Seminar für die Praxis des Augenarztes - Programm Freitag I Seminar im Rahmen der DOC 2026
SA 1 - SA 10
Seminar für die Praxis des Augenarztes - Programm Freitag I Seminar im Rahmen der DOC 2026
SA 1 - SA 10
MCN Medizinische Congressorganisation Nürnberg AG
Neuwieder Str. 9
90411 Nürnberg
Kongressteam DOC
Tel.: +49 (0)911/39316-37
E-Mail: info-doc@mcn-nuernberg.de
-
Basisinformation
Datum19.06.2026, 12:00 - 17:30SeminarNürnbergSpracheDeutschGebühren ab40.00 EURVeranstalterDOC e. V.
OrganisatorMCN Medizinische Congressorganisation Nürnberg AG
Neuwieder Str. 9
90411 Nürnberg
Kongressteam DOC
Tel.: +49 (0)911/39316-37
E-Mail: info-doc@mcn-nuernberg.de -
VERANSTALTUNGSORT
NürnbergerConvention Center, NCC Ost I Saal St. Petersburg
Messezentrum
90471 Nürnberg, DE -
Programm
Moderation:Gernot Petzold, Kulmbach ; Philipp S. Müther, AachenSitzungsart: SeminareSA 1 Seminar für die Praxis des Augenarztes: AMD – wann ist eine Anti-VEGF-IVOM indiziert, wann nicht?12.00 - 12.25
inkl. 5 Minuten Diskussion1.1AMD – wann ist eine Anti-VEGF-IVOM indiziert, wann nicht?
Philipp S. Müther (Aachen)
Welche Untersuchungsbefunde sind für die Indikationsstellung einer IVOM mit Anti-VEGF zur Behandlung einer AMD zwingend notwendig?
Genügt allein der OCT Befund - auch in Hinblick auf automatisiert erzeugte oder durch KI erstellte OCT-Auswertungen? Auf welche Biomarker im OCT muss sich unsere Aufmerksamkeit primär richten? Welche Biomarker sind prognostisch ungünstiger – IRF, SRHM oder andere? Welche OCT-Befunde sind eindeutig und sollten zur sofortigen Therapie führen? Welche OCT Befunde würden in Verbindung mit Visus und Fundusphoto ein eher abwartendes Verhalten rechtfertigen? Wann sollen wir eine Therapie mit Anti-VEGF bei der AMD abbrechen?SA 2 Seminar für die Praxis des Augenarztes: Entzündliche Reaktionen nach IVOM – nicht immer ist es eine erregerbasierte Endophthalmitis12.25 - 12.50
inkl. 5 Minuten Diskussion2.1Entzündliche Reaktionen nach IVOM – nicht immer ist es eine erregerbasierte Endophthalmitis
Carsten Heinz (Münster)
Intraokulare Entzündungen nach einer intravitrealen Injektion mit Anti-VEGF sind selten, wenn sie aber auftreten, ist das Auge in seiner Existenz bedroht. Aber nicht jede intraokuläre Entzündung nach einer IVOM ist eine erregerbasierte Endophthalmitis. Wie kann man am besten eine bakterielle Endophthalmitis nach IVOM von einer medikamenten-induzierten intraokularen Entzündungsreaktion differenzieren? Welche intravitreal applizierte Therapeutika können am häufigsten sterile intraokulare Entzündungsreaktionen hervorrufen? Wie ist die Symptomatik? Welche diagnostischen Schritte sind notwendig? Welche Therapie – stationär oder ambulant – ist die richtige?SA 3 Seminar für die Praxis des Augenarztes: Ist die automatisierte IVOM eine reale Alternative – Robotik in der Augenheilkunde12.50 - 13.15
inkl. 5 Minuten Diskussion3.1Ist die automatisierte IVOM eine reale Alternative – Robotik in der Augenheilkunde
Stephan Michels (Zürich)
Seit einigen Jahren wird am Verfahren der automatisierten intravitrealen Injektion geforscht, einige Verfechter dieser Produkte denken dabei an Abläufe von der Diagnostik bis zur Therapie mit möglichste wenig „Arzt“ dazwischen. Vom „Home-OCT“ über KI-Diagnostik mit kurzem Weg zur „Robotic-IVOM“ – sind das realistische Vorstellungen? Wie weit sind die Forschungsgruppen von praxistauglichen Prototypen entfernt? Oder handelt es sich um ein apokalyptisches Wunschdenken von einzelnen wenigen Apologeten?SA 4 Seminar für die Praxis des Augenarztes: Makuläre Atrophie bei der nAMD – unvermeidliche Folge trotz oder durch Anti-VEGF-Therapie?13.15 - 13.40
inkl. 5 Minuten Diskussion4.1Makuläre Atrophie bei der nAMD – unvermeidliche Folge trotz oder durch Anti-VEGF-Therapie?
Albrecht Lommatzsch (Münster)
Im Dezember 2004 wurde das erste Präparat zur intravitrealen Injektion bei der feuchten AMD zugelassen. Heute - mit 20 Jahren Erfahrung – wissen wir mehr? Führt die nAMD regelhaft zur makulären Atrophie, man muss diese Erkrankung nur lang genug erleben? Und verlangsamen die häufigen Injektionen mit Anti-VEGF-Präparaten diesen Weg zur makulären Atrophie? Oder führen die mehrfachen IVOM-Behandlungen über die Jahre zwar zur Austrocknung der feuchten AMD, fördern aber in letzter Konsequenz die makuläre Atrophie? Wie ist der aktuelle Kenntnisstand in dieser Frage, wie sollte unsere Behandlungsstrategie aussehen?SA 5 Seminar für die Praxis des Augenarztes: Subretinale Flüssigkeiten bei verschiedenen Augenerkrankungen – nicht alles ist AMD15.00 - 15.25
inkl. 5 Minuten Diskussion5.1Subretinale Flüssigkeiten bei verschiedenen Augenerkrankungen – nicht alles ist AMD
Jakob Siedlecki (München)
In vielen OCT-Befunden finden sich subretinale Flüssigkeitsräume (SRF), sub-RPE-Flüssigkeiten und Pigmentepithelabhebungen (PED). Nicht immer handelt es sich dabei um altersabhängige Makuladegenerationen (AMD). Welche Erkrankungen der Netzhaut und Aderhaut sollten wir differentialdiagnostisch in Erwägung ziehen, wenn wir bei einem OCT-Befund der Makula subretinale Irregularitäten, die an Flüssigkeiten denken lassen, sehen? Wie können wir solche Erkrankungen differentialdiagnostisch von der nAMD abgrenzen?SA 6 Seminar für die Praxis des Augenarztes: Photobiomodulation bei der AMD – cui bono?15.25 - 15.50
inkl. 5 Minuten Diskussion6.1Photobiomodulation bei der AMD – cui bono?
Salvatore Grisanti (Lübeck)
Im November 2024 hat die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) die Photobio-modulation zur Behandlung der frühen und mittleren trockenen AMD zugelassen. Seitdem wird diese Behandlungsmethode auch in Deutschland in Praxen und Kliniken durchgeführt. Wie soll man sich den Wirkmechanismus dieser Therapie vorstellen? Handelt es sich bei dieser Therapie um ein seriöses Angebot im Rahmen der Selbstzahlermedizin? DOG und BVA stehen der Photobiomodulation kritisch gegenüber, was sind die Gründe hierfür?SA 7 Seminar für die Praxis des Augenarztes: Das vitreo-retinale Interface – Pathologien und deren Ätiologie15.50 - 16.15
inkl. 5 Minuten Diskussion7.1Das vitreo-retinale Interface – Pathologien und deren Ätiologie
Focke Ziemssen (Leipzig)
Die Optische Kohärenztomographie (OCT) hat unsere Kenntnisse und unser Verstehen der Vorgänge am vitreo-retinalen Interface geradezu revolutioniert. Wie wirkt sich der physiologische Alterungsprozess des Glaskörpers auf das vitreo-retinale Interface aus? Wie läuft die hintere Glaskörperabhebung ab? Weshalb und wie kann es zu Pathologien bei der hinteren Glaskörperabhebung an der Retina kommen? Wodurch entsteht eine epiretinale Gliose im Makulabereich? Welche Pathogenese haben vitreo-retinale Traktionssyndrome?SA 8 Seminar für die Praxis des Augenarztes: 20 Jahre VEGF-Inhibition – was kommt danach?16.15 - 16.40
inkl. 5 Minuten Diskussion8.120 Jahre VEGF-Inhibition – was kommt danach?
Oliver Zeitz (Berlin)
Von Pegaptanib im Jahre 2004 über Bevacizumab, Ranibizumab, Aflibercept bis hin zu Faricimab geht die Entwicklung von Anti-VEGF für die Anwendung am Auge. Die Behandlung von Makulaödemen und der neovaskulären AMD wurde dadurch erst möglich bzw. signifikant verbessert. Gibt es andere, neuere Wirkstoffe, die die Anti-VEGF Therapie am Auge verbessern oder gar ablösen könnten? Was können wir in den nächsten 5 Jahren erwarten, welche Veränderungen in der Therapie der nAMD sind vielleicht schon heute absehbar?SA 9 Seminar für die Praxis des Augenarztes: Persistierendes Makulaödem nach ppV und membrane-peeling – wie gehe ich damit um?16.40 - 17.05
inkl. 5 Minuten Diskussion9.1Persistierendes Makulaödem nach ppV und membrane-peeling – wie gehe ich damit um?
Christos Haritoglou (München)
Ein immer wieder auftretendes Problem: Die makuläre epiretinale Gliose wurde mittel ppV und membrane peeling entfernt, Operation und direkter postoperativer Verlauf waren regelrecht – aber nach 4 Wochen ist der Visus immer noch bei 0,3, der Patient meint, er sehe nicht besser als vor der Operation. Im OCT sieht man die Ursache für die unbefriedigende Visusentwicklung: Ein kleincystisches Makulaödem.
Wodurch kommt es postoperativ zu solch einem Makulaödem? Was sollte man in solchen, nicht seltenen Fällen tun? Welche therapeutische Optionen gibt es? Oder sollte man nur abwarten und nichts tun?SA 10 Seminar für die Praxis des Augenarztes Nichtproliferative diabetische Retinopathie (NPDR) und Katarakt-Operation17.05 - 17.30
inkl. 5 Minuten Diskussion10.1Nichtproliferative diabetische Retinopathie (NPDR) und Katarakt-Operation
Karl Boden (Sulzbach)
Welche Besonderheiten gelten für die Indikationsfindung zur Kataraktoperation beim Diabetiker mit einer nichtproliferativen diabetischen Retinopathie (NPDR)? Wie differenziere ich die Visusverschlechterung durch die Linsentrübungen von denen durch die diabetische Retinopathie? Falls eine Indikation zur Argonlaserbehandlung besteht, sollte ich die möglichst vor der Katarakt-Op durchführen oder die Operation abwarten, um dann bei klaren optischen Medien die Laserherde einfacher und mit geringerer Energie zu platzieren? Falls ein diabetisches Makulaödem im OCT besteht, sollte die intravitreale Injektion eines Anti-VEGF- oder Dexamethason-Präparates direkt am Ende der Katarakt-Operation erfolgen oder eher zweizeitig später? Gibt es postoperativ ein erhöhtes Risiko für die Progression der NPDR in eine proliferative diabetische Retinopathie? -
Gebühren
Fachärzte/-innenGebühren ab50,00 EUREarly Bird bis 05.05.202640,00 EURÄrzte/-innen in WeiterbildungGebühren ab50,00 EUREarly Bird bis 05.05.202640,00 EURUm dieses Seminar zu besuchen, ist die Buchung eines Tages-/Dauerausweises zur DOC 2026 Vorraussetzung. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der DOC 2026 Kongresswebseite des Veranstalters oder unter der Event ID 23072 hier auf EYEFOX.com.
-
Buchung / Anmeldung
Bitte wenden Sie sich direkt an den Organisator.
-
Zertifizierung
Zertifizierung beantragt für CME Punkte bei der Bayerische Landesärztekammer
Die DOC2026 wird bei der Bayerische Landesärztekammer als Fortbildungsveranstaltung zur Zertifizierung in der Kategorie A beantragt.