Neue Lebensqualität – Sehen in allen Entfernungsbereichen

„Die Linsenimplantation hat mein Leben mehr verbessert, als ich es mir je hätte vorstellen können.“

Bild: Johnson & Johnson Vision
Bild: Johnson & Johnson Vision

Morgens die Augen öffnen, die Uhrzeit klar erkennen und die Singvögel vorm Fenster beobachten – für Antje G. ist dieser Start in den Tag noch immer ein echtes Geschenk. Die 55-Jährige war nach einer chronischen Augenentzündung auf eine Brille angewiesen. Was selbstverständlich war, fühlte sich plötzlich mühsam an. Dank eines ambulanten Eingriffs, durchgeführt von Dr. med. Arash Zarkesh, Facharzt für Augenheilkunde in Gevelsberg, gehört das nun der Vergangenheit an. Das Ergebnis der Kunstlinsenimplantation: gutes, durchgehendes Sehen in allen Entfernungsbereichen*,1,2 und eine ganz neue Lebensqualität.

Über 30 Jahre lang gehörten Kontaktlinsen ganz selbstverständlich zum Alltag von Antje G. „Ich bin damit immer prima klargekommen. Auch als sich zur Kurzsichtigkeit noch eine Alterssichtigkeit einstellte“, so die 55-Jährige. Doch dann erkrankte sie an einer Augenentzündung und musste in einer Augenklinik behandelt werden. „Die klare Ansage der Ärztin beim Entlassungsgespräch traf mich hart“, erinnert sich die Frau aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Keine Kontaktlinsen mehr – zu hohes Infektionsrisiko. Der Rat, stattdessen auf eine Gleitsichtbrille umzusteigen, fühlte sich für Antje G. wie ein endgültiger Abschied von einem persönlichen Lebensgefühl an: „Ich bin einfach generell nicht der Brillen-Typ.

Das Gestell auf der Nase störte mich. Ich wurde regelrecht unruhig, aber ohne Brille konnte ich zu schlecht sehen“, erinnert sich die Lehrerin. Gesichter in den hinteren Reihen ihrer Schulklasse? Nur verschwommen zu erkennen. Das Gleiche galt für Verkehrsschilder oder den Blick aus dem Fenster. Wenn sie die Brille zur Entlastung absetzte, vergaß sie oft den Ablageort und suchte später danach. „Ich wollte mich mit der Situation nicht abfinden und vereinbarte einen Termin in der Augenarztpraxis Gevelsberg. Ich bin dort Patientin und hatte gelesen, dass man im dazugehörigen Laserzentrum eine Fehlsichtigkeit korrigieren lassen kann.“

Neue Hoffnung auf visuelle Freiheit

Dr. med. Arash Zarkesh, Facharzt für Augenheilkunde, nahm sich Zeit für das Gespräch und die Beratung von Antje G. „Frau G. kam in unser Augenlaserzentrum, weil sie sich eine weitestgehende Unabhängigkeit von der Brille wünschte. Wir haben daraufhin eine sehr gründliche Augenuntersuchung durchgeführt und empfahlen der Patientin einen refraktiven Linsentausch“, berichtet der Augenarzt. Bei einem refraktiven Linsentausch wird die körpereigene Linse schonend entfernt und durch eine intraokulare Kunstlinse (IOL) ersetzt. Die Linsenimplantate werden auf die Augen abgestimmt und korrigieren dauerhaft bestehende Fehlsichtigkeiten. Dr. Zarkesh erklärt: „Es handelt sich um einen minimalinvasiven Eingriff, der circa zehn Minuten dauert und ambulant durchgeführt wird. Die Implantation kann innerhalb von zwei Tagen zeitversetzt an beiden Augen durchgeführt werden.“

Die Wahl der Kunstlinse macht den Unterschied

Patientinnen und Patienten wie Antje G., aber auch Menschen mit Katarakt, stehen je nach Augenproblematik, Lebensstil und Bedürfnissen eine Auswahl verschiedener Intraokularlinsen-Typen für den refraktiven Linsentausch zur Verfügung. „Jeder Mensch hat individuelle Anforderungen und Bedürfnisse. Ein Berufskraftfahrer braucht auch im Dunkeln eine klare, scharfe Fernsicht ohne Blendungen. Wer zum Beispiel beruflich und privat wenig liest, stört sich nicht daran, gelegentlich eine Lesebrille aufzusetzen. Anderen ist es sehr wichtig, auch in der Nähe scharf zu sehen, was aber nicht jede Intraokularlinse bieten kann. Deshalb arbeiten wir mit einem Fragebogen, um mehr über den Patientenalltag und die Erwartungshaltung herauszufinden. Danach selektieren wir im Hinblick auf die Diagnose und stellen dann die Linsenoptionen vor“, erklärt Dr. Zarkesh. Antje G. war nach dem Beratungsgespräch überzeugt und wollte bei der Linsenauswahl keine Kompromisse eingehen.

Antje G.: „Ich habe mich für eine der vielseitigsten unter den Kunstlinsen entschieden, denn ich wollte nach der Implantation wieder in allen Entfernungen gut sehen können.“

„Ich hoffte schlichtweg auf größtmögliche Brillenfreiheit.“ Die Wahl fiel auf die TECNIS Odyssey™ IOL von Johnson & Johnson, denn die neue Premium Intraokularlinse ermöglicht gutes, durchgehendes Sehen im fernen, mittleren und nahen Sehbereich*,1,2 – auch bei schlechteren Lichtverhältnissen.*,3,4 Dr. med. Arash Zarkesh hat die TECNIS Odyssey™ IOL seit ihrer Markteinführung in Deutschland zunehmend bei Patientinnen und Patienten eingesetzt, die sich eine sehr geringe Brillenabhängigkeit im Alltag wünschen.**,5 „Die TECNIS Odyssey™ IOL bietet scharfes, klares Sehen von nah bis fern, egal, ob man auf einem Tablet liest, fernsieht oder den Sonnenuntergang genießen will.*,4 Meiner Erfahrung nach können Patienten mit dieser Linse bereits in den ersten Tagen nach dem Eingriff von der Ferne bis hin zu 40 cm vor dem Auge wieder scharf sehen. Das ist besonders, denn bei anderen vergleichbaren Intraokularlinsen muss sich das Gehirn oft erst an die Seheindrücke gewöhnen“, erklärt der Augenspezialist und ergänzt ein weiteres Argument für die Wahl der neuen Intraokularlinse von Johnson & Johnson: „Bei der TECNIS Odyssey™ IOL müssen Patientinnen und Patienten bei Dunkelheit und Dämmerung nur mit einem geringen Maß an visuellen Begleiterscheinungen wie Lichtkreisen oder sogenannten Halos rechnen.+,6

Kleiner Eingriff, große Wirkung

Und dann war der Tag der Operation da und die Aufregung stieg bei Antje G.: „Das medizinische Team sorgte dafür, dass ich mich sofort gut aufgehoben fühlte. Es herrschte eine große Ruhe und Professionalität. Dr. Zarkesh erklärte mir während des minimalinvasiven Eingriffes jeden Schritt – das hat mein Stresslevel enorm gesenkt. Und ich hatte wirklich keine Schmerzen“, erinnert sie sich.

Auch der Operateur ist zufrieden mit dem Verlauf: „Grundsätzlich ist der refraktive Linsentausch mit einem sehr, sehr niedrigen Risiko verbunden, besonders, wenn wie bei uns mit einem hochpräzisen Femtosekundenlaser gearbeitet wird. So lief auch bei Frau G. alles komplikationslos, und sie konnte nach einer einstündigen Ruhezeit die Praxis mit einer Begleitperson verlassen.“ Wie alle frisch Operierten bekam auch die 55-Jährige einen Nachsorgetermin und einige Verhaltensempfehlungen für einen reibungslosen Heilungsprozess mit auf den Weg.

Sehen funktioniert jetzt einfach

Die erste Nachsorgeuntersuchung zeigte: Die Linse sitzt perfekt. Die Fernsicht war sofort da und kurze Zeit später sieht Antje G. auch im mittleren und nahen Bereich. „Ich sehe klar und deutlich, brauchte seither zu keinem Tageszeitpunkt eine Brille. Ich habe kein Fremdkörpergefühl und keine Einschränkungen, stattdessen eine ganze neue Lebensqualität.“

Dabei sind es die kleinen Momente, die Antje G. besonders berühren: der Blick aus dem Fenster, bei dem sie nicht mehr nur grüne Flächen sieht, sondern Blätter, Äste und kleine Vögel. Oder wenn ihr Sohn aus dem Nebenzimmer mit ihr spricht und sie sein Gesicht klar erkennt. „Diese Details habe ich jahrelang – selbst mit Kontaktlinsen – nicht mehr wahrgenommen.“ Und so hat die Lehrerin nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in allen anderen Lebenslagen wieder den vollen Durchblick. Vor allem aber ist da diese Freiheit: morgens aufwachen und einfach sehen können. Antje G. resümiert: „Es klingt vielleicht kitschig, aber die Linsenimplantation hat mein Leben mehr verbessert, als ich es mir je hätte vorstellen können.“ Und dann sagt sie einen Satz, der hängen bleibt: „Wenn ich eine Spinne mit acht Augen wäre – ich würde die anderen sechs auch noch operieren lassen.“

Referenzen:

*Basierend auf Ergebnissen von der optischen Bank. **Retrospektive, multizentrische, klinische Analyse anhand realer Daten. Ergebnisse 1 Monat postoperativ, n= 82. Frage: “Trug der Patient seit der Operation eine Brille oder Kontaktlinsen?” (n=82). Sechs Patienten 6/82 (5 Patienten für Nahbereich, 1 Patient für Fern- und Nahbereich) + Basierend auf Daten aus einer multizentrischen, klinischen Beobachtungsstudie in den USA, die 3 Monate postoperativ durchgeführt wurde, n=96. Auswertung visueller und von Patienten berichteter Ergebnisse von Probanden, denen TECNIS Odyssey IOL beidseitig implantiert wurde.

 

1 TECNIS Odyssey™ IOL with TECNIS SIMPLICITY™ Delivery System, Model DRN00V – DfU Z311982E, current revision.

2 Data on File. 2024DOF4002 - TECNIS Odyssey Full Visual Range IOL

3 Data on File DOF2023CT4007 - MTF of TECNIS Odyssey™ lenses

4 Data on File. DOF2023CT4023– _Simulated visual acuity of the TECNIS Odyssey™ Ienses. 3 April 2023.

5 Data on File. DOF2023CT4051 – Evaluation of real-world data on the performance of the TECNIS Odyssey™ IOL. SPECTACLE INDEPENDENCE OUTCOMES. 5 Feb 2024

6 Data on File. DOF2023CT4050 – Evaluation of real-world data on the performance of the TECNIS Odyssey IOL. DYSPHOTOPSIA OUTCOMES. 5 Feb 2024.