Liberty² – für mehr Brillenunabhängigkeit nach dem refraktiven Linsentausch

1stQ präsentiert innovatives Zweilinsensystem auf der DOC 2019

1stQ präsentiert innovatives Zweilinsensystem auf dem DOC 2019
 

Die operative Therapie der Alterssichtigkeit gewinnt in der Ophthalmochirurgie rasant an Bedeutung. Um Menschen, die mit den Begleiterscheinungen der Alterssichtigkeit unzufrieden sind, das Optimale, Natürliche Sehen (ONS) zu ermöglichen, entwickelte der Mannheimer Kunstlinsenhersteller 1stQ Liberty²: Das Zweilinsensystem, das Patienten auf individuelle, punktgenaue und kalkulierbare Weise zu mehr Brillenunabhängigkeit nach dem refraktiven Linsentausch verhilft, stellt das Unternehmen vom 23. bis zum 25. Mai 2019 beim Internationalen Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) in Nürnberg vor. Sowohl am 1stQ-Messestand als auch im Rahmen eines Praxisseminars können sich chirurgisch tätige Ärzte über die Produktneuheit ausgiebig informieren.

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Höchstmaß an chirurgischer Therapiefreiheit

Liberty² besteht aus einer kapselsackfixierten Basis IOL und einer progressiv-trifokalen, im Sulkus lokalisierten AddOn IOL. Von dieser intelligenten Kombination profitieren Arzt und Patient gleichermaßen: Während Operateure ein Höchstmaß an chirurgischer Therapiefreiheit erhalten, verhilft Liberty² unter Presbyopie leidenden Menschen zu einem brillenunabhängigeren Leben.

Dafür sorgt eine große Bandbreite hoch individualisierbarer Brechkraftwerte, die mit nur wenigen Basis- und AddOn Linsen erreicht werden kann. Theoretisch lassen sich mit 121 IOLs über 3420 refraktive Gesamtbrechkraftwerte erzeugen. Somit ergibt sich für Praxen und Kliniken die Möglichkeit, die Verfügbarkeit idealer refraktiver Lösungen für jeden einzelnen Patienten jederzeit sicherzustellen und Multifokallinsen-Operationen bei Bedarf kurzfristig durchzuführen. Auch das aufwendige Standby-Prozedere kann entfallen. Die Basis IOL ist frei wählbar und unabhängig von Material und Design im Kapselsack zu implantieren.  Die hydrophile AddOn Sulkus-IOL ist in der progressiv-trifokalen Variante mit den Additionen +1,75; +2,25 und +3,0 D sowie als trifokal-torische Variante mit Zylinderstärken von +1 bis +4,5 D erhältlich. Die Implantation des Zweilinsensystems  erfolgt bei Liberty2 immer simultan, d.h. in einer OP. So wird für den Patienten die individuell sinnvollste Kombination aus Sehfunktionen erreicht, die für eine refraktive Punktlandung und Optimales, Natürliches Sehen (ONS) notwendig ist.

Eingesetzt wird Liberty² insbesondere bei Patienten in Präkataraktstadien, die mit ihrer Sehleistung unzufrieden sind und den Wunsch nach einem brillenunabhängigen Leben äußern. Darüber hinaus wird das Zweilinsensystem im Rahmen von Katarakt-Operationen angewendet.

 

 

Atraumatische Reversibilität

Da der multifokale Teil des Zweilinsensystems auf der AddOn im Sulkus ciliaris lokalisiert ist, lässt sich die Zusatzlinse bei einer etwaig auftretenden Unverträglichkeit oder bei jeglichem refraktiven Shift jederzeit wieder atraumatisch entfernen. Auf diese Weise kann der Augenarzt bei einem sich verändernden visuellen Status oder im Falle der Einführung neuer Technologien problemlos nachjustieren. Dank der von 1stQ patentierten AddOn Sulkustechnologie kann einem Langzeitsicherheitsbedürfnis von Patienten in besonderem Maße Rechnung getragen werden. 

DOC-Besucher, die mehr über Liberty² erfahren möchten, haben die Möglichkeit, sich am 1stQ-Stand V3 in Halle 7A zu informieren.

Praxisseminar stellt Liberty² in den Fokus

Darüber hinaus lädt 1stQ im Rahmen des DOC-Programms zum Praxisseminar ein: Am Samstag, den 25.05.2019, werden die vier Referenten Dr. Detlef Holland (Kiel), Dr. Kjell Gunnar Gundersen (Haugesund, Norwegen), Prof. Ramin Khoramnia (Heidelberg) und Dr. Andreas Knecht (Oldenburg) informative Vorträge über das Zweilinsensystem präsentieren und ihre Zuhörer mit praxisnahen Informationen versorgen. Das Seminar findet zwischen 10:00 und 11:30 Uhr in Saal Singapur statt. Mehr Infos online unter > click zum Event