Ernährung und Umweltfaktoren beim Glaukom – Prof. Dr. Carl Erb im Interview

Die genaue Ätiologie des primären Offenwinkelglaukoms ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird überwiegend als multifaktorielle, chronisch-progressive neurodegenerative Erkrankung des Sehnervs verstanden, bei der unter anderem mitochondriale Dysfunktion und neuroinflammatorische Prozesse eine Rolle spielen. Neben der etablierten Senkung des Augeninnendrucks rücken zunehmend auch potenzielle unterstützende Ansätze in den wissenschaftlichen Fokus.

Dazu zählen antioxidative Nährstoffe, Vitamine sowie Lebensstil- und Umweltfaktoren in den wissenschaftlichen Fokus. Prof. Dr. Carl Erb erläutert im Interview, welchen Einfluss diese Faktoren auf Pathogenese und Progression des Glaukoms haben könnten.

Prof. Dr. Carl Erb ist Leitender Arzt der Augenklinik am Wittenbergplatz, Berlin, und Gründungsdirektor des Privatinstituts für Angewandte Augenheilkunde Berlin. Außerdem ist er Gutachter für mehrere Fachzeitschriften. Sein Forschungsportfolio umfasst die Diagnose und Behandlung des Glaukoms, Glaukomchirurgie, okuläre Mikrozirkulation, Farbsehen und Perimetrie. Seit 2002 engagiert er sich in der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, u. a. als Präsidiumsmitglied der Sektion Glaukom.

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