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Web-Seminar

Fr17 Traumatologie der okulären Adnexe

Symposium der Sektion DOG-Ophthalmoplastische und rekonstruktive Chirurgie, DOG 2020 Online
online, Deutschland
Veranstaltungsnummer: 34068
Zertifizierung: beantragt
Gebühren ab: gebührenfrei
verfügbare Plätze: unbegrenzt
Sprache: Deutsch

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  • Datum
    09.10.2020, 18:30 - 19:15
    Veranstalter
    DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.
    Kurzbeschreibung
    Das Symposium gibt einen Überblick über die notwendige Basisdiagnostik zur Triagierung von Verletzungen der okulären Adnexe/Orbita und beleuchtet die therapeutischen Strategien. Dabei wird auf die okuloplastischen Grundprinzipien und Therapieansätze eingegangen. Über die Behandlung von Verletzungen der knöchernen Orbita, der Lider und der ableitenden Tränenwege wird ein Überblick gegeben.
    Gebühren

    Fachärzte

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    110,00 €
    Hinweis
    Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Ein Ticket für den 9.10.2020 kostet 110€ (International Society of Ocular Trauma (ISOT)-Day enthalten). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

    Ärzte/-innen in Weiterbildung

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    110,00 €
    Hinweis
    Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Ein Ticket für den 9.10.2020 kostet 110€ (International Society of Ocular Trauma (ISOT)-Day enthalten). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

    Studenten/-innen

    Teilnehmer max.
    unbegrenzt

    Gebühren ab
    kostenlos
    Hinweis
    Für Studenten und Doktoranten ist die Teilnahme am gesamten Kongress kostenlos.
  • Verletzungen der okulären Adnexe können durch verschiedene Krafteinwirkungen hervorgerufen werden. Durch die Vielfalt der zugrundeliegenden Unfallmechanismen und der komplexen Anatomie dieser zentralen Region des Gesichtes resultieren unterschiedlichste Verletzungsmuster. Diese exakt zu erkennen und adäquat zu versorgen ist anspruchsvoll. Die Behandlung ist immer patientenorientiert sehr individuell.
    So viel wie nötig - so wenig wie möglich, dieser Grundsatz gilt auch bei der Behandlung von periokulären Traumata. Wann muss ich sofort chirurgisch agieren, wann kann ich warten und wann genügt eine konservative Therapie? Das Symposium gibt einen Überblick über die notwendige Basisdiagnostik zur Triagierung von Verletzungen der okulären Adnexe/Orbita und beleuchtet die therapeutischen Strategien. Dabei wird auf die okuloplastischen Grundprinzipien und Therapieansätze eingegangen. Über die Behandlung von Verletzungen der knöchernen Orbita, der Lider und der ableitenden Tränenwege wird ein Überblick gegeben. Auch die wichtigen neuroophthalmologischen Fragestellungen, wie zum Beispiel die Diagnostik und Therapie traumatischer Läsionen des Nervus opticus, werden diskutiert.
    Das Symposium richtet sich sowohl an unerfahrene als auch erfahrene Kollegen der Ophthalmologie, aber auch benachbarter Fachdisziplinen. Erfahrene Referenten werden anhand von klinischen Beispielen, persönlichen Erfahrungen und aktueller Literatur die Möglichkeiten und Grenzen im Trauma-Management von Verletzungen der okulären Adnexe/Orbita diskutieren.

    18:30 – 18:39

    Fr17-01 - Triage Traumata der Lider, Tränenwege und Orbita - erste Schritte im Notfallmanagement

    Referent/in: Anja K. Eckstein, Essen

    18:39 – 18:48

    Fr17-02 - Management of orbital trauma

    Referent/in: Peeroz Saeed, Amsterdam, Niederlande, Netherlands

    18:48 – 18:57

    Fr17-03 - Rekonstruktion von Verletzungen der ableitenden Tränenwege

    Referent/in: Jens Heichel, Halle/Saale

    Der mediale Lidwinkel ist gegenüber stumpfen und scharfen Verletzungen besonders exponiert. Die komplexe Anatomie aus Lidhalteapparat und ableitenden Tränenwegen (TNW) stellt die Behandler vor besondere Herausforderungen. Nach einer subtilen Bestandsaufnahme der Verletzungsfolgen ist eine mikrochirurgische Rekonstruktion unter Berücksichtigung der topografischen Anatomie für einen dauerhaften Funktionserhalt maßgebend. Eine temporäre Schienung der TNW ist dabei essentiell.

    18:57 – 19:06

    Fr17-04 - Management von Lidverletzungen

    Referent/in: Ludwig Maximilian Heindl, Köln

    Periokuläre Verletzungen können sämtliche Gewebsstrukturen in der unmittelbaren Nachbarschaft des Auges betreffen, darunter die Lider und Tränenwege. Da die okulären Adnexe essenzielle Funktionen für den Erhalt des Sehorgans übernehmen, können deren Verletzungen in gleichem Maße wie (intra-)okuläre Traumata die Sehfunktion hochgradig und gegebenenfalls dauerhaft beeinträchtigen oder gar zur Erblindung führen. In diesem Beitrag sollen unterschiedliche Traumata der Lider sowie die Möglichkeiten der therapeutischen Versorgung dargestellt werden.

    19:06 – 19:15

    Fr17-05 - Neuroophthalmologische Aspekte im Rahmen orbitaler Traumata

    Referent/in: Helmut Wilhelm, Tübingen

    Wesentliches und gravierendes Problem eines orbitalen Traumas ist die Optikusneuropathie. Zu dieser kommt es nicht nur bei einer direkten Verletzung sondern auch nach Mittelgesichtsverletzungen und Schädelhirntraumen ohne außen oder im CT oder MRT erkennbare Läsion. Es ist zwar bedeutend, diese Diagnose bereits in der Akutphase zu stellen, aber die therapeutischen Möglichkeiten sind sehr begrenzt. In aller Regel sind operative Maßnahmen und Steroidtherapie ohne Effekt.

  • Dieses Symposium findet online statt. Saal Helmholtz

    INTERPLAN AG
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    Tel.: +49 (0)89 548 234 35
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    Fax: +49 (0)89 548 234 43
    Fax: +49 (0)89 548 234 44

    Organisator / Vorsitzender: Jens Heichel, Halle/Saale
    Vorsitzende/r: Anja K. Eckstein, Essen
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    Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen direkt an den Veranstalter.