Schenken Sie Augenlicht! Die EYEFOX-Charity-Aktion 2021

In den Entwicklungsländern könnten die meisten Erblindungen durch eine bessere medizinische Versorgung verhindert werden. Denn viele Augenkrankheiten lassen sich durch einfache Mittel vermeiden oder heilen. Im Kampf gegen die Blindheit sind viele Organisationen aktiv – wie die EYEFOX Partner-Charities, für die wir Sie um Spenden bitten. Auch EYEFOX engagiert sich:

©Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit
©Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit

Für jeden Kurs, der bis Jahresende 2021 in unserer Webakademie gekauft wird, spenden wir einen Euro an unsere Partner.

Christoffel-Blindenmission (CBM)

Lydia Maundé kann wieder sehen. Die Kleinbäuerin aus dem südostafrikanischen Malawi litt an Katarakt, konnte nur noch hell und dunkel unterscheiden. Im Alltagsleben war sie deshalb immer auf Hilfe angewiesen. Die 56-Jährige konnte weder selbst kochen noch ihr Feld bestellen. Für die Behandlung ihrer Krankheit in der 70 Kilometer entfernten Augenklinik fehlte schlicht das Geld. Doch jetzt kann sie wieder ein selbstständiges Leben führen. Eine von der Christoffel-Blindenmission (CBM) finanzierte Operation gab Lydia Maundé ihr Augenlicht zurück. „Ich bin so froh, meine Enkel sehen zu können und endlich wieder unabhängig zu sein“, freut sie sich, als sie zwei Tage nach dem Eingriff in ihrem Dorf eintrifft.

Selbstständig leben. Alleine einkaufen gehen. Sein Enkelkind wiedersehen – solche Erfahrungen und Momente erscheinen unbezahlbar. Doch Augenlicht ist bezahlbar: In den von der CBM geförderten Projekten in Entwicklungsländern kostet eine Operation am Grauen Star im Schnitt nur 30 Euro. Wer diese Weihnachten ein ganz besonderes Geschenk machen will, schenkt einem armen Menschen das Sehen und spendet eine Augen-OP.

Die 1908 gegründete Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Hauptziel der christlichen Organisation ist es, die Lebenssituation von blinden, gehörlosen, sowie geistig, psychisch oder körperlich behinderten Menschen zu verbessern. Sie arbeitet dabei mit regionalen Partnerorganisationen zusammen. Derzeit unterstützt die CBM 530 Projekte in 54 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Spendenkonto: 
CBM / Bank für Sozialwirtschaft  
IBAN: DE46 3702 0500 0000 0020 20 / BIC: BFSWDE33XXX

 

 

 

 

Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB)

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) ehrenamtlich für eine verbesserte Früherkennung und Versorgung von Augenerkrankungen sowie die Aufklärung über Sehbehinderung und Blindheit. Ein weiterer wichtiger Teil seiner karitativen Arbeit ist der Aufbau von Augenkliniken in Entwicklungs- und Schwellenländern – etwa in Sumbawanga, der Hauptstadt der abgelegenen Region Rukwa im Südwesten Tansanias.

Hier ist das DKVB seit 2017 aktiv und schafft im Rahmen des Programms “Prevention of avoidable blindness“ am Atiman Hospital nachhaltige Strukturen im Bereich der augenmedizinischen Versorgung: Geräte wie ein Autorefrakto-Keratometer konnten angeschafft werden, lokales medizinisches Personal wird ausgebildet – wie die 22 Ophthalmic Nurses, die nach ihrem Abschluss Education- und Screening-Programme an Schulen durchführen, Patienten untersuchen und einfache Fälle selbst behandeln. Zudem absolvieren drei Assistent Medical Officers ihre Ausbildung zum Cataract Surgeon und ein Arzt beendet im kommenden Jahr seine dreijährige Facharztausbildung im Bereich der Augenheilkunde.

Die Kräfte vor Ort werden regelmäßig von Kollegen und Kolleginnen aus Deutschland unterstützt. So wurden bei einem Eye-Camp im Oktober 2019 rund 850 Patienten gemeinsam gescreent und 241 Augen operiert. Am 24. Oktober 2020 konnte dann ein Meilenstein in Sumbawanga gefeiert werden – die Einweihung der neuen Augenklinik am Atiman-Hospital. Jetzt gibt es endlich eine Klinik mit qualifizierter augenärztlicher Versorgung für die gesamte Region – ein vorbildliches Kooperationsprojekt, das dringend weiterer Unterstützung bedarf.

Spendenkonto:
DKVB / Commerzbank Würzburg
IBAN: DE91 7904 0047 0692 2223 00 / BIC:COBADEFFXXX (Würzburg)

 

 

 

 

Förderverein Brücke Balingen-Bangladesch

Im Zentrum der Arbeit des Fördervereins Brücke Balingen-Bangladesch steht das Medizinische Kompetenzzentrum Huzurikanda (MKZH). Zusammen mit dem Projektpartner Mati Bangladesh engagiert sich der Verein für eine bessere ärztliche und vor allem auch augenärztliche Versorgung in der weit abgelegenen, strukturschwachen Region im Norden des Landes. In dem ländlich geprägten Gebiet am Brahmaputra-Fluss haben es Blinde ganz besonders schwer. Sie werden ausgegrenzt, können nur selten die Schule besuchen. Der daraus resultierende Bildungsmangel führt häufig in bittere Armut.

Das Medizinische Kompetenzzentrum startete mit einer Optikerwerkstatt und einer Augenambulanz, dann folgte eine Mutter-Kind-Betreuung. Inzwischen werden hier auch Paramedics mit dem Schwerpunkt Augenheilkunde ausgebildet, was durch Stipendien finanziert wird.

Durch die Covid 19-Pandemie hat sich die ohnehin schwierige Lage vor Ort noch weiter zugespitzt: Das MKZH muss gerade einen wachsenden Ansturm von Patientinnen und Patienten bewältigen, die eben nicht nur an den Augen erkrankt sind. Zahlreiche Mütter kommen mit ihren Kindern, die dringend allgemeinmedizinische Hilfe benötigen. Deshalb plant der Förderverein Brücke Balingen-Bangladesch das Kompetenzzentrum zu einer Ambulanz für die Ärmsten auszubauen. Mit Hilfe des Vereins sollen ein gut ausgebildeter einheimischer Allgemeinmediziner sowie ein Sanitäter eingestellt werden. Dafür ist der Verein dringend auf weitere Spenden angewiesen.

Spendenkonten:
Förderverein Brücke Balingen-Bangladesch
Sparkasse Zollernalb IBAN: DE39 6535 1260 1134 5968 05
Volksbank Hohenzollern Balingen IBAN: DE75 6416 32250 0061 5140 04

 

 

 

Vision for Puma

Eine zweiwöchige Hilfsaktion führte Dr. Klaus Schiller, den ehemaligen Chefarzt der Augenklinik Glauchau, und Dr. Frank Klemm, Geschäftsführer der Oculentis GmbH, im November 2009 erstmals nach Puma. In dem kleinen, entlegenen Ort in Zentral-Tansania operierten sie unentgeltlich Patienten mit Katarakt, Glaukom, schweren Missbildungen und Tumoren. Aus dieser Aktion entstand ein Jahr später der gemeinnützige Verein Vision for Puma. Er hilft dabei, die katastrophale augenmedizinische Situation vor Ort nachhaltig zu verbessern. Wie in vielen unterentwickelten Regionen sind auch hier Grauer Star, Grüner Star, Trachom, Flussblindheit und Vitamin A-Mangel Hauptursachen von Erblindung.

Inzwischen reisen zwei Mal jährlich engagierte Augenärzte und –ärztinnen sowie Krankenpfleger zu mehrwöchigen Aufenthalten nach Puma. Im Gepäck: Spenden wie medizinische Geräte, Medikamente, Operationsbedarf, Brillen. Bei ihrer Ankunft warten oft bereits Dutzende von Kranken auf Hilfe. Einige Patienten haben zwei- oder dreitägige Anreisen in Kauf genommen. Die Teams aus Deutschland haben immer viel zu tun – manchmal wird bis in die Nacht hinein operiert. Unterstützt werden sie dabei zunehmend von lokalen Fachkräften, denn Vision for Puma unterstützt auch die Ausbildung von Pflegepersonal und medizinischen Assistenten (Medical Officers).

Aufgrund der Covid 19-Pandemie konnte dieses Jahr leider kein einziger Hilfseinsatz realisiert werden. Die Menschen in Puma sind die Leittragenden, sie sind weiterhin auf Hilfe angewiesen. Denn die gesundheitlichen Missstände in Puma sind noch immer groß: Es fehlt an Aufklärung und Prävention, aber auch an medizinischer Ausrüstung, Medikamenten, Computern, diagnostischem Gerät und vor allem an ausgebildetem Fachpersonal. Doch Vision for Puma hofft, im kommenden Jahr alle Aktivitäten vollständig  wieder aufnehmen zu können. Es bleibt das große Ziel, die eigen- und selbstständige Arbeit vor Ort in Zukunft weiter zu stärken. Dabei können Sie mit Ihrer Spende helfen!

Spendenkonto:
Vision for Puma e.V. / Berliner Sparkasse
IBAN: DE40 1005 0000 6604 0878 73

 

 

 

 

Vision for the World

Ziel von Vision for the World ist es, die augenmedizinische Betreuung bedürftiger Menschen in wirtschaftlich unterentwickelten Staaten nachhaltig zu verbessern. Nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ fördert der 2002 gegründete Verein einzelne Projekte, die die medizinische Lebenssituation der Betroffenen verbessern. Der Schwerpunkt der Arbeit lag bislang in Nepal, wo bereits mehrere Eye Camps durchgeführt wurden. Dabei ermöglichte es Vision for the World, dass Menschen aus abgelegenen Gebieten zu dringend notwendigen Augenoperationen, wie etwa Katarakt-OPs, in das Tilganga Eyehospital nach Kathmandu gebracht werden konnten. 

Auch das Biratnagar Eye Hospital (BEH) wird von Vision for the World nachhaltig unterstützt. Der dem Krankenhaus angegliederte Optical Shop profitierte schon mehrfach von der Vereinsarbeit. So wurde im Rahmen des seit 2012 laufenden Projekts „Optiker für Nepal“ 2019 erstmals ein nepalesischer Optometrist aus Biratnagar nach Deutschland eingeladen. Im Rahmen einer Fortbildung und bei Training on the Job wurde er in Sachen Brillenanpassung und -reparatur mehrere Wochen lang geschult. Das BEH plant inzwischen eine Ausbildung zu etablieren, die sich an der deutschen Ausbildung zum Augenoptiker orientiert. Für 2020 war ein erneuter Besuch des Vereins vor Ort geplant, um die erlernten Kenntnisse weiter zu vertiefen. Doch dieser Einsatz musste leider wegen der Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Derzeit arbeitet Vision for the World daran, getreu dem Vereinsnamen seinen Wirkungskreis zu erweitern und freut sich über jeden neuen Kooperationspartner, der Unterstützung anbieten kann – und auf Spenden, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen.

Spendenkonto:
Vision for the World / Stadt- und Kreissparkasse Erlangen
IBAN: DE72 7635 0000 0029 0050 00

 

 

 

EYEFOX Redaktion/Achim Drucks