Optimierung der Augenoberfläche vor Katarakt- und Refraktiver Operation – Dr. Leonie Menghesha im Interview

Viele Patienten, die sich für eine Katarakt- oder refraktive Operation entscheiden, haben eine Erkrankung der Augenoberfläche. Dr. Leonie Menghesha, MVZ Augenblick Rheinland, erklärt, wie sich betroffene Patienten im Praxisalltag zuverlässig identifizieren lassen, welche Konsequenzen eine instabile Augenoberfläche für die OP-Planung hat und wie sich die Augenoberfläche optimieren lässt.

Die klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte von Dr. Leonie Menghesha liegen auf dem trockenen Auge und der okulären Graft-versus-Host-Disease (GVHD) sowie modernen Bildgebungstechnologien. Sie ist seit Februar 2026 am MVZ Augenblick Rheinland tätig. Zuvor war sie Fachärztin am Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln und am dortigen Sonderforschungsbereich (SFB) 1607 wissenschaftlich tätig. Ihre klinische Expertise im Bereich immunologisch-vermittelter Erkrankungen der Augenoberfläche erwarb sie unter anderem im Kompetenzzentrum für okuläre GVHD unter der Leitung von Prof. Dr. Philipp Steven.

2025 wurde Dr. Menghesha beim TROPHY Award (Théa international contest of clinical cases in pathologies of the eye) mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Für ihr Projekt „Prospektive Validierungsstudie für die Etablierung molekularer Biomarker der chronischen okulären Graft-versus-Host-Erkrankung" erhielt sie den Sicca-Förderpreis 2025. Dieses Jahr war sie zudem Kongresspräsidentin des 6. European Meeting of Young Ophthalmologists (EMYO) in Berlin.

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