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Web-Seminar

Sa07 Einblicke in die Grundlagenforschung zur Sehschärfe

Symposium der DOG 2020 Online
online, Deutschland
Veranstaltungsnummer: 34118
Zertifizierung: beantragt
Gebühren ab: gebührenfrei
verfügbare Plätze: unbegrenzt
Sprache: Deutsch

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  • Datum
    10.10.2020, 10:30 - 11:15
    Veranstalter
    DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.
    Kurzbeschreibung
    Dieses Symposium gibt einen Einblick in die Grundlagen der Sehschärfe, in aktuelle Forschungsthemen auf diesem Gebiet und stellt neue Erkenntnisse bzgl. sehschärfebestimmender Parameter vor.
    Gebühren

    Fachärzte

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    120,00 EUR
    Hinweis
    Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

    Ärzte/-innen in Weiterbildung

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    120,00 EUR
    Hinweis
    Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

    Studenten/-innen

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    k.A.
    Hinweis
    Für Studenten und Doktoranten ist die Teilnahme am gesamten Kongress kostenlos.
  •  

    10:30 – 10:39

    Sa07-01 - Sehschärfe – alles klar, oder?

    Referent/in: Sven Heinrich, Freiburg

    Obwohl (oder gerade weil?) die Sehschärfeprüfung die häufigste Untersuchung in der Ophthalmologie ist, macht man sich meist keine Gedanken über die zugrundeliegenden Prinzipien. Anhand mehrerer Beispiele möchte ich ungeklärte Probleme illustrieren und aktuellen Forschungsbedarf beschreiben. Eine Frage wird sein, ob die Sehschärfeprüfung in ihrer derzeitigen Form vielleicht gerade kein guter Test für die klinisch-diagnostische Anwendung ist.

    10:39 – 10:48

    Sa07-02 - Adaptation und Sehschärfe

    Referent/in: Arne Ohlendorf, Tübingen

    Nicht korrigierte sphärische und astigmatische Brechungsfehler reduzieren die Schärfe sowie die Kontrastempfindlichkeit. Um den Seheindruck nahezu konstant zu lassen, ändert das visuelle System kontinuierlich seine Empfindlichkeit gegenüber Kontrast, um so die eingehenden Signale zu bearbeiten und anzupassen. Der Vortrag fasst die Erkenntnisse zur Adaptation an Unschärfe zusammen und zeigt Beispiele.  

    10:48 – 10:57

    Sa07-03 - Foveale Rezeptordichte und maximale SehschärfeReferent/in: Jenny Reiniger, Bonn

    Referent/in: Wolf Harmening, Bonn


    Können Menschen mit kleineren fovealen Zapfen besser sehen? In der zentralen Netzhaut des Menschen, in der Fovea, liegen die Zapfenphotorezeptoren dicht gepackt und vermitteln höchste Sehschärfe. Mit dem Adaptive Optics Scanning Laser Ophthalmoscope (AOSLO) können einzelne Photorezeptoren der Netzhaut im lebenden Auge nicht-invasiv aufgelöst werden. Kombiniert mit einer Echtzeit-Augenbewegungskorrektur und schnellen optischen Schaltern kann dieser Zugang zu intaktem neuronalem Gewebe als optische Mikrostimulationsplattform genutzt werden. Dadurch kann der direkte Zusammenhang zwischen neuronaler Struktur und der Funktion der Netzhaut zum ersten Mal auf Einzelzellebene psychophysikalisch untersucht werden. Im vorgestellten Experiment zeigte sich ein linearer Zusammenhang zwischen fovealer Rezeptordichte und maximaler Sehschärfe in einer Gruppe von 12 normalsichtigen Versuchspersonen. Obwohl offenbar intuitiv, steht dieses Ergebnis teilweise im Widerspruch zu Befunden bei Kurzsichtigkeit.

    10:57 – 11:06

    Sa07-04 - Visuelle Wahrnehmung im Infrarotbereich

    Referent/in: Christina Schwarz, Tübingen


    Die Photorezeptoren des menschlichen Auges können herkömmliches Infrarotlicht nicht effektiv in Nervensignale umwandeln. Wird infarotes Licht jedoch in sehr kurzen Pulsen anstatt dauerhaft ausgesandt, ist dieses sichtbar und kann je nach Intensität und zeitlicher Taktung in unterschiedlichen Farbnuancen wahrgenommen werden. Im Folgenden werden die neuesten Erkenntnisse der visuellen Psychophysik mit gepulsten Lichtquellen im Infrarotbereich präsentiert und die Bedeutung für den Einsatz solcher Lichtquellen im Alltag und in der augenärztlichen Diagnostik diskutiert.

    11:06 – 11:15

    Sa07-05 - Simulation von Sehen mit Katarakt – Reproduzierbarkeit der Messungen mit dem C-Quant

    Referent/in: Benjamin Solf, Ilmenau

    Zur Simulation erhöhter Linsenstreuung werden streulichtemulierende Filter eingesetzt, welche die Charakteristiken einer Katarakt nachbilden. Anhand dieser kann die Funktionalität diagnostischer Methoden unter kontrollierten Bedingungen bei erhöhter Lichtstreuung validiert werden. Am Beispiel des C-Quant wird die Reproduzierbarkeit der Beurteilung der Streulichtwahrnehmung unter Verwendung streulichtemulierender Filter betrachtet. Im Rahmen einer Probandenstudie wurden innerhalb einer Sitzung reproduzierbare Ergebnisse erzielt. Im Gegensatz dazu traten an aufeinanderfolgenden Messtagen für einen Filtertyp keine reproduzierbaren Ergebnisse auf.

  • Dieses Symposium ist virtuell. Saal Donders

    INTERPLAN AG
    Congress, Meeting & Event Management AG
    Landsberger Straße 155
    DE - 80687 München
    Tel.: +49 (0)89 548 234 35
    Tel.: +49 (0)89 548 234 0
    Fax: +49 (0)89 548 234 43
    Fax: +49 (0)89 548 234 44

    Organisator / Vorsitzender: Sascha Klee, Ilmenau
    Vorsitzende/r: Arne Ohlendorf, Tübingen
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    Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen direkt an den Veranstalter.