Verbesserung der refraktiven Ergebnisse mit der RxSight Light Adjustable Lens®
Die Ergebnisse von Kataraktoperationen werden traditionell durch präoperative Messungen und die intraoperative Linsenauswahl bestimmt. Obwohl die Fortschritte in der modernen Biometrie die Genauigkeit verbessert haben, können individuelle Heilungsreaktionen, subtile Veränderungen der Linsenposition und anatomische Variationen das endgültige refraktive Ergebnis nach wie vor beeinflussen.
Die Light Adjustable Lens® bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Sehergebnisse nach einer Kataraktoperation zu optimieren. Wie bei herkömmlichen Intraokularlinsen (IOLs) wählen die Chirurgen präoperativ die Linsenstärke aus und implantieren sie. Die LAL ist jedoch die einzige Intraokularlinse, die nach der Implantation nicht-invasiv angepasst werden kann. Dadurch können die Sehergebnisse auf der Grundlage der postoperativen Refraktion individuell angepasst werden, anstatt sich ausschließlich auf präoperative Prognosen zu verlassen.
Feste IOLs im Vergleich zu einstellbaren Linsen
Feste Intraokularlinsen werden mit einer festen Stärke implantiert, die vor der Operation ausgewählt wird. Diese Linsen liefern bei vielen Patienten gute Ergebnisse, aber ein verbleibender Refraktionsfehler nach der Operation kann eine Korrektur mit einer Brille, refraktive Eingriffe an der Hornhaut oder, seltener, einen IOL-Austausch erforderlich machen.
Bei der LAL wird ein anderer Ansatz verfolgt. Die Linse besteht aus einem lichtempfindlichen Material, das spezielle Makromere enthält. Nach der Implantation kann die Linsenstärke mithilfe von Behandlungen mit ultraviolettem (UV-) Licht niedriger Intensität abgeändert werden, die mit dem proprietären Light Delivery DeviceTM (LDDTM) durchgeführt werden, das auf bestimmte Bereiche der Linse angewendet wird. Dadurch ändern sich die Krümmung und die Brechkraft der Linse auf kontrollierte und reproduzierbare Weise. Dieses Verfahren ermöglicht eine individuelle Anpassung des refraktiven Zielwerts auf der Grundlage des tatsächlich erreichten postoperativen Zustands.
Klinische Anwendung und Ergebnisse
Anpassungen werden postoperativ vorgenommen, sobald ausreichende Heilung und refraktive Stabilität erreicht sind, in der Regel mehrere Wochen nach der Implantation. Es können bis zu drei Behandlungen durchgeführt werden, gefolgt von zwei Lock-in-Behandlungen, um die Linsenstärke dauerhaft festzulegen. Sphärische und zylindrische Fehler können in Schritten von 0,25 Dioptrien (D) korrigiert werden, einschließlich eines verbleibenden Astigmatismus mit einer Stärke von nur 0,50 D (Zylinder).
Diese postoperative Anpassung ermöglicht es den Chirurgen, die Ergebnisse auf der Grundlage der tatsächlichen Heilung und Leistungsfähigkeit des Auges zu optimieren. Anstatt die präoperative Planung zu ersetzen, ergänzt sie diese, indem sie die Möglichkeit bietet, verbleibende Refraktionsfehler ohne einen zusätzlichen invasiven Eingriff zu beheben. Außerdem können die Patienten ihr Sehvermögen unter Alltagsbedingungen – z. B. beim Lesen, Autofahren oder bei der Nutzung digitaler Geräte – erleben, bevor das endgültige refraktive Ergebnis festgelegt wird.
Klinische Studien haben ein hohes Maß an refraktiver Präzision mit der RxSight Light Adjustable Lens nachgewiesen: 82,5 % der Augen erreichten eine unkorrigierte Sehschärfe von 20/20 oder besser, verglichen mit nur 50,6 % bei einer herkömmlichen festen Monofokallinse. Darüber hinaus lagen 93,15 % der Augen (n = 335) innerhalb von ±0,50 Dioptrien des angestrebten manifesten sphärischen Refraktionsäquivalents (MRSE), was mit den Ergebnissen vergleichbar ist, die bei refraktiven Laseroperationen erreicht werden.1
Für weitere Informationen über die Light Adjustable Lens kontaktieren Sie uns bitte unter: contact_globalmarketing@rxsight.com.
1. RxSight CSR-029 Light adjustable lens and light delivery device