DE | EN
Universitätsklinikum des Saarlandes UKS
Klinik für Augenheilkunde
Kirrberger Str. 100
66421 Homburg

TEL +49 ( 0)6841/16 22302
FAX +49 (0)6841 162 2400


www.uniklinikum-saarland.de

Weiterbildungsberechtigter Arzt:
Prof. Dr. med. Berthold Seitz

Weiterbildung zum Facharzt:
60 Monate - volle Weiterbildung


augenklinik-univeritätsklinikum-saarland-uks-banner-2.jpg (24 KB)

 

Die Klinik für Augenheilkunde des UKS - Universitätsklinikum des Saarlandes - verfügt über die moderne und umfassende Infrastruktur eines Krankenhauses der Maximalversorgung. augenklinik-univeritätsklinikum-saarland-uks-seitz.jpg (2 KB)

Prof. Dr. med. Berthold Seitz

Direktor der Klinik

Direktor ICO Fellowships

  

Unser Leistungsspektrum

 

Es wird das gesamte Leistungsspektrum der klinischen Ophthalmologie angeboten: Die Hochschulambulanz umfasst die Schwerpunkte:
  • moderne Operationssäle
  • verschiedene invasive und diagnostische Laser
  • eine Spezial-Ambulanz für Kinder- und Neuro-Ophthalmologie
  • eine Sprechstunde zur Kontaktlinsenanpassung und für vergrößernde Sehhilfen.
  • Hornhauterkrankungen
  • Glaukome
  • Netzhaut- und Makulaerkrankungen
  • Lid- und Orbitaerkrankungen.

 

Für Patienten mit grauem Star steht ein eigenes ambulantes Op-Zentrum (AOZ) zur Verfügung.

Seit dem Jahre 2013 ist das Qualitätsmanagement der gesamten Klinik für Augenheilkunde nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

 

 augenklinik-univeritätsklinikum-saarland-uks-banner.jpg (22 KB)

 

Weiterbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Augenheilkunde

 

Die Weiterbildung junger Assistenzärzte liegt uns sehr am Herzen. Gemäß unserem Motto

"Alle Menschen mögen gerne in unsere Klinik kommen und sich wohl fühlen" 

sollen auch Sie sich gut informiert und betreut fühlen. Die Klinik ist stolz darauf, eine Lehranstalt für Orthoptisten zu beherbergen. In zwei Kursen werden hier ständig Schülerinnen durch ihre 3-jährige Ausbildung zum Examen geführt.

Fazit für die Praxis

Ein neuer Rotationsplan bietet dem jungen Arzt die Sicherheit, alle Stationen der Augenklinik inklusive Hornhautbank, Studienarzttätigkeit und Sonderstationen wie Low-Vision-Versorgung und Kontaktlinsenanpassung innerhalb der 5 Jahre Weiterbildungszeit durchlaufen zu können und externe Fortbildungskurse passend zu seinen Rotationen zu planen. Ein Konkurrieren um beliebte Stationen ist nicht mehr notwendig.

Klare Organisation und Transparenz in allen Bereichen sorgen für ein gutes zwischenmenschliches Klima, in dem zwar viel gearbeitet werden muss, dies aber von motivierten und zufriedenen Mitarbeitern.

Weitere Informationen finden Sie hier www.eyefox.com/UGCIUF

 

 

Klaus Faber Zentrums für Hornhauterkrankungen mit Integration der LIONS Hornhautbank

 

Hornhauterkrankungen mit ihren unterschiedlichen Therapieansätzen bis hin zur Hornhauttransplantation stellen neben anderen Themen einen der therapeutichen Schwerpunkte des Teams um Prof. Dr. B. Seitz dar, mit dem die Augenklinik des UKS im Konzert der universitären Augenkliniken hervorragend positioniert ist.

 

Mit des "Zentrums für Hornhauterkrankungen mit Integration der LIONS Hornhautbank" wird die Befassung mit Hornhauterkrankungen auf höchstem medizinischen Niveau weiterhin zukunftssicher. Dabei sind thematisch alle Gesichtspunkte der Beschäftigung mit Hornhauterkrankungen bis zur Ultima Ratio Hornhauttransplantation in diesem neu zu schaffenden Zentrum gebübdelt.

 

 

 ico-international-council-ophtalmology-logo.gif (5 KB)

ICO Fellowships Program

 

Eines der Hauptziele und Verpflichtungen des ICO ist die Verbesserung der Augenheilkunde, um die Augenpflege zu verbessern und zur Erhaltung und Wiederherstellung der Sehkraft auf der ganzen Welt beizutragen. Um diese Verpflichtung zu erfüllen, bietet das ICO Bildungsprogramme und -initiativen an, um die Ausbildung in der Augenheilkunde, insbesondere in Entwicklungsländern, zu stärken und zu unterstützen.

Mehr dazu gibt es unter https://www.eyefox.com/international-council-of-ophthalmology-ico


Unternehmensnachrichten

Homburger Cornea Curriculum HCC 2018 vom 14. – 17.11.2018 in Homburg/Saar Dr. Georgia Milioti & Prof. Dr. Berthold Seitz19.11.2018

Mit großer Freude dürfen wir Ihnen berichten, dass auch in diesem Jahr das vierte Homburger Cornea Curriculum (HCC 2018) erfolgreich durchgeführt werden konnte. Das HCC wendet sich als deutschsprachige Fortbildungsplattform an alle Assistenzärzte, Fachärzte, Oberärzte und Chefärzte, die sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit diagnostischen und therapeutischen Ansätzen bei Hornhauterkrankungen auf den neusten Stand bringen lassen wollen. Die Veranstaltung gliederte sich wieder in einen theoretischen Teil mit Vorträgen am Vormittag sowie einen ausgefeilten DryLab- und WetLab-Teil am Nachmittag. Die 20 Teilnehmer aus Bern (Schweiz), Bonn, Chemnitz, Darmstadt, Düsseldorf, Duisburg, Erlangen, Flachau (Österreich), Frankfurt/Oder, Friedrichshafen, Kassel, Marburg, Neubrandenburg, Saarbrücken, Salzburg (Österreich), Tübingen, Wien (Österreich) sowie Würzburg waren gemäß detailliertem Evaluationsbogen mit der Ausbildung sehr zufrieden (Bewertung nach Schulnote 1,4).

 

An allen drei Kurstagen wurde auf multiple Themen der klinischen und experimentellen Korneologie eingegangen. Einen großen Raum nahm entsprechend dem Homburger Keratoconus Center (HKC) die Frühdiagnose und stadiengerechte Therapie des Keratokonus ein: dabei wurden sowohl die intrakornealen Ringsegmente, die Excimerlasergestützte DALK, das Crosslinking der Hornhaut als auch die perforierende Excimerlaser Keratoplastik im Detail besprochen.

In unserem Drylab wurden neben der TMS-5-Topographieanalyse, Pentacam-Tomographie, Endothelzellanalyse auch der Einsatz des Ocular-Respons-Analyzers (ORA) und des Corvis-Systems sowie des Vorderabschnitts-OCTs für die Keratokonusfrühdiagnose im Detail gelehrt. Die Teilnehmer hatten darüber hinaus noch die Möglichkeit, sich mit dem Konfokalen Mikroskop vertraut zu machen, welches heute in unserer Klinik eine große diagnostische Rolle bei der Differentialdiagnose infektiöser Keratitiden spielt. 

 

Als Einführung zu dem zweitägigen DMEK-WetLab wurden theoretische und praktische Tipps für die Descemet Membran Endothelial Keratoplasty zur Anwendung in der täglichen Praxis (Indikation, Operation und Nachsorge) in dem Vortrag von Prof. Seitz gegeben. Am ersten WetLab-Nachmittag wurde an menschlichen Hornhäuten, die nicht für eine Transplantation geeignet waren, die Homburger Standardtechnik der Spender-Präparation von jedem Teilnehmer an mindestens 5 Hornhäuten unter einem Operationsmikroskop unter 1:1 Anleitung durch Frau OÄ Dr. Georgia Milioti und das erfahrene Oberarztkollegium geübt. Dieses erfolgte, nachdem die Präparation über einen Videoschirm von Frau OÄ Dr. Milioti aktiv Schritt für Schritt am Anfang des WetLabs demonstriert worden war. Die WetLab-Geräte standen exakt so zur Verfügung, wie wir sie täglich im Operationssaal benutzen. Die präparierten Descemetmembranröllchen wurden in Kulturlösung individuell aufbewahrt und am nächsten Tag von dem entsprechenden Kursteilnehmer für seine Implantation benutzt. Das schrittweise Vorgehen ist in der Zeitschrift „Clinical Anatomy“ publiziert (Seitz B, Daas L, Bischoff-Jung M, Szentmary N, Suffo S, El-Husseiny M, Viestenz A, Milioti G: Anatomy-based DMEK Wetlab in Homburg/Saar: Novel aspects of donor preparation and host maneuvers to teach descemet membrane endothelial keratoplasty. Clin. Anat. 2018; 31:16-27 – siehe Anlage).  

 

Das Besondere bei diesem Kurs ist auch das Üben der DMEK-Implantationstechnik an einem frisch enukleierten Schweineauge. Zu diesem Zwecke wurden Zugänge analog dem Verfahren am Menschen durchgeführt. Insbesondere wurde die Descemetorhexis unter Luft via anterior chamber maintainer am Schweineauge simuliert. Anschließend wurde das Tags zuvor gewonnene Spenderröllchen mittels Geuder-Implantationsbesteck in die Schweineaugenvorderkammer gebracht und mit Instrumenten und Manövern wie beim Patienten entfaltet und mit einer Luftblase an der Rückseite der Schweinehornhaut zum Anliegen gebracht.

 

An dieser Stelle sei unseren Sponsoren besonders gedankt (den Firmen Allergan, Arandal, Bausch + Lomb, Bayer Vital, HOYA, Johnson & Johnson Vision, KOWA, Polytech-Domilens, Santen, Ursapharm), insbesondere aber der Firma Geuder (Herrn Dürr) der Firma Med-Tec (Herrn Stadtmüller) und der Firma Zeiss für die Überlassung des Mikroskops.

 

Am dritten Tag des HCC wurde am Morgen unter Hinzunahme von 6 ausgewählten operierenden Kurs-Teilnehmern im Operationssaal eine perforierende Excimerlaser-Keratoplastik von Herrn Prof. Seitz live mit Bild und Ton in den Hörsaal übertragen. Am ersten Wetlab-Nachmittag hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, multiple Hornhaut-Nahttechniken sowie eine doppelt fortlaufende Naht nach Hoffmann im Rahmen einer perforierenden Keratoplastik am Schweineauge in 1:1-Betreuung zu üben.

 

Das Programm schloss ab am 17.11.2018 mit einem kleinen Quiz (25 Fragen). Dem besten auswärtigen Teilnehmer, Herrn Kosmas Papadopoulos (Marburg) wurde eine Professor Naumann 80. Geburtstagsmedaille in Silber geschenkt. Alle Teilnehmer wurden nach einem warmen Imbiss mit einer Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme in das verdiente Wochenende entlassen.

 

Der nächste Termin für das HCC ist in der Zeit vom 13. – 16.11.2019.

Das 6. Homburger Retinologische Curriculum HRC 2019 wird in der Zeit vom 25. – 29. März 2019 veranstaltet.

Das Deutsch-Vietnamesische-Symposium – Hornhaut, Sicca, Lider, Okuloplastik findet in der Zeit vom  10. – 11.05.2019 statt.

 

An dieser Stelle ergeht besonderer Dank an die Mitinitiatorin Frau OÄ Dr. G. Milioti, sowie Herrn OA Dr. Daas für die Organisation des WetLabs. Die Teilnehmer waren auch in diesem Jahr mit der Organisation und Betreuung durch Frau Zäch-Welsch sehr zufrieden. Nicht zuletzt soll Schwester Silke Weyrether, Schwester Erna Schwarz, Schwester Ute Vogelgesang und Pfleger Roman Schäfer aus dem OP gedankt werden, die sowohl in der Vorbereitung als auch in der Assistenz im DMEK-WetLab und bei der perforierenden Keratoplastik unverzichtbar waren.

 

Krankenhauspartnerschaft zwischen der Augenklinik im Mengo Krankenhaus (Uganda) und der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes18.07.2018

Krankenhauspartnerschaft zwischen der Augenklinik im Mengo Krankenhaus (Uganda) und der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes

 

 

eyefox-uks-klinikum-pm

 

 

(V. l. n. r.) Frau Selamawit Woldai und Frau Rebekka Massoth von der Abteilung Marketing und Fundraising der CBM Germany, Herr Dr. Babar Qureshi, Direktor der „Eye Health Initiative“ der CBM International, Frau Dr. Rose Nakyanzi Ntate Mutumba, Direktorin und Augenärztin des CBM Mengo Partnerkrankenhauses in Uganda, Herr Prof. Dr. Berthold Seitz, Direktor der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes, Herr Dr. Lisbon Aliraki, Leiter der Augenklinik des Mengo Krankenhauses in Uganda, Herr Richard Oneka, CBM Programmoffizier von dem Landesbüro der CBM International in Uganda, Frau Marie Florence Prümm, Projektmanagerin von der Programmabteilung der CBM Germany, Herr Dr. Rainer Brockhaus, Vorsitzender der CBM Germany und Vorstandssprecher von CBM International und Frau Prof. Barbara Käsmann-Kellner, Leiterin der Sektion KiOLoN (Kinderaugenheilkunde, Orthoptik, Low Vision und Neuroophthalmologie) der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes.

 

 

Hintergrund:

Am 26. April 2017 besuchten Herr Dr. Babar Qureshi und Frau Annette Linn von der CBM (Christoffel-Blindenmission) die Universitäts-Augenklinik in Homburg/Saar, um über eine mögliche Krankenhaus-partnerschaft mit dem „Mengo Eye Hospital“, Kampala, Uganda zu sprechen. Herr Dr. Qureshi und Herr Prof. Seitz haben seit Jahren konstruktiv im ICO (International Council of Ophthalmology) Board zusammengearbeitet. Herr Dr. Qureshi erklärte, dass er die klinische Kooperation zwischen deutschen Augenkliniken und CBM Partnerkliniken erleichtern möchte. Der Austausch von Menschen, Wissen und Ideen würde dazu beitragen, die Qualität der Augenheilkunde und die Einrichtung von Subspezialitäten in den von CBM unterstützten Projekten zu etablieren. Zudem sollen durch die Partnerschaften die CBM-Partnerkliniken eine Nachhaltigkeit der medizinischen Verbesserung und später eine Unabhängigkeit von CBM erlangen. Um sich ein besseres Bild von einer CBM-Partnerklinik zu verschaffen, besuchten Herr Prof. Seitz und Frau Prof. Käsmann-Kellner die Augenklinik im Mengo Krankenhaus im Oktober 2017. Nach dem erfolgreichen Aufenthalt in Uganda konnten sich Herr Prof. Seitz und Frau Prof. Käsmann-Kellner eine gemeinsame Partnerschaft vorstellen und luden daher die Verantwortlichen der Augenklinik in Mengo und der CBM zu einer gemeinsamen Detail-besprechung nach Homburg/Saar ein.

 

 

 

Detailbesprechung am 09.07. und 10.07.2018 in Homburg/Saar

Es wurde viel besprochen – die Köpfe haben geglüht, doch am Ende konnte eine für alle Seiten vorteilhafte Vereinbarung getroffen werden. Am 09.07.2018 wurde in Anwesenheit des Vorsitzenden der CBM Germany und Vorstandssprechers von CBM International Dr. Rainer Brockhaus das MoU (Memorandum of Understanding) unterschrieben.

 

Eyefox-uks-klinikum-pm

 

 

(V. l. vorne) Herr Dr. Rainer Brockhaus als Vorsitzender der CBM Germany und Vorstandssprecher von CBM International, Herr Prof. Dr. Berthold Seitz, Direktor der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes und Frau Dr. Rose Nakyanzi Ntate Mutumba, Direktorin und Augenärztin des CBM Mengo Partnerkrankenhauses in Uganda. Dahinter (v. l.) Herr Richard Oneka, CBM Programmoffizier von dem Landesbüro der CBM International in Uganda, Frau Prof. Dr. Barbara Käsmann-Kellner, Leiterin der Sektion KiOLoN (Kinderaugenheilkunde, Orthoptik, Low Vision und Neuroophthalmologie) der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes, Frau Rebekka Massoth von der Abteilung Marketing und Fundraising der CBM Germany, Herr Dr. Babar Qureshi, Direktor der „Eye Health Initiative“ der CBM International, Frau Marie Florence Prümm, Projektmanagerin von der Programmabteilung der CBM Germany, Herr Dr. Lisbon Aliraki, Leiter der Augenklinik des Mengo Krankenhauses in Uganda und Frau Selamawit Woldai von der Abteilung Marketing und Fundraising der CBM Germany.

 

Beschlossen wurde eine Klinikpartnerschaft über 5 Jahre vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2023. Die geplante Fördersumme für dieses fünfjährige Projekt beläuft sich auf ca. 4 Millionen Euro. Die Details wurden in einen CBM-internen sog. MYP (Multi Year Plan) gegossen. Das primäre Ziel ist der 5-stöckige Anbau an das Gebäude der Augenklinik in Mengo für neue OP- und Ambulanz-Räume mit Anpassung des Hygienestandards, neue Geräte und Instrumente sowie eine neue Krankenhaus-Software. Innerhalb der 5 Jahre wird 2x/Jahr ein paralleler Austausch von Ärzten und Hilfspersonal stattfinden. Die Assistenzärzte/innen aus Homburg/Saar hospitieren 3 Monate in Mengo und lernen Katarakt-Chirurgie, die Oberärzte/innen aus Uganda kommen für 1 Monat nach Homburg/Saar, um eine Subspezialität (Hornhaut, Netzhaut, Glaukom, Phako, Kinderaugenheilkunde, Orthoptik, Low Vision und Neuroophthalmologie) zu lernen. Diese sog. Sandwich-Fellowships umfassen einen 1-wöchigen Besuch des Leiters der UKS-Subspezialität in Uganda. Darüber hinaus ist der Austausch von OP-Schwestern und Orthoptistinnen geplant. Gemeinsame Forschungsprojekte sollen besonders seltene tropische Augenerkrankungen betreffen. Der erste Austauch-Block ist für August 2019 und der zweite für März 2020 vorgesehen. Zur praktischen Vorbereitung für unsere Zusammenarbeit blieben die Direktorin des CBM Mengo Partnerkrankenhauses in Uganda Frau Dr. Rose Nakyanzi Ntate Mutumba und Herr Dr. Lisbon Aliraki, Leiter der Augenklinik des Mengo Krankenhauses von Dienstag bis Freitag zur Hospitation in der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes. Sie konnten dadurch vorab die QM zertifizierten Klinikabläufe (z. B. Netzhaut- und Hornhautsprechstunde mit Diagnostikbereich, IVOM-Ambulanz (Intravitreale operative Medikamenteneingabe in den Glaskörper) sowie im Bereich der Hornhautbank bis hin zur Transplantation im OP) studieren. Ziel des Austausches ist eine Win-Win-Win Situation für Uganda, Homburg und CBM.

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft in der Ungarischen Ophthalmologischen Gesellschaft (Hungarian Society for Ophthalmology) an Herrn Prof. Dr. Berthold Seitz28.06.2018

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft in der Ungarischen Ophthalmologischen Gesellschaft (Hungarian Society for Ophthalmology) an Herrn Prof. Dr. Berthold Seitz

Im Rahmen des Kongresses der Ungarischen Opthalmologischen Gesellschaft, welcher vom 31.05.2018 bis 02.06.2018 in Szeged, Ungarn, stattfand, wurde Herr Prof. Dr. Berthold Seitz als Ehrenmitglied in die Hungarian Society for Ophthalmology aufgenommen.

Prof. Dr. Berthold Seitz, der seit 2006 Direktor der Universitätsaugenklinik in Homburg ist, unterstützt seit vielen Jahren die deutsch-ungarische Zusammenarbeit (Ausbildung von Ärzten, Habilitationen, wissenschaftliche Projekte).

 

Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft

Insgesamt wurden bisher 11 Augenärzte aus Deutschland als Ehrenmitglieder in die Ungarische Ophthalmologische Gesellschaft aufgenommen. Seit 2002 gab es keine Ehrenmitgliedschaften aus Deutschland mehr.

 

Augenklinik-auf-eyefox-urkunde

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft in der Polnischen Ophthalmologischen Gesellschaft (Polish Society of Ophthalmology) an Herrn Prof. Dr. Berthold Seitz 26.06.2018

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft in der Polnischen Ophthalmologischen Gesellschaft (Polish Society of Ophthalmology) an Herrn Prof. Dr. Berthold Seitz

 

Anlässlich des 49. Kongresses der Polnischen Ophthalmologischen Gesellschaft vom 07.06. bis 09.06.2018 in Katowice, Polen, bei der Prof. Seitz eine Keynote Lecture zum Thema „Keratoplastik – State of the Art 2018“ gehalten hat, wurde ihm von der Polnischen Ophthalmologischen Gesellschaft die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

 

 

 

 

 

 

Verleihung der Visiting Professorship an Herrn Prof. Dr. Berthold Seitz25.06.2018

Verleihung der Visiting Professorship an Herrn Prof. Dr. Berthold Seitz

 

Im Rahmen seines dritten Chinabesuches wurde Herrn Prof. Seitz am 23.05.2018 in Hefei die „Visiting Professorship“ of the Anhui Provincial Hospital, First Affiliated Hospital of the Institute of Science and Technologie China (ISTC) verliehen.

Hauptziele der bilateralen Zusammenarbeit sind die Etablierung eines konservativen und chirurgischen Kornea-Schwerpunktes und der Aufbau einer Augenhornhautbank in Hefei. Die Zusammenarbeit umfasst regelmäßige Hilfestellung vor Ort sowie Ausbildung von chinesischen Clinical und Research Fellows in Homburg.

 

Bild China.jpg (6.77 MB)

3. Homburger Keratoconus Symposium HKCS 201826.04.2018

Am Samstag, dem 21.4.2018, fand das 3. Homburger Keratoconus Symposium (HKCS2018) im Schlossberg Hotel in Homburg/Saar statt. Ausgerichtet wurde das diesjährige HCKS von Prof. Dr. Berthold Seitz (Direktorder Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum des Saarlandes UKS), Dr. Corinna Spira-Eppig (Leiterin des Homburger Keratokonus Centers) und Privatdozent Dr. Timo Eppig (Institut für Experimentelle Ophthalmologie der Universität des Saarlandes).
Hornhaut-Experten aus Deutschland, Polen und Japan referierten über die aktuelle Forschung zur Pathophysiologie, (Früh-) Diagnose und stadiengerechter Therapie des Keratokonus – einer fortschreitenden Ausdünnung, Vorwölbung und irregulären Verkrümmung der äußersten Schicht des Auges (Hornhaut), die überwiegend bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auftritt.
Über 150 Teilnehmer, aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich folgten trotz des sommerlich schönen Wetters der Einladung der Homburger Augenklinik auf den Schlossberg. Hornhaut-Spezialisten aus ganz Deutschland, niedergelassene Augenärztinnen und Augenärzte, Assistenzärztinnen und -ärzte, Pflegepersonal, Arzthelferinnen und Schreibkräfte, Augenoptiker und Kontaktlinsenanpasser informierten sich ebenso wie Patienten und Laien über den aktuellen Stand zum Thema Keratokonus.
Das wissenschaftliche Vortragsprogramm wurde durch eine Industrieausstellung begleitet, auf welcher sich die Teilnehmer über die neuesten Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie des Keratokonus informierten und Geräte ausprobieren konnten.

Als Kompetenzzentrum für die Erkennung und Behandlung von Hornhauterkrankungen konnte die Augenklinik seit 2010 bereits mehr als 1.000 Patienten in das Homburger Keratoconus Center HKC einschließen und einige Patienten über 7 Jahre bis zu 12 Mal nachuntersuchen. Unterstützt wird die Erforschung des Keratokonus durch das biologische Labor der Augenklinik des UKS sowie dem Institut für Experimentelle Ophthalmologie der Universität des Saarlandes.

Besondere Aufmerksamkeit galt den beiden International Keynote Lectures:
Prof. Dr. Naoyuki Maeda aus Japan referierte über die quantitative Evaluation der Progression des Keratokonus mittels der Optischen Kohärenz Tomographie – einem hochmodernen optischen Verfahren zur (Früh-)Diagnose des Keratokonus, welches auch in der hiesigen Klinik für Augenheilkunde am UKS vermehrt eingesetzt wird. Prof. Dr. Edward Wylęgała aus Polen informierte das Auditorium über die Relevanz der Hornhautrückfläche für die Früh-Erkennung eines Keratokonus und die unregelmäßige Verformung der Hornhaut (Keratektasie) als gefürchtete Komplikation bzw. Spätfolge nach dem refraktivchirurgischen Eingriff der LASIK, die in den letzten Jahrzehnten weltweit vermehrt zur Behandlung von Kurz- und Weitsichtigkeit durchgeführt wurde. Neben hochkarätigen Vorträgen machten vor allem die intensiven Diskussionen mit dem Auditorium nach den Vorträgen und während der umfangreichen Industrieausstellung den Erfolg des diesjährigen HKCS aus.

 DSC_8327.jpg (571 KB)

 

Von links nach rechts

Herr Prof. Wylȩgała (Kattowitz, Polen), Prof. Seitz (UKS), Prof. Maeda (Osaka, Japan).

 

 

 

Einladung zum 3. Homburger Keratoconus Symposium HKCS 201802.04.2018

Einladung

zum 3. Homburger Keratoconus Symposium HKCS 2018

am Samstag, 21.04.2018

von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr

im Schlossberg Hotel in Homburg/Saar

HKCS Flyer 2018