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Web-Seminar

Sa02 Hornhautbanking: Auf dem Weg zum besten Transplantat

Symposium der Sektion DOG-Gewebetransplantation und Biotechnologie, DOG 2020 Online
online, Deutschland
Veranstaltungsnummer: 34108
Zertifizierung: beantragt
Gebühren ab: gebührenfrei
verfügbare Plätze: unbegrenzt
Sprache: Deutsch

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  • Datum
    10.10.2020, 09:30 - 10:15
    Veranstalter
    DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.
    Kurzbeschreibung
    Dieses Symposium gibt einen Überblick über Optimierungen der im Prozess des Eye Banking involvierten Schritte: So wird zunächst der globale Bedarf und das Angebot im Bereich der Hornhautspende analysiert, neue Ansätze in der Analyse der Spendertransplantate sowie neue Entwicklungen im Bereich der Kulturmedien dargestellt.
    Gebühren

    Fachärzte

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    120,00 €
    Hinweis
    Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

    Ärzte/-innen in Weiterbildung

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    120,00 €
    Hinweis
    Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

    Studenten/-innen

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    kostenlos
    Hinweis
    Für Studenten und Doktoranten ist die Teilnahme am gesamten Kongress kostenlos.
  •  

    09:30 – 09:39

    Sa02-01 - Globale Bedarfsanalyse – Angebot und Nachfrage nach Hornhauttransplantaten in Abhängigkeit der OP-Methode

    Referent/in: Nicola Hofmann, Hannover


    Schätzungen der WHO zufolge leben weltweit mindestens 2,2 Milliarden Menschen mit einer Sehbehinderung oder Blindheit, darunter 4,2 Millionen ausgelöst durch eine Erkrankung der Augenhornhaut. Die weltweit führenden Ätiologien von Hornhautblindheit sind dabei meist auf eine anteriore Hornhautpathologie mit normalem Endothel zurückzuführen. Die Prävalenz ist in Entwicklungsländern am höchsten. Gleichzeitig scheint sich die Anzahl der weltweit durchgeführten Hornhauttransplantationen zugunsten der endothelialen Keratoplastik zu erhöhen. Diese Entwicklung ist angesichts des globalen Transplantatbedarfs zu diskutieren.

    09:39 – 09:48

    Sa02-02 - Sterile Spendertomographie

    Referent/in: Berthold Seitz, Homburg/Saar

    Im Klaus-Faber-Zentrum für Hornhauterkrankungen inkl. LIONS Hornhautbank in Homburg/Saar werden alle Spendergewebe im sterilen Gewebekultivierungsbehälter vermessen. Die Hornhautgewebe wurden mindestens 24 Stunden vor der Messung in Medium 2 (mit 6% Dextran T-500) konserviert. Die Krümmungsradien für Vorder- und Rückseite sowie die Dicke der zentralen Hornhaut wurden nach der von Mäurer S, Eppig T und Langenbucher A vorgeschlagenen Methode bestimmt. Die Vorderabschnitts-OCT bietet eine objektive, sterile und zukünftig halbautomatische Screening-Methode zur Identifizierung morphologischer und refraktiver Veränderungen der Hornhaut (z. B. Keratokonus, Status nach PRK/LASIK), um die Hornhautspenderauswahl in der Hornhautbank weiter zu optimieren. Spenderhornhäute mit Krümmungsanomalien werden nicht verworfen, sondern für eine DMEK oder DSAEK verwendet.

    09:48 – 09:57

    Sa02-03 - OCT-basierte Entquellungsrate zur Evaluation endothelialer Pumpfunktion – ein neuer Qualitätsparameter?

    Referent/in: Marcus Walckling, Rostock

    09:57 – 10:06

    Sa02-04 - Ge- versus entquollene Hornhäute für die DMEK-Transplantation

    Referent/in: Johannes Menzel-Severing, Düsseldorf

    Neuerungen in der klinischen Verwendung von Hornhauttransplantaten ziehen zunehmend Änderungen in der Verarbeitungsweise der Transplantate durch die Hornhautbank nach sich. Eine Entquellung des Stromas durch Zugabe von Dextran kann nicht länger als zwingend erforderlich bewertet werden. Klinische und experimentelle Ergebnisse legen zudem nahe, dass die Ergebnisse der DMEK verbessert werden können, indem auf die Transplantat-Entquellung verzichtet wird.

    10:06 – 10:15

    Sa02-05 - Endothelzelldichte und Abstoßungen nach DMEK

    Referent/in: Philip Maier, Freiburg

    Die DMEK hat auf Grund der schnelleren visuellen Rehabilitation und der geringeren Abstoßungsrate in den letzten Jahren die perforierende Keratoplastik bei der Behandlung endothelialer Hornhauterkrankungen abgelöst. Dabei legen die Operateure nun ein besonderes Augenmerk auf die Endothelzelldichte der Transplantate für eine DMEK, da die Endothelzellen  im Rahmen der Transplantatpräparation und während der Entfaltung in der Vorderkammer geschädigt werden können. In dem Beitrag soll auf die Bedeutung der präoperativen Endothelzelldichte im Hinblick auf den postoperativen Verlauf auch im Zusammenhang mit Abstoßungsreaktionen eingegangen werden.

  • Dieses Symposium ist virtuell. Saal Helmholtz

    INTERPLAN AG
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    Tel.: +49 (0)89 548 234 35
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    Fax: +49 (0)89 548 234 43
    Fax: +49 (0)89 548 234 44

    Organisator / Vorsitzender: Thomas A. Fuchsluger, Rostock
    Vorsitzende/r: Philip Maier, Freiburg
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    Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen direkt an den Veranstalter.