KI im Myopie-Management – Neues Fachgespräch mit Dr. Leila Sara Eppenberger

Künstliche Intelligenz könnte das Myopie-Management entscheidend verändern – von der Risikoeinschätzung bis zur individualisierten Therapie. Dr. Leila Sara Eppenberger, Universitätsklinik für Augenheilkunde, Inselspital Bern, erklärt, welche Rolle KI bei der Risikoeinschätzung und der Identifikation gefährdeter Kinder spielen kann. Zudem berichtet sie, welche KI-Biomarker aus OCT-Angiographie-Daten vielversprechend sind und welche Anwendungen bald im klinischen Alltag ankommen könnten.

Dr. med. Leila Sara Eppenberger, MD, FEBO, FMH, MSc ETH, ist Oberärztin an der Universitätsklinik für Augenheilkunde des Inselspitals Bern. Sie studierte Humanmedizin an der Universität Basel. Ergänzend erwarb sie einen Master in Health Sciences and Technology an der ETH Zürich. Zudem forscht sie in der Ocular Imaging Research Group am Singapore Eye Research Institute (SERI).

Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf Myopie – von Prävention und Kontrolle bis zu pathologischer Myopie – sowie auf hochauflösender Netzhautbildgebung. Sie ist Erstautorin des Konsensus-Papers des International Myopia Summit „Key strategies to reduce the global burden of myopia: consensus from the international myopia summit", das 2025 im British Journal of Ophthalmology erschien und globale Strategien zur Reduktion der Krankheitslast durch Myopie – insbesondere zur Vermeidung von hoher und pathologischer Myopie – aufzeigt.

Das Interview wurde auf dem 6. European Meeting of Young Ophthalmologists (EMYO) in Berlin aufgezeichnet.

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