Supraziliäre MIGS: Bereits mehr als 2.500 MINIject® implantiert

Zum Jahresbeginn gab iSTAR Medical das Erreichen eines weiteren Meilensteins in der Markteinführung des einzigen kommerziell erhältlichen supraziliären MIGS-Implantats bekannt.

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„2023 war ein phänomenales Jahr für uns“, resümierte iSTAR Medical CEO Michel Vanbrabant in der Pressemitteilung. „Wir konnten bedeutende Fortschritte bei der Markteinführung von MINIject erzielen, und ich bin stolz darauf, dass bis heute über 2.500 Patienten behandelt wurden, was unser dynamisches Wachstum und unsere Innovationskraft im Bereich der Glaukombehandlung widerspiegelt.“

Miniject ist eine revolutionäre, minimal-invasive Technologie in der Glaukomchirurgie, die den Augeninnendruck senkt, indem sie den Abfluss von der Vorderkammer in den Supraziliärraum erhöht. Dazu wird mithilfe eines Applikators das kleine Implantat sicher und kontrolliert ab-interno in den Supraziliarraum implantiert. Das MINIject besteht aus dem patentierten STAR®-Material, welches zu 100 % aus medizinischem Silikon besteht und sich der Anatomie des Auges an anpasst. Das Material besitzt ein einzigartiges, miteinander verbundenes Netzwerk aus 27μm großen Hohlkugeln, die einen natürlichen Flüssigkeitsstrom entlang des Implantats in das umliegende Gewebe ermöglichen. Dies macht das MINIject auch außergewöhnlich flexibel und weich, wodurch es sich den umliegenden Augenstrukturen anpassen kann. Im Laufe der Zeit integriert sich das umliegende Gewebe in das MIGS-Implantat, was Entzündungreaktionen um das Implantat herum begrenzt und damit Fibrose und nachfolgende Komplikationen minimiert. Dieses hohe Maß an Biokompatibilität erhält die Wirksamkeit des Implantats und schützt vor Migration. ¹

In 2023 wurden zu MINIject auch die neuesten Daten der STAR-GLOBAL-Studie mit drei Jahren Nachbeobachtung präsentiert. Sowohl international mit Paul Singh, MD (USA), als auch im deutschsprachigen Raum mit Prof. Dr. Burkhard Dick (Bochum) standen hochkarätige Koryphäen ihres Fachs in Symposien zu den Daten Rede und Antwort. Dabei konnten die Chirurgen anhand der Zwischenergebnisse der Studie sowohl die Wirksamkeit des Implantats als auch sein günstiges Sicherheitsprofil bestätigen. Im Mittel erzielten die Operateure bei den 48 Patientenaugen, die Teil der Erweiterungsstudie „STAR GLOBAL“ sind, eine Drucksenkung um knapp 36 %. Interessant dabei: 85 % der Patienten hatten nach drei Jahren einen IOD von ≤18 mmHg, 42 % der Patienten benötigten keinerlei drucksenkende Medikamente mehr.2

„Mit Blick auf das Jahr 2024 sind unsere Perspektiven optimistischer denn je. Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr die Innovation, Weiterentwicklung und Kommerzialisierung von MINIject® fortsetzen werden, um noch mehr Patienten zu erreichen und Daten aus unseren verschiedenen laufenden STAR-Studien zu veröffentlichen.“, so Michel Vanbrabant in der aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens.

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1 Grierson I, Minckler D, Rippy MK, et al “A novel suprachoroidal microinvasive glaucoma implant: in vivo biocompatibility and biointegration.” BMC biomed eng 2, 10 (2020). 

95 % Konfidenzintervall. n=48 für alle Zeitpunkte. Diese Patienten wurden im Rahmen der STAR-I, -II und -III Studien behandelt. Die Daten sind vorläufig. Es handelt sich um Zwischenergebnisse nach 3 Jahren.