Symposium zu Retina- und Glaukomdiagnostik

Anlässlich des DOG-Kongresses lud Heidelberg Engineering zum Symposium „Grüner – Schneller – Besser: Neues zu Retina- & Glaukomdiagnostik“ ein. Unter dem Vorsitz von Dr. Stephan Schulz (Heidelberg Engineering) wurden zukünftige Funktionen und Module der Bildgebungsplattform SPECTRALIS® vorgestellt.

v.lks. Prof. Alexander Schuster, Prof. Thomas Ach, Stephan Schulz und Prof. Philippe Valmaggia
v.lks. Prof. Alexander Schuster, Prof. Thomas Ach, Stephan Schulz und Prof. Philippe Valmaggia

Über „Erste Erfahrungen mit OCTA bei 250kHz“ berichtete Prof. Philippe Valmaggia (Basel, Schweiz). Demnach führt die im kommenden SPECTRALIS Release verfügbare höhere Scangeschwindigkeit für OCTA zu schnelleren Messungen, reduzierter Signal-to-noise-Ratio und tiefer gemessenen Gefäßdichten. Die optimale Scangeschwindigkeit sollte kontextabhängig gewählt werden, etwa langsamer für die Darstellung feiner Strukturen oder schneller bei Bedarf an effizienter Bildgewinnung, wie etwa bei Fixationsinstabilität.

Prof. Thomas Ach (Bonn) erläuterte in seinem Vortrag das Thema „Grüne Autofluoreszenz“ und stellte dabei die Unterschiede zwischen grüner und blauer Autofluoreszenz heraus. Demnach bietet die in Zukunft verfügbare grüne Autofluoreszenz einen stärkeren Kontrast, zeigt mehr Bilddetails und ermöglicht eine verbesserte Bildanalyse.

Prof. Alexander Schuster (Mainz) referierte über die zukünftige Erweiterung der OCT-Glaukomdiagnostik mit der „Deviation Maps Progressionsanalyse“ und veranschaulichte anhand von Fallbeispielen sowohl die Möglichkeiten der Erstdiagnose als auch die Bewertung des Krankheitsverlaufs.

Das Symposium war sehr gut besucht. Im Nachgang konnten Interessenten sich die neuen Funktionalitäten auf dem Messestand des Unternehmens demonstrieren lassen.

Disclaimer: Die beschriebenen Funktionen sind noch nicht zugelassen und sind Teil der kommenden SPECTRALIS Softwareversion