mitarbeitenden in Deutschland vertreten und treibt von dort aus den Ausbau seines Biosimilar-Portfolios weiter voran – seit Ende 2025 auch in der Ophthalmologie.10

     

    Das Celltrion Biosimilar-Portfolio im Überblick

    Produkt

    Wirkstoff

    Zulassung

    Indikationen (hervorgehoben, wenn sie das jeweilige Gebiet betreffen)

    Onkologie

     

     

     

    Truxima®

    Rituximab

    2017

    Non-Hodgkin-Lymphom, CLL, Granulomatose mit Polyangiitis, mikroskopische Polyangiitis4

    Herzuma®

    Trastuzumab

    2018

    HER2-positiver Brust- und Magenkrebs5

    Vegzelma®

    Bevacizumab

    2022

    Metastasiertes Kolonkarzinom oder Rektumkarzinom
    Metastasierter Mammakarzinom
    Fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)
    Fortgeschrittenes oder metastasiertes Nierenzellkarzinom
    Ovarialkarzinom, Eileiter- oder Bauchfellkrebs
    Gebärmutterhalskrebs, der persistent, rezidivierend oder metastasiert ist.
    6

    Osenvelt™

    Denosumab

    2025

    Skelettbezogene Komplikationen bei Knochenmetastasen, Riesenzelltumor7

    Stoboclo™

    Denosumab

    2025

    Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko.
    Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit systemischer Glucocorticoid-Langzeittherapie bei erwachsenen Patienten mit erhöhtem Frakturrisiko.
    Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit Hormonablation bei Männern mit Prostatakarzinom mit erhöhtem Frakturrisiko.
    8

    Avtozma®

    Tocilizumab

    2025

    CAR-T-Z-induziertes Zytokin-Freisetzungs-syndrom (CRS), RA, Riesenzellarteriitis, sJIA, pJIA11

    Immunologie

     

     

     

    Remsima®

    Infliximab

    2013

    RA, MC, CU, ankylosierende Spondylitis, Psoriasis, PsA2

    Yuflyma®

    Adalimumab

    2021

    RA, JIA, PsA, HS, ankylosierende Spondylitis, Psoriasis, MC, CU, Uveitis12

    Steqeyma®

    Ustekinumab

    2024

    Plaque-Psoriasis, PsA, MC13

    OmlycloTM

    Omalizumab

    2024

    Allergisches Asthma, csU, CRSwNP14

    Avtozma®

    Tocilizumab

    2025

    RA, Riesenzellarteriitis, RA, Riesenzellarteriitis, sJIA, pJIA, CAR-T-Z-induziertes Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS)11

    Ophthalmologie

     

     

     

    EydenzeltTM

    Aflibercept

    2025

    Feuchte AMD, DMÖ, Makulaödem infolge RVV, myope CNV9

    Orthopädie

     

     

     

    StobocloTM

    Denosumab

    2025

    Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko.
    Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit systemischer Glucocorticoid-Langzeittherapie bei erwachsenen Patienten mit erhöhtem Frakturrisiko
    Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit Hormonablation bei Männern mit Prostatakarzinom mit erhöhtem Frakturrisiko.8

     

    Abkürzungen: AMD altersbedingte Makuladegeneration, CLL Chronische lymphatische Leukämie, CNV Choroidale Neovaskularisation, CRS Cytokine Release Syndrome, CRSwNP Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen, csU Chronische, CU Collitis ulcerosa spontane Urticaria, DMÖ diabetisches Makulaödem, HER2 Human Epidermal Growth Factor Receptor 2, HS Hidradenitis suppurativa, JIA Juvenile idiopathische Arthritis, MC Morbus Crohn, pJIA Poliartikuläre juvenile idiopathische Arthritis, PsA Psoriasis-Arthritis, RA Rheumatoide Arthritis, RVV retinaler Venenverschluss, sJIA Systemische juvenile idiopathische Arthritis

    Referenzen

    1.              Celltrion, www.celltrion-produkte.de; Letzter Zugriff: 10.12.2025.

    2.              Fachinformation Remsima®, Stand August 2025.

    3.              Celltrion, www.celltrionhealthcare.de/board/newslist/6; Letzter Zugriff: 10.12.2025.

    4.              Fachinformation Truxima®, Stand Oktober 2025.

    5.              Fachinformation Herzuma®, Stand Mai 2025.

    6.              Fachinformation Vegzelma®, Stand Mai 2025.

    7.              Fachinformation OsenveltTM, Stand Juli 2025.

    8.              Fachinformation StobocloTM, Stand November 2025.

    9.              Fachinformation EydenzeltTM; Stand August 2025.

    10.            AG Pro Biosimilars; https://probiosimilars.de; Letzter Zugriff: 10.12.2025.

    11.            Fachinformation Avtozma®; Stand Juni 2025.

    12.            Fachinformation Yuflyma®; Stand Oktober 2025.

    13.            Fachinformation Steqeyma®; Stand September 2025.

    14.            Fachinformation Omlyclo®; Stand August 2025.