Neues Fachgespräch mit Prof. Dr. Maximilian Pfau: Morbus Stargardt – Fortschritte bei Diagnostik und Therapie

Für Morbus Stargardt gibt es bislang keine zugelassene medikamentöse Therapie. Nun rückt eine erste Behandlungsoption näher: In den USA prüft die FDA derzeit den Zulassungsantrag für Tinlarebant. Gleichzeitig werden gentherapeutische und optogenetische Ansätze entwickelt. Prof. Dr. Maximilian Pfau, Universitätsaugenklinik Bonn, spricht über die diagnostischen Herausforderungen bei Morbus Stargardt, neue Biomarker und darüber, wie nah wir tatsächlich an einer zugelassenen Therapie sind.

Nach seiner Facharztausbildung an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn forschte Maximilian Pfau an der Stanford University und am National Eye Institute (NEI) in den USA. Danach leitete er am Universitätsspital Basel die Sektion für seltene Netzhauterkrankungen und arbeitete bei Hoffmann-La Roche an der Entwicklung innovativer Medikamente. Seit August leitet er die W3-Professur der Universität Bonn für Retinologie und erbliche Netzhauterkrankungen an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn. Mit innovativen Sehfunktionstests und KI-gestützten Analysen hochauflösender Netzhautbilder will er Erkrankungen wie die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) frühzeitig aufspüren und so Erblindungen im Alter vorbeugen.

Das Interview wurde im Rahmen des DOG-Kongresses in Berlin aufgezeichnet.

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