optomap-geführtes OCT verbessert Patientenmanagement und Praxiseffizienz

Die optomap-UWF-Bildgebung erstellt in weniger als einer halben Sekunde eine 200° Einzelaufnahme der Netzhaut und unterstützt so die Therapieentscheidung.

©Optos GmbH Deutschland
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Die Ultraweitwinkel (UWFTM)-Bildgebung von Optos hat sich zu einem unverzichtbaren Instrument für die Erkennung peripherer Netzhaut- und Gefäßpathologien entwickelt. Die patentierte Technologie ermöglicht eine 200°-Bildgebung der Netzhaut in weniger als einer halben Sekunde mit einer einzigen Aufnahme. Dadurch kann das Patientenmanagement verbessert und die Arbeitsabläufe optimiert werden. 

Aktuelle Studien zeigen, dass das neue Silverstone-Gerät, in dem die Ultraweitwinkel-Fundusaufnahme mit einem optomap-geführten Swept-Source-OCT (SS-OCT) kombiniert ist, das Patientenmanagement verbessern und Behandlungsentscheidungen beeinflussen kann. In einer konsekutiven Fallserie wurde festgestellt, dass dies auf 84 % der untersuchten Netzhauterkrankungen zutrifft.1  Die hochaufgelösten 200° Aufnahmen und das geführte SS-OCT ermöglichen selbst Einblicke in die äußere Peripherie der Retina. Während bei nur 31 % eine Pathologie im zentralen Pol vorlag, wiesen 69 % der untersuchten Fälle eine Pathologie in der Peripherie auf.1

Darüber hinaus verbessert sich die Praxiseffizienz: Eine Studie der Stanford University kam zu dem Ergebnis, dass eine optomap-Bildgebung die Dauer der Patientenbesuche um 28 Minuten verkürzt.2  

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1 Sodhi SK et al. Int Ophthalmol. 2021; 41: 2805–2815.
2 Lin CC et al. Retina. 2021; 41(10): 2157-2162.