Fr06 Medikamentös induzierte Uveitis

Web-Seminar, Deutschland
Webinar

Fr06 Medikamentös induzierte Uveitis

Symposium im Rahmen der DOG 2020 Online

Datum:
09.10.2020, 14:30 - 09.10.2020, 15:15
Veranstalter:
DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.
Kurzbeschreibung:
Durch die immer spezifischer werdenden antiinflammatorischen, antiviralen und antiproliferativen modernen Therapien kommen auf den Ophthalmologen nicht nur positive, sondern leider auch negative neue Herausforderungen zu.
Das Symposium gibt einen Überblick über die wichtigsten Substanzen, die zu einer „drug induced uveitis“ führen können und gibt gleichzeitig Hinweise über die dann notwendig werdenden therapeutischen Strategien.
Fortbildungspunkte: 

Fachärzte

Max. Teilnehmer: unbegrenzt
Gebühren ab: 110,00 EUR

Hinweis:
Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Ein Ticket für den 9.10.2020 kostet 110€ (International Society of Ocular Trauma (ISOT)-Day enthalten). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

Ärzte/-innen in Weiterbildung

Max. Teilnehmer: unbegrenzt
Gebühren ab: 110,00 EUR

Hinweis:
Dieses Symposium ist Teil des DOG Kongresses 2020 (9.-11.2020). Ein Ticket für den 9.10.2020 kostet 110€ (International Society of Ocular Trauma (ISOT)-Day enthalten). Die Teilnahme am gesamten Kongress kostet für Nichtmitglieder 250€ und für Mitglieder 120€.

Studenten/-innen

Max. Teilnehmer: unbegrenzt
Gebühren ab: gebührenfrei

Hinweis:
Für Studenten und Doktoranten ist die Teilnahme am gesamten Kongress kostenlos.
Bemerkungen:
Diese Veranstaltung findet einmalig statt und bietet Fortbildungsmöglichkeiten für Fachärzte, Ärzte/-innen in Weiterbildung und Studenten/-innen.
Veranstaltungsnummer: 34038
Gebühren ab: gebührenfrei
verfügbare Plätze: unbegrenzt
Sprache: Deutsch
 
Vom Veranstalter gemeldetes Programm:
14:30 – 14:39

Fr06-01 - Wie entsteht eine medikamentös induzierte Uveitis?

Referent/in: Rafael Grajewski, Köln

14:48 – 14:57

Fr06-02 - Uveitisinduktion durch Biologika

Referent/in: Manfred Zierhut, Tübingen

Immer mehr Medikamente können heute eine Uveitis auslösen. Der Vortrag wird auf die wichtigsten Gruppen hinweisen, typische Merkmale aufzeigen und Therapien empfehlen, wobei das Absetzen des Medikamentes häufig, aber nicht immer den ersten Schritt darstelllt.

14:57 – 15:06

Fr06-04 - Uveitisinduktion durch Immunonkologische Therapien (speziell Checkpoint-Inhibitoren)

Referent/in: Justus G. Garweg, Bern, Schweiz, Switzerland

Die Wirkung immunonkologischer Therapien basiert auf der gezielten Aktivierung zytotoxischer T-Zellen, die maligne Zellen spezifisch erkennen und angreifen, ähnlich wie bei Autoimmunerkrankungen. Nicht überraschend verursachen Checkpoint-Inhibitoren autoimmune Phänomene an Zellen mit ähnlichen Merkmalen wie die malignen Zielzellen. Dies lässt sich gut am Beispiel der Melanomtherapie mit Ipilimumab zeigen. Dies kann eine Uveitis induzieren, da die aktivierten T-Zellen neben Melanomzellen auch pigmentierte Zellen im Auge angreifen können, was sich klinisch als Vogt-Koyanagi-Harada-artiges Syndrom äußert.

15:06 – 15:15

Fr06-05 - Uveitisinduktion durch andere Medikamente

Referent/in: Nicole Stübiger, Hamburg

Bisher wurden die aktuell häufigsten systemischen Medikamente, die eine Uveitis induzieren können, vorgestellt. Jedoch dürfen die selteneren systemischen Medikamente, wie auch Substanzen, die lokal bzw. intraokular appliziert werden, nicht vergessen werden. Hierzu zählen z.B. die modernen Bisphosphonate, Vakzine oder auch Antibiotika, wie z.B. die Quinolone, oder auch lokal angewandte Antiglaukomatosa, wie z.B. der ß-Blocker Metipranolol oder die Prostaglandinagonisten und auch die intravitreal injizierten Anti Vascular Endothelial Growth Faktoren (Anti VEGFs). 

Veranstaltungsort:
Dieses Symposium findet online statt.
Saal von Graefe
Anschrift:

Web-Seminar, Deutschland
Veranstalter:
DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.
Organisation:

INTERPLAN AG
Congress, Meeting & Event Management AG
Landsberger Straße 155
DE - 80687 München
Tel.: +49 (0)89 548 234 35
Tel.: +49 (0)89 548 234 0
Fax: +49 (0)89 548 234 43
Fax: +49 (0)89 548 234 44

Organisator / Vorsitzender: Nicole Stübiger, Hamburg
Vorsitzende/r: Manfred Zierhut, Tübingen