Theodor-Axenfeld-Preis 2026 für Priv. Doz. Dr. Annekatrin Rickmann von der Augenklinik Sulzbach

Eine besondere wissenschaftliche Auszeichnung ging in diesem Jahr an die Augenklinik Sulzbach: Priv. Doz. Dr. med. Annekatrin Rickmann, Oberärztin und Sektionsleiterin Cornea der Augenklinik Sulzbach, erhielt den Theodor-Axenfeld-Preis 2026 für eine wissenschaftliche Arbeit zur Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK).

Priv. Doz. Dr. med. Annekatrin Rickmann. Bild: Knappschaft Kliniken Saar
Priv. Doz. Dr. med. Annekatrin Rickmann. Bild: Knappschaft Kliniken Saar

Der Theodor-Axenfeld-Preis wird seit mehr als 80 Jahren von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vergeben und vom Georg Thieme Verlag gestiftet. Ausgezeichnet wird jährlich die beste im Vorjahr in den „Klinischen Monatsblättern für Augenheilkunde“ veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit. Die Auswahl erfolgt durch Vertreter der deutschen, österreichischen und schweizerischen ophthalmologischen Fachgesellschaften sowie den Editor-in-Chief der Zeitschrift.

Prämiert wurde die Arbeit: „Preparation of Donor Tissue in Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK): Impact of Pseudophacic Donor Status on Clinical Outcomes“ unter der Leitung und korrespondierender Autorschaft von Priv. Doz. Dr. Annekatrin Rickmann.

Einfluss des Linsenstatus des Spenderauges auf die Präparation des DMEK-Transplantats

Die Arbeit untersucht einen für die moderne Hornhauttransplantation wichtigen Aspekt: Welchen Einfluss hat der Linsenstatus des Spenderauges auf die Präparation des hochsensiblen DMEK-Transplantats und auf die klinischen Ergebnisse nach der Operation? Die DMEK gilt heute als besonders gewebeschonendes Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen des Hornhautendothels. Dabei wird nur eine wenige Mikrometer dünne Schicht der Spenderhornhaut transplantiert.

„Der Theodor-Axenfeld-Preis ist eine besondere Anerkennung unserer wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet der lamellären Hornhauttransplantation. Entscheidend ist für uns, Fragestellungen aus dem klinischen Alltag systematisch zu untersuchen und daraus konkrete Verbesserungen für die Transplantationsmedizin abzuleiten“, sagt Priv. Doz. Dr. med. Annekatrin Rickmann.

Auch Prof. Dr. med. Peter Szurman, Direktor der Augenklinik Sulzbach, gratuliert: „Der Theodor-Axenfeld-Preis gehört zu den traditionsreichen wissenschaftlichen Auszeichnungen der deutschsprachigen Augenheilkunde. Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung für Annekatrin Rickmann und für die wissenschaftliche Arbeit ihres gesamten Hornhautteams. Sie unterstreicht zugleich, wie eng klinische Versorgung, Gewebebank und Forschung zur Hornhauttransplantation in Sulzbach an den Knappschaft Kliniken Saar miteinander verbunden sind.“

Die feierliche Preisverleihung fand am 26. September 2026 im Rahmen des Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) statt. Der Theodor-Axenfeld-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.