Supraziliäre MIGS auf der DOC: iSTAR MINIject®S

Starten Sie Ihren DOC-Kogress mit einem Besuch auf dem iSTAR Medical Stand – das belgische Start-Up bietet dort Drylabs mit dem supraziliären MIGS „MINIject®S“ an. Die neueste Generation des Systems macht die Implantation des MINIjects dank einer Nitinol-Einführungshülse noch berechenbarer.

iSTAR Medical
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Chirurgen, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, sollten am Samstag, 22. Juni um 12 Uhr in Raum Singapur das Lunch-Symposium zum Thema „Supraziliäre MIGS: Evidenzbasierter klinischer Einsatz, Sicherheit und Effektivität“ besuchen. Prof. Dr. Olof Hattenbach (Ludwigshafen), Prof. Dr. Jan Darius Unterlauft (Bern) und Prof. Dr. Jan Lübke (Freiburg) geben darin einen praktischen Einblick in die Nutzung supraziliärer MIGS und stellen dabei auch eigene Fallbeispiele mit MINIject S vor.

Vorteile des supraziliären Raums für die Glaukomchirurgie

Der Augeninnendruck wird über das Kammerwasser, das der Ziliarkörper unentwegt produziert, und über den trabekulären „konventionellen“ und über den uveoskleralen Weg reguliert. 

Das MINIject-Implantat nutzt als einziges kommerziell erhältliches MIGS-Implantat den uveoskleralen Abfluss. Das Implantat, das im CE-Raum für Einzeleingriffe zugelassen ist, wird in einer kurzen ab-interno Prozedur in den supraziliären Raum implantiert. Hier unterstützt das Implantat den natürlichen Abfluss in den Suprachoridialraum, der einen negativen Druckgradienten gegenüber der Vorderkammer aufweist. Hier wird das Kammerwasser absorbiert. 

Auf diese Weise kombiniert das MINIject seine einzigartige, weiche, flexible und poröse Struktur des patentierten „STAR“-Materials mit den Vorteilen, die eine Platzierung im supraziliären Raum des Auges bietet. 

Fast die Hälfte der Patienten sind nach 3 Jahren noch medikamenten-frei 

Kürzlich stellte Dr. Inder Paul Singh (USA) neue klinische Daten zum MINIject mit 3 Jahren Nachbeobachtung vor. Sowohl die Wirksamkeit des Implantats, als auch das günstige Sicherheitsprofil wurden dabei bestätigt. Im Mittel erzielten die Chirurgen bei den 48 Patienten, die Teil der Erweiterungsstudie „STAR GLOBAL“ sind, eine Druckreduktion um knapp 36%. Interessant dabei: 85% der Patienten hatten nach drei Jahren einen IOD von ≤18mmHg, 42% der Patienten benötigten keinerlei drucksenkende Medikamente mehr.1

Das neue MINIject S

Auf dem bisherigen Erfolg des MINIject Implantats aufbauend, wird das neue MINIject S, das iSTAR auf der DOC erstmals im deutschsprachigen Raum zeigt, die Implantation des MIGS souveräner machen. Hierzu nutzt die neu entwickelte Einführungshülse ein innovatives Nitinol-Design. Das Implantat selbst bleibt dabei unverändert, sicher und wirksam.1

„Das neue MINIject S ist ein Riesenschritt vorwärts in der bestmöglichen chirurgischen Versorgung von Glaukompatienten. Das neue Nitinol-Applikationsröhrchen macht die Implantation enorm berechenbar. Das Implantat selbst ist unverändert sicher und – auch langfristig – wirksam“, resümierte Dr. Karsten Klabe (Düsseldorf), der das neue MINIject S bereits testen konnte.

Mehr über iSTAR und MINIject hier. 

1 Diese Patienten wurden im Rahmen der STAR-I,-II und -III Studien behandelt. Die Daten sind vorläufig. Es handelt sich um Zwischenergebnisse nach 3 Jahren. Data on file.