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Neue Therapien der EO - wohin führen Sie uns? - Symposium der deutschen EUGOGO Zentren und der DOG-Sektion Ophthalmoplastische und rekonstruktive Chirurgie im Rahmen der DOG 2026
Fr03

Neue Therapien der EO - wohin führen Sie uns? - Symposium der deutschen EUGOGO Zentren und der DOG-Sektion Ophthalmoplastische und rekonstruktive Chirurgie im Rahmen der DOG 2026
Fr03

Datum
25.09.2026, 08:30 - 09:45
Symposium
Berlin
Sprache
Deutsch
Gebühren ab
gebührenfrei
Veranstalter
DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.
Organisator

Kongress und Veranstalter von Industrieausstellung und Rahmenprogramm
INTERPLAN
Congress, Meeting & Event Management AG
Dachsenstraße 6
20097 Hamburg
Tel.: +49 40 325092-59
Fax: +49 40 325092-44


Tagungsleitung
DOG
Platenstr. 1, 80336 München
Tel.: +49 89 5505 768-0
Fax: +49 89 5505 768-11

Dieses Symposium im Rahmen der DOG präsentiert aktuelle Erkenntnisse zur Pathogenese der endokrinen Orbitopathie und daraus abgeleitete therapeutische Targets. Im Fokus stehen neue Ansätze wie die IGF1R-Blockade mit Teprotumumab sowie immunmodulatorische Therapien und deren Einordnung im klinischen Kontext. Ergebnisse aktueller Studien, neue Substanzen in Entwicklung sowie eine kritische Bewertung von Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Risikoprofilen werden diskutiert.
  • Basisinformation
    Datum
    25.09.2026, 08:30 - 09:45
    Symposium
    Berlin
    Sprache
    Deutsch
    Gebühren ab
    gebührenfrei
    Veranstalter
    DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.
    Organisator

    Kongress und Veranstalter von Industrieausstellung und Rahmenprogramm
    INTERPLAN
    Congress, Meeting & Event Management AG
    Dachsenstraße 6
    20097 Hamburg
    Tel.: +49 40 325092-59
    Fax: +49 40 325092-44


    Tagungsleitung
    DOG
    Platenstr. 1, 80336 München
    Tel.: +49 89 5505 768-0
    Fax: +49 89 5505 768-11

  • VERANSTALTUNGSORT
    Estrel Congress Center (ECC Berlin) I Saal Donders
    Ziegrastraße 225
    12057 Berlin, DE
  • Programm

    Mit der zunehmenden Entschlüsselung der Pathomechanismen der Endokrinen Orbitopathie ergaben sich vielfältige Ansätze zur zielgerichteten Therapie. Mit der Zulassung des ersten IGF1R blockierenden Antikörpers Teprotumumab steht eine ganz neue Substanzklasse für die Therapie zur Verfügung. Mit dieser Therapie werden Therapieeffekte erzielt, die mit der bisherigen first line Therapie für diese Erkrankung: IV Steroide nicht möglich waren. Mit Steroiden konnte fast immer nur eine Defektheilung erreicht werden und Visus bedrohende Manifestationen ließen sich nur eingeschränkt verhindern. Die neue Therapie wirkt dazu auch noch sehr schnell - schon nach der ersten Gabe gehen Exophthalmus und Schwellung zurück, die Augenbeweglichkeit bessert sich. Auch Visus bedrohende Manifestationen bessern sich schnell mit der Abnahme des Muskelvolumens (medikamentöse Dekompression). Jedoch hat die Therapie nicht nur Wirkung sondern auch signifikante Nebenwirkungen: Muskelspasmen, Diarrhoe, Hyperglycämie und Hörstörungen. Da ein Wachstumsfaktor blockiert wird ist eine strenge Schwangerschaftsverhütung bis 6 Monate nach Therapieende erforderlich. Bei um die 50% der Patienten lässt die Wirkung innerhalb von 6-12 Monaten auch wieder nach, so dass ein Teil erneut therapiert werden muss (24%). Mit großer Wahrscheinlichkeit sollte deshalb diese neue Therapie mit anderen v.a. immunmodulatorischen Therapien kombiniert werden. Die Dauer des Einsatzes dieser neuen und auch voraussichtlich sehr teuren Substanz muss genau abgewogen werden. Bei einem Teil der Patienten kann ein primär immunmodulatorischer Ansatz sinnvoll sein, da bei frühem Einsatz so genannte Biologica, allen voran IL6 blockierende Antikörper gute Effekte erzielen. Weiterhin sollte die Therapie Risikofaktor adaptiert geplant werden. Klare Evidenz liegt inzwischen aus Kohortenstudien für die Behandlung zu hoher Cholesterinspiegel vor. Die Behandlung sollte gleich zu Beginn initiiert werden. TSHR Autoantikörperspiegel sollten für das Monitoring herangezogen werden.
    Im Symposium werden die neusten Erkenntnisse aus der in vivo und in vitro Forschung zur Pathogenese und die sich daraus ergebenden Targets für die Therapie erläutert. Da die Endokrine Orbitopathie eine hohe phenotypische Variabilität aufweist, werden Phenotyp und passende Therapieansätze und Risikoprofile erläutert. Zwei Referate beschäftigen sich mit den grundlegend unterschiedlichen Therapieansätzen der IGF1R Blockade und der Immunmodulation. Ergebnisse der aktuellen neuen Therapienstudien werden vorgestellt und kritisch bewertet. Zusätzlich werden weitere Therapieansätze vorgestellt, die sich noch in der Entwicklung befinden.

    Organisation / Vorsitz / Chair: Anja K. Eckstein (Essen)

    Vorsitz / Chair: Heike Elflein (Mainz)

  • Gebühren
    Die Teilnahme an diesem Kurs setzt eine Anmeldung zum DOG Congress voraus. Die Kosten hierfür entnehmen Sie bitte der Hauptveranstaltung (EYEFOX ID: 21132).
  • Buchung / Anmeldung

    Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an den Organisator.

     

  • Zertifizierung
    Zertifizierung beantragt für CME Punkte bei der Ärztekammer Berlin
    Die DOG 2026 ist von der Landesärztekammer Berlin mit 6 CME-Punkten pro Kongresstag bzw. 3 CME-Punkte für den Kongress-Sonntag zertifiziert worden. Kurse wurden nicht separat zertifiziert.
  • Sponsoren

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