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Web-Seminar

Sa18 Symposium der Retinologischen Gesellschaft

Symposium im Rahmen der DOG 2020 Online
online, Deutschland
Veranstaltungsnummer: 34174
Zertifizierung: beantragt
Gebühren ab: gebührenfrei
verfügbare Plätze: unbegrenzt
Sprache: Deutsch

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  • Datum
    10.10.2020, 14:30 - 15:15
    Veranstalter
    DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.
    Kurzbeschreibung
    Das Symposium der Retinologischen Gesellschaft bietet jungen RetinologInnen eine Plattform, ihre klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten zu diskutieren. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Grenzfläche von Glaskörper und Netzhaut mit Vorträgen zur Biologie von Hyalozyten und deren möglicher klinischen Relevanz, zur proliferativen Vitreoretinopathie, als einem nach wie vor ungelösten Problem in der Retinologie, und neuen in vivo-Ergebnissen zum Ersatz des entfernten Glaskörpers.
    Gebühren

    Fachärzte

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    120,00 €
    Hinweis
    Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

    Ärzte/-innen in Weiterbildung

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    120,00 €
    Hinweis
    Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

    Studenten/-innen

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    kostenlos
    Hinweis
    Für Studenten und Doktoranten ist die Teilnahme am gesamten Kongress kostenlos.
  • Ein weiterer Höhepunkt wird die Custodis-Lecture darstellen, zu der ein renommierter Retinologe alle zwei Jahre im Rahmen des Symposiums der Retinologischen Gesellschaft eingeladen wird. Prof. Bornfeld wird in diesem Jahr die Frage klären, wann ein Aderhautnaevus seine scheinbare Harmlosigkeit verliert und das Aderhautmelanom wahrscheinlich wird.

    14:30 – 14:45

    Sa18-01 - Konsequenzen der PVR: Was können wir dagegen tun?

    Referent/in: Friederike Schaub, Köln

    Die Proliferative Vitreoretinopathie (PVR) ist eine der bedeutendsten Komplikationen nach vitreoretinaler Chirurgie.
    Chirurgische Strategien sind bislang der Goldstandard in der Behandlung. Pharmarkologische Ansätze zur Prävention und Therapie der PVR sind in klinischer Erprobung und greifen in unterschiedliche Phasen der PVR-Kaskade ein.
    Die meisten pharmakologischen Strategien blieben bislang jedoch ohne Erfolg. Der kombinierte Ansatz von 5-Fluorouracil und niedermolekularem Heparin intravitreal wird derzeit in einer multizentrischen, placebokontrollierten Studie (PRIVENT Studie) weiterführend untersucht.

    14:45 – 15:00

    Sa18-02 - Charakterisierung von Hyalozyten bei Erkrankungen des vitreoretinalen Interface

    Referent/in: Stefaniya Boneva, Freiburg

    Hyalozyten sind eine einzigartige Zellpopulation des angeborenen Immunsystems im Auge, die auf die gewebsspezifischen Bedürfnisse im menschlichen Glaskörper spezialisiert und angepasst ist. Im Vergleich zu verwandten Immunzellpopulationen, wie z.B. den Mikrogliazellen im Gehirn, sind vitreale Hyalozyten durch eine starke Expression von Genen gekennzeichnet, die für die Antigenverarbeitung und -präsentation sowie die Immunmodulation entscheidend sind. Daher können Hyalozyten einen deutlich unterschätzten Mediator bei vitreoretinalen Erkrankungen und für das Immunprivileg des Auges darstellen.

    15:00 – 15:15

    Sa18-03 - Künstlicher Glaskörper: Schon bald Realität?

    Referent/in: Lisa Pohl, Tübingen

    Durch Imitation des natürlichen Glaskörpers können Nachteile derzeitiger Glaskörperersatzstoffe wie proliferative Vitreoretinopathie, Kataraktprogression, Veränderung des refraktiven Index oder auch Silikonölentfernung umgangen werden. Hydrophile mittels Disulfidbrücken quervernetzte Glaskörperersatzstoffe gewährleisten im Vergleich zu Silikonöl eine suffizientere Tamponade der Netzhaut, minimieren die Kataraktentwicklung und besitzen einen ähnlichen refraktiven Index wie der des Glaskörpers. Nach Vitrektomie und Füllung des Glaskörperraums mit hydrophilem Ersatzstoff zeigte sich eine signifikant höhere Wiederanlegungsrate der Netzhaut als nach Silikonölimplantation.

  • Dieses Symposium ist virtuell. Saal Helmholtz

    INTERPLAN AG
    Congress, Meeting & Event Management AG
    Landsberger Straße 155
    DE - 80687 München
    Tel.: +49 (0)89 548 234 35
    Tel.: +49 (0)89 548 234 0
    Fax: +49 (0)89 548 234 43
    Fax: +49 (0)89 548 234 44

    Organisator / Vorsitzender: Hansjürgen Agostini, Freiburg
    Vorsitzende/r: Focke Ziemssen, Tübingen

     

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    Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen direkt an den Veranstalter.