Ocumeda erweitert Augenvorsorge beim Augenoptiker
Ocumeda stellte auf der opti in München drei Produktneuheiten vor, die es Augenoptikerinnen und Augenoptikern ermöglichen sollen, ihre Rolle als Ansprechpartner für Augengesundheit weiter zu stärken. Dazu zählt ein erweitertes Augenscreening mit Augen-Check-Up Plus mit zusätzlicher Beurteilung des Vorderabschnitts mit fünf weiteren anatomischen Regionen.
Ocumeda, eine der führenden Tele-Ophthalmologie-Plattformen in Europa und Anbieter von medizinischer Augenvorsorge im Optikgeschäft, erweitert ihr Portfolio. Auf der opti 2026 stellt das Unternehmen drei Produktneuheiten vor – von der Vorsorge über die Befundung bis hin zur koordinierten Weiterbehandlung.
Augen-Check-Up Plus: Mit dem Augen-Check-Up ermöglicht Ocumeda Augenoptikern bereits heute, medizinische Augenvorsorge direkt im Optikgeschäft anzubieten. Der neue Augen-Check-Up Plus erweitert dieses Angebot nun um die Untersuchung des vorderen Augenabschnitts und ergänzt damit die bisherige Beurteilung des Augenhintergrunds. Neben Fundusaufnahmen, Gesundheitsdaten und weiteren Messwerten können künftig auch Bilder des vorderen Augenabschnitts und der Augenlinse in die ärztliche Befundung durch Fachärzte für Augenheilkunde einbezogen werden. Insgesamt werden fünf zusätzliche anatomische Regionen beurteilt: Augenlider, Bindehaut, Hornhaut, Regenbogenhaut und Augenlinse.
Diees Angebot soll laut Ocumeda, eine "zusätzliche Erkennung von Auffälligkeiten, etwa Trübungen, Lidfehlstellungen oder Flügelfell, die in einer nicht-ärztlichen Untersuchung unentdeckt bleiben könnten," bieten. So entstünde ein umfassendes Gesamtbild des Auges. Den Augenoptikern stehe offen, welches Angebot sie in ihrem Geschäft anbieten wollen – ein Upgrade sei jederzeit und technisch nahtlos möglich. Der Augen-Check-Up Plus bietet dem Unternehmen zufolge, "die Möglichkeit zur weiteren Differenzierung und zur Erweiterung des Leistungsportfolios um ein ganzheitliches, medizinisch fundiertes Vorsorgekonzept."
Ocumeda Care Network: Mit diesem Netzwerk will Ocumeda sein Angebot in der Weiterversorgung ausbauen – insbesondere für Kunden mit auffälligen Befunden. Ergänzend zur bereits etablierten Terminunterstützung bietet die Plattform Augenoptikern die Möglichkeit, bestehende Partnerschaften mit regionalen Augenärzten aktiv in das Angebot zu integrieren. Damit könnten Augenoptiker ihre Kunden bei der zeitnahen Weiterleitung in die ärztliche Behandlung unterstützen. So entstünden lokale Versorgungsnetzwerke, "die Terminprozesse vereinfachen und beschleunigen, die Zusammenarbeit vor Ort stärken und die Versorgung für Kunden nachhaltig verbessern".
Ocumeda Empower: Um die Vorsorgeangebote im Optikgeschäft zu stärken, investiert Ocumeda gezielt in die Weiterentwicklung von Partneroptikern. Ocumeda Empower vereint unter anderem ein umfassendes Schulungs- und Weiterbildungsangebot über die Ocumeda Academy, Marketingmaterial für Online- und Offline-Kanäle, Unterstützung in der Kundenbetreuung und Mitarbeitermotivation sowie automatisierte Wiedereinladungen von Kunden im empfohlenen Vorsorgeintervall. Darüber gibt es individuelle Beratungs- und Coachingformate, um das Vorsorgeangebot zu etablieren. Ziel dieses Angebots sei es, "Augenoptiker fachlich sowie kommunikativ zu befähigen, ihre Kundinnen und Kunden kompetent zu Gesundheitsfragen rund um das Auge zu begleiten und Vorsorge aktiv in den Beratungsprozess zu integrieren."
Die Tele-Ophthalmologie-Plattformen Ocumeda wurde von einem interdisziplinären Team um die Augenärzte Prof. Dr. Marcel Menke und Dr. Christian Kirr gegründet. Seit 2023 ist PD Dr. Catharina Busch, Oberärztin für konservative und chirurgische Retinologie an der Universitätsaugenklinik Leipzig, Chief Medical Officer des Unternehmens. Bis heute hat Ocumeda nach eigenen Angaben etwa 350.000 Patienten untersucht und verfügt über ein Netzwerk aus mehr als 800 Optikfachgeschäften und Augenärzten.
Quelle: Ocumeda